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VWL I: Exzellente Masterthesis erneut ausgezeichnet

Die Masterthesis von Denise Scheld „A risk governance approach to managing antitrust risks in the banking industry“ wurde kürzlich zur Publikation im European Competition Journal angenommen, nachdem sie bereits im Herbst 2015 zur Präsentation auf einer Fachtagung akzeptiert worden war.

Die Master-Thesis „A risk governance approach to managing antitrust risks in the banking industry“ wurde von Denise Scheld als Teil des an der Professur VWL I von Dr. Johannes Paha geleiteten Forschungsprojekts zu Kartellrechts-Compliance in Kooperation mit der in Frankfurt ansässigen Unternehmensberatung Protiviti verfasst. Die Arbeit stellt dar, wie Unternehmen kartellrechtliche Risiken mit Methoden des Risikomanagements bestmöglich reduzieren können. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf kartellrechtlichen Risiken in der Bankbranche. Die Arbeit zeigt den Handlungsbedarf im Bankensektor auf und erarbeitet einen Ansatz, wie das kartellrechtliche Risiko und die damit zusammenhängende Risikobereitschaft (risk appetite) für Banken bestimmt werden können. In einem weiteren Schritt werden geeignete Governance-Strukturen und darin zu implementierende Handlungsmöglichkeiten dargestellt, um eine bankeninterne Bekämpfung von Kartellrechtsverstößen zu forcieren.

 

Bereits im Herbst 2015 war die Masterthesis zur Präsentation auf der "3rd Annual Conference on Risk Governance" der Universität Siegen akzeptiert worden. Nun wurde eine variierte Version der Thesis, die Denise Scheld zusammen mit den Ko-Autoren Johannes Paha (JLU) und Nicolas Fandrey (Protiviti)  erstellt hatte, zur Publikation im European Competition Journal angenommen. Hierzu musste der Entwurf zunächst das externe Peer-Review-Verfahren der Fachzeitschrift durchlaufen, wodurch die Güte der Arbeit nochmals durch externe Gutachter bestätigt wurde. Das European Competition Journal veröffentlicht wissenschaftliche Fachbeiträge zu kartellrechtlichen Themen. Die Arbeitspapierversion des Beitrags kann hier heruntergeladen werden.

 

Bei der Kooperation zwischen der Professur VWL I und Protiviti handelt es sich in mindestens dreifacher Hinsicht um einen Gewinn für die Beteiligten. Protiviti konnte so seine kartellrechtliche Expertise weiter ausbauen. Die Professur VWL I profitiert von der Praxiserfahrung der Beratung, die sich nun auch in anderen Forschungsarbeiten niederschlagen kann. Zudem ist Denise Scheld seit November 2015 Mitarbeiterin von Protiviti und konnte folglich unmittelbar aus dem Hörsaal in die Praxis starten.

 

Johannes Paha äußerte sich sehr glücklich über diese Entwicklung: "Ich hatte bereits zu Beginn der Kooperation und auch während der Betreuung der Arbeit ein gutes Gefühl. Dass die Arbeit sich so gut entwickeln würde, konnten wir jedoch nicht ahnen. Ich freue mich über diesen Erfolg umso mehr, da er mit der Auszeichnung einer weiteren Arbeit zusammenfällt." Erst kürzlich war die Masterthesis von Ann-Kathrin-Lehnhausen zu Wettbewerbsbedenken in der Pharmabranche vom Springer-Verlag ausgewählt worden, um als Buch im Springer BestMasters Programm publiziert zu werden.

 

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