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Einzelforschung

Giessener Theologie in der Zeit des Nationalsozialismus
Die an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in der Zeit des NS tätigen Theologen haben sich unterschiedlich, jedoch bedauerlicherweise mehrheitlich so verhalten, dass sie durch ihre Forschungen die Ideologie des NS unterstützten. Besonders stehen dabei Georg Bertram und Karl Friedrich Euler heraus, die (nachdem die Studentenzahlen massiv gegen Null gingen) am "Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben" tätig waren. Das Forschungsprojekt will umfassend untersuchen, wie nicht nur diese beiden, sondern auch das übrige Lehrpesonal der Giessener Fakultät ihre wissenschaftliche Forschung mit ihrer jeweiligen politischen Ausrichtung übereingebracht haben, aber auch, welche Wurzeln sie hatten und wie es nach dem Ende des NS mit ihnen weiterging. Bertram und Euler konnten nach dem Krieg ungehindert weiter theologisch tätig sein...

Ernst Müller, ein Hofprediger aus Giessen im 17. Jahrhundert
(Ernst Müller * 1. 1. 1627 Marburg, † 3. 11. 1681 Gießen)

welcher (neben einer Vielzahl von Leichenpredigten und -gedichten) für kurende Damen des Hofes Medidationsbüchlein verfasst hat, die neben den zu heilenden Körpern auch der Seele eine "Badekur" zur Verfügung stellten.

Zwischen Wahrheit und Wirklichkeit. Mit welchem Anspruch Theologie von morgen gestaltet werden kann

The Hiddenness of God in Nicholas of Cusa and Martin Luther
An Unexpected Encounter, ed. by Gerald Christianson

Christentum und Parteien
Die in der Bundesrepublik vertretenen Parteien haben in ihrer längeren oder jüngeren Geschichte in ihren Partei- und Wahlkampfprogrammen in den meisten Fällen auch Bemerkungen zu ihrem Verhältnis zur Religion im Allgemeinen und zum Christentum bzw. zu den christlichen Kirchen im Besonderen. Das Projekt untersucht die in der Geschicht vor allem der großen Parteien mehrfach überarbeiteten Programme auf dieses Verhältnis hin