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Kleine Wiederkäuer als Tierschutzfall – auf was müssen Amtstierärztinnen und Amtstierärzte hier achten?

         


Die amtstierärztliche Betreuung von Schaf- und Ziegenbeständen benötigt tiefgreifende Kenntnisse in der rechtlichen Einordnung von Tierschutzverstößen sowie in der klinischen Untersuchung und Bestandsbeurteilung. Gezielte und sichere Erfassung klinischer Parameter sind hierbei entscheidend für die sichere Bewertung von Erkrankungen und Tierschutzverstöße.

Die Fortbildung vermittelt praxisorientiertes und relevantes Wissen für die tägliche Arbeit im öffentlichen Veterinärwesen. Der Fokus liegt auf klinischen Untersuchungen von Schaf und Ziege, der Einschätzung des Gesundheitsstatus von Schaf- und Ziegenbeständen sowie dem Erkennen von Erkrankungen und Managementproblemen.

Die Fortbildung integriert einen kollegialen Austausch und dient mit praxisnahen Fallbeispielen insbesondere dem Transfer für den amtstierärztlichen Dienst.

Dozent


Dr. Henrik Wagner 

     Wo findet die Veranstaltung statt ? 

 

Oberer Hardthof, Justus-Liebig-Universität

 

   Wann findet die Veranstaltung statt ?


23.09.2026  zwischen 10-15:30 Uhr 

  Was kostet die Veranstaltung ?

 

320 € (inkl. kleiner Mittagssnack)

 

Maximale Teilnehmendenzahl:


15

Zielgruppe


Amtstierärztinnen und Amtstierärzte sowie Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst, die ihre Kenntnisse im Bereich Tierschutz und klinische Erfassung von Problemfelder kleiner Wiederkäuer vertiefen oder auffrischen möchten.

Die Veranstaltung ist mit 5 ATF-Stunden nach § 10 der ATF-Statuten anerkannt.

Programm

 

 

Uhrzeit

Thema

 
 

09:45–10:00

Ankunft und Begrüßung

 
 

10:00–10:45

Einführung: Rolle einer klinischen Untersuchung im amtstierärztlichen Kontext

• Rechtliche Einordnung von Befunden
• Abgrenzung Krankheit – Managementproblem – Tierschutzverstoß
• Dokumentation und Beweissicherung

 
 

10:45–11:30

Vorschlag zur systematischen klinischen Untersuchung bei Schaf und Ziege

• Allgemeinuntersuchung
• Ernährungszustand (BCS)
• Lahmheitsdiagnostik
• Eutergesundheit
• Parasitenproblematik

 
 

11:30–12:30

Praktischer Untersuchungsgang – Demonstration am Tier

•Untersuchung des Bestandes
• Strukturierter Untersuchungsablauf
• Sichere Fixation eines Einzeltieres

 
 

12:30–13:00

Mittagspause

 
 

13:00–15:15

Rotationsblock in Kleingruppen (3 Gruppen à 5 Personen)

Station 1: Klinische Einzeltieruntersuchung (Schaf)
Station 2: Klinische Einzeltieruntersuchung (Ziege)
Station 3: Bestandsbeurteilung & Fallanalyse (Dokumentationsübungen, Beispielprotokolle, Bewertung typischer Problemkonstellationen)

 
 

15:15–15:30

Gemeinsame Fallbesprechung und Abschlussdiskussion

 

 

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