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Das Lehrprojekt

Das Lehrprojekt

Die Studierenden werden auf ihre Aufgabe entsprechend vorbereitet. Neben der Vermittlung von disziplinären Wissensbeständen im Studium des Förderschullehramts bietet das Projekt die Möglichkeit, diese Inhalte durch das Einstudieren einer kritisch-reflexiven Grundhaltung auf die Probe zu stellen und mit einem Kompetenzzuwachs in Bereichen der Kooperation und Selbstreflexion anzureichern. Dieser Ansatz einer „Selbst-Bildung zur Pädagogin“ wird von den Studierenden im Pinguin-Projekt positiv aufgenommen, was sich u. a. darin zeigt, dass diese sich weit über ihre Pflichtstunden in den Seminaren hinaus an Reflexionssitzungen und darin an der Gestaltung der Seminare und des Projektes beteiligen.

In den Reflexionsseminaren wird Raum geboten, persönliche Beziehungsangebote zu reflektieren, kollegiale Fallberatungen durchzuführen und in einen vertraulichen Austausch zu treten. So bietet das Projekt den Studierenden die Möglichkeit, eine selbstreflexive Theorie-Praxis-Verknüpfung anzubahnen und dabei tiefgreifende Einblicke in die Alltagssituationen besonders belasteter Kinder und Familien sowie in die Perspektive und Arbeit der außerschulischen Kinder- und Jugendhilfe zu erlangen. Die Gruppentreffen werden begleitet von Mitarbeiter*innen des Institutes für Förderpädagogik sowie durch ehemalig im Projekt tätige Studierende.

Seminarinhalte

  • Professionelle Auftragsklärung und Strukturierung
  • Rollenfindung
  • Beratungsstrukturen
  • Einführung in Struktur und Arbeitsformen der Ambulanten Jugendhilfe
  • Bindungstheorie
  • Sozialstrukturelle Ansätze des Fallverstehens
  • Störungsmodelle und Modelle seelischer Grundbedürfnisse

Themen vergangener Reflexionssitzungen (2025)

  • Nähe und Distanz in professionellen Beziehungen
  • Gemeinsam Zeit gestalten
  • Das Fremde und das Befremdliche
  • Verunsicherungen und Sicherheit
  • Meine Stabilität, deine Stabilität