Akzentbereiche
Die Akzentbereiche der Fachbereiche vervollständigen die Forschungsprofilbereiche der JLU. Akzentbereiche zeichnen sich durch eine besondere (Einzel-) Forschungsstärke aus oder stellen eine besondere strategische Bedeutung für die Universität dar. Die Akzentbereiche der Fachbereiche bewegen sich oftmals zwischen Einzel- und Verbundforschung. Folgende sechs Akzentbereiche sind dem Fachbereich Medizin zugeordnet.
| Kurzbeschreibung | Der interdisziplinäre Ansatz des Akzentbereiches 3R-Forschung und das gemeinsame Zentrum ICAR3R ist ein Alleinstellungsmerkmal der JLU Gießen. In Hinblick auf eine zunehmend sensiblere öffentliche Wahrnehmung hinsichtlich der Verwendung von Tieren für wissenschaftliche Zwecke ist der Akzentbereich von besonderer politischer, aber auch gesellschaftlicher Bedeutung. Es konnte eine ideale Plattform geschaffen werden, um die Forschungsleistungen mit Bezug auf das 3R-Konzept der Lebenswissenschaften, aber auch weiterer beteiligter Fachdisziplinen zu vereinen. |
| Sprecherin bzw. Sprecher |
Prof. Dr. Stephanie Krämer
Prof. Dr. Peter Jedlička |
| Verantwortlicher Fachbereich |
FB11 - Medizin
FB10 - Veterinärmedizin |
| Beteiligte Disziplinen |
Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin
Lebenswissenschaften Medizin Neurowissenschaften Experimentelle und theoretische Netzwerk-Neurowissenschaften |
| Kurzbeschreibung | Die Medizininformatik hat sich zu einem modernen Schwerpunkt in der Entwicklung IT-gestützter Methoden in der Medizin entwickelt. Fokus: Telemedizin, KI (ML, DL, LLM), Big Data, Datenintegration/-management, Dateninteroperabilität, intelligente Medizintechnik (z. B. Beatmung), smarte Sensoren in Kleidung, appbasiertes Therapie-Monitoring. Ziel ist die patientenzentrierte Versorgung und die Heranführung Studierender an Digitalmedizin und innovative Lehrformen. |
| Sprecherin bzw. Sprecher | Prof. Dr. Henning Schneider |
| Stellv. Sprecherin bzw. Sprecher | Prof. Dr. Keywan Sohrabi |
| Verantwortlicher Fachbereich | FB11 - Medizin |
| Weitere beteiligte Fachbereiche | FB10 - Veterinärmedizin |
| Beteiligte Fächer laut DFG-Fachsystematik |
Anästhesiologie
Epidemiologie und Medizinische Biometrie/Statistik Kinder- und Jugendmedizin Medizininformatik und medizinische Bioinformatik Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie Reproduktionsmedizin, Urologie Tiermedizin Zahnheilkunde; Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie |
| Kurzbeschreibung | Der Akzentbereich vernetzt die Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen der Lebenswissenschaften in Gießen im Bereich der experimentellen und translationalen neurologischen Forschung. Dabei werden Themen von der Wechselwirkung zwischen Organen und Nervensystem über zelluläre Energieleistung (Mitochondrien), Schmerzmechanismen und Modellforschung bis hin zu globalen Gesundheitsaspekten interdisziplinär bearbeitet und gefördert. Ziel ist die zeitnahe Einwerbung kompetitiver Drittmittel im Verbundcharakter. |
| Sprecherin bzw. Sprecher |
Prof. Dr. Christoph Rummel
Prof. Dr. Ritva Tikkanen Prof. Dr. Dr. Knut Stieger |
| Verantwortlicher Fachbereich |
FB11 - Medizin
FB10 - Veterinärmedizin |
| Weitere beteiligte Fachbereiche |
FB06 - Psychologie und Sportwissenschaft
FB08 - Biologie und Chemie FB09 - Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement |
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Beteiligte Disziplinen
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Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin
Medizin Mikrobiologie, Virologie und Immunologie Neurowissenschaften |
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Webseite
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https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb11/forschung/forschung-medizin/azb_neurowissenschaften |
| Kurzbeschreibung | Seit 1998 forscht die JLU Gießen intensiv und interdisziplinär an Mechanismen der Gewebeschädigung, Reparatur und Regeneration. Schwerpunkte sind molekulare Marker, die Testung innovativer Therapien im Sinne des 3R-Prinzips, die Entwicklung von Biomaterialien und Implantaten sowie translationaler Ansätze von der Labor- zur Klinikreife. Ergänzt wird dies durch zell- und gentherapeutische Konzepte sowie Strategien zur Schadensvermeidung bei akuten und chronischen Erkrankungen, getragen von international anerkannten Wissenschaftler:innen. |
| Sprecher | Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Heiß |
| Stellv. Sprecher | Prof. Dr. Florian Wagenlehner |
| Verantwortlicher Fachbereich | FB11 - Medizin |
| Weitere beteiligte Fachbereiche |
FB07 - Mathematik und Informatik, Physik, Geographie
FB08 - Biologie und Chemie FB10 - Veterinärmedizin |
| Beteiligte Fächer laut DFG-Fachsystematik |
Biomaterialien
Festkörper- und Oberflächenchemie, Materialsynthese Immunologie Künstliche Intelligenz und Maschinelle Lernverfahren Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie Orthopädie, Unfallchirurgie, rekonstruktive Chirurgie Reproduktionsmedizin, Urologie Zahnheilkunde; Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Zellbiologie |
| Kurzbeschreibung | Seit 1995 werden am FB11 & 10 Erkrankungen im Reproduktionstrakt (insbesondere) des Mannes kontinuierlich in koordinierten Forschungsverbünden durch DFG, BMBF und LOEWE untersucht. Hierbei stehen Infektionen und immunologische Ursachen der männlichen Infertilität im Vordergrund. Zudem Forschung zu: Endometriose, Eizell- und Embryonenqualität, interdisziplinäre Ansätze in der fetalen und pädiatrischen Medizin und fetomaternalen Inkompatibilität, Techniken Spermaübertragung und Kryokonservierung vom aviären Sperma sowie aviäre Stammzellen. |
| Sprecher | Prof. Dr. Andreas Meinhardt |
| Stellv. Sprecherin | Prof. Dr. Daniela Fietz |
| Verantwortlicher Fachbereich |
FB11 - Medizin
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| Weitere beteiligte Fachbereiche | FB10 - Veterinärmedizin |
| Beteiligte Fächer laut DFG-Fachsystematik |
Anatomie und Physiologie
Endokrinologie, Diabetologie, Metabolismus Gynäkologie und Geburtshilfe Klinische Immunologie, Allergologie Reproduktionsmedizin, Urologie Tiermedizin Zellbiologie |
| Kurzbeschreibung | Die „Translationale Onkologie“ vereint Grundlagen-, translationale und klinische Forschung zur (nicht)malignen Proliferation, insbesondere in Lunge, Gehirn, Gastrointestinaltrakt und im hämatopoetischen System. Im Fokus stehen das Tumor-/Organmikromilieu und die Onkogenomik, um (epi)genetische Mechanismen der Tumormalignität und Resistenzbildung zu charakterisieren. Ziel ist die Entwicklung neuer Biomarker und Targets zur verbesserten Tumordiagnostik und -therapie, unterstützt durch starke Drittmitteleinwerbung und international sichtbare Forschung. |
| Sprecher | Prof. Dr. Till Acker |
| Stellv. Sprecher | Prof. Dr. Friedrich Grimminger |
| Verantwortlicher Fachbereich |
FB11 - Medizin
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| Weitere beteiligte Fachbereiche | FB08 - Biologie und Chemie |
| Beteiligte Fächer laut DFG-Fachsystematik |
Allgemein- und Viszeralchirurgie
Gastroenterologie Gynäkologie und Geburtshilfe Hämatologie, Onkologie Medizininformatik und medizinische Bioinformatik Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie Pathologie Pharmakologie Pneumologie, Thoraxchirurgie Public Health, Gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin Reproduktionsmedizin, Urologie |