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Artikelaktionen

Fachjournalistik Geschichte

Teaser

Das Studienfach Fachjournalistik Geschichte trägt der Tatsache Rechnung, dass unser Wissen, Denken und Fühlen maßgeblich durch Massenmedien geprägt werden. Spätestens seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert vermitteln Zeitungen und Zeitschriften sowie die Fotografie, bald darauf auch Kino und Hörfunk, das Fernsehen und schließlich das World Wide Web den sie nutzenden Menschen Vorstellungen von der Welt, ihrer Gesellschaft und sich selbst. In Lehre und Forschung arbeiten wir daher mit Presseartikeln, Fotos, Filmen, Radio- und Fernsehbeiträgen sowie Websites und Internetkommunikation als historischen Quellen, analysieren die Funktionsweisen der Medien, ihre Ästhetik, Nutzung und Wirkungen im historischen Wandel. Da sich Massenmedien nicht nur zu ihrer jeweiligen Gegenwart äußern und Zukunft mitgestalten wollen, sondern auch Vergangenheiten zum Thema machen, sind auch populäre mediale Geschichtsdarstellungen Gegenstand des Studienfachs. Es wendet sich an Geschichtsstudentinnen und -studenten, die sich besonders für Mediengeschichte interessieren und zugleich erste eigene journalistische Erfahrungen sammeln wollen.

Fachjournalistik-Geschichte.de

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Aktuelles

Aktuelles

Aktuelle Mitteilungen

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Vertretung der Professur

Prof. Ulrike Weckel wurde eingeladen, im Wintersemester 2017/18 und Sommersemester 2018 als Richard von Weizsäcker Fellow an das St Antony’s College der Universität Oxford zu gehen, um dort u.a. eine Einführung in die Mediengeschichte zu schreiben. Sie wird in diesen zwei Semestern von Frau PD Dr. Claudia Kemper vertreten.

Summerschool "Zeitmaschine"

"Filmaufnahmen als Zeitmaschine?"

Summerschool für Masterstudierende der Geschichte Justus-Liebig-Universität Gießen, 28.8. bis 1.9.2017. [mehr...]

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Bewerbungsfrist Master Fachjournalistik Geschichte

Die Bewerbungsfrist für den Master Fachjournalistik Geschichte ist bis zum 30.9.2017 verlängert worden.

 

Einblicke in die Fachjournalistik

Liebigfilm

Im Sommersemester 2015 setzten wir das Experiment, im Rahmen eines BA-Seminars einen Film zu einem historischen Thema zu erstellen, fort. [mehr...]

Der erste eigene Film von Studierenden der Fachjournalistik

"Do not fraternize! Geschichte über die Beziehungen von deutschen Frauen und amerikanischen Soldaten" [mehr...]

Personen

Personen

Lehre

Lehre

Die Fachjournalistik Geschichte verbindet ein auf medienhistorische Fragen konzentriertes Geschichtsstudium mit Einblicken in die mediale Praxis und eigenen journalistischen Erfahrungen. Über die Analyse historischer und aktueller Medienprodukte vermittelt das Fach Orientierungswissen, vertiefte historische Kenntnisse und Reflexionsvermögen, es leitet an zu kritischem Denken, klugem Argumentieren und präzisem, gewandtem wissenschaftlichen und journalistischen Schreiben. Die Vorlesungen und Seminare werden von Historikerinnen und Historikern angeboten, die praktischen journalistischen Übungen von Lehrbeauftragen aus der Medienpraxis. Regelmäßig gibt es Veranstaltungen im Team-Teaching und andere Lehrformen, durch die historische Expertise und  (geschichts)theoretische Überlegungen einerseits und praktische Erfordernisse und eigene Logiken der Medienbranche andererseits konstruktiv zusammengeführt werden können.
Das Studienfach gibt es in Deutschland ausschließlich an der JLU in Gießen.

 

Informationen zum..

 

Journalismus und Geschichtswissenschaft
Nicht wenige journalistisch Tätige haben einmal Geschichte studiert, und das leuchtet ein. Wer sich dafür interessiert, was Menschen bewegt, welche Wünsche und Ängste sie umtreiben, welche Interessen sie verfolgen, worüber sie mit anderen Menschen oder mit der Staatsmacht in Konflikte geraten, was Gesellschaften zusammenhält und Nationen gegeneinander aufbringt, wie Spannungen ausgetragen und beigelegt werden, wer also menschliches Zusammenleben beobachten, verstehen und es für andere beschreiben und analysieren will, der tut gut daran, nichts für selbstverständlich zu halten. Ein Weg, das eigene Denken in Alternativen zu schulen, ist ein geschichtswissenschaftliches Studium.

Die gegenseitige Affinität von Journalismus und Geschichtswissenschaft ist der Ausgangspunkt für das universitäre Studienfach Fachjournalistik Geschichte. Es ist aus gutem Grund im Historischem Institut angesiedelt und versteht sich nicht wie übliche Journalistik-Studiengänge als Teil der Kommunikationswissenschaft.

Forschung

Forschung

Laufende Forschungsprojekte

 

Habilitationsprojekte:

Dr. Christina Benninghaus

Dr. Eva Maria Gajek


Promotionsprojekte:

Tabea Bodenstedt
Das Publikum kommt zu Wort. Chancen und Grenzen medialer Partizipation im Hörfunk der Bundesrepublik Deutschland

Simon Ottersbach
Knowledge as Propaganda? Radio Free Europe's Production and Transatlantic Circulation of Cold War Knowledge, 1950-1971

Sophie-Charlotte Schippmann
Männlichkeitskonstruktionen in Spielfilmen aus der Zeit des Nationalsozialismus

Markus Streb
Comic - Holocaust - Gender. Geschlechterkonstruktionen in sequenziellen Darstellungen des Holocaust

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

Promotionen:

Eva Maria Gajek
Die Olympischen Spiele von Rom (1960) und München (1972) als transnationales Medienereignis

(abgeschlossen im November 2011, Betreuung durch Frank Bösch)

Christoph Hilgert
Radio und Jugendkulturen in Westdeutschland und Großbritannien in den 1950er Jahren

(abgeschlossen im März 2014, Betreuung durch Frank Bösch)

 

Master- und Bachelor-Arbeiten (nur Erstbetreuung durch Ulrike Weckel):

Steffi Basche, BA (2014)
54 Stunden Sensation: Das Geiseldrama und die Rolle der Medien. Eine medienhistorische Analyse

Fabian Becker, BA (2016)
Die Haltung des Foreign Office zum bürgerlich-militärischen Widerstand in Deutschland. Zwischen Annäherung und Misstrauen.

Tabea Bodenstedt, MA (2015)
Reden über Reichtum. Erbinnen und Öffentlichkeit im 20. Jahrhundert

Lisa Eiling, MA (2015)
'Die unbewältigte Gegenwart'. Zeugenschaft in Eberhard Fechners Film Der Prozess (NDR 1984)

Tobias Essinger, BA (2015)
Themen, Gäste, Gesprächsführung – Internationaler Frühschoppen und Günther Jauch im Vergleich

Isabel Evels, BA (2014)
Frauen auf der Anklagebank: Die westdeutsche Presseberichterstattung über die weiblichen Angeklagten im Majdanek-Prozess in Düsseldorf (1975-1981)

Tobias Helfrich, BA (2015)
Strategien filmischer Geschichtsschreibung. Das Beispiel La mala Educación/Schlechte Erziehung (2004) von Pedro Almodóvar

Christian Hoge, MA (2015)
Die Kontroverse um die "Amateurfrage" in der deutschen Sportpresse der Weimarer Zeit

Vanessa Horn, BA (2016)
Weibliche Schönheitsideale in der Illustrierten-Werbung der Weimarer Republik

Lena Karber, BA (2016)
Von der pazifistischen Star-Journalistin zum "Staatsfeind Nr. 1": Die Radikalisierung von Ulrike Meinhof

Karsten Köhler, BA (2015)
Die Nationalsozialisten in Südamerika und ihre Wahrnehmung in den Medien nach 1945

Lea Jana Köppen, BA (2014)
Die Passion Christi. Mel Gibsons Film und seine Wirkung

Friederike Piotrowski, BA (2015)
Jagdszenen. Männer und Frauen im deutschen Jagdwesen des 20. Jahrhunderts

Michael Reitz, BA (2015)
Linke Terroristinnen in der BRD. Selbstwahrnehmung und mediale Rezeption

Annika Schall, BA (2014)
Bilder des Terrors. Die ETA und die Medien

Elke Schimanski, BA (2014)
Inszenierungen königlicher Macht. Die Filme Elizabeth (1998) und Elizabeth: The Golden Age (2007)

Alisa Schmitz, BA (2014)
Feminismus 2.0? Zur Medienstrategie der ‚Femen’

Peter Schraeder, BA (2014)
Filmische Darstellung postkolonialer Gewalt. Am Beispiel des Genozids in Ruanda

Lydia Strauss, BA (2014)
Terror aus dem Äther. Als die Marsmenschen Amerika eroberten. Eine mediengeschichtliche Analyse des Radiohörspiels War of the Worlds von 1938

Simone Voepel, MA (2014)
Das Kopftuch muslimischer Frauen: Symbol der Unterdrückung oder der Selbstbestimmung? Die Debatte in der deutschen Presse seit 1998

Ann-Cathrin Witte, BA (2014)
Eine neue Freiheit? Die Unordnung der Geschlechter im Spiegel westdeutscher Frauenzeitschriften 1945-1950

Pressespiegel

FaJo in der Presse

 

Anja Reschke vom TV-Politmagazin „Panorama“ spricht über kritischen Journalismus

Auf Einladung von Prof. Ulrike Weckel, Leiterin des Studienfachs Fachjournalistik Geschichte, ist Anja Reschke nach Gießen gekommen, um über kritischen Journalismus und vor allem das Fernsehmagazin „Panorama“ zu sprechen.

23.01.2016

Reschke besorgt über »verrohte« Debatte

Im Rahmen eines Seminars zu »Investigativem Journalismus« hatten die Fachjournalistik-Professorin Ulrike Weckel und das Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität öffentlich zu Reschkes Vortrag eingeladen.

23.01.2016

Tagebücher des Ersten Weltkrieges

Regisseur Jan Peter stellt an JLU europäisches Fernsehexperiment vor / Masterstudiengang beginnt

erschienen im Gießener Anzeiger

04.11.2015
"Fachjournalistik Geschichte" auch als Masterstudium

 "JLU-Marke" lockt Studierende an

"Fachjournalistik Geschichte" auch als Masterstudium

13.06.2015
Studierende geben potenziellen Opfern rassistischer Gewalt eine Stimme

 Aus Fremden werden Freunde

Studierende geben potenziellen Opfern rassistischer Gewalt eine Stimme

21.02.2015
Fachleute diskutieren, wie Frauen den Journalismus verändern

 »Männerhochburg« im Umbau?

Fachleute diskutieren, wie Frauen den Journalismus verändern

10.02.2015
dekollete.jpg

 Im TV anfangs "nur mit tiefen Dekolleté"

09.02.2015
Journalistisches Doppelleben. Schreiben für DIE ZEIT und Schreiben für Emma

 Viola Roggenkamp berichtet an JLU über ihr „Journalistisches Doppelleben“ bei „Die Zeit“ und bei „Emma“

15.01.2015
ANTRITTSVORLESUNG: Ulrike Weckel hat JLU-Professur für Fachjournalistik Geschichte - Geschichte in Medien und Öffentlichkeit inne

 Charlie Chaplin beliebt, gehasst und "ein Genie"

ANTRITTSVORLESUNG: Ulrike Weckel hat JLU-Professur für Fachjournalistik Geschichte - Geschichte in Medien und Öffentlichkeit inne

28.10.2014
Mitbegründerin von ProQuote Medien referiert über Gleichberechtigung im Journalismus

 Für mehr Frauen in den Chefetagen

Mitbegründerin von ProQuote Medien referiert über Gleichberechtigung im Journalismus

25.10.2014
Historikerinnen schilderten öffentliche Wahrnehmung von Prozessen gegen NS-Verbrecherinnen

Irritation und Verstörung

Historikerinnen schilderten öffentliche Wahrnehmung von Prozessen gegen NS-Verbrecherinnen

28.06.2014

Aktivitäten

Aktivitäten

Studienprojekte

Regelmäßig entstehen in Lehrveranstaltungen der Fachjournalistik Geschichte journalistische Arbeitsproben. Einzeln oder gemeinsam arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa an eigenen Radiobeiträgen, produzieren ein TV-Magazin für den Offenen Kanal, schreiben ein Porträt, eine Gerichts- oder Reisereportage, entwickeln einen Blog zu einem historischen Thema, versuchen sich an Fotoreportagen, drehen einen Film oder stellen eine öffentliche Podiumsdiskussion auf die Beine. Wir veröffentlichen hier einige Beispiele.

Veranstaltungen

In der Fachjournalistik Geschichte laden wir regelmäßig Gäste aus der Medienpraxis zu uns ein, um mit ihnen über ihre journalistischen Arbeiten zu diskutieren. Sie kommen entweder gezielt in eine Lehrveranstaltung und tragen dort aus ihrer Sicht etwas zum Thema bei oder sie treten in der abendlichen Gesprächsreihe Stimmen aus der Praxis auf, die die Fachjournalistik seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) organisiert.

UNIversum

Das Studierendenmagazin der Fachjournalistik Geschichte.

Links für (Medien-)Historiker