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Artikelaktionen

Antworten auf häufig von TierbesitzerInnen gestellte Fragen vor / bei / nach Einsendung von Untersuchungsproben

 

Antworten auf

häufig von Tierbesitzer(inne)n gestellte Fragen

vor/bei/nach Einsendung von Untersuchungsproben


Frage-Antwort-Katalog zu parasitologischen Untersuchungen

 

Fragen zur Probeneinsendung

„Welche Untersuchungen führt das Institut durch?

Wir untersuchen Proben ausschließlich auf Parasiten(stadien). Dies bedeutet, dass wir KEINE Untersuchungen auf Bakterien, Pilze oder Viren und auch KEINE Futtermittelanalysen o. Ä. durchführen. Eine Weiterleitung von Proben durch uns erfolgt nicht.

„Mit welchen Kosten muss ich rechnen“

Sie finden alle notwendigen Informationen über unsere nach Tiergruppen sortierten Leistungskataloge inkl. der anfallenden Untersuchungsgebühren unter folgendem Link (oder auf unserer Webpage unter Preisliste):

https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/institute/parasitologie/diagnostik/katalogpreis

„Kann ich als Tierhalter/in Proben einsenden? Ändern sich dafür die Kosten?“

Ja, auch als Tierhalter/in können Sie Proben für parasitologische Unter-suchungen einsenden. Allerdings empfehlen wir generell, vor Proben-einsendung eine/n Tierärztin/arzt zu konsultieren. Wir berechnen allen Einsendern die gleichen Preise für die jeweilige diagnostische Leistung.

„Gibt es einen ‘Preisrabatt‘ bei Einsendung mehrerer Proben?“

Nein. Die in unseren Leistungskatalogen genannten Einzelpreise gelten für jede Probe, unabhängig von der Anzahl eingesandter Proben.

„Wie kann ich Proben und einen Auftrag für parasitologische Untersuchungen einsenden?“

Sie können einen Untersuchungsantrag von unserer Webseite herunterladen, ausdrucken und vollständig ausgefüllt den Proben beifügen:

http://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/institute/parasitologie/diagnostik/untersantrag

 

Alternativ können Sie uns auch einen formlosen Untersuchungsauftrag zusenden. Dieser ist den Proben beizufügen und muss dann MINDESTENS folgende Angaben enthalten

1. vollständiger Vor- und Nachname und vollständige postalische Adresse des Einsenders (eventuell auch Fax-Nr. oder E-Mail-Adresse

2. Tierart, Name und Alter des Tieres

3. Angabe, auf welche Parasiten untersucht werden soll

Proben mit unvollständigen Angaben werden von uns nicht untersucht. Bitte beachten Sie: Mit dem Einsenden von Untersuchungsantrag und Proben gehen Sie mit uns ein verbindliches Rechtsgeschäft ein, das Sie zur Bezahlung der von uns erbrachten Leistungen verpflichtet.

„Wie muss ich die Proben verpacken?“

Gemäß den (postalischen) Transportvorschriften müssen Kotproben und anderes medizinisches Untersuchungsmaterial bruch- und auslaufsicher verpackt sein! Dafür verantwortlich ist ausschließlich der Einsender.

„Erhalte ich vom Institut für Parasitologie Probengefäße zum Versand?“

Nein. Gefäße zum Versand von medizinischen Proben erhalten Sie im Fachhandel. Sie können sich diesbezüglich auch an Ihre/n Tierärztin/arzt wenden.

„Welche Proben und wann und auf welchem Weg versende ich am besten Proben ans Institut für Parasitologie?“

Es sollten nur FRISCHE (Kot)proben gesammelt und dann auf dem schnellsten Weg (am besten per Express) versandt werden. Während der warmen Monate ist es sinnvoll, den Kotproben einen Kühlakku beizufügen (dieser wird nicht zurückgesandt).

(Kot)proben sollten zu Wochenbeginn abgesandt werden, nicht aber am Donnerstag oder Freitag (Arbeitstage des Diagnostiklabors: Mo–Fr).

„Kann ich Proben direkt beim Institut für Parasitologie abgeben?“

Ja. Sie können Proben zu unserem Institut bringen. In diesen Fall geben Sie die Proben wochentags zwischen 8 Uhr und 15 Uhr beim Pförtner des BFS-Gebäudes ab (Adresse siehe Briefkopf).

 

Fragen zu speziellen Parasiten

„Ich will den Kot meines Hundes (meiner Katze) auf Giardia-Koproantigen untersuchen lassen; muss ich dafür mehrere Kotproben einsenden?“

Nein. Für diese Koproantigen-Untersuchung reicht EINE frische Kotprobe aus.

„Wann nach Ende der Giardia-Behandlung kann ich den Therapieerfolg überprüfen?“

Dazu sollten Sie 3-5 Tage nach Therapieende eine frische Kotprobe einsenden.

„Ich habe parasiten-verdächtige Gebilde gefunden; wie soll ich diese einsenden?“

Parasiten-verdächtige Gebilde (z.B. Bandwurmglieder) sind stets SEPARAT (getrennt vom Kot) in einem kleinen Probengefäß, wenn möglich unfixiert, für die Untersuchung einzusenden.

„Ich will den Kot auf Echinococcus(-DNA) untersuchen lassen; wie geht das?“

Hunde-Kotproben werden von uns auf Echinococcus-DNA nur dann untersucht, wenn dieser Untersuchungsauftrag durch eine/n Tierarzt/ärztin erfolgte!

„Kann ich auch Sammelkotproben meiner in Herde/Gruppe gehaltenen Tiere zur parasitologischen Untersuchung einsenden?“

Sammelkotproben sind für parasitologische Untersuchungen grundsätzlich nicht geeignet, denn das Untersuchungsergebnis ist kaum oder nicht aussagekräftig. Bei Gruppenhaltung sollten für ein aussagekräftiges Ergebnis stets Einzelkotproben mehrerer Tiere der Gruppe genommen und eingesandt werden.

„Was kann ich sinnvollerweise machen, um meine Pferde parasitologisch überwachen zu lassen?“

Informationen über Untersuchungen von Pferdekotproben, insbesondere zur Wurmbekämpfungsstrategie „Selektive Entwurmung“, finden Sie unter folgendem Link des Instituts (oder unter dem Reiter „Informationen Tierärzte/Tierhalter“):

https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/institute/parasitologie/informationen

 

Fragen zum Untersuchungsergebnis

„Auf welchem Weg erhalte ich das Untersuchungsergebnis?“

Der Untersuchungsbefund wird – aus rechtlichen Gründen – grundsätzlich NICHT telefonisch mitgeteilt.

Die Übermittlung des Untersuchungsbefunds erfolgt nur schriftlich. Sofern vom Einsender eine E-Mail-Adresse oder Fax-Nummer angegeben wurde, wird der Befund – falls dies technisch möglich ist – entsprechend versandt; ansonsten erfolgt seine Zusendung regulär auf dem Postweg

„Bedeutet ein negativer Untersuchungsbefund, dass mein Tier keinen Parasitenbefall hat?“

Nein. Ein negativer Untersuchungsbefund bedeutet lediglich, dass in der uns zugesandten Probe (!) keine Parasiten(stadien) nachgewiesen wurden. So schließt ein negatives Kotuntersuchungsergebnis beispielsweise nicht völlig aus, dass dieser oder jener Wurmbefall vorliegt. (Dies hat seine Ursache in der Parasitenbiologie und der Untersuchungsmethodik.)

„Ich kann das Untersuchungsergebnis nicht interpretieren / ich habe dazu eine Frage...“

Wenn Sie das Untersuchungsergebnis nicht verstehen oder interpretieren können, legen Sie den Untersuchungsbefund bitte Ihrer/m Tierärztin/arzt vor! Diese(r) kann uns gern kontaktieren, falls Nachfragen bestehen.

„Bei meinem Tier wurde ein Parasitenbefall nachgewiesen. Was kann ich dagegen tun? Muss ich ein Medikament einsetzen und, wenn ja, Welches?“

Bitte wenden Sie sich mit dem Untersuchungsbefund an Ihre/n Tierärztin/arzt! Diese(r) wird mit Ihnen den Befund besprechen und, falls notwendig, Ihr Tier behandeln.

Wir geben – aus rechtlichen Gründen – an (tier)medizinische Laien grundsätzlich KEINE Auskunft über Medikamente, die eingesetzt werden könnten.

„Kann ich das zur Behandlung meines Tieres notwendige Medikament vom Institut für Parasitologie erhalten?“

Nein. Wir geben grundsätzlich keine Medikamente ab. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihre/n Tierärztin/arzt.

 

Fragen zur Rechnung

„Auf welchem Weg wird die Rechnung für durchgeführte Untersuchungen versandt?“

Rechnungen für diagnostische Leistungen werden von uns ausschließlich auf dem Postweg versandt; eine Zusendung per E-Mail oder Fax erfolgt nicht.

„Wann wird die Rechnung zugesandt?“

Die Rechnung wird aber in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt als der Untersuchungsbefund versandt. Es kann also vorkommen, dass Sie die Rechnung erst einige Zeit nach Befundzustellung erhalten werden.

„Wem wird die Rechnung zugesandt?“

Wir senden unsere Rechnungen an den Probeneinsender, es sei denn, dass im Untersuchungsantrag ein anderer Rechnungsempfänger angegeben wurde.