Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Studium

Der Studiengang Fachjournalistik Geschichte ist einzigartig ist Deutschland, er verbindet Geschichte und Medien. Der Studiengang Fachjournalistik Geschichte bietet ein historisch fundiertes Studium für angehende Journalisten. Der Studiengang beeinhaltet sowohl wissenschaftliche Kenntnisse über die vielfältigen Beziehungen von Medien und Geschichte als auch praxisorientierte Übungen zum Print-, Fernseh-, Radio- und Internetjournalismus.

Journalismus und Geschichtswissenschaft

Nicht wenige journalistisch Tätige haben einmal Geschichte studiert, und das leuchtet ein. Wer sich dafür interessiert, was Menschen bewegt, welche Wünsche und Ängste sie umtreiben, welche Interessen sie verfolgen, worüber sie mit anderen Menschen oder mit der Staatsmacht in Konflikte geraten, was Gesellschaften zusammenhält und Nationen gegeneinander aufbringt, wie Spannungen ausgetragen und beigelegt werden, wer also menschliches Zusammenleben beobachten, verstehen und es für andere beschreiben und analysieren will, der tut gut daran, nichts für selbstverständlich zu halten. Ein Weg, das eigene Denken in Alternativen zu schulen, ist ein geschichtswissenschaftliches Studium.  

 

Das Studienfach Fachjournalistik Geschichte

Die gegenseitige Affinität von Journalismus und Geschichtswissenschaft ist der Ausgangspunkt für das universitäre Studienfach Fachjournalistik Geschichte. Es ist aus gutem Grund im Historischem Institut angesiedelt und versteht sich nicht wie übliche Journalistik-Studiengänge als Teil der Kommunikationswissenschaft. Seit Einführung der modularisierten Studiengänge 2007 ist es als BA-Studienfach konzipiert, das nur in Kombination mit Geschichte oder Osteuropäischer Geschichte studiert werden kann. Fachjournalistik Geschichte ist ein wissenschaftliches Studium mit diversen Bezügen zur journalistischen Praxis, keine praktische Berufsausbildung für den Journalismus. Diese erfolgt weiterhin in aller Regel im Anschluss an ein geistes- oder sozialwissenschaftliches Fachstudium über Volontariate und Journalistenschulen und kann sich sinnvoll an einen Abschluss in Geschichte und Fachjournalistik Geschichte anschließen, muss es aber nicht.


Geschichtswissenschaft in Gießen

Gießen zählt zu den führenden medienhistorischen Forschungsschwerpunkten in der Geschichtswissenschaft. Am DFG-finanzierten Graduiertenkolleg „Transnationale Medienereignisse seit der Frühen Neuzeit“ forschten pro Jahrgang mindestens 14 Doktoranden und Post-Docs aus zahlreichen Disziplinen, ebenso an der Exzellenz-Graduiertenschule GCSC. Medienhistorisch ausgerichtet sind ebenso Teilprojekte des BMBF-finanzierten Schwerpunktes zur Entwicklung von Europabildern und der DFG-Forschergruppe "Transformation der Religion in der Moderne". Das ZMI (Zentrum für Medien und Interaktivität) ergänzt und bündelt viele der Forschungsaktivitäten. Insbesondere im dort angesiedelten Landes-Exzellenz Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" untersuchen zahlreiche Wissenschaftler die kulturellen Veränderungen, die durch neue Medien entstehen. 

 

Mehr zu den verschiedenen Forschungsschwerpunkten:

  

Aufbau des Studiums

Der Bachelor- Studiengang besteht aus fünf Modulen, in denen die wissenschaftliche Reflexion der Massenmedien – ihrer Entwicklung, Funktionsweisen und immanenten Logiken, Produkte und Wirkungen – im Vordergrund steht, kommen zwei anwendungsbezogene Module hinzu. In praktischen Übungen können Studierende hier unter Anleitung erfahrener Journalistinnen und Journalisten verschiedene journalistische Darstellungsformen kennenlernen und selbst ausprobieren, sich an einem historischen Krimi oder einer Sozialreportage versuchen, Interviewtechniken erlernen, ein eigenes Radiofeature produzieren, die „Fernsehwerkstatt“ in den Räumen des Offenen Kanals Gießen besuchen und sich dort mit den verschiedenen Arbeitsschritten zur Erstellung eines Magazinbeitrags bekannt machen, fotografieren und Fotos beurteilen lernen, einen Blog erstellen, Bilder- und Tonaufnahmen für das Internet aufbereiten oder sich über medienrechtliche Fragen informieren. Außerdem absolvieren die Studierenden der Fachjournalistik Geschichte ein vier- und ein achtwöchiges Praktikum, eines im Bereich von Print- oder Online-Journalismus, das andere beisHörfunk oder Fernsehen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis an dem studentischen Online-Magazin UNIversum mitzuarbeiten.