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Abschlussarbeiten

Interessante Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) zu vergeben

An der Professur für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften werden in Kürze wieder verschiedene interessante und spannende Abschlussarbeiten angeboten. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die emotionale Verarbeitung, sowohl bei gesunden Probanden als auch im klinischen Kontext. Dabei sind fMRT-Studien und auch Studien ohne MRT geplant. Gemeinsam mit dem Betreuer wird eine individuelle Forschungsfrage entwickelt, die in dem vorgegebenen Zeitraum auch durchführbar ist. Dabei können auch eigene Ideen von Studierenden grundsätzlich mit aufgenommen werden. Über die unten genannten Themenbereiche hinaus ist es möglich, eigene Themenbereiche vorzuschlagen. Dies muss jedoch rechtzeitig und in Absprache mit der Abteilung erfolgen.

Mögliche Themenbereiche sind:

  • Sexuelle Responsivität

Menschen reagieren unterschiedlich auf sexuelle Reize. Dies kann zu klinisch relevanten Problemen führen, z. B. in Form einer Hypo- oder Hypersexualität. Die Arbeitsgruppe forscht deshalb seit längerem in diesem Bereich sowohl im Grundlagenbereich als auch im klinisch-angewandten Bereich (Stichwort sexuelle Sucht). In einem größeren DFG geförderten Projekt wird beispielsweise die Wirkung von Stress auf die Verarbeitung von sexuellen Reizen untersucht. Interessenten an Abschlussarbeiten in diesem Bereich melden sich bitte per Mail bei Herrn Prof. Stark (), um einen Termin zu vereinbaren.

 

 

  • Angststörungen, emotionales Lernen und Emotionsregulation

Furchtkonditionierung und Extinktion spielen eine bedeutsame Rolle für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Therapie von Angststörungen. Darüber hinaus sind gestörte Emotionsregulationsprozesse ein zentrales Merkmal zahlreicher psychischer Störungen. Die Erforschung dieser Prozesse sowohl bei Gesunden als auch bei Patienten kann dabei helfen, zugrunde liegende (neuronale) Mechanismen zu identifizieren und darauf aufbauend bestehende therapeutische Interventionen zu optimieren.  Aktuelle Themen zu Abschlußarbeiten in diesem Bereich beschäftigen sich zum Beispiel mit Charakteristika der Erinnerung an traumatische oder belastende Ereignisse sowie emotionale Lernprozesse und Emotionsregulation bei verschiedenen Angststörungen. Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei:

 

 

  • Appetitive Konditionierung und Belohnungsverarbeitung

Das Streben nach Belohnungen (Nahrung, Erfolgserlebnisse, Lob, Geld) ist ein essentieller Teil menschlichen Verhaltens. Appetitive Konditionierung beschreibt das Erlernen, welche Signalreize und Verhaltensweisen zu Belohnung führen. Nicht adaptive Veränderungen in Konditionierbarkeit und Belohnungsverarbeitung hingegen können die Grundlage psychischer Erkrankungen wie Sucht oder Depression sein. In den von uns angebotenen Abschlussarbeiten können sowohl die Grundlagen dieser Prozesse als auch Ihre Verbindung zum (klinischen) Alltag untersucht werden. Zum Einsatz kommt dabei eine Vielfalt von Methoden von fMRT über psychophysiologische Maße bis hin zu Gen-Assoziationen und der Analyse von chronischen Steroidhormonkonzentrationen im Haar. Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei: