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Mittelalterliche Geschichte

Teaser

Willkommen auf der Homepage der Professur für Mittelalterliche Geschichte!

Das Fach 'Mittelalterliche Geschichte' gehört an allen Universitätsinstituten für Geschichte zu den zentralen Bereichen in Forschung und Lehre. Als integraler Teil der Geschichtswissenschaften widmet sich das Fach den vielfältigen Entwicklungsprozessen von der Spätantike bis zum Beginn der Neuzeit und damit jenem Zeitraum zwischen 500 und 1500, in dem die Grundlagen für das heutige Europa gelegt wurden.

Neben Fragen nach vormodernen Herrschaftsformen und ihrer Weiterentwicklung zu neuzeitlicher Staatlichkeit, nach der Bedeutung von Kirche und Religion in der mittelalterlichen Gesellschaft sowie nach den sozialen und wirtschaftlichen Veränderungsprozessen auf dem Land und in der Stadt rücken auch Fragen nach charakteristischen Konfliktmustern und den Strategien zur Konfliktbewältigung, nach Selbst- und Fremdwahrnehmung unterschiedlicher Gruppen und Verbände sowie nach Erinnerung und Traditionsbildung in den Blick.

Die moderne Mittelalterforschung eröffnet damit zum einen die Möglichkeit, nach der Entstehung und den Wurzeln der europäischen Moderne zu fragen, zum anderen konfrontiert sie mit der Alterität mittelalterlicher Gesellschafts- und Lebensformen.

Aktuelles

Aktuelles
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Neuerscheinung: Tagungsband der Internationalen Tagung "Die Kreuzzugsbewegung im römisch-deutschen Reich"

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Tagungsbericht: Interregna im mittelalterlichen Europa
Internationale Tagung der Professur für Mittelalterliche Geschichte der JLU Gießen und des Herder-Instituts Marburg. [mehr]

Personen

Personen

Professur | Wissenschaftliche Angestellte |Sekretariat | DoktorandInnen| Hilfskräfte | Angestellte Regesta Imperii | Ehemalige

Lehre

Lehre

Mittelalterliche Geschichte zu studieren bedeutet, Texte aus der Zeit von etwa 500 bis 1500 zu lesen und dabei nach den politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Verhältnissen, die sich in diesen Texten widerspiegeln, sowie nach den Ursachen und Bedingungen für ihre Veränderung zu fragen. Zugleich geht es darum, die bisherigen Forschungsergebnisse zur mittelalterlichen Geschichte kennenzulernen und kritisch zu hinterfragen. Nicht nur die Erklärungsmodelle und Geschichtsbilder vergangener Forschergenerationen sind zeitgebunden. Auch das moderne Studium der mittelalterlichen Geschichte steht in engem Zusammenhang mit den Fragen, die wir an die Gegenwart stellen, und mit den Erwartungen, die wir mit der Zukunft verbinden. Das Studium der mittelalterlichen Geschichte ist dabei sogar von besonderem Reiz. Denn die Jahrhunderte zwischen dem Untergang des spätantiken römischen Reiches (5./6. Jahrhundert) und der Reformation (16. Jahrhundert) gelten als Formierungsphase des modernen Europa. Sehr viele Charakteristika der Moderne haben ihre Wurzeln im Mittelalter. Zugleich ist diese Epoche in vielen Aspekten für den modernen Betrachter fremd und anders. Das fordert vielfältige historische Fragen geradezu heraus.

Die Professuren für Mittelalterliche Geschichte und für Landesgeschichte/Spätmittelalter bieten für Studierende aller Studiengänge im Fach Geschichte Vorlesungen, Seminare und Übungen im Einführungsbereich (Grundlagenmodule), im Vertiefungsbereich (Orientierungs- und Vertiefungsmodule) sowie in den Masterstudiengängen (Ein-Fach-Master Geschichte, Mehr-Fächer-Master mit dem Fach Geschichte) an. Wie an fast allen Universitätsinstituten für Geschichte ist das Studium der Mittelalterlichen Geschichte integraler Bestandteil des epochenübergreifenden Studienfaches Geschichte. Zugleich ermöglichen die Studienordnungen (insbesondere im Masterbereich) die Schwerpunktbildung in einer Epoche, etwa im Bereich der Mittelalterlichen Geschichte. Zu den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Mittelalterlichen Geschichte gehören gute Kenntnisse mindestens einer modernen Fremdsprache sowie Kenntnisse des Lateinischen, der zentralen Quellensprache der europäischen Geschichte von der Antike bis in die Frühe Neuzeit (zu den Sprachvoraussetzungen vgl. die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung, nachzulesen in den Mitteilungen der Universität Gießen: MUG). Auch das Interesse an den Historischen Hilfswissenschaften (Urkundenlehre, Schriftkunde, Siegelkunde, Heraldik, Numismatik) sowie der Dialog mit den mediävistischen Teilgebieten der Nachbarfächer (Kunstgeschichte, Literaturgeschichte, Philosophie, Theologie, Mittellateinische Philologie) sind für ein Studium der Mittelalterlichen Geschichte von zentraler Bedeutung.

Zum aktuellen Lehrveranstaltungsangebot siehe eVV 

Handreichungen zur Anmeldung zu den mündlichen und schriftlichen Prüfungen im Staatsexamen sowie

Handreichungen zu den Anforderungen und Bewertungsmaßstäben in den schriftlichen Abschlussarbeiten im Fach Geschichte im Staatsexamen, im Bachelor (BA) und im Master (MA) siehe Prüfungsablauf.