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Nachrichten aus der Arbeitsgruppe

Kongress der International Society for Applied Ethology (ISAE)

Unsere Arbeitsgruppe war auf dem 58. Kongress der ISAE (4.–8. August, Utrecht, Niederlande) mit zwei Vorträgen und fünf Postern gut vertreten:
 
- Anina Vogt (die den UFAW-Reisepreis erhielt) stellte ihre Arbeit über die schrittweise Reduzierung des Kontakts zwischen Kühen und Kälbern und dessen Auswirkungen auf den Stress bei der Trennung vor.
 
- Noemi Santo stellte ihre Arbeit über die Auswirkungen der Fütterungsintensität auf das Verhalten von Kühen vor (GreenDairy-Projekt)
 
- Annika Held stellte ihre Arbeit über den Einsatz von Ultraschallreizen als Abschreckungsmittel für Wölfe vor (mAInZaun-Projekt)
 
- Karolin Gondolf stellte ihre Arbeit über die Auswirkungen des Zeitpunkts der Gruppenhaltung auf das Wohlergehen von Milchkälbern vor
 
- Johanna Henke-von der Malsburg stellte ihre Arbeit über die Reaktion von Pferden auf Verkehrslärm vor.
 
- Uta König von Borstel stellte die von ihr betreute Arbeit (Studentenprojekt) über die Auswirkungen der Gruppengröße auf den emotionalen Zustand von Truthähnen vor.
 
- Oceane Schmitt stellte die Gemeinschaftsarbeit über die automatische Erkennung aggressiven Verhaltens bei Ziegen vor (VerZi-Projekt).
 

AG-Ausflug

Unsere Arbeitsgruppe genoss einen Ausflug in den Tiergarten von Weilburg.

 

VerZi-Treffen in Bremen

 
Die Partner des VerZi-Projekts (Universität Bremen, Acaris, Vit und Universität Gießen) trafen sich Anfang Februar in Bremen. Es fand eine sehr produktive Diskussion über den Fortschritt des Projekts statt. Insbesondere wurden Wege zur Verbesserung des Annotationssystems aufgezeigt, die Benutzeroberfläche des Web-Tools wurde zum ersten Mal vorgestellt, und man einigte sich auf Richtungen, in denen bedeutende wissenschaftliche Auswirkungen erzielt werden können. 
 
 
 
 

Kuhebrille Exkursion 

 

Im Rahmen des Modules Tiergerechtheit, Tierschutz und Tierwohl in der Nutztierhaltung haben unsere Masterstudent:innen die Sichtweise einer Kuh übernommen!


Ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille, die das Sehvermögen von Kühen simuliert, entdeckten die Studierenden den Rinderstall mit neuen Augen. So konnten sie erleben, wie Kühe Farben, Entfernungen und Tiefe wahrnehmen, und Parallelen und Unterschiede zur unserer visuellen Wahrnehmung begreifen. Die wichtigsten Erkenntnisse, die sie mit nach Hause nehmen konnten, waren, dass Kühe 
- nicht alle Farben ihrer Umgebung wie wir sehen können
- in der Tiefe nicht sehr gut sehen
- zwar ein deutlich größeres Sichtfeld als wir haben, aber weniger scharf sehen
- Entfernungen größer wahrnehmen

-sich langsamer als wir an wechselnde Lichtverhältnisse gewöhnen

 

Es war eine spannende Erfahrung die das Verständnis aller Beteiligten für die Tiere verbessert hat und die wir in jedem Fall in Zukunft wiederholen möchten.

Vielen Dank an Peter Menzel von der C.O.M. Computer Output Management GmbH.