Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Navigation

Artikelaktionen

2008

1993

"1993" basiert auf dem Text "O ano de 1993" ("Das Jahr 1993") des
portugiesischen Autors José Saramago, der aus 30 halbseitigen zunächst unzusammenhängend erscheinenden Abschnitten besteht. Der Text handelt von einer "Horde" von Menschen, die aus den Städten in die Landschaft vertrieben wurden und dafür kämpften, ihre Städte wieder zurück zu erobern. Die stillgelegte, von Natur überwucherte Drehscheibe der Waggonhalle Marburg dient dabei als Ort zur Verhandlung von Themen wie Machtstrukturen, Krieg, Überwachung, Natur, Ursprung und technokratischer/digitaler Welt.

22 Uhr

 

Performance
von Milena Kipfmüller, Gabriela Tarcha mit: Kim Willems, Hendrik Quast, Selda Altin, Stine Hertel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Gelände Gail Halle

 

1993

1993

Angriff auf Bodega Bay

„...wie wir erfahren, haben die Vogelangriffe im Augenblick nachgelassen. Wenn auch aus Santa Rosa und Sebastopol einige kleine Angriffe gemeldet werden, so scheint doch Bodega Bay das Zentrum zu sein. Die meisten Bewohner von Bodega und Umgebung haben die Stadt verlassen und sich in Sicherheit gebracht. Es sollen sich jedoch immer noch verschiedene Personen in den bedrohten Gebieten befinden. Eine Entscheidung über ein Eingreifen seitens der Regierung ist noch nicht gefallen. Es wird jedoch erwogen Militär in das gefährdete Gebiet zu entsenden.“ 
(Radiodurchsage aus „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock)

 

Performance
von Sebastian Schulz von und mit Verena Billinger, Enad Marouf, Nicolas Niot Ton: Valentin Haller 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.4.2008, Tanzabteilung HfMDK Frankfurt
  • 7.3.2009, Tanzabteilung HfMDK Frankfurt
  • 8.3.2009, Tanzabteilung HfMDK Frankfurt

 

Angriff auf Bodega Bay

Aus dem Fenster aus dem Sinn

Arbeitstitel Pohlheim

Pohlheim sind Katharina Kellermann, Frank Müller und Florian Ackermann. Florian Ackermann, Katharina Kellermann und Frank Müller wurden in Brackenheim, Hanau und Augsburg geboren, sie studieren Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2007 leben sie in Frankfurt am Main, seit Herbst 2008 teilen sie sich einen Arbeitsplatz im ATELIERFRANKFURT.

Die Installation "Aus dem Fenster aus dem Sinn" ist ein Ergebnis des Arbeitsformates "Ein Tag in Pohlheim", entstanden an einem Tag im Atelier aus allem dort Befindlichen.

 

Installation
von Pohlheim (Florian Ackermann, Katharina Kellermann, Frank Max Müller) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 21.11.2008, Atelierfrankfurt
  • 22.11.2008, Atelierfrankfurt
  • 23.11.2008, Atelierfrankfurt

 

Aus dem Fenster aus dem Sinn

Aus dem Fenster aus dem Sinn

Aus dem Fenster aus dem Sinn

Aus dem Fenster aus dem Sinn

Best of Humoriden beim 'Wetzlarer Abend'

Die Humoriden zeigen Ausschnitte aus ihrem derzeitigen Programm im Rahmen der Kleinkunstveranstaltung 'Wetzlarer Abend'. Veranstalter ist das Kulturzentrum Wetzlar.
Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: AK 5€
Mehr Infos unter: http://www.franzis-wetzlar.de/

 

Lesung
von Eilers, Engelbach, Reif, Siebrecht 

 

Bisherige Aufführungen

  • 23.5.2008, "Franzis", Wetzlar

BIG ATTACK

Ein wortloses Spiel mit dem beredten Schweigen des Körpers: In anhaltender Stille entwerfen zwei Performerinnen mit 70 alten Autoreifen eine Abfolge von One-Minute-Sculptures, in denen Material und Körper sich zugleich vereinen und unterscheiden. Über das Motiv des fragmentierten Körpers versuchen sie traditionelle Wahrnehmungsmodelle auf der Bühne aufzubrechen und fragen nach möglichen Alternativen. 

Gezeigt im Rahmen des Instantfestivals #2: eine Koproduktion Gießen/Hildesheim

 

 

Performance
von ein Duo aus dem 21.Jahrhundert / (Konzept und Darstellung); Licht und Ton: Fabian Offert; Beratung: Hendrik Quast 

 

Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2008, Probebühne des Instituts, im Rahmen von Instant Festival #2
  • 13.3.2009, Kampnagel Hamburg, im Rahmen von 150%made in Hamburg
  • 13.6.2009, Hessische Theatertage 2009 , Tasch 2, Marburg (Hessische Theatertage)

BIG ATTACK

BIG ATTACK

BIG ATTACK

BLICK 08

Eine Woche lang werfen jeden Abend Frauen aus 100 Jahren einen Blick auf die Universität und lassen 100 Jahre Geschichte des Frauenstudium an der Ludoviciana / JLU lebendig werden. Aus einer unüberschaubaren Anzahl von Studentinnen, Doktorandinnen und Professorinnen treten einzelne Gesichter hervor und sprechen von Gegenwart und Vergangenheit, von ihrer Erfahrung als weibliche Angehörige der Universität. Wo zu Anfang in einer reinen Männerdomäne den Frauen nur ein Randbereich zugestanden wurde, haben sie im Verlauf der Jahre den nötigen und nicht allein zahlenmäßig gleichberechtigten Platz neben den Männern erhalten. 
Die Installation versucht mit den projizierten Videos nicht nur Nähe und Distanz zwischen den heute studierenden Frauen und den Pionierinnen des Frauenstudiums zu symbolisieren, sondern auch den prozentualen Zuwachs an Studentinnen während der vergangenen Dekade anschaulich zu machen. Männer werden dabei nur als Schattenriss gezeigt, ohne individuell in Erscheinung zu treten. 
Zugleich sind vor den Türen des Hauptgebäudes Erinnerungsfetzen hörbar. Die persönlichen Erzählungen von Frauen aus der Universitätsgeschichte sind auch Elemente der kollektiven Geschichte aller, die der Ludoviciana / JLU angehörig sind und waren. Die Besucher und Passanten der Installation sind eingeladen einen persönlichen Eindruck von 100 Jahren Frauenstudium zu bekommen und im Wechselspiel aus Ton, Bild und Architektur zu erleben.

Die Installation auf dem Vorplatz erfährt zudem eine Erweiterung und Umdeutung durch eine Projektion im Foyer des Hauptgebäudes. Dort wird das Videomaterial gebündelt als Wandfries gezeigt. Auf diese Weise wird einerseits die zahlenmäßige Entwicklung weiblicher Studierender deutlicher. Andererseits wird der Modus der Präsidentengalerie ironisch aufgenommen, um im Blick des Jubiläums Fragestellungen der Gleichberechtigung und Gender-Diskurse konkret aufscheinen zu lassen.

 

Konzept und Realisation Christian Grammel, Janosch Pomerenke

Video Christian Grammel
Ton Luise Voigt, Björn Deigner

 

Installation
von Christian Grammel, Janosch Pomerenke 

 

Bisherige Aufführungen

  • 26.10.2008, Hauptgebäude der JLU Gießen, Ludwigstraße

 

BLICK 08

C******K - The Beginning

"Wir machen Programm nur noch für Männer und zeigen Explosionen, nichts als Explosionen. Kein dummer Text mehr, nur noch Explosionen." Jay Leno

 

Projekt
von Manuel Gerst, Matthias Meppelink, Boris Nikitin, Sahar Rahimi, Cecilie Ullerup Schmidt, Ina Vera 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.1.2008, Premiere , Probebühne

Ché Gueletto

"Und wenn jetzt die Opern aus den Opernhäusern raus müssten und Partisanen werden - so wie die Soldaten Partisanen werden - wenn das der Fall wäre, gäbe es eine Anti-Oper, eine Gegenbewegung." (Alexander Kluge)

Ausgehend von dem fiktiven Gedankenexperiment zeigt die Lecture-Performance Möglichkeiten auf, wie sich die Oper unter Rückbesinnung auf ihre ureigensten musikalischen Möglichkeiten im Modus des urbanen Partsianen erneuern kann. In einer Verschränkung zeitgenössischer theatraler Formen und klassischem musikalischem Material wird gezeigt, wie die durch moderne Aufnahmeformen entstandene Intimität der Pop-Musik produktiv für die Oper nutzbar gemacht werden kann, um wieder breitere Publikumsschichten anzusprechen.
Die Präsentation für das Semifinale des Opernregie-Wettbewerbs ring.award 08 spielt mit den performativen Optionen eines Aufführungskonzeptes und erläutert zugleich die dramaturgischen Hintergründe desselben.

mit / von
Christian Grammel
Wolfgang Zamastil
Sebastian König
Ángela Tröndle

www.myspace.com/bassgasse3

 

Performance
von bassgasse 3 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.1.2008, Premiere , Montagehalle der Grazer Oper

Chick Piece

"Life is like boxing in many unsettling respects. But boxing
is only like boxing."
 Joyce Carol Oates – On boxing

„chick piece“ nähert sich in sportlicher Manier der Frage nach der vermeintlichen Geschlossenheit des eigenen und fremden Körpers an. Dieser Körper ist roh, er wird verbraucht und verbraucht sich, nutzt sich ab und nimmt dabei eher wenig Rücksicht auf Verluste.
In einer dreistündigen Performance, die einen Sandsack, 11 „chicks“ und eine Videoprojektion enthält wird die Frage, wann ein Hühnchen wirklich durch ist, anders formuliert.
„chick piece“ ist im Frühjahr 2008 and der Listaháskoli Islands in Reykjavík entstanden und wurde dort im Rahmen des szenischen Projekts „body art: performing identity“ präsentiert.

 

Performance
von Alice Ferl 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 4.11.2010, Junge Hunde Festival; Arhus (DK)

Cold Lights

Die audiovisuelle Installation Cold Lights konfrontiert die Pragmatik des naturwissenschaftlichen Blicks auf das observierte Objekt mit der „weitschweifigen“ Wahrnehmung eines Kunstwerks. Das Detail konfrontiert das Ganze. Das Kleine kann nur einzeln erkannt werden; in der Gesamtheit des Raumes ist das Einzelne nicht differenzierbar; im Gefüge der Einzelheiten ergibt sich ein organisches Ganzes. Exakte Wissenschaft und Kunst; analytischer und ästhetischer Blick; Laborraum und Kunstraum treten in Beziehung und überlagern sich.

 

Installation
von Maximilian Haas, René Liebert, Tobias Rosenberger 


Bisherige Aufführungen

  • 6.4.2008, Premiere , Luminale Frankfurt, Physikalischer Verein
  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

 

Cold Lights

Cold Lights

Cold Lights

Das Ankommen ist kein zufälliges Vergnügen

 

Voilà: Der Ort, an dem wir nach zwei Filmen, dem Besuch im archäologischen Institut, Frühstück im Roten Stern, heißer Schokolade mit Chili, der Lektüre eines französischen Philosophen, vollgeschriebenen Heften, der Erinnerung an damals und gerade eben, einer Reise nach New York und vielen Wochen Gießen vorläufig angekommen sind. Ein Work in Progress...

Nonstop

 

Performance
von Madame Piquenique 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, Marburg

Das Ziel ist noch nicht zu Ende, wenn der Weg explodiert

At one point it might be about doing decisions – this is no
catechism – but vodoo vodoo vodoo: oh, you are so nice to
say, i didnt got up at the same point and you have always the
trumpf in your last hand. fuck.
and this is – not a fucking eins zwei drei, but more like yes
or no: Im Bach ist ein Lied. Die Welt kehrt zurück in seine
Hosentasche.

Festival Junger Talente 2008

 

Projekt
von Ana Berkenhoff, Matthias Mohr 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

DenkMalKindWart Version 2 zum Hören und (auch) Sehen

"Liebes Volk. Stehen wir zusammen mit den Füßen in der
unwiederholbaren Kindheit. Und schauen wir es mal an, das Kind, auf
ein mal überproportioniert und sanft, hohl und real, zugänglich und
doch zwecklos." (Denkmalkindwart)

DenkMalKindWart Version 2 ist eine Weiterführung des im Rahmen des Projektseminars „Subversive Körper“ entstandenen Textmaterials. Unter der Leitung von Katrin Deufert und Thomas Pischke entstand durch Weitergabe und Neubearbeitung von Gedanken- und Textmaterial aus verschiedenen Federn „DenkMalKindWart“ - für die Theatermaschine eine Version zum Hören und auch zum Sehen.

Was haben Stalin und Jesus gemeinsam? Wozu ist ein 120 cm langer Bronzezeh gut? Wie schwer ist für ein Kind der eigene Kopf? Wie kann etwas weiches und zartes wie das Jesuskind riesengroß und hart und kalt sein? Wer macht aus mir ein Denkmal?

 

Performance
von Charlotte Arens, Cecilie Ullerup-Schmidt, Fanny Frohnmeyer, Rostislav Tumanov 


Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Gail Halle

 

DenkMalKindWart Version 2 zum Hören und (auch) Sehen

DenkMalKindWart Version 3 zum Hören und (auch) Sehen

"Liebes Volk. Stehen wir zusammen mit den Füßen in der unwiederholbaren Kindheit. Und schauen wir es mal an, das Kind, auf ein mal überproportioniert und sanft, hohl und real, zugänglich und doch zwecklos." (Denkmalkindwart)

 

Performance
von Charlotte Arens, Cecilie Ullerup-Schmidt, Fanny Frohnmeyer, Rostislav Tumanov 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2008, Hochschule für Musik "Felix Mendelssohn Bartholdy", Leipzig

 

DenkMalKindWart Version 2 zum Hören und (auch) Sehen

Die Dinge singen hör ich so gern

Die Schmetterlinge sind verschwunden, es gibt sie nicht mehr. Geblieben ist die Blendung ihrer Flügel, das Zickzack ihres Fluges, die Nacht ihrer Verwandlung. Sie sind hinab gesunken auf den Grund des Sees, in die Tiefe, unter uraltes Eis. Sie führen ihr Dasein
in den Gedanken derer, die sie sich vorzustellen vermögen.

Der Zuschauer forscht nach dem Wunsch, der schwindet, nach dem Bild das zerfällt, nach der Welt, die versinkt, sobald das Licht des ersten Tages die Dämmerung zerreißt.

Installation für jeweils einen Zuschauer, Dauer ca. 15 min

Kooperation zwischen Stadttheater Giessen und Institut für Angewandte Theaterwissenschaften der JLU Giessen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Giessen

Idee & Konzept: Anne Kuhn & Andreas Mihan

Mit: Luise Voigt, Rainer Domke
Texte von: Jules Buchholtz

Termine:

16. - 20. Dez 2008, jeweils 16 - 22 Uhr

Achtung: Da die Installation nur von jeweils einem Zuschauer besucht werden kann,
reserviert - um lange Wartezeiten zu vermeiden - bitte einen Termin unter
www.andreasmihan.de

 

Installation
von Anne Kuhn & Andreas Mihan 

 

Bisherige Aufführungen

  • 16.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 17.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 18.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 19.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen
  • 20.12.2008, Abschlussprojekt , Schlachthof B, Rodheimer Strasse in Giessen

 

Die Dinge singen hör ich so gern

Die Halbzarten

Aus dem Tausendblisterhaus entsteigt eine Grande Dame des Alterns; ihr Kopf verstrickt in der bunten Idylle der Vergangenheit und ihre Knie ungelenk. Sitzt sie dort, um zu warten? Dem Ende zu frönen? Ihre Fäden neu zu spinnen? Umgarnt wird sie von ihresgleichen. Abbilder ihrer äußeren Hülle sammeln die Artefakte, Überreste eines Lebens zusammen: Handspiegel, Krokoschuhe, Bernsteinketten und Melodika liegen bereit.

 

Performance
von und mit Philipp Karau und Katharina Stephan Technik/Dramaturgie/Mitarbeit: Caroline Creutzburg, Johanna Manzewski, Daniel Franz, Stine Hertel, Lea Schneidermann.

  

Bisherige Aufführungen

  • 29.11.2008, Probebühne (ATW) Instantfestival
  • 13.6.2009, Hessische Theatertage 2009 , Tasch 2, Marburg (Hessische Theatertage)
  • 30.10.2009, zeitraumexit Mannheim - im Rahmen von "Wilsonstraße, Werkschau der ATW"
  • 24.3.2010, Thalia Gaußstraße (Hamburg) Körberstudio für junge Regie

Die Halbzarten

Die Halbzarten

Die Halbzarten

Die Halbzarten

Die Halbzarten

Die Halbzarten

Die Halbzarten

Die Hottentottenvenus

Auf einer vernebelten Suche, nicht wissend welches Verlangen sie lockt, befiinden sich die Helden. Sie fahren zur See, treiben auf dem Wasser in der Stille des Windes. Doch unerwartet der Umbruch. Das Meer reißt entzwei. Ihr Gefährt sinkt. Sie gleiten hinab in den Schoß der Venus. Wirbel, Stoß und Strudel. Sehnsucht und fllammend Herz. Verbunden allein
durch ein Tiefseekabel versteckt im Schlund des Meeres.

 

Performance
von Mark Schröppel, Philipp Karau 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2008, Hafengelände, Festival Junger Talente Offenbach 2008

 

Die Hottentottenvenus

Dienstag

Videoinstallation

ab 16 Uhr

 

Installation
von Lea Letzel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

Diese Frauen bieten etwas an.

www.guggenbichlerschweikerschroeppel.blogspot.com

 

Projekt
von Rosalie Scheiker und Maria Guggenbichler 

 

Bisherige Aufführungen

  • 15.9.2008, Gießen, Eiscafé Venezia. Offenbach, Eiscafé Venezia.

Fatzern

Es geht um Mord und Stolz, um das Zwischenstadium, um die
altbekannten Dualismen aus Freiheit und Abhängigkeit, um
Individuum und Masse, um Dinge, die nicht mehr gebraucht
werden, um einen Noch-Nicht- und Nicht-Mehr-Ort. Es geht
um Motoren und Sprache, Tricks und den freien Himmel.

 

Projekt
von Lea Letzel, Ivna Zic, Tassilo Letzel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

 

Fatzern

Fatzern

Fatzern

Femmes Fatales

12. Juni 18 Uhr

 

Installation
von Roshanak Shogaziba

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, NN

Gala-Gala /X-mal Rembrandt: VIDEOPROJEKTIONEN für die Oper

Oper von Marc-Aurel Floros / Oper von Eugen Zádor

Sie komponierten keine Musik, vielmehr brachten sie ihre Kompositionen in schillerndsten Farben auf die Leinwand: Salvador Dalí und Rembrandt. Nichtsdestoweniger steht ihre Kunst nun im Mittelpunkt eines bildgewaltigen Opern-Doppelabends: Während die kapriziöse Kunstgöttin Gala den Maler Dalí durch ihre unstillbare Gier nach Macht und Geld zu immer weiteren Gemälden anstachelt und ihre Verehrer durch ihre mystische Erotik in einen schicksalhaften Bann zieht, geht das Selbstporträt Rembrandts durch so viele Gaunerhände, dass am Schluss kaum noch einer weiß, welches der echte und welches der falsche Meister ist.

Mit GALA GALA nach dem Libretto von Elke Heidenreich konnte der junge Komponist Marc-Aurel Floros bei der Uraufführung 2006 anlässlich der Dalí-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig, einen enormen Erfolg verbuchen. Zusammen mit der 1930 erstmals aufgeführten komischen Oper X-MAL REMBRANDT des Ungarn Eugen Zádors wird dieses Werk in einer erweiterten Orchesterfassung in Gießen erstmals in einem Theater zu erleben sein. 

 

Premiere am 10. Mai 2008 | Großes Haus

weitere Vorstellungen: 23. und 30. Mai; 5., 15. und 21. Juni

 

Musikalische Leitung: Carlos Spierer
Inszenierung: Cathérine Miville
Bühne und Kostüme: Lukas Noll

Video: Grammel, Pomerenke, Lenhardt

 

Video
von Grammel / Pomerenke / Lenhardt 

 

Bisherige Aufführungen

  • 10.5.2008, Premiere , Stadttheater Gießen

 

Gala-Gala /X-mal Rembrandt: VIDEOPROJEKTIONEN für die Oper

Gelegenheiten

 

Man begegnet überall Leuten, die Uhren haben, und sehr
selten Leuten, die Kompasse haben. Man muss immer die Zeit
wissen, aber man fragt nie, wo man ist. Man glaubt es zu
wissen: Man ist zu Hause, im Wohnzimmer...

 

Projekt
von Camilla Vetters, Stine Hertel und Pia Greven 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

Grüße aus Offenbach

 

Eine kleine Box an einem großen Ort. Der Betrachter verliert die Übersicht, der Raum seine Weite. Der Blick wird auf das Detail gerichtet, neue Perspektiven eröffnen sich. Was im alltäglichen Schein verloren geht, wird prominent. Unsere Wahrnehmung ist dem Ort und seinen Bewegungen ausgesetzt.
Vielleicht ereignet sich nichts vielleicht verschwindet etwas. Der Fortgang des immer Gleichen kann zum Höhepunkt werden: Ein Flugzeug, ein LKW, ein Grashalm sind die Protagonisten unseres Films – das Genre bestimmt der Soundtrack.

 

Installation
von Katharina Kellermann 


Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

Grüße aus Offenbach

Grüße aus Offenbach

Grüße aus Offenbach

Grüße aus Offenbach

HAMLETMASCHINE

"Ich will eine Maschine sein." - Heiner Müller, Hamletmaschine

Inspiriert von Erwin Wurms "One minute sculptures" und einem ironischen Umgang mit Themen wie Verkörperung, Identität und Rolle im Umfeld des sogenannten Konzepttanzes der ´90er-Jahre wird Heiner Müllers Hamletmaschine einmal anders gelesen: Weniger die politisch brisante Stimmung der Vorlage tritt in den Vordergrund als die Hinterfragung und Offenlegung der Parameter des Theaters als Textmaschine selbst.

Hamlet hat den Text verlernt, Ophelia ist aus der Rolle gefallen, und die Bühnenarbeiter verkleiden sich, um ihr eigenes Stück aufzuführen. Draußen ist der Aufstand zum Spaziergang geworden, Ekel empfindet nur der Kühlschrank, wenn er auf drei Fernsehgeräte ohne Ton blickt. Elektra spielt in der Tiefsee mit drei Männern in Arztkitteln eine Runde Eiszeit, während Dr. Schiwago mit seinen Wölfen um die Wette weint. Ich war Hamlet. Ich bin Ophelia. Manchmal kamen sie ins Dorf, zerfleischten einen Bauern.

Konzept, Regie: Stefan Hölscher 
Regiemitarbeit: Line Spellenberg 
Ideen, Umsetzung: Verena Billinger, Jenja Korolov, Enad Marouf, Sebastian Schulz
Ideen, Sound: Katharina Stephan
Sprecherin: Paula Rosolen
Kostüme: Lilly Lulay.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen), der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Frankfurt), der Hochschule für Gestaltung (Offenbach) im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.

mouson-Koproduktion 
Dauer 60 Min.

 

Tanzprojekt
von Stefan Hölscher (Diplomprojekt) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 11.1.2008, Premiere , Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main)

 

HAMLETMASCHINE

HAMLETMASCHINE

Heute Morgen

Foto: Sebastian Fischer als Eugen

Deutschland 2008, Farbe, Kurzfilm, 30 min

Auf der Flucht vor der Krankheit hat sich eine autarke Kommune gebildet. In der von Angst dominierten Gesellschaft wird Wahrheit und Wahrnehmung diktiert. Jeder hat sich auf seine Weise darin eingerichtet.
Der junge, schüchterne Eugen dient gehorsam seinem strengen Vater als Bote. Wann immer er kann, flieht er sich in Rollenspiele auf der Suche nach sich selbst.
Doch dann passiert, was nicht passieren darf. Ein fremder Mensch steht plötzlich vor ihm – ein Überlebender der tot geglaubten Welt. Die Bedrohung von Außen ist eine kecke, junge Frau. Eine Spurensucherin mit Fotoapparat, die mit ihren Bildern Eugen ein Spiegelbild des Anderen vorhält.
Die Situation eskaliert, als ein Dritter von der Existenz des Mädchens erfährt.

Die Welt ist helldunkel. Manches ist klar, vieles ist unklar. Was klar ist, wird bei genauerem hinsehen unscharf, das Dunkle auf die Dauer ein wenig deutlicher. Einiges scheint gut, anderes schlecht zu sein. ... Die Wirklichkeit ist gemischt, helldunkel. (Hannes Böhringer)

Eine Produktion von Konglomerat.Film
Mit: Sebastian Fischer, Karin Hanczewski, Hannes Ducke, Felix Isenbügel, Susanne Busching-Brero, Mayssoun Abu Assad

Drehbuch: C.M. Lowitz // Schnitt: Thomas Wedekind // Sounddesign: Robert Faldner // Tonmischung: Stefan Kraatz // Colorgrading: Christian Möller // Kostüm: Tabitha Klau // Maske: Anja Dettweiler // Produktionsleiter: Daniel Kutsch // Produktionsassistenz: Carola Boßler // Aufnahmeleiter: Andreas Schlieter // Setaufnahmeleiter: Holger Bode // Settonaufnahme: Christine Winter/ Lars Becker // Kameraassistenz/ Grip: Fanny Frohnmeyer // Regieassistenz Tabitha Klau // Lichtassistenz: Kristin Kröckel // Schnittassistenz: Aletta von Vietinghoff // Audio Editing: Milena Kipfmüller// Zeichner: Jan Peter Feindt // Graphik/ Fotos: Diana Mages // PR: Dörte Küll // Setrunner: Gabriele Nöding // Catering: Marlies und Andreas Mages, Bärbel und Volker Kämpf, Jin Haeng

Gefördert durch:
Kulturamt Giessen, Zentrum für Medien und Interaktivität, Giessener Hochschulgesellschaft, Werkleitz Gesellschaft e.V., Mediapool, Concept AV, l26 Studio, ARRI Rental, 25p Cine Support

Mit freundlicher Unterstützung von:
DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement, Denninghoff's Brauerei, Maxim Gorki Theater, M.P.E.C broadcast and production, Bäckerei Kempe, Kaifu Catering, Thurmobil, Paula Catering, Elektro Wedel, Freiwillige Feuerwehr Elstal u.v.a.

Dank an:
Studio Funk und Hastings Audio Network

 

Film
von Angela Mages und Jens Thurmann 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.1.2008, Premiere , Preview - Matinee 12 Uhr im Kino Traumstern in Lich

 

Heute Morgen

IMMERSION IN DER KUNST

 

Rundum einzutauchen in eine Illusion ist ein altes Ziel der Kunst – und doch vielleicht auch letztlich gegen die Kunst. Denn die Konzentration auf einen hervorgehobenen Punkt, Bereich oder Gegenstand der Betrachtung entfällt. An die Stelle der Ereignisverdichtung des Bildes tritt die mit dem Raum der Präsentation nahezu deckungsgleiche Repräsentation, in der es sich sehend, suchend und teils überfordert einzurichten gilt.
Der Vortrag versteht sich als aus kunstwissenschaftlicher Warte flankierend zu entsprechenden Entwicklungen und Experimenten im Feld bewegter Bilder.

 

Vortrag
von Prof. Dr. Christian Janecke (hfg Offenbach) 


Bisherige Termine

  • 15.12.2008, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, A118

In der Strafkolonie nach Franz Kafka

Eingeladen zum Heiner Müller! Festival im HAU Berlin 3.-12.3.2016.

Entstanden im Rahmen des Szenischen Projektes unter dem Blick von Laurent Chetouane und erstmals gezeigt im Rahmen des Symposiums "Heiner Müller Sprechen". 

"Eine ebenso schlichte wie bannende Choreographie. Ana Berkenhoff in Cecilie Ullerup Schmidts Inszenierung, das ist ein böser Engel auf einer Bühne ohne Trost."
Nikolaus Müller- Schöll

„Um die Augen beginnt es. Von hier aus verbreitet es sich. Ein Anblick, der einen verführen könnte, sich mit unter die Egge zu legen.“ Franz Kafka

In einem leeren Raum von leuchtenden Wänden umgeben, quert ein maschinenhafter Frauenkörper durch die Zeit, den Blick in die Zukunft gerichtet streicht an ihr die Vergangenheit vorüber. Hypothetische Strafen werden verhängt.

In der Strafkolonie (1914) von Franz Kafka beschreibt ein Rechtssystem in einer Strafkolonie, die einen überdimensionierten Paragraphen als Handlanger hat. Die zentrale Frage von der Einheit von Schrift und Tod wurde von Heiner Müller verdichtet. Die eigentümliche Maschine ist ein humaner Service zwischen elektrischem Stuhl und Wellness Treat. Der unbekannte Verurteilte, der jeder ist, wird an der Schwelle zwischen Strafe und Erleichterung mit der Sprache umgebracht. Dem Publikum wird das Gebot, das es übertreten hat, auf den Leib geschrieben.

„Der Kern des Problems ist, dass man Töten denken kann. Wenn man es für notwendig hält, hat man nicht das Recht, es selbst nicht zu tun: es nur zu delegieren, wäre unmoralisch.“ Heiner Müller

 

Performance
von Cecilie Ullerup Schmidt / Ana Berkenhoff 


Bisherige Aufführungen

  • 24.9.2008, Perfect performance Festival Stockholm
  • 19.10.2008, HfMDK Framkfurt, Hessische Theaterakademie Herbstfest
  • 24.1.2009, LOFFT Leipzig, Saal
  • 13.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 14.2.2009, PACT Zollverein Essen im Rahmen von "Unter dem Blick der Sphinx. Arbeiten mit und nach Heiner Müller."
  • 19.2.2009, HAU 3 im Rahmen von 100° Berlin
  • 5.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 7.3.2009, Mousonturm Frankfurt als Teil von "3xMüller"
  • 31.3.2009, Thalia Gausstrasse Hamburg, Körber Studio Junge Regie ("3xMüller")
  • 15.4.2009, Tanzoffensive Leipzig
  • 9.4.2011, Plattformfestival Wilhelmshaven
  • 15.11.2015, Theater Aachen / Heiner Müller Symposium
  • 8.3.2016, HAU3 Berlin
  • 9.3.2016, HAU3 Berlin

 

In der Strafkolonie nach Franz Kafka

In der Strafkolonie nach Franz Kafka

In der Strafkolonie nach Franz Kafka

In der Strafkolonie nach Franz Kafka

Instrumental

Bei "Instrumental" handelt es sich um eine Performance, in deren Fokus die wechselseitige Abhängigkeit von Bewegung und Computersystem steht. Auf einem hohen Hocker, so dass er frei seine Gliedmaßen bewegen kann, sitzt der Performer. Er ist über sechs Sensoren mit einem Computer verbunden. Dieser wertet die Daten aus, die aus den Bewegungen des Performers resultieren, um sie in Klanggebilde umzurechnen.
Vor dem Performer auf dem Boden befindet sich eine Projektion. Sie dient ihm als Display, damit er die Auswirkungen seiner Bewegungen nicht nur akustisch, sondern auch visuell nachvollziehen kann. Auch für das Publikum soll dieses Display sichtbar sein, das sich um das Geschehen frei bewegt. Zu Beginn der Performance steht dem Performer nur ein Ton zur Verfügung, den er durch seine Bewegungen ansteuern kann. Im Laufe der Performance kann er noch weitere hinzu schalten (reine/konsonante/dissonante Intervalle), bis sich ein vollständiger dorischer Modus aufgebaut hat. Zudem lassen sich Klangfarbe und Feedback steuern. Ist der letzte Ton hinzugeschaltet, beginnt das System den Klang auszublenden. Kurz sind noch die Bewegungen des Performers zu sehen, die nun keine akustischen Auswirkungen mehr haben.

21 Uhr

 

Performance
von Melchior B. Tacet und Domingo Stephan 


Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

 

Instrumental

jeden tag ein täglich brot

jeden tag ein täglich brot ein kunst isst projekt

 

Performance
von Deborah Neininger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, NN

 

jeden tag ein täglich brot

Keiner ist böse und keiner ist gut.

Szenisches Hörspiel nach dem gleichnamigen Hörspieltext von R. W. Fassbinder

Fassbinder gab dem 1972 veröffentlichten Text „Keiner ist böse und keiner ist gut“ den Untertitel: „Ein Versuch über Science Fiction“. Tatsächlich wirken die Figuren des Stückes einer hiesigen Welt entrückt: Jeanne streichelt unentwegt ihr Haar, Christoph zählt Farben, Petrov, beseelt von einem übernatürlichen Glücksempfinden, versucht Elvira von ihrer eigenen Glückseligkeit zu überzeugen. Ihr opakes Handeln öffnet sich zueinander, als sie allesamt den gleichen Traum träumen. Jenem, der vom nahen Tod des Anderen und der grenzenlosen Kommunikation über den Traum selbst erzählt.
Über den Konflikten gesellschaftlichen Miteinanders entsteht eine Utopie, eine Familie träumt von einem Leben, dessen originärer Zustand nicht einer Verteidigungshaltung entspricht. Doch die Probleme, welche die Notwendigkeit dieses phantastischen Entwurfs rechtfertigten, kehren unter den Schutzmantel der Traumwelt zurück.
Wenn Vielschichtigkeit eines der Prinzipien des Textes ist, so macht sich diese Arbeit auf die Suche nach Zugangsvoraussetzungen und Einstiegsmöglichkeiten, indem sie die Grenze des Mediums Hörspiel zu überschreiten versucht.

Regie: Daniel Franz & Stine Hertel
Video: Tom Hanke
Musik: Hannes Wehrhan
Bühnenberatung: Anne Wackerl
Layout: Anne Pfeifer

Mit: Heiner Stadelmann, Martin Butzke, Max Landgrebe, Dörte Dreger, Anne Nelke, Sandra Strauch, Puneh Henning, Martin Wolf, Tomasz Stompor, Rainer Dohmke

Mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag der Autoren, Frankfurt/Main und der Rainer Werner Fassbinder Foundation, sowie freundlicher Unterstützung von der Giessener Hochschulgesellschaft, der Rainer Werner Fassbinder Foundation, dem Kulturamt der Stadt Giessen, dem AStA der JLU Giessen sowie dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen und der Bauhaus Universität Weimar. 

 

Premiere am 07.02.2008, 21.00 h

 

Projekt
von Daniel Franz und Stine Hertel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 7.2.2008, Premiere , Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen
  • 5.11.2008, Waschhaus; Schiffbauergasse 6 Potsdam; 15. Unidram Festival

 

 Keiner ist böse und keiner ist gut.

Knusper Knäuschen Krrrrrr

Ich bau dir ein Schloß 
so wie im Märchen, 
da wohn' ich mit dir 
dann ganz allein. 

Ich bau dir ein Schloß, 
wenn ich einst groß bin, 
da kannst du dann froh 
und glücklich sein. 

Der blaue Himmel 
schaut auf uns herab, 
sagt dir jeden Tag 
wie lieb ich dich hab. 
Und alle Wolken zieh'n so schnell vorbei, 
ein Traumschloß für uns zwei. 

Ich bau dir ein Schloß, 
Du wirst schon sehen, 
bald bin ich schon groß, 
dann zieh'n wir ein. 
Wo Blumen für dich 
im Garten blühen, 
da wird jeder Tag 
ein Sonntag sein. 

Der blaue Himmel 
schaut auf uns herab, 
sagt dir jeden Tag 
wie lieb ich dich hab. 
Und alle Wolken zieh'n so schnell vorbei, 
ein Traumschloß für uns zwei.

(Heintje/Neue-Heimat)

 

Installation
von Verena Billinger & Line Spellenberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Hafengelände Offenbach

 

Knusper Knäuschen Krrrrrr

Knusper Knäuschen Krrrrrr

Knusper Knäuschen Krrrrrr

Knusper Knäuschen Krrrrrr

Kundenstopper grüßen Dich!

Aus lebensgroßen Papp-Werbefiguren mit unterschiedlichen
beweglichen Körperteilen hat Sebastian Schulz eine Gruppe
zusammengestellt, die aus dem Halbdunkel eines Schiffscontainers
die Zuschauer grüßt. Der untoten Besatzung eines
Piratenschiffs gleich führen diese Figuren einen Tanz endloser
Wiederholung auf, der die Körper ständig in festen
Bahnen entstellt und rekonfiguriert.

FESTIVAL JUNGER TALENTE 2008

 

Installation
von Sebastian Schulz mit Frank Koenen (HfMDK) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

 

Kundenstopper grüßen Dich!

Leeres Geschwätz, unmittelbar nach dem Beischlaf

Leeres Geschwätz, unmittelbar nach dem Beischlaf (nach dem Stück "leeres geschwätz" von Zuza Ferenczová und Anton Medowits (2006)) ist eine dreiteilige Hörinstallation, in die man während der Dauer der Theatermaschine 2008 unverhofft hineingerät: Zufällig haben Bea und Milos sich wieder getroffen. In irgendeiner Wohnung, oder in irgendeinem Auto, oder auf irgendeinem Klo eines Clubs haben sie Sex. Unmittelbar nach dem Beischlaf kommt es zu diesen Versuchen, die vielleicht etwas mit Liebe zu tun haben könnten.

Nonstop-Installation

 

Installation
von Serena Schranz, Ferdinand Klüsener, Ana Berkenhoff 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, NN

LÜCKENLÄUFER

LÜCKENLÄUFER ist eine Installation, in der je ein Besucher einen Vorfall über Ton, Foto und Raum (re)konstruieren kann.
Ausgangspunkt der Arbeit waren Fotografien zum Thema Warten. Auf den Fotos waren für den Menschen gemachte, „wartende“ Objekte außerhalb des gewohnten Kontextes und ohne die Gegenwart eines Menschen zu sehen. 
Um die Lücke zu füllen wird ein Ereignis ersponnen.

 

Installation
von Harter Freitag 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.2.2008, Premiere , Institut für ATW, Raum A 117

 

LÜCKENLÄUFER

Memory

Ein Treppenhaus, Dinge liegen herum: alte Zeitungen, Werbeprospekte, verstaubt, vergessen nicht abgeholt. Und dieser Brief, der plötzlich ins Auge fällt, der schon ewig da zu liegen scheint. Wie kam er dorthin? Wer hat ihn geschrieben? Was für eine Nachricht mag er enthalten? 
Der Zuhörer wird auf eine kurze Reise mitgenommen, eine Geschichte die fast vergessen worden wäre, übersehen worden wäre und am Ende fragt man sich: Wann habe ich eigentlich meinen letzten Brief geschrieben?

ab 16 Uhr

 

Hörspiel
von Maria Isabel Hagen 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

 

Memory

my up-and-down room

„My Up-and-Down Room beinhaltet die Umgestaltung eines Fahrstuhls in einen Wohnraum. Nach den notwendigen
Änderungen habe ich diesen Raum selbst bewohnt. Diese Aktion wurde von einer, von mir installierten, Überwachungskamera
dokumentiert. „
Die Gegenüberstellung von 'Privatheit' und Öffentlichkeit steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Privaträume werden immer mehr als Luxus angesehen oder als unerreichbares Ideal; in den Großstädten wird die 'Privatheit' immer weniger, die Räume immer kleiner.
Auf der anderen Seite, ist ein Fahrstuhl einer der repräsentativsten öffentlichen Räume unseres Zeitalters; eine moderne Stadt wäre ohne Fahrstühle undenkbar.
Daher dieses Raum-hybrid, ein Fahrstuhl-als-Zuhause, und die Aktion, als eine Auseinandersetzung mit dem Schwinden des privaten Raumes des Einzelnen und somit mit den Lebensbedingungen unserer Zeit.
Das Projekt wurde auf dem internationalen Bühnenbildfestival “Prag Quatriennale 2007” präsentiert.
ab 16 Uhr

 

Film
von Marialena Marouda 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

 

my up-and-down room

Nacht mit weißen Hemden

"Nacht mit weißen Hemden" setzt sich in sieben Bildern mit dem Traum und seinen Strukturen auseinander. Verschiebung und Verdichtung, Metapher und Metonymie, formen die Performance zur SÉANCE. Der eigentliche Analysand der Sitzung ist nur durch seine Stimme anwesend. Sein pathologischer Zustand wird übertragen auf den Zuschauer. Das Stimmverhältnis verkehrt sich: es ist nicht mehr der Analysand, der fremde Stimmen hört, sondern es sind die Zuschauer, die, als dem Analysanden Fremde, seine Stimme, die monotone Stimme eines alten Mannes, vom Kassettenrekorder vernehmen. In der Ferne scheint der Dschungel zu beginnen. Erinnerungen tauchen auf. An Schwimmbadbesuche? An Gasangriffe? Es manifestiert sich das Museum der bürgerlichen Psychose.

Mit: Dr. Wilhelm Wöllert.

 

Performance
von Fabian Offert und Sarah Bonnert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Probebühne ATW
  • 5.7.2008, Zeitraumexit, Mannheim

Nacht mit weißen Hemden

Nacht mit weißen Hemden

Nacht mit weißen Hemden

NULL UHR

Sand-Installation im Rahmen des Festivals junger Talente -2008 /Offenbach
Time
is always now.

Ein Ort der Veränderung: Auf einem Gelände aus Sand und Schutt,
in einer alten Oel-Wanne, wird ein Bild immer wieder von Neuem
entstehen. Anspruch und Ansporn: auf Veränderung

 

FESTIVAL JUNGER TALENTE 2008

 

Installation
von Katharina Speckmann und Julia Blawert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

NULL UHR

NULL UHR

NULL UHR

O.T. - Ohne Titel

ich will mitspielen
ich würd jetzt gern...
wollen wir nicht spielen...
wir sind jetzt mittendrin, du kannst nicht einfach so in ein Universum einsteigen.
Es gibt eine Szene mit der sich der Regisseur einen Traum erfüllt hat. Es ist der
Augenblick, in dem der Schauspieler das Gefühl der Fremdheit überwindet
gegenüber dem Publikum, das er sich in sein Kinderzimmer holt und er lockt das
Publikum das die menschliche Sprache noch nicht gelernt hat, mit Schokolinsen
aus dem Garten ins Haus, mit einer Mischung aus Angst und Faszination nähern
die beiden sich einander an, und dann beginnt der Fremdling auf der Bühne jede
kleine Geste nachzuahmen, beginnt nur noch die Gemeinsamkeiten zu sehen, alle
Unterschiede verschwinden.
Es ist natürlich schwer bei einem Film, den man immer wieder gesehen hat, als
Erwachsener sich noch so ganz genau an das zu erinnern, was man gefühlt hat
beim allerersten Mal.

 

Performance
von Caroline Fries, Juliane Kremberg, Alexander Giesche 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, Probebühne ATW

 

O.T. - Ohne Titel

Offene Bühnenschlacht

Auch dieses Mal geht es darum eigene Texte, Kurzgeschichten, Performances, kurze Theaterstücke, selbstgeschriebene Lieder, instrumentale Einlagen, ähnliches oder auch anderes auf der Bühne im Domizil zu präsentieren. Ohne Jury, aber mit musikalischer Unterstützung wenn erwünscht!

 

Projekt
von Julia Blawert und Bernhard Greif 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2008, Domizil Gießen
  • 28.5.2009, Domizil Gießen

 

Offene Bühnenschlacht

Performance für Mädchen und Minibagger

Die Industriebrache: Zeitzeichen für den Niedergang der klassischen Arbeiterschaft und dem damit einhergehenden Boom von Do-it-yourself und Baumarktbewegung.
Der Wandel stadtnaher terrains vagues, die Umstrukturierung von ehemaligen Arbeiterstadtvierteln, die fortschreitende Gentrifizierung – noch bevor sich professionelle Baumaschinen und Bauherren der Hafeninsel bemächtigen, um ihren Bebauungsplan zu verwirklichen, soll auf diesem Gelände ein Loch gegraben werden.

 

Ein Sonntagsspaziergang Mitte Mai 2011 zum ehemaligen Festivalgelände dokumentiert das bisherige Voranschreiten der Bebauungspläne (siehe Bilder).

 


Lucius Burckhardt Niemandsland (1980)

Niemandsland, das ist das Land, wo der Schorsch seine selbstgebastelte Rakete zündete und wo die Anne ihren ersten Kuß bekam. Niemandsland gibt es nicht, wenigstens nicht in einer anständig geplanten Stadt. Niemandsland ist ein Produkt der Planung: ohne Planung kein Niemandsland. Aber wenn die Planer merken, daß sie das Niemandsland geplant haben, ist es aus mit dem Niemandsland. – Dann wird schon der Name geändert: es heißt dann „dysfunktionale Flächen“. Aber das kümmert den Schorsch und die Anne noch nicht; sie ärgern sich erst, wenn die die städtischen Equipen das Gebüsch niederbrennen, das Bachufer begradigen, die Wiese periodisch mähen und einen Sitzplatz mit Grill errichten .
Der fortschrittliche Staat plant für alle: Er plant die Sandkästen der Kleinsten, er stellt den Müttern die Bänke bereit, er baut die Spazierwege und pflanzt für alle: Er plant die Sandkästen der Kleinsten, er stellt den Müttern die Bänke bereit, er baut die Spazierwege und pflanzt und fällt die schattenspendenden Bäume für die Alten, er schafft einen Bolzplatz für die älteren Kinder, Sportplätze für die Jugend, Parks und Tummelplätze für die Familien, ganz zu schweigen von den Autostraßen, den wohl wichtigsten Freizeitflächen überhaupt.
Und der Staat sorgt auch für die Halbwüchsigen, indem er das Niemandsland plant; nur weiß er es nicht. Niemandsland ensteht da, wo nach Ausscheiden einer Bauzone die landwirtschaftliche Nutzung obsolet, die städtische Nutzung aber noch nicht genügend rentabel ist. Niemandsland ist der Leerraum zwischen dem Stadtkörper und seinem zu groß geschneiderten Planungsanzug. Wir alle, besonders aber die Halbwüchsigen, sind ihm dankbar dafür.
Natürlich bedroht die Planung auch das Niemandsland. Diese Bedrohung nennt sich „Grünplanung“. Zugegeben, die Grünplanung hat es in unseren Städten schwer: Bebaute Fläche lassen sich nicht in Grünflächen verwandeln. Sie muß also darauf ausgehen, Grünflächen in Grünflächen zu verwandeln. Seitdem die Stadtgärtner sich nicht darauf beschränken, den Stadtpark und einige andere Anlagen zu begrünen, ist das Niemandsland gefährdet.
Die Stadtbegrünung, die das Niemandsland in disziplinierte Grünflächen verwandelt, leistet weder einen Beitrag zur Verschönerung der Stadt, noch zur Vermehrung der Freizeitflächen. Durch die totale Begärtnerung entsteht nämlich nicht das, was die Gärtner sich davon erhofften – eine Stadtlandschaft; im Gegenteil. Je mehr dem Auge schon vorgegeben wird, desto weniger ist es geneigt, dieses Gesehene unter das Bild einer Landschaft zu subsumieren. Die Art und Weise, wie Städte begärtnert werden, steht immer noch unter dem Anspruch der dreißiger Jahre: Funktionalisierung und Hygienisierung. Und diese zweckgerichtete Begrünung nimmt nun gerade der Freifläche ihre Freiheit, letzter Auslauf zu sein, insbesondere für jene Altersstufe, die ohnehin mit dem Stigma des Undisziplinierten behaftet ist, für die Halbwüchsigen. Und halbwüchsig sind wir bis ins hohe Alter.

 

Performance
von Lea Letzel 

 

Bisherige Aufführungen

  • 20.9.2008, Hafengelände, Festival Junger Talente Offenbach 2008
  • 21.9.2008, Hafengelände, Festival Junger Talente Offenbach 2008

 

Performance für Mädchen und Minibagger

Performance für Mädchen und Minibagger

Performance für Mädchen und Minibagger

Performance für Mädchen und Minibagger

Performance für Mädchen und Minibagger

Performance für Mädchen und Minibagger

Plötzlich bekomme ich

Der Film bewegt sich zwischen einem assoziativen Gewebe und einer narrativen-kausalen Konstruktion. Als musikalische Basis für die Umsetzung diente die Komposition „PLÖTZLICH BEKOMME ICH SCHLUCKAUF“ von Tom Rojo Poller. Hier hat vor allem die auf bestimmten Spielregeln basierende Improvisation, sowie die Atmosphäre der Live-Aufnahme in der Halle eines außer Betrieb befindlichen Schwimmbades die beiden Filmemacher inspiriert. Die Musik wird zur Klangordnung, zu einem Gebilde mit sich überlagernden Schichten, die den Film strukturiert.
Die Bilder kreisen um Assoziationen von Dämmerung, Menschenleere, Zivilisationsferne und bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Energie und Weite, Angespanntheit und Gelöstheit, Statik und Dynamik.

ab 16 Uhr

 

Film
von Caroline Creutzburg und Mathias Nebe

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

POST THEATER [NEW YORK / BERLIN / TOKYO] NAPOLEEON D. - FRANKFURT VERSION

Studio "Napoleon D." ist eine Show über Männer, Pop, Provinz und das Internet.
Napoleon Dynamite, der Protagonist des gleichnamigen US-amerikanischen Films ist auf seiner High School ein echter „Nerd". Doch auf einer Wahlkampfveranstaltung für die Schulsprecherwahl gelingt es Napoleon, die ganze Schule mit einem grotesk-großartigen Tanz zu überraschen. Diese Tanzszene aus dem Film hat im Internet einen Kultstatus erlangt. Fast 10 Millionen haben sie auf YouTube gesehen. post theater hat drei Berliner und zwei Frankfurter Choreographen eingeladen, dieses pop-kulturelle Phänomen und den „sexy" Tanz von Napoleon zu interpretieren. Der beste Performer wird vom Publikum prämiert und darf die Abendkasse mit nach Hause nehmen.
Konzept / Regie: Max Schumacher (post theater) // Medienkunst / Design: Hiroko Tanahashi (post theater), Yoann Trellu // Choreografie: Martin Clausen (TwoFish), Mathieu Burner & Nabih Amaraoui, Clint Lutes, Ana Berkenhoff (ATW) und Susanne Zaun (Alumna ATW) // Performer: Martin Clausen, Christian Schwaan, Jan Schiele, Norbert Pape und Matthias Meppelink (ATW)// Technische Leitung: Fabian Bleisch

 

Tanzprojekt
von Ana Berkenhoff und Susanne Zaun 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.12.2008, Mousonturm Frankfurt
  • 13.12.2008, Mousonturm Frankfurt

Prolog (Arbeitstitel: Krieg der Viren/Das Gefühl des Scheiterns)

Performance im Rahmen des szenischen Projektes bei Laurent Chétouane, aufgeführt beim Heiner-Müller-Symposium 2008. Ein Versuch der Darstellung mit und zwei Texten von Heiner Müller. Leeres Theater, es bleibt beim Prolog. Das Scheitern an der Beschreibung


Performance
von Sarah Bahr & Juliane Kremberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 27.6.2008, Gießen


Prolog (Arbeitstitel: Krieg der Viren/Das Gefühl des Scheiterns)

Prolog (Arbeitstitel: Krieg der Viren/Das Gefühl des Scheiterns)

Re.cue.RE.you

Man stelle sich eine Maschine vor, die nichts anderes produziert als sich selbst, durch alle Dysfunktionen hindurch ihre Schaltungsweise wiederholt. Und dazwischen, irgendwo hinter Wasserkochern, Stoppuhren und zerkratzten Schallplatten:
die Performer, die von Anfang an nicht anders konnten, als die Maschine zu warten – Ingenieure und Zahnräder zugleich, Ursache und Wirkung des undurchschaubaren Prozesses.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamt Gießen

 

 

Tanzprojekt
von und mit Enad Marouf und Stefan Hölscher, Dramaturgie: Maximilian Haas 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 5.12.2008, Probebühne
  • 13.6.2009, Hessische Theatertage 2009 , Probebühne Landestheater, Marburg (Hessische Theatertage)
  • 18.11.2009, Festsaal des Studierendenhauses der Goethe-Universität Frankfurt, im Rahmen von "Tanzpanorama"

 

Re.cue.RE.you

Re.cue.RE.you

Re.cue.RE.you

Reserve Kammer 100

Seemann? Seeleute? arbeiten? und? leben? im Niemandsland?
Vier Personen treten eine Reise an. Sie suchen Spuren, Reste, Abdrücke, Bilder, Momente – vom Leben des Seemannes.
Am Ende finden sie sich in einem Gewebe aus Zeitraum, Vorstellungsraum
und dem konkretem Raum des Offenbacher Hafengeländes wieder, auf dem sie versuchen, ihre Erlebnisse in 2880 Minuten oder 48 Stunden oder drei Tagen zu verarbeiten.

 

Performance
von Lina Hermsdorf, Maika Knoblich, Johanna Seitz, Ivna Zic 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Hafengelände Festival Junger Talente 2008
  • 20.9.2008, Hafengelände Festival Junger Talente 2008
  • 21.9.2008, Hafengelände Festival Junger Talente 2008

 

Reserve Kammer 100

Reserve Kammer 100

Schafstörung

Im Rahmen des szenischen Projektes zum Thema "Warten - Standby" im WS 07 bei Thomas Dreissigacker entwickelte sich eine Installation über Schlaflosigkeit. Der Betrachter ist eingeladen, sich den Qualen des nicht Einschlafenkönnens für kurze Zeit auszuliefern.

ab 16 Uhr


Installation
von Anne Laubner 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

Seht ihn an, den Texter

Das Programm enthält ausgewählte Titel von Robert Gernhardt, der zu den wichtigsten Stimmen der Gegenwartsliteratur gehört. Als Gründungsmitglied der Neuen Frankfurter Schule hat er die zeitgenössische Lyrik maßgeblich beeinflusst und die starren Grenzen zwischen „großer Dichtung“ und „Unterhaltungslektüre“ zum Fließen gebracht. In seinen komischen, bisweilen aber auch ernsthaft-melancholischen Texten thematisiert er alle Bereiche des menschlichen Lebens – von Liebe und Sexualität über Kunst bis hin zum tagespolitischen Geschehen. Ein Kleinstkunst-Abend der in erster Linieeines machen soll: Spaß!

18 Uhr

 

Lesung
von Die Humoriden & Karl Mey-Droppe 

 

Bisherige Aufführungen

  • 13.6.2008, Marburg

Seht ihn an, den Texter...! - Gedichte von Robert Gernhardt

Robert Gernhardt (1937-2006) - Dichter, Satiriker und Zeichner - gehört zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Als Gründungsmitglied der Neuen Frankfurter Schule hat er diezeitgenössische Lyrik maßgeblich beeinflußt und die starren Grenzen zwischen "großer Dichtung" und "Unterhaltungslektüre" zum Fließen gebracht. In seinen komischen, bisweilen aber auch ernsthaft-melancholischen Texten thematisiert er alle Bereiche des menschlichen Lebens: von Liebe und Sexualität über Kunst bis hin zu politischen Ereignissen. In unserer szenischen Lesung, die von musikalischen Einlagen begleitet wird, möchten wir ihn mit einer Auswahl seiner besten Gedichte vorstellen.

Mit: Jan-Markus Engelbach, Alexander Eilers, Sascha Reif, Florian Siebrecht

 

Lesung
von DIE HUMORIDEN (Engelbach, Eilers, Siebrecht) & KARL MEY-DROPPE (Reif) 

 

Bisherige Aufführungen

  • 3.2.2008, Premiere , Café Amélie, Gießen

SELBSTPORTRÄT IN 3 MINUTEN

Im vergangenen Semester war es erstmals Bestandteil der beiden Tonkurse von Björn Mehlig und Christian Fleißner eine kurze künstlerische Arbeit zu erstellen.
Unter dem Thema "Selbstporträt in 3 Minuten" entstanden eine Vielzahl kurzer Hörstücke, die den Rahmen in bemerkenswerter Breite formaler und inhaltlicher Ansätze und in beachtlicher Qualität erschließen.

Diese Arbeiten werden am kommenden Montag, dem 28. April, abends auf der Probebühne zur Aufführung gebracht.

Für Getränke ist gesorgt.

 

Hörspiel
von diverse Studierende 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.4.2008, Premiere , Probebühne

Siebenschönchen

und was nun?
Herbst 2008. Die Zeit der grossen Revolutionen ist vorbei. Jeder Akt ist Konsumtion oder Produktion verschrieben. Oder beidem. 
Zwei Puppenkörper stecken in einem geschlossenen Raum von erdrückender Langeweile. Sie arbeiten nicht. Sie sind nicht registriert. Sie behaupten unsichtbar zu sein. Sie stehen im Mittelpunkt. Und sie verändern die Welt von ihrem Bett aus. 
Gekleidet in gestrige Nachrichten lachen sie wie Maschinengewehre. Und schneiden Explosionen der Gegenwart aus. Und dekorieren mit ihnen die Zukunft.

 

Performance
von Lucie Tuma und Cecilie Ullerup-Schmidt 


Bisherige Aufführungen

  • 15.6.2008, Probebühne ATW
  • 23.9.2008, kulturhuset stockholm / perfectperformance
  • 12.11.2008, Entrescenen / junge Hunde Festival
  • 13.11.2008, Entrescenen / junge Hunde Festival
  • 19.11.2008, Kaleidoskop K1/2, Kopenhagen
  • 20.11.2008, Kaleidoskop K1/2, Kopenhagen
  • 12.12.2008, Hochschule für Musik "Felix Mendelssohn Bartholdy", Leipzig
  • 9.6.2009, Mousonturm, Studiobühne

 

Siebenschönchen

Siebenschönchen

Siebenschönchen

Siebenschönchen

Singulär plural sein

Film nach einem Gedanken von Jean-Luc Nancy

Mit Texten von 
Elfriede Jelinek und Daniel Franz

Realisation: Daniel Franz und Johanna Manzewski

Entstanden im Rahmen des Workshops "Von Kleist" von Kris Verdonck und Alexis Destoop im 1. Internationalen Sommerlabor 2008 am Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main.

 

Film
von Daniel Franz und Johanna Manzewski 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.8.2008, Frankfurt/Main

 

Singulär plural sein

SirenSongs - eine One-Man-Band-Performance

Mythologie trifft Loopmaschine: Wolfram Sander reanimiert den Gesang der Sirenen. Verführungsgewalt und Bedrohlichkeit der Stimme stehen im Mittelpunkt. Live aufgenommen, live gemixt wird das Organ zum Solokünstler. Die One-Man-Band-Performance übersetzt szenische Handlungen in Klang und erzählt klangliche Ereignisse visuell: Durch Licht-Cues und Sound-Effects verändert Sander Raum und Wahrnehmung. Die SirenSongs erzeugen einen Sog, der das Publikum tief hineinzieht in das einzelne Geräusch.

 

Versunken in die Nacht. So wie man manchmal den Kopf senkt, um nachzudenken, so ganz versunken in die Nacht. Und du wachst, bist einer der Wächter, findest den nächsten durch Schwenken des brennenden Holzes aus dem Reisighaufen neben dir. Warum wachst du? Einer muss wachen, heißt es. Einer muss da sein.
(nach F. Kafka)

21:30 Uhr

 

Performance
von und mit Wolfram Sander (ATW). Mitarbeit: Andreas Mihan (ATW), Marc Jungreithmeier (Alumni ATW) 


Bisherige Aufführungen

  • 15.6.2008, Probebühne ATW
  • 20.2.2009, Festsaal der Sophiensaele im Rahmen von 100° Berlin
  • 16.5.2009, Theaterhaus Hildesheim, im Rahmen von transeuropa2009 – 6. Europäisches Theater- und Performancefestival in Hildesheim (14.-20. Mai 2009)
  • 20.5.2009, Theaterhaus Hildesheim, im Rahmen von transeuropa2009 – 6. Europäisches Theater- und Performancefestival in Hildesheim (14.-20. Mai 2009)

SKENE

Ein naives Spiel soll versucht werden: Im Kampf mit Stoff,
Puppen, Körpern und Verkörperung, in einer bizarren
Vermischung der Genres von Kinder- und Puppentheater,
rhythmischer Sportgymnastik, Varieté und Kabarett, zwei
Zwitterwesen, die einen Puppenpark gespenstisch beleben
und sich manchmal mit dessen Bewohnern verwechseln...

 

Performance
von Sarah Bahr, Juliane Kremberg 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

Skrýtinn

Video 15min. Mit: Jan Rohwedder, Sarah Bahr. Musik: Les Emeudroïdes

 

Video
von Sarah Bahr 

 

Bisherige Aufführungen

  • 6.3.2008, Reykjavik, Island

 

Skrýtinn

So Happy!

"so happy!" ist eine Zusammenstellung traurig-skurriler Szenen, die auf der
Gegenüberstellung von Künstlichkeit versus Authentizität, Mensch gegen Markt
beruhen. Das Giessener Traditionsmöbelhaus SOMMERLAD dient als klar
erkennbarer Rahmen dieser Szenen. Die möblierten Ausstellungsräume verändern
sich in eine Bühne des Lebens unter dem wohlklingenden Ton der
Preisdurchsagen. Es werden Lebensweltentwürfe und deren Lebensweltprobleme
auf unverkrampfte, amüsante Art auf das Tablett gelegt. Die Menschen in dieser
Durchschnitts-Wohn-Welt wirken überfordert. Fragen stellen sich: Wer ist drin?
Wer draußen? Und warum? Entstanden ist ein Konglomerat aus Film und
Performance, das einen nahen Blick auf soziale Realitäten zeigt, die zu einem
Spiel des Lebens werden.

 

Installation
von Alexander Giesche, Recha Ladous, Fabian Wallenfels 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, Institut
  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Hafengelände Offenbach

STAY-AT-HOME MOM!

„STAY-AT-HOME MOM!“ is about the beauty of food and the sound of kitchen. In our kitchens there is always noise: You can hear the fridge huming, the water tap drops, the oven cracks, the watch ticks... Our kitchen is never calm. It never sleeps. This installation is a durational piece. Frequently the sound of the waterdrops become more densed. Soon the content of the ice-cubes become visible. The food, flowers and the rest of the ice will fall down to the floor. Within this perfect arragement the perfect housewife will offer you something, to make you feel homely.

 

Installation
von Sarah Bonnert 

 

Bisherige Aufführungen

  • 1.11.2008, Dartington College of Arts

 

STAY-AT-HOME MOM!

STAY-AT-HOME MOM!

STAY-AT-HOME MOM!

take the game you can do anything

Eins. Die Lunge ist ein wichtiges Organ.

Zwei. Der Körper als Berg.

Drei. Beim Selbstporträt des Körpers ohne Kopf handelt es sich um eine Rückenansicht.

Vier. Die Pekinger Berufsschülerin Du Qianjun, 16, über medaillenreife Grimassen: "Wenn ich lächle, müssen sechs bis acht meiner Zähne zu sehen sein. Im Lächeln bin ich schon sehr gut, das gehört zu den wichtigsten Punkten meiner Etikette-Ausbildung. Wir lernen auch Tanzen, Grüßen, Stehen und kontrollieren uns dabei gegenseitig. Von unserer Schule werden 34 Hostessen für die Olympischen Spiele ausgewählt. 4 sind bereits bestimmt worden, ich bin leider noch nicht dabei. Beim Verneigen muss der Oberkörper gerade bleiben. Der Grad der Verneigung sollte 30 Grad betragen. Wenn man jemanden die Richtung zeigt, muss der Oberarm senkrecht sein, die Handfläche nach oben weisen, in einem Winkel von 45 Grad zum Boden. Und dabei sollte man natürlich lächeln."

Fünf. Der Weg ist ein notwendiges Übel.

Sechs. Beim Bienentanz wird die Entfernung einer Nahrungsquelle durch die Tanzgeschwindigkeit verraten.

Sieben. Samstag nacht fällt eine Bombe.

Acht. Die Zeit ist um.

Neun. Am Schauplatz des letzten Kampfes trifft Licht auf Negativ. Das Foto von Hamlet und Laertes entsteht. Wie es dazu kommen konnte, weiß niemand. Eine behördliche Genehmigung ist nicht nötig. Um die Kapitalflucht vor dem Fiskus zu verheimlichen, leiten Anleger ihr Geld oft über komplexe Finanzströme ins Fürstentum. Dabei werden z.B. fingierte Beraterhonorare überwiesen oder Scheingeschäfte getätigt. Der Geldgeber bleibt anonym.

 

Performance
von Verena Billinger 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.3.2008, Probebühne ATW

the seven songs of hercules

ein szenisches popkonzert von bassgasse 3

Warum singt ein Held, wenn er nachts allein durch den Wald wandert? Er hat zwar keine Angst, aber er singt dennoch. Auf der Suche nach der neunköpfigen Hydra scheint es, als ob der Wald mit seinen Zweigen und Ästen nach ihm greifen würde. Ein Zweig streift die Saiten der Gitarre auf seinem Rücken, der Boden, auf dem er geht, vibriert mit den angeschlagenen Tönen. Allein folgt er den Bodenwellen und singt. Selbst sein Schatten ist ihm im Dickicht abhanden gekommen. Nur der Wald der Hydra begleitet ihn noch und passt sich seinen Bewegungen, Gesten, Tönen, seinem Rhythmus an. Der Held singt, obwohl ihn scheinbar niemand hören kann. Auf der Basis von Heiner Müllers „Herakles 2“ lotet bassgasse3 die szenischen und performativen Möglichkeiten eines Live-Konzerts aus. Die Band "Lab of the Halo" stellt sich den Aufgaben und Erwartungen die an Pop-Helden gerichtet werden und wird mit dem Text Heiner Müllers konfrontiert. Wo sind die Schnittpunkte pop-moderner Helden mit Herakles? Können die Musiker dem Text eine eigene Identität abringen? Werden sie zum live musizierenden Idol auf der Bühne oder zum medialen Abziehbild eines Rockstars?

Regie / Konzept / Realisation: bassgasse 3 in Kooperation mit Lab of the Halo

weitere Informationen und Videomaterial: www.myspace.com/bassgasse3

 

Projekt
von bassgasse 3 feat. lab of the halo 

 

Bisherige Aufführungen

  • 2.11.2008, Probebühne des Instituts, Gießen (work-in-progress)
  • 22.2.2009, Sophiensaele, Berlin im Rahmen des Festivals 100° Berlin

 

the seven songs of hercules

Traumtext (1995)

Heiner Müllers "Traumtext (1995)" in der Konfrontation zur Subjekttheorie Vattimos sowie fokussierten sprachphilosophischen Ansätzen Heideggers. 
Entstanden im Szenischen Projekt: "Heiner Müller sprechen..." unter Laurent Chétouane, präsentiert im Rahmen des Symposiums "Heiner Müller sprechen" am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen.

Performance: Roland Siegwald
Regie: Daniel Franz
Licht: Stine Hertel

 

Performance
von Daniel Franz und Roland Siegwald 

 

Bisherige Aufführungen

  • 28.6.2008, Gießen

Ute liest EMMA

"Auf der Suche nach der Unterhose", Ausgabe Sept/Okt 2007

 

Video
von Ute 


Bisherige Aufführungen

  • 14.6.2008, Foyer Gail-Halle

V/S

Zwei Kosmonauten sitzen an einem Tisch. Während im Hintergrund stumm die Natur kollabiert, reprogrammieren sie die Frühwarnsysteme des Schiffes. Sie berichten von einem Tag im Juli, vom Bodensee im Winter und einer gewissen unmöglichen Möglichkeit. Die lecture performance umkreist das Ereignis als ein unwiderrufliches und unvorhersehbares Moment. Zum Zeitpunkt der Distanznahme entzieht es sich genauso dem rationalen Begreifen, wie zum Zeitpunkt des Ereignens. Ziel der Arbeit ist also keine Aufarbeitung oder Rekonstruktion des Ereignisses, sondern eine Untersuchung seiner Vertikalität.

 

Performance
von Fabian Offert und Jan Rohwedder 

 

Bisherige Aufführungen

  • 19.9.2008, Festival Junger Talente, Offenbach
  • 20.9.2008, Festival Junger Talente, Offenbach
  • 21.9.2008, Festival Junger Talente, Offenbach

 

V/S

V/S

V/S

Wagner und der jodelnde Gesang: Anmerkungen zu Richard Wagners Bild der Schweiz und dessen Beziehung zur Theorie des musikalischen Dramas

Gastvortrag von Dr. Mathieu Schneider
(Mâitre de conférence, Université Marc Bloch, Straßburg)

zum Thema:

„Wagner und der jodelnde Gesang: Anmerkungen zu Richard Wagners Bild der Schweiz und dessen Beziehung zur Theorie des musikalischen Dramas".
(Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt).

10. Juni 2008
17 Uhr s.t.
Philosophikum II, Haus A, Raum 117

Nach einer Ausbildung am Konservatorium und einem MA in Musik und Musikwissenschaft sowie einer Promotion ist der Musikwissenschaftler Dr. Mathieu Schneider Maitre de Conférence am Département du Musique der Universität Marc Bloch, Straßburg und seit 2002 Chefredakteur der Cahiers Franz Schubert sowie Mitglied des Beirats für die Programmredaktion der Opéra National du Rhin. Seine Forschungsinteressen betreffen vor allem das Verhältnis von Musik und Literatur im 19. und 20. Jahrhundert. Er hat u.a. zahlreiche Aufsätze zum Musiktheater (Richard Strauss) und zur Darstellung der Schweiz in der romantischen Musik veröffentlicht. Seine Dissertation ist 2005 zum folgenden Thema erschienen Destins croisés. Du rapport entre musique et littérature dans les oeuvres symphoniques de Gustav Mahler et Richard Strauss, Waldkirch, Gorz.


Vortrag
von Dr. Mathieu Schneider 


Bisherige Termine

  • 10.6.2008, Premiere , Philosophikum II, Haus A, Raum 117

Weill/Orff

Licht- und Videoinszenierung (des Semesterabschlusskonzerts des Universitätsorchesters der JLU)

Programm
Kurt Weill
Sinfonie Nr. 2 (1933)

Carl Orff
Carmina Burana

 

Mitwirkende:
Sybille Plocher-Ottersbach, Sopran
Frank Schiller, Bariton
Martin Gärtner, Tenor

Petruskantorei Gießen
Johanneskantorei Gießen
Kinderchor des Stadttheaters Gießen

Universitätsorchester Gießen

Gesamtleitung: Universitätsmusikdirektor Stefan Ottersbach

 

Inszenierung
von Grammel (bassgasse3), Pomerenke, Lenhard, Behnecke 


Bisherige Aufführungen

  • 21.6.2008, Audimax der JLU-Gießen
  • 22.6.2008, Audimax der JLU Gießen

 

Weill/Orff

Wildwechsel 1 & 2

Spielplan & Programmheft: Maria Guggenbichler
Torten, Kostüme & Masken: Maria Guggenbichler & Rosalie Schweiker
Katapult: Mark Schröppel

Dauer: ein Tag / mind. 4 Stunden.

 

Projekt
von Maria Guggenbichler 

 

Bisherige Aufführungen

  • 9.6.2008, Schiffenberger Wald hinter dem Phil2 durch die Autobahnunterführung

Zustände

manchmal verliert man sich. manchmal findet man sich wieder. manchmal muss
man dem einen oder anderen auch nachhelfen.

Nonstop

 

Film
von Johanna Seitz 

 

Bisherige Aufführungen

  • 12.6.2008, Festival-Café Gail Halle

Zwischen Film und Theater - Produktionsnotizen für professionelle Filmgestaltung in Theateraufführungen

Gastvortrag von Dr. Marc Reisner
zum Thema:

"Zwischen Film und Theater - Produktionsnotizen für professionelle Filmgestaltung in Theateraufführungen"

6. Mai 2008
20.00 Uhr

A118

Dr. Marc Reisner leitet die "Abteilung für Film und virtuelles Design" am Nationaltheater Mannheim, die zu den führenden Kreativwerkstätten für Medienproduktionen an Theatern in Deutschalnd zählt. Neben der klassischen Film-, Fernseh- und Videoproduktion beschäftigt sie sich auch mit interaktiven Medien und der Entwicklung eigener Softwaretools für den Theaterbereich.

 

Vortrag
von Dr. Marc Reisner 

 

Bisherige Termine

  • 6.5.2008, Premiere , A118