Prüfungen und Prüfungsthemen
Hier finden Sie eine Übersicht der Prüfungsthemen, die ich für Ethik L1/L2/ L5 und Philosophie L3 anbiete.
Informationen zur mündlichen Prüfung in Ethik (L1/L2/L5) und Philosophie (L3)
Prüfungsstruktur
Wenn Sie sich entscheiden, in Ethik oder Philosophie eine mündliche Prüfung abzulegen, melden Sie sich bitte rechtzeitig, entweder persönlich oder per E-Mail, vor dem offiziellen Meldetermin.
- L2/L5/Philosophie L3: Die mündliche Prüfung dauert 60 Minuten und besteht aus einem fachwissenschaftlichen (40 Minuten) sowie einem fachdidaktischen Teil (20 Minuten). Für beide Teile benötigen Sie jeweils eine Prüferin oder einen Prüfer.
- L1: Die mündliche Prüfung dauert 20 Minuten und gliedert sich in einen fachwissenschaftlichen und einen fachdidaktischen Teil. Dafür benötigen Sie jeweils einen Prüfer
Fachwissenschaftlicher Teil
- Sie können Prüfungsthemen aus der untenstehenden Liste (zusammen mit der dazugehörigen Literatur) auswählen. Bitte teilen Sie mir Ihre Wahl spätestens bis Ende Februar (für das Sommersemester) bzw. Ende August (für das Wintersemester) per E-Mail mit.
- L2/L5/Philosophie L3: Sie wählen zwei Prüfungsthemen, die sich inhaltlich hinreichend unterschieden (Kombination innerhalb einer Farbe sind ausgeschlossen, wie etwa Metaethik 1 und Metaethik 2; zudem ist Sprachphilosophie & Philosophie des Geistes 1 und Sprachphilosophie 2 als Kombination nicht möglich). Die fachwissenschaftliche Prüfung sieht dann 20 Minuten für jedes Thema vor. Zu jedem Thema halten Sie zunächst ein kurzes Referat, in dem Sie die Schwerpunkte sowie zentrale Thesen und Argumente Ihres jewiligen Themas vorstellen (max. 8 Minuten). Hierfür erstellen Sie zu jedem Thema eine Gliederung oder ein Thesenpapier (max. 1–2 Seiten). Die Gliederung oder das Thesenpapier schicken Sie mir bitte spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin zu. Sie dürfen diese Dokumente während der Prüfung verwenden.
- L1: Sie wählen ein Prüfungsthema. Aufgrund der Kürze der Prüfungszeit beginnen wir direkt mit dem Prüfungsgespräch.
Prüfungsablauf
Sie können selbst entscheiden, ob Sie mit dem fachwissenschaftlichen oder dem fachdidaktischen Teil beginnen möchten. Diese Entscheidung können Sie auch noch am Tag der Prüfung treffen.
Wissenschaftliche Hausarbeit
Auch das Thema einer wissenschaftlichen Hausarbeit können Sie aus dem Umfeld der unten genannten Prüfungsthemen wählen. Allgemeine Informationen zur Hausarbeit finden Sie hier: Lehrkräfteakademie Hessen.
Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen (FAQ) finden Sie unten.
Prüfungsthemen & Literatur
Fachwissenschaftliche Themen für Ethik (L1/L2/L5) und für Philosophie (L3)
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Metaethik 1: Emotivismus/Expressivismus und Quasi-Realismus
- Fisher, Andrew (2011): Metaethics: An Introduction, New York: Routledge. Kapitel 1, 2, 6.
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Metaethik 2: Moralischer Realismus
- Fisher, Andrew (2011): Metaethics: An Introduction, New York: Routledge. Kapitel 1, 4, 5.
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Moralpsychologie
- Fisher, Andrew (2011): Metaethics: An Introduction, New York: Routledge. Kapitel 8.
- Wallace, R. Jay & Benjamin Kiesewetter: "Practical Reason", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Fall 2024 Edition), Edward N. Zalta & Uri Nodelman (eds.), URL = <https://plato.stanford.edu/archives/fall2024/entries/practical-reason/>.
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Normativität
- Literatur nach Absprache
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Soziale Praktiken und Kultur
- Sewell, William H. (1999): „The Concept(s) of Culture“, in: Beyond the Cultural Turn: New Directions in the Study of Society and Culture, ed. by Victoria E. Bonnell and Lynn Hunt, Berkeley: University of California Press, 35-61.
- Haslanger, Sally (2018): „What is a Social Practice?“, Royal Institute of Philosophy Supplement, 82: 231-247.
- Dennett, Daniel (1995): Darwin's Dangerous Idea: Evolution and the Meanings of Life, London: Penguin Books. Kapitel 12: „The Cranes of Culture“.
Fachwissenschaftliche Themen spezifisch für Philosophie (L3)
Zusätzlich zu den Ethik-Themen stehen folgende Themen zur Auswahl:
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Sprachphilosophie 1: Frege und Kripke
- Frege, Gottlob (1892): „Über Sinn und Bedeutung“, in: Funktion, Begriff, Bedeutung, hrsg. von Günther Patzig, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1994, 40-65.
- Kripke, Saul A. (1980): Naming and Necessity, Cambridge, MA: Harvard University Press. Vorlesung II.
- (Optionale Ergänzung: Lycan, William G. (2008): Philosophy of Language: A Contemporary Introduction, London und New York: Routledge, Kapitel 3-4.)
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Sprachphilosophie 2: Bedeutung, Gebrauch, Regeln und Konventionen
- Literatur nach Absprache (Wittgenstein, Ludwig; Kripke, Saul; Lewis, David; Millikan, Ruth G.).
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Sprachphilosophie 3: Sprache und Kontext
- Kaplan, David (1989): „Demonstratives: An Essay on the Semantics, Logic, Metaphysics, and Epistemology of Demonstratives and Other Indexicals“, in Themes from Kaplan, ed. by Joseph Almog, John Perry, and Howard Wettstein, Oxford: Oxford University Press.
- Lewis, David (1980): „Index, Context, and Content“, in Papers in Philosophical Logic, Cambridge: Cambridge University Press, 21-44.
- Perry, John (1986): „Thought without Representation“, in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volumes, Vol. 60, 137-151.
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Sprechakttheorie
- Austin, J.L. (1961): „Performative Utterances“, in: A. P. Martinich (Hg.): The Philosophy of Language, New York & Oxford: Oxford University Press, 1996, 120-129.
- Searle, John R. (1965): „What is a Speech Act?“, in: A. P. Martinich (Hg.): The Philosophy of Language, New York & Oxford: Oxford University Press, 1996, 130-140.
- Searle, John R. (1975): „Indirekte Sprechakte“, in: Ausdruck und Bedeutung, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1982, 51-79.
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Pragmatik
- Grice, H. Paul (1975): „Logik und Konversation“, in: Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1993, 243-265.
- Sperber, Dan & Deirdre Wilson (1994): „Outline of Relevance Theory“, in: Links & Letters, Bd. 1, S. 85-106.
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Sprachphilosophie & Philosophie des Geistes 1: Teleosemantik
- Literatur nach Absprache
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Sprachphilosophie & Philosophie des Geistes 2: Sprache und Gedanken
- Literatur nach Absprache
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Philosophie des Geistes 1: Repräsentationen / Mentale Gehalte / Theorien der Intentionalität
- Literatur nach Absprache
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Philosophie des Geistes 2: Begriffe
- Literatur nach Absprache
- Philosophie des Geistes 3: Alltagspsychologie und Sozialkognition
- Literatur nach Absprache
- Kant: Kritik der reinen Vernunft, Transzendentale Ästhetik
- Literatur nach Absprache
- Sozialontologie
- Literatur nach Absprache
Häufig gestellte Fragen (FAQ):
Sollte ich über die angegebene Literatur hinaus weitere Texte lesen?
Die Prüfung basiert ausschließlich auf den Inhalten der angegebenen Literatur. Sie sind nicht verpflichtet, zusätzliche Texte zu lesen. Zur Vorbereitung und zum besseren Verständnis der angegebenen Literatur, steht es Ihnen frei, weitere Literatur heranzuziehen. Die Recherche dafür liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.
Wie soll ich mich auf die Prüfung vorbereiten?
Wieviele Handouts und Präsentationen sind denn nun erforderlich?
Pro Thema (nicht pro Text‼️) ist eine eigene Präsentation mit eigenem Handout erforderlich. Das bedeutet: Wenn Sie sich für zwei Themen entscheiden – z. B. »Metaethik 2: Moralischer Realismus« und »Sprechakttheorie« –, dann halten Sie zwei Referate und erstellen zwei Handouts:
✅ Ein Handout zum Thema »Moralischer Realismus«
✅ Ein Handout zum Thema »Sprechakttheorie«
Wie umfangreich sollte das Handout sein und wie sollte es aufgebaut sein?
Funktion des Handouts
Während ein Exzerpt eine detaillierte Zusammenfassung eines Textes für die eigene Vorbereitung darstellt und nicht abgegeben wird, dient das Handout als Unterstützung für Ihre Präsentation. Es ist deutlich kürzer als ein Exzerpt und enthält nur die zentralen Thesen, Argumente und wichtigsten Punkte Ihrer Präsentation.
Umfang und Inhalt
- Maximaler Umfang: 500 Wörter
- Das Handout soll den Prüfenden helfen, Ihrer Präsentation besser zu folgen.
- Es ist keine vollständige Mitschrift, sondern eine kompakte Zusammenfassung der zentralen Inhalte.
- Während Sie in der Präsentation ausführlicher argumentieren und Beispiele anführen, konzentriert sich das Handout auf:
- Die wesentlichen Thesen
- Die Hauptargumente
- Wichtige Schlüsselbegriffe
Struktur und Formatierung
Damit das Handout übersichtlich bleibt und sich leicht mit der Präsentation verknüpfen lässt, sollte es:
✅ Eine klare Gliederung in Abschnitte oder Stichpunkte haben
✅ Knappe, prägnante Formulierungen verwenden
✅ Listen mit mehreren Ebenen nutzen, um Zusammenhänge zu verdeutlichen
❌ Kein Fließtext, sondern übersichtliche Stichpunkte formulieren
➡️Ein gut strukturiertes Handout erleichtert das Verständnis Ihrer Präsentation und bietet einen schnellen Überblick über deren Kernaussagen.