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Artikelaktionen

Rund um die Promotion

 

 

Kooperative Promotion

 

Forschungscampus Mittelhessen

 

Wenn Sie als Absolvent/in der THM oder einer anderen Hochschule eine wissenschaftliche Karriere anstreben oder sich weiter wissenschaftlich qualifizieren wollen, dann ist die kooperative Promotion Ihr Weg!
Bei einer kooperativen Promotion wird Ihr Promotionsprojekt gemeinsam von mindestens zwei Personen zweier unterschiedlicher Hochschulen betreut. In Mittelhessen können Sie über den Forschungscampus Mittelhessen an den Mitgliedshochschulen – der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Justus-Liebig-Universität Gießen oder der Philipps-Universität Marburg – kooperativ promovieren, zu optimalen Rahmenbedingungen.
Die Kooperative Promotionsplattform des Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) ist Ihre Anlauf- und Beratungsstelle: Hier erhalten Sie weitere Informationen rund um die kooperative Promotion, von den Zulassungsbedingungen über das Mentoringangebot bis hin zur Karriereplanung.

 

 

Binationale Promotion (Cotutelle)

 

Bei einer binationalen Promotion erwirbt ein/e Promovend/in einen von zwei Universitäten in unterschiedlichen Ländern gemeinsam verliehenen Doktorgrad. Das bedeutet, dass der/die Promovend/in an jeweils beiden Universitäten zu der gleichen Arbeit betreut wird und mit dieser an beiden Standorten in einem oftmals integrierten Promotionsverfahren promoviert.
In der Regel ist das binationale Promotionsverfahren durch eine individuelle Vereinbarung zwischen den beteiligten Universitäten geregelt. Für jede binationale Promotion wird daher ein individueller Kooperationsvertrag abgeschlossen.
In der Regel beinhaltet dieser Vertrag auch, wie viel Zeit der Promovend/die Promovendin jeweils an der ausländischen Universität und der Heimatuniversität mindestens verbringen muss. An jeweils beiden Universitäten hat der Promovend/die Promovendin jeweils eine feste Betreuungsperson, die ihre Zusage für die Betreuung im gesamten Promotionsverfahren zugesagt haben.

 

Wann ist eine binationale Promotion angeraten und wann nicht?
Ein Cotutelle-Verfahren sollten vor allem Betreuerinnen und Betreuer bzw. die Promovierenden in Erwägung ziehen, wenn die Promovierenden ihre wissenschaftliche Anbindung in beiden beteiligten Ländern sicherstellen möchten.
Gute Gründe für eine Cotutelle liegen vor, wenn
  • der Promovend/die Promovendin eine internationale Ausrichtung in der weiteren Karriere anstrebt
  • das Promotionsthema eine internationale Forschungskomponente in beiden Ländern hat
  • das Promotionsthema im Forschungsinteresse der ausländischen Universität liegt oder die Partnereinrichtung von besonderem Mehrwert für das Thema ist

Gute Gründe gegen eine Cotutelle liegen vor, wenn
  • die Bereitschaft zu einem längeren Aufenthalt oder mehreren längeren Aufenthalten (meist ca. 1 Jahr Gesamtzeit) nicht gegeben ist
  • die notwendigen Absprachen beider Betreuungspersonen nicht sichergestellt werden kann
  • es lediglich um einen kürzeren Auslandsbesuch geht, der im Rahmen eines nationalen Verfahrens auch gemacht werden könnte

In der Satzung für binationale Promotionsverfahren der JLU finden Sie weitere Informationen und die formalen Rahmenbedingungen für eine binationale Promotion.

 

Sie haben Interesse an einer binationalen Promotion? Wir beraten Sie gerne. Melden Sie sich zur Beratung an oder rufen Sie uns an. 

 

Promotions-Test

 

Die Entscheidung für oder gegen eine Promotion sollte immer individuell getroffen werden. Als Hilfestellung hat academics.de in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg einen Test entwickelt, inwiefern Sie promotionsrelevante Eigenschaften und Qualifikationen mitbringen. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Art der Promotion für Sie die geeignete ist - die traditionelle Promotion oder im Rahmen eines strukturierten Programms.

Testen Sie Ihre Promotionstauglichkeit hier!

 

 

Finanzierungsmöglichkeiten

 

Um eine Promotion zu finanzieren, stehen im Grunde drei verschiedene Arten zur Verfügung:

1. Stellen an der Universität


2. Finanzierung durch Stipendien

 

3. Extern bzw. nebenberuflich promovieren

 

 

Betreuungsvereinbarung

BetreuungsverinbarungEine Betreuungsvereinbarung dient der Betreuung und Förderung von Promovierenden, indem die gegenseitigen Rechte und Pflichten des Promovenden/der Promovendin und des Betreuers/der Betreuerin explizit festgehalten werden. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten leiten sich u.a. aus der Promotionsordnung des jeweiligen Fachbereichs der Justus-Liebig-Universität Gießen ab und können durch individuelle Absprachen ergänzt werden.

Sowohl die Promovendin/der Promovend als auch die Betreuerin/der Betreuer verpflichten sich mit ihrer Unterschrift zur Einhaltung der Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der DFG und der Richtlinien aus der Satzung der Justus-Liebig-Universität zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis in der jeweils gültigen Fassung.

 

Die Vorlage für eine Betreuungsvereinbarung können Sie hier downloaden.

 

 

 

 

 

Informationsveranstaltung "Wege in die Promotion"

 

Um zukünftigen Promovierenden den Einstieg in die Promotion zu erleichtern und Interessierte für eine Promotion zu begeistern, laden die drei Gießener Graduiertenzentren GGS, GGK/GCSC, GGL, die Initiative ArbeiterKind.de sowie der Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) Studierende aller Fachbereiche zu der jährlich stattfindenden Veranstaltung „Wege in die Promotion“ ein.

Informationen über die vergangene Veranstaltung sowie die kommende Veranstaltung finden Sie hier.