Kooperationsschulen
Kooperationsschulen tragen dazu bei, schulische Praxis und universitäre Lehrkräftebildung systematisch miteinander zu verbinden. Sie schaffen einen Rahmen für die vernetzte Zusammenarbeit von Schule, Fachbereichen und Dozierenden und stärken so eine Lehrkräftebildung, die forschungsbasiert, praxisnah und auf die Anforderungen einer Schule im gesellschaftlichen Wandel ausgerichtet ist.
Über das Modell der Kooperationsschulen
Kooperationsschulen sind ein zentrales Format der Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule am Zentrum für Lehrkräftebildung (ZfL). Ziel ist es, schulische Praxis und universitäre Lehrkräftebildung enger miteinander zu verzahnen und den Austausch zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren nachhaltig zu stärken.
Das Modell wird auch nach dem Ende des Campusschulprojekts, angestoßen durch die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL), weiterhin fortgeführt und betreut. Im Unterschied zum früheren Campusschulprojekt ist es weniger stark institutionalisiert und bewusst niedrigschwelliger angelegt. Die Zusammenarbeit wird in der Regel durch zunächst auf drei Jahre befristete Kooperationsvereinbarungen gestaltet.
Je nach Profil und Interesse können unterschiedliche Schwerpunkte im Mittelpunkt stehen, etwa gemeinsame Entwicklungsprozesse, die Nutzung wechselseitiger Ressourcen oder der Austausch zu Fragen von Unterricht, Schule und Lehrkräftebildung.
Weitere Informationen für Schulen
Sie möchten mit der JLU und dem ZfL enger zusammenarbeiten und sich als Kooperationsschule einbringen? Das Modell der Kooperationsschulen bietet einen verlässlichen Rahmen für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen schulischer Praxis und universitärer Lehrkräftebildung.
Kooperationsschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Lehrkräftebildung, indem sie schulische Perspektiven einbringen, gemeinsame Entwicklungsprozesse ermöglichen und den Austausch mit der Universität stärken. Formen und Schwerpunkte der Zusammenarbeit können dabei je nach Profil, Interesse und vorhandenen Anknüpfungspunkten unterschiedlich ausgestaltet werden.
Wenn Sie als Schule an einer Kooperation interessiert sind, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
Weitere Informationen für universitäre Akteurinnen und Akteure
Sie möchten mit einer Schule enger zusammenarbeiten oder eine bestehende Zusammenarbeit in einen verbindlichen Rahmen überführen? Das Modell der Kooperationsschulen bietet hierfür eine geeignete Grundlage.
Der Erstkontakt zu einer passenden Schule wird in der Regel eigenständig hergestellt. Wenn auf beiden Seiten Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, unterstützt das ZfL gerne bei der weiteren Ausgestaltung der Kooperation und bei den vertraglichen Modalitäten.
So entsteht ein verlässlicher Rahmen für gemeinsame Vorhaben an der Schnittstelle von Schule, Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften und universitärer Lehrkräftebildung.
Übersicht der aktuellen Kooperationsschulen
- Brüder-Grimm-Schule Gießen
- Clemens-Brentano-Europaschule Lollar
- Freiherr-vom-Stein-Schule Wetzlar
- Friedrich-Dessauer-Schule Limburg
- IGS Busecker Tal
- Gesamtschule Gießen-Ost
- Gudrun-Pausewang-Schule Maar
- Korczak-Schule Gießen
- Lahntalschule Lahnau
- Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen
- Liebigschule Gießen
- Martin-Buber-Schule Gießen
- Sophie-Scholl-Schule Gießen
- Schule an der Wascherde Lauterbach
- Theodor-Heuss-Schule Wetzlar
- Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar
(Stand: 02/2026)
Unterstützung & Ansprechperson
Das ZfL vermittelt in der Regel keine Schulen, begleitet aber gerne den weiteren Prozess, sobald ein geeigneter Kontakt besteht. Dazu gehören insbesondere Fragen zur inhaltlichen Ausgestaltung der Zusammenarbeit sowie zu den vertraglichen Rahmenbedingungen.
Wenn Sie sich für das Modell der Kooperationsschulen interessieren oder bereits mit einer Schule beziehungsweise mit Akteurinnen und Akteuren der JLU im Austausch stehen, unterstützen wir Sie gerne bei den nächsten Schritten.
Melden Sie sich gerne bei:
Jelena Henkel-Otto | Referat Schulpraktische Studien