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8.7.13: Europa Ost und West - alte Ängste und neue Perspektiven

Impulsvorträge und Podiumsdiskussion

Wann

08.07.2013 von 18:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Vortragssaal im Humboldt-Gästehaus der JLU Gießen, Rathenaustraße 24 A, Gießen

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Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) und Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft veranstalten gemeinsam mit Hessischem Ministerium der Justiz, für Integration und Europa eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Europa-Dialog

Im nächsten Jahr wird die erste Runde der EU-Osterweiterung ihr 10-jähriges Jubiläum feiern. Was angesichts der jüngsten Debatten über das Auseinanderdriften Europas in Nord und Süd völlig zu Unrecht aus dem Blick geraten ist, ist die Frage, wie West- und Osteuropa seitdem zusammengewachsen sind und welche aktuellen Entwicklungen insbesondere die Gesellschaften Osteuropas im Rahmen der derzeitigen gesamt­europäischen Entwicklungen prägen. Dieses Thema steht am 8. Juli 2013 im Mittelpunkt der Europa-Dialog-Veranstaltung an der JLU Gießen. Zunächst werden das Gießener Zentrum Östliches Europa und das Marburger Herder-Institut in drei kurzen Impulsvorträgen gesellschaftsrelevante Fragen aus der Sicht dreier Disziplinen behandeln: der Geschichts-, Sprach- und Politikwissenschaft. Prof. Dr. Peter Haslinger skizziert Osteuropa zwischen nationalem Eigensinn und Europasehnsucht. Prof. Dr. Monika Wingender betrachtet die EU-Osterweiterung im Hinblick auf die Herausforderungen für die europäische Sprachenpolitik und Prof. Dr. Andrea Gawrich diskutiert die Europäisierung Osteuropas – Pro und Kontra.

Es schließt sich eine Podiumsdiskussion unter der Leitung des Journalisten des Hessischen Rundfunks, Klaus Pradella, an. Auf dem Podium debattieren die Staatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier (Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa), Prof. Dr. Dieter Bingen (Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt), Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Professor für Geschichte Ostmitteleuropas, JLU Gießen) und Dr. Andreas Umland, Ph.D. (Politikwissenschaftler, DAAD-Lektor für Europastudien an der Kiewer Mohyla-Akademie). Den Schwerpunkt des Podiums bilden Ungarn, Polen, Russland und die Ukraine.

Folgende Fragen werden am 8. Juli im Zentrum der Diskussionen stehen werden: Ist die europäische Integration in Bezug auf Ost und West gelungen? Hat sich die Rolle von Staat, Nation, Sprache und Region in Osteuropa seit dem Beitritt verändert? Welche aktuellen Fragen berühren die Gesellschaften heute in besonderer Weise, und welche Rolle kommt hier Europa und den westlichen Mitgliedsstaaten zu? Wie hat sich die Bedeutung osteuropäischer Länder für Deutschland verändert?

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