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Evolution von salzresistenten Rosenarten in europäischen Küstengebieten

Überleben an salinen Standorten - Eine Herausforderung für Rosen

 Salz R. rugosaSalz R. rugosa auf DüneSalz R. rugosa auf Düne 2

Die Adaptation an saline Standorte hat zur Evolution von Halophyten geführt. Auch die Flora der Küstenregionen von Nord- und Ostsee ist geprägt vom Selektionsfaktor Salztress. Obwohl Rosen keine ausgeprägten Halophyten sind, besiedeln dennoch innerhalb der Gattung Rosa die beiden einheimischen Arten Rosa spinosissima und Rosa mollis Küstenstandorte mit erhöhter Salinität, während andere in Nordeuropa vorkommende Wildrosen diese Gebiete meiden. Die aus Ostasien stammende neophytische und invasive Kartoffelrose (Rosa rugosa) verdrängt allerdings diese einheimischen salztoleranten Arten von ihren natürlichen Standorten. Eine mögliche Erklärung für den Invasionserfolg von Rosa rugosa ist ihre besonders ausgeprägte Salztoleranz. Bisher existieren nur wenige Studien, die sich mit den morphologischen, anatomischen und physiologischen Grundlagen von Salztoleranz in Kulturrosen beschäftigen. Arbeiten zu salztoleranten Wildrosen fehlen bislang. Dieses Forschungsprojekt untersucht deshalb die Mechanismen zur Salztoleranz an sechs Wildrosenarten, um die Adaptation an Salzstress zu verstehen. 

 

Jens Föller (Doktorarbeit), Volker Wissemann

in Kooperation mit

  • PD Dr. H.-W. Koyro, Institut für Pflanzenökologie, Justus-Liebig-Universität, Giessen

  • Prof. Dr. Karl H. Mühling, Institut für Pflanzenernährung, Christian-Albrechts-Universität, Kiel