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Elisavetha Slepovic

Biographie

1984

Geboren in Minsk, Belarus

2001-2006

Studium der Psychologie an der Europäischen Humanistischen Universität/ Belarussischen pädagogischen Staatsuniversität in Minsk. Abschlüsse: B.A./Dipl.-Psych.

2006-2008

 

 

Seit 10/2008

 

 

Studium der Interkulturellen Kommunikation, Europäischen Ethnologie und Politikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Elitemasterstudiengang „Osteuropastudien“). Abschluss: M.A.

Doktorandin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München bei Prof. Dr. Klaus Roth (LMU München) und Prof. Dr. Thomas Bohn (JLU Gießen). Dissertation zu: „Blat in Sowjetweißrussland nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1991)“ wird durch den Schroubek-Fonds Östliches Europa gefördert

Seit 04/2009

Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Krankenmorde in Belarus 1941-1944“, Universität des Saarlandes

 

Forschungsschwerpunkte

  • Belarus nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Alltagsgeschichte/Sozialismus in Ost- und Südosteuropa
 

Publikationen

  • Täterdarstellung an Gedenkorten: Ein Vergleich zwischen Deutschland und Russland am Beispiel der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen und des Gedenkfriedhofes Levašovo, St. Petersburg. In: Elisabeth Beckmann u.a. (Hg.): Medien der Erinnerung. Osteuropastudien. Jahrgang 2006-2008, München 2007, S. 43-50.
  • Blat – „Vitamin B“ im sozialistischen Weißrussland? Gesellschaftskritik in der Satirezeitschrift Woschyk. In: Thomas M. Bohn/Viktor Shadurski (Hg.): Ein weißer Fleck in Europa ... Die Imagination der Belarus als Kontaktzone zwischen Ost und West, Bielefeld 2011, S. 183-191.
 

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: "„Blat“ in Sowjetweißrussland nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1991)."

Das Dissertationsprojekt untersucht das Phänomen des Blat, das sich in der UdSSR und insbesondere in der Weißrussischen Sozialistischen Sowjetrepublik (BSSR) während der kommunistischen Herrschaft entwickelte. Der Terminus Blat war im sowjetischen Alltagjargon tief verankert und kann als eine Umschreibung für Beziehungen, informelle Netzwerke oder Austausch von Gefälligkeiten verstanden werden. Angesichts der einzigartigen Entwicklung Sowjetweißrusslands nach dem Zweiten Weltkrieg, gekennzeichnet u. a. durch rasante Industrialisierung und demographische Veränderung, ist die Untersuchung der Rolle des Blat aufschlussreich für das bessere Verständnis der weißrussischen Nachkriegsgesellschaft. Es stellt sich die Frage, ob sich Wesen, Bedeutung und Rolle des Blat in der weißrussischen Gesellschaft während des Untersuchungszeitraums veränderten und welche Blat-Strategien sich je nach Geschlechts-, Alters- und Schichtzugehörigkeit herausbildeten. Darüber hinaus soll sich zeigen, welche Gesellschaftsgruppen in der BSSR am stärksten vom Blat profitiert haben und inwiefern die Katastrophe in Tschernobyl der weiteren Aufwertung des Blat in der BSSR förderlich war. Leitfadeninterviews mit Zeitzeugen und die Auswertung ausgewählter Printmedien und Archivalien bilden die empirische Basis.