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Biologiedidaktische Forschung

Am Institut für Biologiedidaktik liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Förderung eines fundierten Wissenschaftsverständnisses in Schule, Lehrkräftebildung und Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lernende und Lehrende dazu befähigt werden können, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge – insbesondere in aktuellen und gesellschaftlich relevanten Kontexten – zu verstehen, kritisch zu reflektieren und verantwortungsvoll zu nutzen.

Die Forschungsarbeiten des Instituts verbinden fachdidaktische, empirische und kommunikationsbezogene Perspektiven. Dabei werden sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen adressiert, etwa im Bereich der Datenkompetenz, des systemischen Denkens sowie der Reflexion wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung und Erforschung innovativer Lehr-Lern-Formate, die digitale Technologien, adaptive Unterstützungssysteme und interdisziplinäre Ansätze integrieren.

Darüber hinaus engagiert sich das Institut in der Wissenschafts-und Nachhaltigkeitskommunikation und im Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in schulische und außerschulische Kontexte. Dazu zählen evidenzbasierte Science-Outreach-Formate, internationale Netzwerke sowie die Konzeption von Ausstellungen und Bildungsangeboten zu Themen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und globalem Lernen. Ziel ist es, im Sinne einer umfassenden Scientific Literacy aus der Perspektive der Biologiedidaktik zur Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt beizutragen und verantwortungsbewusstes Handeln zu fördern.

Diese Arbeiten sind in eine Vielzahl nationaler und internationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingebettet, die durch Fördermittelgeber wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Europäische Union (Erasmus +), Bund sowie Stiftungen (u.a. DBU, Robert Bosch Stiftung, Siemens Stiftung, VolkswagenStiftung) unterstützt wurden.

 

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