Inhaltspezifische Aktionen

Projekte im Kontext des Akzentbereichs

meet2respect

„Nach 12 erfolgreichen Jahren in Berlin startet die Initiative meet2respect jetzt auch in Hessen. Ziel ist es, Referierende auszubilden, die mit Schulklassen Workshops durchführen und Lehrkräfte fortbilden – für Respekt, interreligiösen Dialog und ein friedliches Miteinander. Unterstützt wird das Projekt vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, von der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie dem Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.“ (Quelle: https://www.zentrum-oekumene.de/de/themen-materialien/religionen-interreligioeser-dialog/meet2respect (letzter Zugriff: 04.11.2025))

Die Initiative wird seitens der Justus-Liebig-Universität begleitet von Frau Prof. Dr. Naime Cakir-Mattner. [mehr...]

LOEWE-Projekte: Dynamiken des Religiösen und Antifeminismus,

Frau Prof.in Dr.in Naime Cakir-Mattner ist in zwei bewilligten Forschungsprojekten im Rahmen des LOEWE-Programms (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) vertreten.

1. Im LOEWE-Zentrum DynaRel leitet sie ein Projekt zum „Transformativen Dialog zu Antisemitismus & Islamfeindlichkeit“ – mit Fokus auf jüdisch-muslimisch-christliche Gespräche im Schatten des Nahostkonflikts und neue Wege professioneller Konfliktbearbeitung.
In geschützten Räumen reflektieren Multiplikator:innen aus Bildung, Sozialarbeit, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft ihre Erfahrungen seit dem 7. Oktober 2023.
 
2.  Im LOEWE-Schwerpunkt GenDem untersucht sie antifeministische Narrative auf TikTok & Instagram – mit Blick auf digitale Verbreitungslogiken, weltanschauliche Begründungen und transnationale Vernetzungen im demokratiefeindlichen Spektrum. 
 
Weitere Informationen finden Sie in der Presse-Info Nr. 122 der JLU.

Mit dem Propheten Muhammad ins Gespräch kommen? Der Hadith zwischen Lebensbedeutsamkeit und Diskrepanz in Geschichte, Theologie und Pädagogik

Die AIWG-Forschungsgruppe „Mit dem Propheten Muhammad ins Gespräch kommen? Der Hadith zwischen Lebensbedeutsamkeit und Diskrepanz in Geschichte, Theologie und Pädagogik“ beschäftigt sich mit den überlieferten Zeugnissen der prophetischen Verkündigung (Hadith) und fragt nach ihrer Bedeutsamkeit für Muslim_innen als Medium einer dialogischen Begegnung mit dem Propheten Muhammad. Trotz der Dominanz der Authentizitätsproblematik in zeitgenössischen muslimischen Diskursen und der damit einhergehenden „Vertrauenskrise gegenüber der kanonischen Kultur“ (J. Brown 2014), spielen Hadithe in der Praxis des Glaubensvollzugs immer noch eine erhebliche Rolle. Insofern Hadithe immer auch vor dem Hintergrund bestimmter Prophetenbilder rezipiert werden, stellen sie einen Bezug zur Person des Propheten her, der für Rezipient_innen als lebensbedeutsam und transformierend wahrgenommen werden kann. Um diese in der Forschung bisher unterbelichtete Erfahrungsdimension des Hadith zu verstehen und theologisch-pädagogisch fruchtbar zu machen, wird in diesem Projekt der Zusammenhang zwischen der dialogischen Funktion des Hadith und der Artikulation von Prophetenbildern historisch, hermeneutisch und didaktisch untersucht. [mehr]

Antisemitismus 3.0

(Stichworte: „Unterhaltsamer Antisemitismus“, „SocialMedia-Antisemitismus“), mit Prof. Dr. Malte D. Krüger, Systematische Theologie, Marburg

Hierzu: Brinkmann, Frank Thomas: „Antisemitismus/ Antijudaismus (religionsphilosophisch)“, Version 1.0, in: Onlinelexikon Systematische Theologie, ISSN 3052-685X, 1. Mai 2025. DOI: https://doi.org/10.15496/publikation-104588

Handbuch chrsitlich-islamischer Dialog

Unter https://handbuch-cid.de/ ist ab sofort ein freier Zugang zum online Handbuch möglich

Die überarbeitete und aktualisierte Online-Plattform geht auf ein Handbuch zurück, das erstmals 2014 von muslimischen und christlichen Autor_innen für den deutschsprachigen Raum im Verlag Herder veröffentlicht wurde. Die Website bietet allen Interessierten und Aktiven im christlich-muslimischen Dialog, Studierenden und Lehrpersonen, aber auch allen, die in Kirchen und muslimischen Verbänden, sozialen Einrichtungen, Verwaltungen oder im Bereich der Politik tätig sind, verlässliches und aktuelles Wissen sowie Anregungen für die Praxis.

Das Online-Handbuch wird gemeinsam mit Prof. Dr. Naime Çakır-Mattner von einem Herausgeber_innenteam (M. Affolderbach/M. Meißner/H. Mohagheghi/A. Renz/K. Visse/G. Wenz) verantwortet. 

Studie zum Berufseinstieg von Absolventinnen und Absolventen der islamischen Theologie und Religionspädagogik

Bis zu 2.500 junge Menschen studieren an deutschen Universitäten islamische Theologie oder Religionspädagogik. Doch wo arbeiten die Absolventinnen und Absolventen im Anschluss an ihr Studium: In der Schule, als Imam, in der Sozialen Arbeit, oder in den Medien?

Dieser Frage ist ein interdisziplinäres Team von Forscherinnen und Forschern der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) an der Goethe Universität  Frankfurt am Main nachgegangen. [mehr]

Das Sozialkapital religiöser Wahrnehmungsmuster - am Beispiel der ästhetisch gewendeten Inklusions-theologie von Papst Franziskus

Das von der DFG im Juli 2022 für 36 Monate mit rd. 200.000€ geförderte Projekt von Prof. Dr. Ansgar Kreutzer dient der Erforschung religiöser Wahrnehmungsmuster in Bezug auf ihr Sozialkapitalpotential und geht von der Hypothese deren Produktivität im Hinblick auf gesellschaftliche diversitätsbewusste Sensibilisierung, auf Bewusstseinsbildung für Gleichheit in Diversität, für mehr Integration, für Leidverminderung bei Armut und gegen gesellschaftlicher Exklusion aus.

aktuelle Dokumentation (inkl. Publikationen) unter:
https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb04/institute/kath-theol/institut/arbeitsbereiche/systematischetheologieordner

IMPACCT (International Mobility with Partners Abroad for Culturally Competent Teachers)

In der zweiten Förderphase (1.1.2023-31.12.2024) beteiligen sich die drei Theologien (Evangelische Theologie/Katholische Theologie/ Islamische Theologie) des Akzentbereichs sowie das Akademische Auslandsamt und das Zentrum für Lehrerbildung an der Durchführung des DAAD-Projekts. Am internationalen Austausch interessierte Lehramtsstudierende (L1/L2) werden durch Stipendien gefördert und können ein Auslandssemester an einer der Partneruniversitäten in Österreich, Schweden, der Schweiz oder der Türkei verbringen. Im Sinne einer interdisziplinären Kooperation der Fächer erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihre interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen mit Blick auf ihre spätere Berufstätigkeit im heterogenen Klassenzimmer zu stärken und auszubauen. [mehr].
Das Projekt wurde inzwischen um eine dritte Förderphase (2026-2029) verlängert, an der erneut Mitglieder des Akzentbereichs mitwirken [mehr].

Religiöse Individualisierung und Vergemeinschaftung – Eine empirische Untersuchung im Kontext kirchlicher Bildungshäuser

Das vom Pastoralamt der Diözese Linz geförderte Kooperationsprojekt von Prof. Dr. Ansgar Kreutzer und Prof. Dr. Johannes Reitinger (Universität Wien) untersucht – gestützt auf entsprechende Beobachtungen aus der Religionssoziologie – , wie sich Prozesse der religiösen Individualisierung im Kontext kirchlicher Bildungshäuser manifestieren. Die Ergebnisse der Studie liegen in einer aktuellen Publikation vor.

Grenzerfahrungen - Die Entstehung von Judentum und Christentum und der jüdisch-christliche Dialog heute

Im WiSe20/21 findet am Institut für Evangelische Theologie in Verantwortung von Dr. Mirjam Daume-Wolff der Buber-Rosenzweig-Lehrauftrag der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Deutscher Koordinierungsrat e.V. zum Thema: "Grenzerfahrungen - Die Entstehung von Judentum und Christentum und der jüdisch-christliche Dialog heute" statt.

Islam als Beruf? Zur Berufseinmündung und Professionalisierung der Absolvent_innen der islamisch-theologischen Studien

Mit 93.358,20 € fördert die Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) ein von Prof. Dr. Naime Çakir-Mattner eingeworbenes Projekt. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Emotionale Positionierung: Modalitäten und Konstellationen der Demut

Das in Verantwortung von Prof. Dr. Ute Eva Eisen stehende Teilprojekt im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts Religiöse Positionierung: Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten (RelPos) befasst sich mit den weltanschaulich-kulturellen Konflikten, die durch Kränkung religiöser Gefühle entstehen können. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Religion, Diversität und Soziale Arbeit

In dem in 2019 von der AIWG geförderten Projekt befassen sich Prof. Dr. Naime Çakir-Mattner und Prof. Dr. Tarek Badawia (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) mit den Handlungsfeldern Sozialer Arbeit, die durch Diversitätsprozesse in Folge gesellschaftlicher und politischer Umbrüche weltweit sowie der unaufhaltsamen Globalisierung und Wanderungsbewegungen geprägt sind. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.