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Historisches Institut

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Mit seinen 10 Professuren gehört das Historische Institut der Justus-Liebig-Universität zu den größten geschichtswissenschaftlichen Instituten der Bundesrepublik. Besonderheiten sind der umfangreiche Osteuropa-Schwerpunkt und das bundesweit einmalige Studienangebot der Fachjournalistik Geschichte.

Das Fach wird von der Antike bis zur Zeitgeschichte sowie räumlich und methodisch in seiner ganzen Breite vertreten. Lehramts-, Bachelor- und Masterstudiengänge können integral studiert oder individuell spezialisiert und mit zahlreichen anderen Fächern kombiniert werden.

Besonderen Stärken sind die praxisnahe Ausbildung, die guten Auslandskontakte und die zahlreichen Forschungsprojekte. Sie ermöglichen beste Perspektiven auch für Postgraduierte, die eine Promotion anstreben.

Aktuelles

Aktuelles

Veranstaltungshinweis: Hochschulinformationstag am 25. Januar 2023

Am Mittwoch, den 25. Januar 2023 beteiligt sich das Historische Institut von 11.00-13.00 Uhr in HS A 3 (Philosophikum I, Haus A) mit einer Podiumsdiskussion am Hochschulinformationstag der JLU. Im Anschluss bieten Prof. Dr. Bettina Brockmeyer (Neuere Geschichte), Dr. Frank Görne (Alte Geschichte), Dr. Monika Rox-Helmer (Fachdidaktik), Michaela Scharf (Fachjournalistik), Prof. Dr. Stefan Tebruck (Mittelalterliche Geschichte), Marieke Rösner (Studentische Fachschaft) und Ben Reis (Student der Osteuropäischen Geschichte) eine Fortsetzung des Gesprächs im Foyer an.

Weitere Informationen zu den Hochschulinformationstagen 2023 an der Justus-Liebig-Universität finden Sie hier.

Der aktuelle Infoflyer und das offizielle Poster der zentralen Studienberatung finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: COURAGE – ein Dokumentarfilm über die Revolution in Belarus. Präsentation und Diskussion mit Regisseur Aliaksei Paluyan

Im Zuge der Präsidentschaftswahlen in Belarus im Sommer 2020 geraten drei Schauspieler eines Untergrundtheaters in Minsk in den Strudel der Massenproteste. Es zieht sie auf die breiten Straßen von Minsk, um lautstark für Meinungsfreiheit und den lang ersehnten Machtwechsel zu protestieren. Doch die Stimme des Volkes wird vom Sicherheitsapparat des Regimes brutal unterdrückt. Mitglieder der Theatergruppe und viele andere Menschen werden verhaftet. Das Land steht am Rande eines Bürgerkriegs. Der mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnete Dokumentarfilm COURAGE begleitet den mutigen und friedlichen Widerstand von Maryna, Pavel und Denis vor und während der Proteste. Der Film wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Ereignisse und gibt so einen nahen und spannenden Einblick in das Leben der Menschen im heutigen Belarus, die für ihre Freiheit und das Recht auf Demokratie kämpfen. Eine Veranstaltung des Gießener Zentrums östliches Europa (GiZo) und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) in Kooperation mit dem Kinocenter Gießen. COURAGE. Eintritt frei.

15.11.2022 von 18:30 bis 20:30 im Kinocenter Gießen, Bahnhofstrasse 34

https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/veranstaltungen/sonstige/Courage

Link zum Poster

Neuer Geschäftsführender Direktor am Historischen Institut: Prof. Dr. Thomas Bohn

 

Mit dem 30.09.2022 hat die Periode des Geschäftsführenden Direktors Herrn Prof. Stefan Tebruck geendet. Im Namen des Historischen Instituts bedanken wir uns recht herzlich über die stets respektvolle und angenehme Zusammenarbeit.

Zum 01.10.2022 übernimmt nun Herrn Prof. Dr. Thomas Bohn die Aufgabe des Geschäftsführenden Direktors bis voraussichtlich zum 30.09.2023. Wir wünschen viel Erfolg und eine allzeit gute Zusammenarbeit!

 

 Veranstaltungshinweis: Heldenstadt Minsk - Artur Klinau im Gespräch mit Prof. Thomas Bohn

 

Das Historische Institut möchte Sie auf die Veranstaltung "Heldenstadt Minsk - Artur Klinau im Gespräch mit Prof. Thomas Bohn" am 27.10.2022 um 19:00 Uhr hinweisen.

 

Nähere Infos können Sie diesem Link entnehmen.

 

Reduzierte Öffnungszeiten des Teilbibliothek Geschichte

 

Die Bibliothek im Historischen Institut wird ab dem 1. September und bis auf Weiteres wie folgt geöffnet sein:

 

Montag u. Mittwoch: 8.30 - 17 Uhr

Dienstag u. Donnerstag: 8.30 - 13.30 Uhr

Freitag: geschlossen

 

Studentisches Ausstellungsprojekt "Experten der Vergangenheit?" vom 30.06.2022 - 26.08.2022

 

Am Donnerstag, 30 Juni, 18.00 Uhr, wird im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek eine Ausstellung eröffnet, die aus einem Seminar im vergangenen Wintersemester hervorgegangen ist: „Experten der Vergangenheit? Ein studentisches Ausstellungsprojekt. 30.06. - 26.08.2022“.

 

Die Ausstellung, die zugleich an die Wiedereinrichtung des Historischen Seminars vor 60 Jahren erinnert, widmet sich zehn ausgewählten Historikern an der Universität Gießen, die in der Zeit von 1870 bis 1970 hier gelehrt haben. Die meisten von ihnen konnten ihre Karriere über Systemgrenzen hinweg weiterverfolgen. Sie erlebten das Kaiserreich und die Weimarer Demokratie, passten ihre Forschungsthemen in ein nationalsozialistisches Weltbild ein und fassten in der jungen Bundesrepublik wieder Fuß.

 

Aus der Arbeit an den Quellen sind sehr unterschiedliche Poster entstanden, die mit verschiedenen grafischen Elementen, Fotografien und Texten versuchen, die Biografien der Wissenschaftler zu zeigen. Die Präsentation wird bereichert durch ausgewählte Publikationen und Archivalien aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv, in denen sich Arbeit und Lebensstationen der Historiker spiegeln.

 

Wir laden alle sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 30.06., 18.00 Uhr, im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek ein und würden uns freuen, wenn wir diese Gelegenheit nutzen könnten, um gemeinsam mit Ihnen auf das 60. Jubiläum unseres Instituts anzustoßen!

 

Das Poster zur Veranstaltung finden Sie hier.

Red Dragon Branding: Soviet Belarus 1937-1938

Professor Dr. Iryna Ramanava von der Europäischen Humanitären Universität in Vilnius – i.e. die belarusische Universität im Exil – unterrichtet in den nächsten beiden Semestern als Gastdozentin des DAAD an der JLU.

Den Link zum Vortrag finden Sie hier

Fachbereich 04 - Geschichts- und Kulturwissenschaften

Projektförderung der Bundeszentrale für politische Bildung

Mit rd. 255.000€ fördert die Bundeszentrale für politische Bildung und der Beauftragte gegen Antisemitismus im Bundesinnenministerium (BMI) das Citizen Science Projekt „Das Dritte Reich und wir", von Prof. Dr. Ulrike Weckel in Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehrverband, Betreuung der Teams vor Ort: Dr. Clemens Tangerding, im Zeitraum 1.2.2021-31.1.2022.

Neuerscheinung

Die Professur für Geschichtsdidaktik möchte über das Erscheinen des "Handbuchs Geschichtskultur im Unterricht" aufmerksam machen. Mehr dazu finden Sie auf folgendem Link:

https://wochenschau-verlag.de/reflexivitaet-in-der-politischen-bildung-3764.html

Nachruf

Prof. Dr. Michael Wagner (1955-2021)

Am 3. Januar 2021 ist Professor Dr. Michael Wagner im Alter von 65 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Michael Wagner war dem Historischen Institut und der Professur für Neuere Geschichte seit dreißig Jahren eng verbunden, nachdem er zunächst in Mainz Ge­schichte und Anglistik studiert und das Erste und Zweite Staatsexamen abgelegt hatte. 1989 wurde er dort mit einer Arbeit über „England und die Französische Gegenrevolution 1789-1802“ promoviert. Danach wechselte er in ein an der Justus-Liebig-Universität angesiedeltes Forschungsprojekt, aus dem 1995 seine Habilitationsschrift „Der Prozess und die Hinrichtung Ludwigs XVI. Studien zur politischen Rezeption der Französischen Revolution in Frankreich, Deutschland und England“ hervorging. Die Politik- und Kulturgeschichte der Revolutionszeit blieb auch danach der Hauptschwerpunkt seiner regen Publikationstätigkeit in renommierten Fachzeitschriften und prominent platzierten Sammelbänden. Regionalgeschichtliche Arbeiten im Zusammenhang mit seiner vorübergehenden Museumstätigkeit traten hinzu. Seit 2000 war er indessen kontinuierlich als Gymnasiallehrer an der Alexander-von-Humboldt-Schule in Lauterbach beschäftigt. Das hat ihn nicht daran gehindert, auch weiterhin regelmäßig Lehr­veranstaltungen am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität abzuhalten, die stets sehr gut besucht waren. Auch seine rege Prüfertätigkeit belegt, dass er ein bei den Studieren­den äußerst beliebter Hochschullehrer war, dessen Engagement in Forschung und Lehre die Justus-Liebig-Universität im Wintersemester 2006/07 durch die Ernennung zum außerplanmäßigen  Professor gewürdigt hat.
Wir vermissen einen hochgeschätzten Kollegen und sympathischen Menschen.

 

Gießen, im Januar 2021

Prof. Dr. Friedrich Lenger

 

Wissenschaftspreis Geschichte und Landeskunde 2020 geht an Gießener Wissenschaftlerin

 

Für Ihre Dissertation „Dynastie und Konfession:  Konfessionsverschiedene Ehen in den Grafenhäusern Nassau, Solms und  Isenburg-Büdingen 1580-1648“ wird Silvia Kepsch mit einem der beiden  diesjährigen Wissenschaftspreise für Hessische Geschichte und  Landeskunde ausgezeichnet. Die Arbeit entstand am Historischen  Institut der JLU Gießen, betreut von Prof. Horst Carl (Geschichte der  Frühen Neuzeit).

Bei der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträgerinnen hob Wissenschaftsministerin Dorn neben der Qualität vor allem das große Themenspektrum der eingereichten Arbeiten hervor. Frau Kepsch setzte sich in dieser Konkurrenz mit einer grundlegenden Studie zu konfessionsverschiedenen Ehen in den Grafenhäusern Nassau, SoIms und Isenburg-Büdingen um 1600 durch. In ihrer Studie vermittelt sie sie bislang unbekannte Einblicke in Handlungsspielräume von Frauen als politischen Akteurinnen. So konnte sie mit detaillierter Quellenforschung nachvollziehen, wie die Ehefrauen in den Herrscherhäusern, in die sie eingeheiratet hatten, ihre Konfessionen sehr geschickt zu nutzen wussten, um beispielsweise eigenständige

Personal- und Kirchenpolitik zu betreiben. Der Arbeit kommt damit exemplarische Bedeutung für die Frage zu, welche Rolle gerade  weibliche Akteurinnen für konfessionsgeschichtliche Entwicklungen  gespielt haben.

 

https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/forschung-zu-soldatenhandel-und-konfession-adeliger-frauen-als-mittel-der-macht-geehrt

Einblicke in einen politischen Flickenteppich

Prof. Dr. Thomas Bohn über Belarus.

Hessen schafft Wissen Podcast. Folge 43, https://www.hessen-schafft-wissen.de/podcast/Thomas-Bohn

 

Fachbereich 04 - Geschichts- und Kulturwissenschaften

DFG bewilligt Kooperationsprojekt zum "Schlafwissen" 

Mit insgesamt rd. 630.000€ fördert die DFG ein Projekt zum Thema "Schlafwissen. Zur Wissensgenerierung in Schlaflabor und Sleeptracking". Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren wird von den ProfessorInnen Hannah Ahlheim (Zeitgeschichte, FB04), Nicole Zillien (Mediensoziologie, FB 03) und Darius Zifonun (Sozialstruktur/Konflikt, Uni Marburg) verantwortet und in Kooperation mit dem Schlafmedizinischen Zentrum Mittelhessen (UKGM), der Charité Berlin und dem Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich durchgeführt. 

Gießener Osteuropa-Kompetenz in den Beziehungen zu Belarus

Prof. Bohn ist Sprecher einer neuen Geschichtskommission – Gemeinsame historische Forschung [mehr]

Forschung

Forschung

 

Viele Mitglieder des Historischen Instituts engagieren sich neben ihren indivudellen Einzelforschungen auch in erfolgreich geförderten Verbundforschungsprojekten. Zu den gegenwärtig und in jüngster Vergangenheit geförderten Verbundforschungsprojekten zählen:

 

LOEWE-Schwerpunkt: "Konfliktregionen im östlichen Europa"

Finanzierung: Land Hessen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative (LOEWE)
Ansprechpartner: Prof. Dr. Monika Wingender, Prof. Dr. Peter Haslinger
Laufzeit: 2017-2020
[mehr ...]

 

Schwerpunktprogramm/ SSP1981/0: "Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken"

Finanzierung: DFG
Ansprechpartner: Stefan Rohdewald
Laufzeit: 2017-2023

[mehr ...]

 

Sonderforschungsbereich/Transregio 138: "Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive"

Finanzierung: DFG
Ansprechpartner: Prof. Dr. Horst Carl
Laufzeit: 2014-2017
[mehr ...]

 

Forschergruppe Gewaltgemeinschaften

Finanzierung: DFG
Ansprechpartner: Prof. Dr. Winfried Speitkamp
Laufzeit: 2009-2015
[mehr ...]

 

Graduiertenkolleg: „Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“

Finanzierung: DFG 
Ansprechpartner: Prof. Dr. Frank Bösch 
Laufzeit: 2003-2012 
[mehr ...]

 

Forschungsschwerpunkt: „Lost in Translation? Europabilder und ihre Übersetzungen. Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart“

Finanzierung: BMBF
Ansprechpartner: Prof. Dr. Frank Bösch, Prof. Dr. Winfried Speitkamp
Laufzeit: Mai 2009-2012

[mehr...]

 

Projektverbund: Kulturtechniken und ihre Medialisierung

Finanzierung: Land Hessen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative (LOEWE)
Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Haslinger
Laufzeit: 2008-2011
[mehr ...]

rund ums Studium

Rund ums Studium

Studiengänge und Hinweise für Studieninteressierte

Informationen zum Studienfach- und Studiengangsangebot des Historischen Instituts

Prüferliste/ Prüfungsablauf

Informationen zu den Modul-, Thesis- und Staatsexamensprüfungen im Bereich des Historischen Instituts

Durchführung der Staatsexamina

Hinweise zu den Staatsexamenrprüfungen in den Lehramtsstudiengängen

Praktikum

Informationen zu den Ansprechpartnern für den Bereich Praktikum

Bafög

Kontakt des Bafög-Beauftragten des Historischen Instituts

Studienfachberater Geschichte

Kontaktdaten zu den Studienfachberatern

Auslandsstudium

Kontaktdaten des Ansprechpartners für Fragen der Auslandsmobilität am Historischen Institut

Scheinanerkennungen

Ansprechpartner für Scheinanerkennungen am Historischen Institut

Bescheinigung für das Referenzmodul im MA Geschichtswissenschaften

pdf-Dokument zur Anerkennung von Leistungen im Refernzmodul im MA Geschichtswissenschaften

Drittmittelsekretariat

Drittmittelsekretariat

Jana Kaiser
Monja Geretschläger


Sprechzeiten:

Mittwoch 13:00 bis 17:00Uhr

Di und Do nach Vereinbarung

 

 

Sprechzeiten:

Montag - Donnerstag 9:00 bis 11:00 Uhr


 Raum D 102

Tel: +49 (0)641/99 28314


                                                                               


Raum C 206

Tel: +49 (0)641/99 28301

Fax: +49 (0)641/99 28309

 

Arbeitsstellen

Arbeitsstellen

Das Historische Institut beherbergte bis 2019/20 folgende Akademie-Arbeitsstellen:

RAG - Repertorium Academicum Germanicum

Regesta Imperii (Ein Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)