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Artikelaktionen

Abschlussarbeiten

Interessante Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) zu vergeben



An Studierende ohne klinischen Schwerpunkt: Bitte wenden Sie sich bis zum 09.06.20 mit Ihren Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, BSc.-Zeugnis und/oder Transcript of Records) bei den unten stehenden Ansprechpersonen für die jeweiligen Themengebiete.

Wir freuen uns auf Sie!




An der Professur für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften werden in Kürze wieder verschiedene interessante und spannende Abschlussarbeiten angeboten. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die emotionale Verarbeitung, sowohl bei gesunden Probanden als auch im klinischen Kontext. Dabei sind fMRT-Studien und auch Studien ohne MRT geplant. Gemeinsam mit dem Betreuer wird eine individuelle Forschungsfrage entwickelt, die in dem vorgegebenen Zeitraum auch durchführbar ist. Dabei können auch eigene Ideen von Studierenden grundsätzlich mit aufgenommen werden. Über die unten genannten Themenbereiche hinaus ist es möglich, eigene Themenbereiche vorzuschlagen. Dies muss jedoch rechtzeitig und in Absprache mit der Abteilung erfolgen.

Mögliche Themenbereiche sind:

  • Sexuelle Responsivität

Menschen reagieren unterschiedlich auf sexuelle Reize. Dies kann zu klinisch relevanten Problemen führen, z. B. in Form einer Hypo- oder Hypersexualität. Die Arbeitsgruppe forscht deshalb seit längerem in diesem Bereich sowohl im Grundlagenbereich als auch im klinisch-angewandten Bereich (Stichwort sexuelle Sucht). In einem größeren DFG geförderten Projekt wird beispielsweise die Wirkung von Stress auf die Verarbeitung von sexuellen Reizen untersucht. Interessenten an Abschlussarbeiten in diesem Bereich melden sich bitte per Mail bei

 

  • Angststörungen, emotionales Lernen und Emotionsregulation

Furchtkonditionierung und Extinktion spielen eine bedeutsame Rolle für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Therapie von Angststörungen. Darüber hinaus sind gestörte Emotionsregulationsprozesse ein zentrales Merkmal zahlreicher psychischer Störungen. Die Erforschung dieser Prozesse sowohl bei Gesunden als auch bei Patienten kann dabei helfen, zugrunde liegende (neuronale) Mechanismen zu identifizieren und darauf aufbauend bestehende therapeutische Interventionen zu optimieren.  Aktuelle Themen zu Abschlußarbeiten in diesem Bereich beschäftigen sich zum Beispiel mit Charakteristika der Erinnerung an traumatische oder belastende Ereignisse sowie emotionale Lernprozesse und Emotionsregulation bei verschiedenen Angststörungen. Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei:

 

 

  • Appetitive Konditionierung und Belohnungsverarbeitung

Das Streben nach Belohnungen (Nahrung, Erfolgserlebnisse, Lob, Geld) ist ein essentieller Teil menschlichen Verhaltens. Appetitive Konditionierung beschreibt das Erlernen, welche Signalreize und Verhaltensweisen zu Belohnung führen. Nicht adaptive Veränderungen in Konditionierbarkeit und Belohnungsverarbeitung hingegen können die Grundlage psychischer Erkrankungen wie Sucht oder Depression sein. In den von uns angebotenen Abschlussarbeiten können sowohl die Grundlagen dieser Prozesse als auch Ihre Verbindung zum (klinischen) Alltag untersucht werden. Zum Einsatz kommt dabei eine Vielfalt von Methoden von fMRT über psychophysiologische Maße bis hin zu Gen-Assoziationen und der Analyse von chronischen Steroidhormonkonzentrationen im Haar. Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei:

 

 

  • Orthorektisches Essverhalten, Sportsucht

Es gibt viele empirische Belege für die positiven Auswirkungen von  regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung auf die körperliche und  geistige Gesundheit. Beide Verhaltensweisen bergen jedoch auch ein 
Risiko, wenn sie zwanghaft betrieben werden und zum Mittelpunkt des  Lebens werden. Orthorexia nervosa (ON), die pathologische Obsession  mit gesunder Ernährung und Sportsucht sind zwei Phänomene, von denen  angenommen wird, dass sie eng miteinander zusammenhängen. Aktuelle 
Themen zu Abschlussarbeiten in diesem Bereich beschäftigen sich zum  Beispiel mit zugrundeliegenden Personencharakteristika (Temperament,  Emotionsregulation, Bindungsstil), Abgrenzung zu anderen klinischen  Störungsbildern (Essstörung, Körperbildstörung), zugrundliegenden  Motiven als auch der Verbesserung diagnostischer Instrumente. Bei  Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei: 
jana.strahler@psychol.uni-giessen.de


  • Sport und Wohlbefinden

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten auf einen ∩-förmigen Zusammenhang zwischen der Menge an sportlicher Aktivität und Gesundheitsparametern hin. Während sich in Bezug auf mentale Gesundheit moderat- bis hoch-intensiver Sport wirksamer erweist als leicht-intensiver Sport, zeigen Studien an Wettkampf- und Leistungssportler*innen auch die nachteiligen Effekte höchst-intensiver Sportaktivität. Ziel von Projekten in diesem Bereich sind die Analyse der Dosis-Wirkung Beziehung zwischen Sportlicher Aktivität und Wohlbefinden sowie die Untersuchung der psychischen Folgen der plötzlichen Einschränkung von Bewegungs- und Sportaktivität. Bei Interesse an diesem Thema melden Sie sich bitte bei: jana.strahler@psychol.uni-giessen.de

 

  • Meditation

In einem Forschungsprojekt untersuchen wir Risiken und Nebenwirkungen von Meditation. Einen Vortrag über das Projekt finden Sie hier: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/20619. Derzeit läuft eine Online-Befragung, mit der wir einen Fragebogen zu Meditationserfahrungen evaluieren. Dieser Fragebogen soll bei Teilnehmenden an MBSR-Kursen (Stressbewältigung durch Achtsamkeit) in einer prospektiven Studie eingesetzt werden, um herauszufinden, bei welchen Personen/Techniken vermehrt schwierige und unerwartete Erfahrungen auftreten. In einer zweiten Studie geht es darum, die Effekte eines selbstgesteuerten Meditations-Trainings mittels App auf Entspannung und Herzratenvariabilität zu untersuchen (Stress guide, https://www.kenkou.de/). Bei Interesse an einem der Themen schicken Sie
bitte die üblichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Abi- und Bachelor-Zeugnis) an: ott@bion.de