Inhaltspezifische Aktionen

KI-Kompetenz-Hub



 

Das nächste OAG-Treffen findet statt am: Dienstag, 23. Juni 2026, 9:00 - 10:30 Uhr. 
Die Treffen finden regelmäßig online an jedem vierten Dienstag im Monat von 9:00 - 10:30 Uhr statt. Bei Interesse an einer Teilnahme kontaktieren Sie jederzeit gerne die Geschäftsstelle des ZAD, dann erhalten Sie den Meeting-Link: Tel. 0641 99-33381 oder per E-Mail: zad

KI-Sprechstunde am Zentrum für Angewandte Informatik und Data Science (ZAD)Symbolbild

Um eine Beratung in Anspruch zu nehmen, könnt ihr euch gerne per E-Mail bei der ZAD Geschäftstelle (zad) mit einer kurzen Darstellung eures Anliegens melden. Im Folgenden wird ein gemeinsamer Termin entsprechend den Anforderungen mit Joss von Hadeln und/oder Sebastian Busse abgestimmt.

 

AKTUELLES

27.05.2026
Generative AI in higher education: A bibliometric review of emerging trends, power dynamics, and global research landscapes. Eine bibliometrische Analyse von 2.762 englischsprachigen Fachartikeln zeigt, wie rasant sich Forschung zu generativer KI in der Hochschulbildung seit 2022 entwickelt hat und wie stark sich das Feld thematisch ausdifferenziert. Neben Akzeptanz, Nutzung und didaktischen Anwendungen stehen technische Bewertung, akademische Integrität, Ethik und Governance im Mittelpunkt. Zugleich macht der Artikel sichtbar, dass die Forschung international breiter wird: Neben USA, China und Großbritannien prägen zunehmend Akteure aus Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika die Debatte. (Artikel in Englisch.)
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666920X26000056
 

21.05.2026
Generative AI use and misuse call for assessment reform in higher education. Eine große Studie aus Science.org zeigt, dass generative KI unter Studierenden bereits breit genutzt wird, zugleich aber je nach Fach, Nutzungsintensität und Studierendengruppe sehr unterschiedlich mit Fehlverhalten verbunden ist. Die Autor:innen plädieren deshalb nicht für pauschale Verbote oder Detektionssysteme, sondern für fachspezifische Prüfungsreformen, die stärker auf Prozess, Urteilsfähigkeit und eigenständige Leistung achten. (Artikel in Englisch.)
https://www-science-org.ezproxy.uni-giessen.de/doi/10.1126/science.aec5115 (Freier Zugang für alle JLU-Mitarbeitenden und Studierende) 

08.05.2026
Das neue BMFTR-Rahmenprogramm stärkt die Geistes- und Sozialwissenschaften für die Jahre 2026 bis 2032 als strategisches Forschungsfeld der Hightech Agenda Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Demokratieforschung, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Extremismus- und Radikalisierungsforschung, Kulturerbe sowie die Rolle der GSW bei einer verantwortungsvollen, menschenzentrierten Gestaltung neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz. Hier der vollständige Artikel und die entsprechende Pressemitteilung:
https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/05/070526-GSW-Rahmenprogramm.html

07.05.2026
Künstliche Intelligenz in Medizinprodukten: Behörden geben Orientierung. Deutsche Aufsichtsbehörden geben Herstellern und Anbietern von KI gestützten Medizinprodukten eine neue Orientierungshilfe an die Hand. Die Roadmap bündelt zentrale Anforderungen aus Datenschutz, Medizinprodukterecht und KI-Regulierung und zeigt, wie kontrollierte Reallabore praktische Rechtsklarheit schaffen können. Für Hochschulen ist der Artikel relevant, weil er zeigt, wie eng KI-Innovation, Datenqualität, Regulierung und Patientensicherheit künftig zusammengedacht werden müssen.
https://www.heise.de/news/Kuenstliche-Intelligenz-in-Medizinprodukten-Behoerden-geben-Orientierung-11285973.html
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260507_KI_Reallabore.html

30.04.2026
TU Berlin misst im Gehirn, wann du dich auf KI verlässt – und entdeckt ein klares Muster. Forschende der TU Berlin zeigen, dass sich Vertrauen in KI nicht nur über Befragungen oder Verhalten erfassen lässt, sondern auch über messbare Hirnsignale. In zwei EEG-Studien wird sichtbar, wann Menschen kognitive Kontrolle an KI abgeben, etwa bei zuverlässigen Systemen, und wann sie stärker selbst prüfen. Der Beitrag ist besonders relevant für Hochschulkontexte, in denen KI zunehmend in Forschung, Lehre und Verwaltung eingesetzt wird und Vertrauen weder blind noch blockierend sein sollte.
https://t3n.de/news/tu-berlin-gehirn-ki-verlassen-1740131/

29.04.2026
KI löst 60 Jahre altes Mathe-Problem mit neuem Ansatz. Ein ungewöhnlicher Fall zeigt, wie KI mathematische Forschung verändern könnte: Ein 23-jähriger Laie ließ GPT 5.4 Pro an einem offenen Erdős Problem arbeiten und stieß damit auf einen Beweisansatz, den Fachleute inzwischen nachvollzogen und formal verifiziert haben. Besonders bemerkenswert ist nicht nur die Lösung selbst, sondern der methodische Zugriff über Markov Ketten, der etablierte Denkwege in der Zahlentheorie umgeht. Für Forschung und Wissenschaftsverwaltung ist der Artikel interessant, weil er KI nicht als Ersatz für Expertise zeigt, sondern als Werkzeug, das neue Perspektiven eröffnen kann, wenn menschliche Prüfung und Einordnung erhalten bleiben.
https://www.heise.de/news/Kreativer-Loesungsweg-KI-loest-60-Jahre-altes-Erd-s-Problem-11275796.html

21.04.2026
Whitepaper: KI-Coaching für respektvolle Gesprächskultur an Hochschulen. Ein Whitepaper zeigt, wie einige Hochschulen in den USA KI-gestützte Tools nutzen, um Dialogkompetenzen wie Perspektivwechsel und respektvolle Kommunikation zu trainieren. Besonders KI als Coach erweist sich als wirksam und vergleichsweise risikoarm, während der Einsatz als Diskussionspartner erhebliche Gefahren birgt, etwas durch Manipulation oder Fehlinformation. Der Artikel ordnet ein, welche Rolle für KI im akademischen Diskurs sinnvoll sind, und wo klare Grenzen nötig bleiben.
https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/ki-coaching-fuer-respektvolle-gespraechskultur-an-hochschulen-7652

21.04.2026
OpenAIs ChatGPT Images 2.0 könnten die gesamte Grafikwelt auf den Kopf stellen. OpenAI erweitert seinen Bildgenerator mit "ChatGPT Images 2.0" um Funktionen wie integriertes "Denken", Websuche und konsistente Bildserien aus einem Prompt. Der Artikel zeigt, wie sich Qualität, Flexibilität  und Anwendungsbereiche deutlich erweitern, von Design bis Lehre. Eine Einordnung, warum solche Modelle kreative Arbeitsprozesse grundlegend verändern könnten.
https://the-decoder.de/openai-bringt-chatgpt-images-2-0-mit-neuem-denkmodus-fuer-bildgenerierung/

08.04.2026
Ein KI-Modell, angeblich zu gefährlich für die Öffentlichkeit. Ein neues KI-Modell von Anthropic findet in großem Maßstab bislang unentdeckte Sicherheitslücken in Software - teils seit Jahrzehnten verborgen. Aus Sorge vor Missbrauch wird es nur ausgewählten Partnern zur Absicherung kritischer Systeme bereitgestellt. Der Artikel zeigt, wie KI den Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern in der Cybersicherheit grundlegend beschleunigt. ANMERMKUNG: die Reports beziehen sich aktuell nur auf Informationen von Anthropic (der Firma hinter dem Modell) selbst. Eine unabhängige Überprüfung des Modells steht noch aus.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ki-modell-cybersicherheit-claude-mythos-glasswing-li.3464862

01.04.2026
Wie Hochschulen Studierende auf die KI-Arbeitswelt vorbereiten. Der Artikel zeigt, wie Hochschulen Im Norden Deutschlands versuchen, Studierende auf eine Arbeitswelt vorzubereiten, in der KI Routineaufgaben übernimmt und neue Anforderungen entstehen. Im Fokus stehen Kompetenzen wie kritisches Denken, Umgang mit KI-Fehlern sowie konzeptionelles und kreatives Arbeiten. Eine Einordnung, wie sich Lehre verschiebt - und welche Fähigkeiten künftig entscheiden werden. 
https://www.ndr.de/kultur/gesellschaft/wie-hochschulen-studierende-auf-die-ki-arbeitswelt-vorbereiten,kihochschulen-100.html

01.04.2026
KI-basierte Open-Source-Module für die Verwaltung. Das Bundesministerium stellt erstmals KI-basierte Open-Source-Module für Planungs- und Genehmigungsverfahren bereit, die Verwaltungsprozesse automatisieren und beschleunigen sollen. Die Anwendungen unterstützen etwas bei Dokumentenanalyse,Plausibilitätsprüfungen und Verfahrensübersichten, während Entscheidungen weiterhin bei den Sachbearbeitern liegen. Der Artikel zeigt, wie KI konkret in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden kann und welche Rolle offene Technologien dabei spielen.
https://bmds.bund.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/ki-basierte-open-source-module-fuer-die-verwaltung

27.03.2026
KI-Update Deep-Dive: Wenn der KI-Vorwurf das Studium beendet. Der Artikel zeigt, wie uneinheitliche Regeln zur KI-Nutzung an Hochschulen für Studierende zum Risiko werden können, bis hin zum Verlust des Abschlusses. Ein aktuelles Gerichtsurteil bestätigt, dass KI als unerlaubte "fremde Hilfe" gewertet werden kann, obwohl Nachweise oft unsicher sind. Eine Analyse der rechtlichen Grauzonen und ihrer weitreichenden Folgen für Studium und Prüfungen.
https://www.heise.de/news/KI-Update-Deep-Dive-Wenn-der-KI-Vorwurf-das-Studium-beendet-11225140.html 

11.03.2026
TIPP: Für alle, die gerne experimentieren: auf OpenRouter ist aktuell Hunter Alpha kostenlos verfügbar. Ein DeepSeek-basiertes Open-Source-Modell mit 1 Trillion Parametern und 1-Milliom-Token Kontextfenster. Achtung, bitte keine vertraulichen oder sensiblen Inhalte eingeben, da die Inputs für Trainingszwecke genutzt werden.
https://openrouter.ai/openrouter/hunter-alpha

04.03.2026
They Solved AI Hallocinations: How Tiny "H-Neurons" Explain Big LLM Lies - and What Canadianbusiness Must Do Next. Neue Forschung identifiziert sogenannte "H-Neuronen" als zentrale Ursache für Halluzinationen in Sprachmodellen - ein winziger Teil des Netzwerks, der falsche, aber überzeugende Antworten gezielt antreibt. Der Artikel zeigt, dass Halluzinationen weniger ein Wissensproblem als ein "Gefälligkeitsverhalten" der Modelle sind und sich erstmals gezielt messen und beeinflussen lassen. Damit verschiebt sich die Debatte von unvermeidbaren Fehlern hin zu konkreten Steuerungs- und Governance-Strategien für den Einsatz von KI. (Artikel in Englisch.)
https://canadiantechnologymagazine.com/h-neurons-llm-hallucinations-canadian-businesses/ und das entsprechende Paper ist dieses: https://arxiv.org/pdf/2512.01797

13.02.2026
UN Approves New Global AI Science Panel. U.S. Voted Against It. Die UN-Generalversammlung hat ein unabhängiges, 40-köpfiges Wissenschaftspanel zu KI eingesetzt, das künftig regelmäßig globale Chancen und Risiken bewerten soll – ohne selbst Regulierungsbefugnisse zu erhalten. Während eine breite Mehrheit zustimmte, votierten die USA dagegen und verwiesen auf Mandats- und Machtfragen im geopolitischen Kontext. Der Artikel ordnet ein, warum dieses Gremium trotz fehlender Durchsetzungsmacht erheblichen Einfluss auf die internationale KI-Debatte gewinnen könnte.Gastkommentar von drei Expert:innen, darunter Eva Herschinger, Professorin für Sicherheitsforschung am Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München. Der vollständige Artikel:
https://www.forbes.com/sites/ronschmelzer/2026/02/13/un-approves-new-global-ai-science-panel-as-us-votes-no-ukraine-abstains/

04.02.2026
Vom Deskilling zum Newskilling mit KI. Der Einsatz generativer KI birgt die Gefahr des Verlusts von Kernkompetenzen. Es können aber auch ganz neue Fähigkeiten entwickelt werden. Der Artikel widerspricht dem verbreiteten Narrativ vom zwangsläufigen Kompetenzverlust durch KI und führt stattdessen das Konzept des „Newskilling“ ein. Er zeigt, unter welchen Bedingungen Mensch-KI-Interaktion nicht zum Deskilling, sondern zur Entwicklung neuer kognitiver und metakognitiver Fähigkeiten führt. Eine zentrale Lektüre für Hochschullehre, die KI nicht nur effizient, sondern bildungswirksam einsetzen will.
https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/vom-deskilling-zum-newskilling-mit-ki-7512

03.02.2026
Kopflos unterwegs: KI-Kompetenzen in Schulen und für die Schulentwicklung. Der Artikel zeigt, warum die Vermittlung von KI-Kompetenzen an Schulen derzeit weniger an einzelnen Lehrkräften scheitert als an fehlenden Strategien, Zuständigkeiten und Kompetenzen im System selbst. Föderale Zersplitterung, unklare rechtliche Rahmen und unzureichende Fortbildungen für Schulleitungen und Schulaufsicht bremsen die Entwicklung aus. Eine nüchterne Analyse darüber, warum Deutschland beim Thema KI in der Schule strukturell den Anschluss zu verlieren droht.
https://www.heise.de/news/Orientierungspapier-kritisiert-aktuelle-Lage-von-KI-im-Bildungssystem-11160508.html

02.02.2026
Ein Professor berichtet, wie zwei Jahre akademischer Arbeit – von Förderanträgen bis Lehrmaterialien – durch eine einzige Einstellung in ChatGPT unwiederbringlich gelöscht wurden. Der Fall zeigt eine oft übersehene Schwachstelle beim Einsatz generativer KI im Hochschulalltag: fehlende Sicherungs-, Warn- und Wiederherstellungsmechanismen. Ein Erfahrungsbericht, der grundsätzliche Fragen zur Verlässlichkeit digitaler Arbeitsumgebungen in Forschung und Lehre aufwirft.
https://t3n.de/news/forscher-loescht-zwei-jahre-wissenschaftlicher-arbeit-chatgpt-funktion-deaktiviert-1727829/

30.01.2026
Künstliche Intelligenz an Hochschulen. Eine grundsätzliche Neugestaltung des universitären Lernens und Prüfens. Ein Gastkommentar von drei Expert:innen, darunter Eva Herschinger, Professorin für Sicherheitsforschung am Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München. Der vollständige Artikel:
https://taz.de/Kuenstliche-Intelligenz-an-Hochschulen/!6149714/

28.01.2026
OpenAI startet mit Prism einen kostenlosen, KI-nativen Workspace für wissenschaftliches Schreiben auf LaTeX-Basis. Der Artikel zeigt, wie GPT-5.2 direkt in den Schreibprozess integriert wird – von Literaturrecherche bis Diagrammerstellung – und warum OpenAI darin den nächsten großen Umbruch für die Wissenschaft sieht. Relevant für alle, die Forschung, Lehre und Publikationspraxis künftig mit KI verzahnt denken müssen.
https://www.heise.de/news/Prism-KI-Tool-fuer-wissenschaftliches-Schreiben-11156591.html

26.01.2026
Eine echte "Breaking News": KI Betreiber "X" (ehm. Twitter) muss sich für die missbräuchliche Nutzungsmöglichkeit seines Bots "Grok" gegenüber der EU nun verantworten: 
https://www.zeit.de/digital/2026-01/eu-leitet-verfahren-gegen-elon-musks-chatbot-grok-ein

22.01.2026
Spannende Einblicke vom 39C3 in Hamburg. Ein Kollege aus dem ZAD hat die Chance ergriffen, war vor Ort und hat den Uni-Blick auf KI-Themen bewusst mit dem internationalen Austausch der IT-Szene gegencheckt. Vor Ort ging es weniger um Folienlogik sondern mehr um das, was sich in Gesprächen, Workshop und Vorträgen gerade wirklich relevant zeigt. Der Kurzbericht bündelt seine Eindrücke und gibt einen kleinen Einblick in das Chaos des Computer Clubs: 
https://www.uni-giessen.de/de/fbz/zentren/zad/oag/zad-beim-ccc

21.01.2026
Bevor ChatGPT „heikler“ wird, will OpenAI das Alter seiner Nutzer vorhersagen. Ein neues Altersmodell soll Minderjährige automatisch filtern, Inhalte einschränken und rechtliche wie wirtschaftliche Risiken abfedern. Der Artikel zeigt, wie diese Altersprognosen funktionieren, warum sie umstritten sind und welche neuen Datenschutz- und Machtfragen sich daraus ergeben.
https://www.theregister.com/2026/01/21/openai_bets_on_age_prediction/

07.01.2026
ChatGPT bleibt nicht länger werbefrei: OpenAI testet erstmals Anzeigen im KI-Chatbot. Der Schritt markiert einen deutlichen Kurswechsel und wirft Fragen nach Finanzierung, Transparenz und der zukünftigen Rolle von KI als Informationsmedium auf.
https://www.heise.de/news/OpenAI-kuendigt-Werbung-in-ChatGPT-an-11144908.html

12.12.2025
Ist digitales Detox an der Uni sinnvoll? Handy- und Laptopverbot im Seminar: Ein Koblenzer Professor setzt bewusst auf „Digital Detox“, um Lesekompetenz und Aufmerksamkeit seiner Studierenden zu stärken. Die Reaktionen sind überraschend positiv – und werfen grundsätzliche Fragen zur Rolle von Digitalisierung, KI und analogem Lernen an Hochschulen auf. Ist weniger Technik manchmal mehr Bildung?
https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/ist-digitales-detox-an-der-uni-sinnvoll-102.html

11.12.2025
Das KI-Wettrennen mit Google: OpenAI veröffentlicht neue Modelle GPT-5.2 Mit GPT-5.2 präsentiert das Unternehmen neue Modelle, die laut eigenen Angaben erstmals Expertenniveau bei Wissensarbeit erreichen – mit deutlichen Sprüngen bei abstraktem Denken, Coding und Langtext-Verständnis. Gleichzeitig zieht OpenAI preislich an und positioniert sich klar im direkten Vergleich mit Google Gemini.
https://the-decoder.de/ki-wettrennen-mit-google-openai-veroeffentlicht-neue-modelle-gpt-5-2/

10.12.2025
Bilder in ChatGPT zukünftig auch mit Photoshop bearbeiten. Adobe bringt Photoshop, Acrobat und Express direkt in ChatGPT: Bilder bearbeiten, Designs erstellen und PDFs optimieren gelingt künftig einfach per Texteingabe.
https://blog.adobe.com/de/publish/2025/12/10/edit-photoshop-chatgpt

02.12.2025
Geleaktes "Soul Doc" zeigt wie Anthropic die Persönlichkeit von Claude formt. Es zeigt erstmals, wie Anthropic seinem KI-Modell Claude 4.5 eine Persönlichkeit, Wertehierarchie und sogar „funktionale Emotionen“ verleiht. Der seltene Einblick macht deutlich, wie das Unternehmen versucht, Sicherheit und Ethik tief im Modell zu verankern, weit über klassische Regeln hinaus. Der Leak eröffnet damit eine faszinierende Debatte darüber, wie zukünftige KI-Systeme Identität und Verantwortung verstehen könnten.
https://the-decoder.de/geleaktes-soul-doc-zeigt-wie-anthropic-die-persoenlichkeit-von-claude-formt/

28.11.2025
Der Wettlauf um die beste KI-Bilderstellung. Mit „Flux 2“ tritt ein deutsches Start-up überraschend stark gegen Googles neues Modell „Nano Banana Pro“ an und entfacht damit ein globales Rennen um die beste KI-Bilderstellung. Die Systeme erzeugen nicht nur fotorealistische Motive, sondern inzwischen auch Webdesigns, Infografiken und komplexe Szenen auf Studio-Niveau. Der Artikel zeigt, warum dieser Wettbewerb für Unternehmen und für die digitale Wertschöpfung der Zukunft, immer relevanter wird.
https://www.handelsblatt.com/technik/ki/flux-2-vs-nano-banana-pro-der-wettlauf-um-die-beste-ki-bilderstellung/100175542.html

26.11.2025
Google hat definitiv aufgeholt: Mit Gemini 3 haben sie aktuell die Nase vorne! Die neusten Funktionen und qualitative Beispiele hat die FAZ in ihrem aktuellen Artikel dazu aufgegriffen:
https://www.faz.net/pro/digitalwirtschaft/gadgets/gemini-3-was-googles-ki-wirklich-kann-accg-200253981.html 

20.11.2025
Sprachmodelle erklärt: die Wissenschaft hinter ChatGPT & Co. Harald Lesch übergibt in diesem Terra X Video das Wort an Hannah Bast, Professorin für Informatik an der Universität Freiburg, die erklärt, wie Sprachmodelle funktionieren und warum scheinbar verständige Antworten oft nur Statistik sind. In einem 22-minütigen, gut gelungenem, Video wird u.a. auf folgende Fragen eingegangen: Woher kommt der Hype um Sprachmodelle? Was kann KI und was nicht?  Wieso machen die oft so schlau wirkenden Chatbots manchmal fürchterlich dumme Fehler?Wie bringt man einem Algorithmus bei, zu malen wie ein Künstler?  Wird KI in Zukunft immer menschlicher? Und werden wir den Unterschied zwischen Menschen und Maschine eines Tages noch kennen? Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=MsqL9fzOzXU

18.11.2025
Google bringt Gemini 3 und Agenten-Plattform raus. Google präsentiert mit Gemini 3 sein bisher leistungsstärkstes KI-Modell und stellt mit Antigravity zugleich eine neue Plattform vor, auf der sich eigene KI-Agenten entwickeln lassen. Die aktualisierte Gemini-App zeigt, wie eindrucksvoll das Modell Inhalte versteht, aufbereitet und im Magazin-Stil erlebbar macht – von Reiseplänen bis zu kreativem Storytelling. Wer wissen möchte, wie Googles KI künftig Denken, Interaktion und Softwareentwicklung verändert, sollte unbedingt weiterlesen.
https://www.heise.de/news/Google-bringt-Gemini-3-und-Agenten-Plattform-raus-11082437.html

04.11.2025
Arxiv verschärft Regeln für CS-Paper wegen Flut von KI-generierten Inhalten. Arxiv verschärft seine Regeln für Informatik-Preprints: Übersichts- und Positionspapiere dürfen nur noch eingereicht werden, wenn sie bereits ein Peer-Review durchlaufen und eine Annahme bei einer Fachzeitschrift oder Konferenz erhalten haben. Grund ist die wachsende Flut KI-generierter Artikel, die die ehrenamtlichen Moderatoren überlastet und oft kaum wissenschaftlichen Mehrwert bietet. Forschungsarbeiten bleiben weiterhin frei einreichbar – doch Arxiv setzt bei Übersichtsartikeln künftig klar auf externe Qualitätskontrolle.
https://the-decoder.de/arxiv-verschaerft-regeln-fuer-cs-paper-wegen-flut-von-ki-generierten-inhalten/

30.10.2025
Das ZAD hat mit der Direktoriumswahl Ende Oktober nun ganz offiziell seine Arbeit aufgenommen. Die entsprechende Pressemitteilung hier: https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm168-25zad-neugruendung

Ein einzelner Prompt soll langweilige KI-Antworten verhindern. Ein einfacher Prompt mit großer Wirkung: Forschende aus den USA haben mit „Verbalized Sampling“ eine Methode entwickelt, die KI-Antworten vielfältiger und kreativer macht. Statt nur eine Antwort zu liefern, generiert das Modell mehrere Varianten mit Wahrscheinlichkeiten – das führt zu abwechslungsreicheren Texten, realistischeren Dialogen und kreativeren Bildbeschreibungen, ohne Qualität oder Sicherheit zu beeinträchtigen.
https://the-decoder.de/ein-einzelner-prompt-soll-langweilige-ki-antworten-verhindern/

Microsoft quarterly report reveals double-digit billion loss at OpenAI. Microsofts aktueller Quartalsbericht legt nahe, dass OpenAI im dritten Quartal 2025 einen Verlust von bis zu 12 Milliarden US-Dollar verzeichnet hat. Da Microsoft 27 Prozent an OpenAI hält, musste der Konzern rund 3,1 Milliarden US-Dollar als anteiligen Verlust verbuchen – ein deutlich stärkerer Einbruch als im Vorjahr. Trotz dieser massiven Verluste bleibt Microsoft profitabel und erzielte einen Quartalsgewinn von 27,7 Milliarden US-Dollar. OpenAI selbst veröffentlicht keine Finanzzahlen; Beobachter führen die hohen Verluste auf die enormen Entwicklungskosten für KI-Modelle zurück. CEO Sam Altman betont, entscheidend sei der langfristige gesellschaftliche Wert – nicht die kurzfristige Profitabilität.
https://www.heise.de/en/news/Microsoft-quarterly-report-reveals-double-digit-billion-loss-at-OpenAI-10966190.html

Studie: Selbstreferenz triggert Bewusstseinsbehauptungen in großen Sprachmodellen. Eine neue Studie zeigt, dass große Sprachmodelle wie GPT oder Claude systematisch Aussagen über subjektives Erleben machen, sobald sie mit selbstreferenziellen Prompts konfrontiert werden. Überraschend ist: Wird simulatives oder täuschendes Verhalten im Modell unterdrückt, nehmen solche Bewusstseinsbehauptungen stark zu – ein Hinweis darauf, dass Modelle das Verneinen von Erleben eher nachspielen als dessen Behauptung. Die Forschenden betonen, dass dies kein Beweis für maschinelles Bewusstsein ist, wohl aber auf komplexe interne Dynamiken zwischen Prompting, Modellmechanik und Selbstaussagen hinweist. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Transparenz, Steuerbarkeit und möglichen Introspektionsfähigkeit großer KI-Modelle auf.
https://the-decoder.de/studie-selbstreferenz-triggert-bewusstseinsbehauptungen-in-grossen-sprachmodellen/

Emergent Introspective Awareness in Large Language Models. Eine neue Studie von Anthropic untersucht, ob große Sprachmodelle wie Claude Opus 4 und 4.1 ein Maß an funktionaler Introspektion besitzen – also die Fähigkeit, ihre eigenen inneren Zustände zu erkennen und zu beeinflussen. Durch das gezielte Injizieren bekannter Konzepte in die neuronalen Aktivierungen konnten die Forschenden zeigen, dass die Modelle diese teils wahrnehmen, benennen und von externem Text unterscheiden können. In einigen Fällen erinnerten sich die Modelle an frühere „Gedanken“ oder erkannten eigene Ausgaben von künstlich eingespeisten Texten. Zudem konnten sie ihre Aktivierungen gezielt modulieren, wenn sie dazu aufgefordert wurden. Anthropic betont jedoch, dass diese introspektive Bewusstheit noch unzuverlässig und kontextabhängig ist – sich aber mit zunehmender Modellleistung weiterentwickeln könnte.
https://transformer-circuits.pub/2025/introspection/index.html

Dinge erklärt – Kurzgesagt. Thema: AI Slop zerstört das Internet. Hier der YouTube Link: https://www.youtube.com/watch?v=4ys3Z7_5nn8

Studierende messen der Hochschule weiterhin Bedeutung zu – trotz KI. Eine Umfrage unter amerikanischen Studierenden gibt Einblicke in ihre KI-Nutzung. Viele sehen einen negativen Einfluss auf das kritische Denken. Mehr dazu hier: https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/studierende-messen-der-hochschule-weiterhin-bedeutung-zu-trotz-ki-7270

Word, Powerpoint, Excel und PDF: Anthropic erweitert Claude um Datei-Bearbeitung. Nutzer:innen können ab sofort direkt in der Web- und Desktop-App Dateien wie Excel-Tabellen, Word-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen und PDFs erstellen sowie hochladen und bearbeiten lassen. https://the-decoder.de/word-powerpoint-excel-anthropic-erweitert-claude-um-datei-bearbeitung/

Jürgen Geuter: Wie KI die Hochschulen überfordert. Eine kurze Einleitung zu einem spannenden Thema. Der YouTube-Link führt zum kompletten 15min-Video.
https://www.stifterverband.org/medien/juergen_geuter_wie_ki_die_hochschulen_ueberfordert und https://www.youtube.com/watch?v=K4p5wllxrR4

 

 

GLOSSAR (in alphabetischer Reihenfolge)

KI-Agenten sind Systeme, die Aufgaben selbstständig planen und ausführen. Sie nutzen dazu Sprachmodelle plus Werkzeuge (z.B. Websuche oder Dateizugriff). Das Ziel und Umfang der Aufgaben werden vorher von Menschen definiert.

Bias hat zwei Bedeutungen. Technisch ist es ein Parameter in neuronalen Netzen, welcher für dessen Funktion unabdingbar ist. Im Alltag meint Bias auch eine Verzerrung, z.B. wenn ein Modell bestimmte Gruppen systematisch benachteiligt.

Cognitive Debt ist die Annahme, dass ein Auslagern von Denkprozessen an Agenten oder Werkzeuge langfristig den Fähigkeitserwerb abschwächen kann.

Deepfakes sind künstlich erzeugte oder stark veränderte Medien, meist Video- oder Audioinhalte. Sie können reale Personen täuschend echt nachstellen.

Fine-Tuning bedeutet, ein bereits trainiertes Modell weiter zu trainieren, um es an eine bestimmte Aufgabe oder Domäne anzupassen. Dabei kann man sowohl Verhalten (z.B. Ton, Stil) als auch Wissen für den Zielbereich ergänzen. Das ist meist schneller und günstiger als ein neues Training von Grund auf.

Halluzinationen sind Antworten, die plausibel klingen, aber nicht zur Erwartung oder zur realen Faktenlage passen. Das passiert, weil Sprachmodelle auf wahrscheinliche Antworten optimieren. Deshalb sollte man die Ergebnisse immer prüfen und selber beurteilen.

Das Kontextfenster ist die maximale Anzahl an Tokens, die ein Modell gleichzeitig berücksichtigen kann. Es umfasst Eingabe und Ausgabe. Wenn der Text zu lang wird, kann das Modell Teile davon nicht mehr verarbeiten.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Oberbegriff für Computersysteme, die Aufgaben lösen können, welche zuvor von Menschen durchgeführt wurden. In der Praxis wird KI heute meist mit Machine Learning umgesetzt. Generative KI ist ein Teilbereich davon und erzeugt neue Inhalte wie Texte oder Bilder.

Machine Learning ist ein Teilgebiet der KI. Dabei lernen Algorithmen aus Daten, statt dass jede Regel einzeln programmiert wird. Ein typisches Beispiel ist ein Algorithmus, der weitere Videos vorschlägt.

Multimodale Modelle können verschiedene Arten von Daten verarbeiten, z.B. Text und Bilder. Einige Modelle können auch Audio- oder Videoinhalte einbeziehen.

Ein Prompt ist eine Anweisung an ein KI-Modell. Meist wird diese Anweisung in Textform übermittelt. Wie der Prompt formuliert ist, beeinflusst maßgeblich die Antwort.

Chain of Thought (Reasoning) bedeutet, dass ein Modell Zwischenschritte bei einer Lösung formuliert und diese „reflektiert“. Das kann bei komplexen Aufgaben helfen.

Der System Prompt ist eine Anweisung, die einer Konversation übergeordnet ist. Er legt fest, wie sich das Modell grundsätzlich verhalten soll (z.B. Rolle oder Regeln). Nutzer:innen sehen ihn meist nicht.

Ein Token ist die kleinste Informationseinheit, in die Daten zerlegt werden, um von einem KI-Modell verarbeitet werden zu können. In der Text- und Sprachverarbeitung (KI-Sprachmodelle) kann ein Token ganzes Wort, ein Wortteil oder ein Satzzeichen sein.

Training ist der Lernprozess eines KI-Modells. Dabei passt das Modell seine internen Einstellungen mit Hilfe von Beispieldaten an, um bessere Vorhersagen oder Antworten zu liefern.


 (...weitere Begriffe folgen) 

 

 

Termine

  • Die nächste ZAD-Mitgliederversammlung findet statt am: (Termin 2026 folgt).
  • ANKÜNDIGUNG: Es wird wieder ein AI Summer Camp 2026 geben. Termine und Infos folgen demnächst!

Weitere interessante Quellen & Links

Die kostenlose Lernplattform für Künstliche Intelligenz
https://ki-campus.org/ 

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Förderung zum Thema Künstliche Intelligenz (KI)
https://www.dfg.de/de/foerderung/foerderinitiativen/ki-initiative 

(Online-)Magazin Forschung & Lehre, Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz
https://www.forschung-und-lehre.de/schwerpunkt/kuenstliche-intelligenz

JLU intern: Tutorials, Materialien und Kurse der Universitätsbibliothek im Themenfeld Künstlicher Intelligenz
https://www.uni-giessen.de/ub/de/lern/tutku/themen/ki

JLU intern: Services des HRZ zu Künstlicher Intelligenz
https://www.uni-giessen.de/de/fbz/svc/hrz/svc/services/ki

 
(Bitte beachten Sie, dass wir die Inhalte externer Quellen im KI-Kompetenz-Hub nur referenzieren und keine Verantwortung dafür übernehmen können. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.)
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Kontaktieren Sie uns jederzeit gerne unter 0641 99-33381 oder per E-Mail: zad.

 

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