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Aktuelles

 

Dr. Valentin Emslander erhält Wolfgang-Mittermaier-Preis für herausragende Lehre

Beim Akademischen Festakt 2025 der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wurde Dr. Valentin Emslander mit dem Wolfgang-Mittermaier-Preis ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde ihm für seine herausragenden Leistungen in der akademischen Lehre verliehen. Die Nominierung für diesen Preis kam von den Lehramts- und Psychologiestudierenden, die an seinen Seminaren „Determinanten der Schulleistung: Motivation und Emotion“ und „Grundkonzepte der Pädagogischen Psychologie“ teilgenommen hatten.

Der Wolfgang-Mittermaier-Preis wird alle zwei Jahre an herausragende Lehrende der Fachbereiche 01 bis 06 verliehen. Die Erwin-Stein-Stiftung vergibt den Preis zum Andenken an Prof. Dr. Wolfgang Mittermaier, der von 1903 bis 1933 als Professor für Strafrecht in Gießen lehrte und sich in besonderem Maße für seine jüdischen Studierenden einsetzte. Bei der Vergabe des Preises liegt der Fokus auf der Förderung des forschenden Denkens, der akademischen Verantwortung sowie der Stärkung von Toleranz und Völkerverständigung. Die Studierenden haben nicht nur das Recht, Vorschläge für den Preis zu machen, sondern sind auch im Kuratorium vertreten.

 

Dr. Valentin Emslander erhält Auszeichnung für Dissertation

Am 30. September wurde Dr. Valentin Emslander der Dissertationspreis der Fachgruppe Pädagogische Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie verliehen. Dr. Emslander arbeitet seit 2024 an der Justus-Liebig-Universität Gießen als akademischer Rat in der Arbeitsgruppe individuelle Differenzen und (digitales) Lernen (Prof. Dr. Lisa Bardach). Er erhielt die Auszeichnung für seine herausragende Dissertation mit dem Titel „An Exploration of Factors Driving School Success in Diverse Students Through Meta-Analytic and Value-Added Modeling“.

Die Preisjury hob die außergewöhnlich hohe Qualität der Arbeit hervor: „Das hier vorgelegte methodische und inhaltliche Niveau ist für einen Nachwuchswissenschaftler geradezu atemberaubend, wobei neben äußerst sophistizierten quantitativen Analysen auch qualitative Methoden Anwendung fanden.“ Die vier Artikel nebst Synopse hätten demnach das Potential gehabt, wären sie statt in kumulativer in Buchform präsentiert worden, „drei exzellente Dissertationsschriften zu füllen“. Zudem lobte die Preisjury die vorbildliche Nutzung von Open Science Praktiken.

Dr. Emslander beforschte in seiner Doktorarbeit wirksame psychologische Lehrstrategien im Kontext der kulturell diversen und multilingualen Schülerschaft Luxemburgs. Zudem untersuchte er zentrale Einflussfaktoren für Schulerfolg wie Unterrichtsqualität, kognitive Funktionen sowie die Beziehung zwischen Lehrkräften und Schüler:innen. Zu den zentralen Ergebnissen zählten u. a. die Wichtigkeit positiver Lehrkraft-Schüler:innen-Beziehungen für schulischen Erfolg sowie der Zusammenhang zwischen exekutiven Funktionen und mathematischen Fähigkeiten im Vorschulalter.

Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Herzlichen Glückwunsch, Dr. Emslander!

 

(Kein) Zusatztermin MAP AM Determinanten: Motivation und Emotion


Leider gibt es schlechte Nachrichten bzgl. des geplanten weiteren MAP-Zusatztermins im Herbst im Aufbaumodul Determinanten: Motivation.

Nach Rücksprache mit Prüfungsamt/FlexNow ist es leider so, dass ein dritter MAP-Termin im November 2025 nicht möglich sein wird. Pro Semester kann nur eine eigenständige MAP in FlexNow angemeldet werden, und diese beiden Termine sind durch den Haupttermin im Sommer und den Zusatztermin im Frühjahr bereits ausgeschöpft. Konkret ist also kein weiterer eigenständiger MAP-Termin möglich, für den sich auch diejenigen anmelden könnten, die sich für den letzten MAP-Termin aus verschiedenen Gründen nicht angemeldet hatten - also die Gruppe, um die es ging.

Der nächste MAP-Termin wird somit leider erst (wie bisher) im Frühjahr sein. Die Termin-Festlegung erfolgt spätestens im November.

 

Interview

Prof. Lisa Bardach bei BOLD

https://bold.expert/the-psychologist-nurturing-students-positive-development/

Keynote auf der International Conference on Motivation (ICM)

  • Titel
    Revisiting intellectual investment trait theories in educational contexts

  • Abstract

    Intellectual investment trait theories posit that mutually reinforcing relationships exist between intellectual investment traits (selected motivational characteristics and personality traits such as interest, curiosity, need for cognition, or openness) and cognitive abilities. In this talk, I discuss recent research revisiting intellectual investment trait theories in educational contexts. First, I will present longitudinal evidence on reciprocal relations between intellectual investment traits and cognitive abilities in adolescence. I will discuss theoretical and methodological extensions that take into account the day-to-day dynamic interplay between investment states and cognitive performance states, thus moving from intellectual investment trait theory to dynamic intellectual investment trait and state theory. I will also refer to emotional experiences and argue that emotions play an important role for shaping reciprocities between cognition and investment traits, and, therefore, for our understanding of cognitive and motivational development. Then, I will cover research that aims to drill deeper into the mechanisms that underlie links between investment traits and markers of cognitive performance, focusing on behavioral traces of learning and information-seeking (e.g., online information search behavior, gaze patterns while individuals solve cognitive tasks, or engagement patterns derived from educational apps).
    https://icm2024.unibe.ch/program/invited_speakers/index_eng.html