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Klassische Archäologie

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Neue Dialogreihe in 2027: Antike 2050 - Vergangenheit als Zukunftslabor

Was hat Archäologie mit unserer Zukunft zu tun? Mehr, als man zunächst denkt – aber anders, als man vielleicht erwartet.

Mit Antike 2050 – Vergangenheit als Zukunftslabor startet im kommenden Jahr ein neues Dialogformat der Klassischen Archäologie der JLU Gießen, über das wir euch in nächster Zeit informieren werden.

Das Ziel ist nicht, in der Antike vorgefertigte Antworten oder einfache historische Analogien für die Gegenwart zu finden. Vielmehr eröffnet die historische Distanz archäologischer Forschung einen Denkraum, in dem gegenwärtige Zukunftsfragen neu betrachtet werden können. Dazu bringen wir Sichtweisen aus Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis miteinander ins Gespräch – und machen das Publikum selbst zum Teil dieses Austauschs.

Krisen. Ressourcen. Migration. Stadt. Wissen. Technologien. Identität. Erinnerung. Gesellschaftliche Ordnung. Themen der Gegenwart und Zukunft – gemeinsam betrachtet aus unterschiedlichen historischen und gegenwärtigen Perspektiven.

ANTIKE 2050 – VERGANGENHEIT NEU DENKEN. ZUKUNFT ANDERS FRAGEN.

Kontakt: antike2050

 

Achtung: Verkürzte Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit

Während der vorlesungsfreien Zeit gelten für die Professur für Klassische Archäologie sowie die Fachbibliothek verkürzte Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag, 8:00–15:00 Uhr.

Bitte berücksichtigen Sie die geänderten Öffnungszeiten bei der Planung und Bearbeitung Ihrer Hausarbeiten, insbesondere wenn Sie die Fachbibliothek nutzen möchten.

 

Epic Fails – tragische Helden, Antihelden und ambivalente Gestalten

Beim Gedanken an antike Mythen erscheinen vor dem inneren Auge meist strahlende Helden und allmächtige Götter. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich eine deutlich facetten- und schattenreichere Welt: sie ist bevölkert von tragischen Gestalten, Antihelden oder Monstern wider Willen. Viele Geschichten erzählen von unterschiedlichen Arten zu Scheitern. Die Sonderausstellung widmet sich den großen Momenten solcher „epischen Fehlschläge“ in drei Themensektionen:

Hybris und eigenverschuldetes Scheitern – wenn Übermut, Selbstüberschätzung oder das Streben nach Macht den Weg ins Verderben ebnen.
Kontrollverlust und emotionale Ausnahmezustände – wenn Liebe, Leidenschaft, Hass oder Wahnsinn ihre zerstörerische Kraft entfalten.
Unentrinnbares Schicksal – wenn selbst größte Helden dem vorgezeichneten Untergang nicht entkommen können
 

Die Sonderausstellung „Epic Fails“ lädt dazu ein, bekannte Mythen neu zu entdecken als Erzählungen über Grenzüberschreitung, Niederlagen und die Ambivalenz von Heldentum.