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Klinik
Klinik
Die Ursprünge der Klinik reichen bis in das Jahr 1868 zurück. Damals wurde ein eigener Lehrstuhl für Tiergeburtshilfe und Poliklinik gegründet. Eine ordentliche Professur für Geburtshilfe, Gynäkologie und Ambulanz wurde allerdings erst 1929 geschaffen. Die Klinik wurde nach völliger Zerstörung im letzten Weltkrieg 1954 neu geplant und 1957 vollendet. Zum Wiederaufbau standen Marshall-Plan-Gelder zur Verfügung. Saniert und erweitert wurde sie in den Jahren 1994-1996, wobei nicht nur die Bedingungen der Krankenhaushygiene, sondern auch die der modernen Lehrbelange voll berücksichtigt wurden. Die abschließenden Sanierungsarbeiten fanden in den Jahren 1999 bis 2003 statt.
Die Klinik verfügt derzeit über einen Hörsaal, einen Kursraum mit 50 Arbeitsplätzen, einen umfangreichen Labortrakt, zwei multifunktionale Demonstrationsräume, einen modernen Untersuchungs- und Operationstrakt, sowie Stallungen für Groß- und Kleintiere.
Die Kleintierabteilung der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit tierärztlicher Ambulanz ist eine hochmodern ausgestattete Spezialabteilung, die sich mit der Fortpflanzung und ihren Störungen, züchterischen Aspekten, den Neugeborenenerkrankungen, der Biotechnologie und Samengewinnung, der instrumentellen Besamung sowie mit den Erkrankungen des Gesäuges bei Hunden, Katzen und Heimtieren beschäftigt. Die Bündelung dieser Gebiete in einer Klinik gewährleistet eine umfassende Sichtweise auf den Bereich der Kleintiergynäkologie, -andrologie, -geburtshilfe und –neonatologie. Aus dieser Kombination wurden in den letzten Jahren neue Konzepte in der medikamentellen Behandlung von Uteruserkrankungen, chirurgischen Behandlung von Erkrankungen der Eierstöcke,
Diagnostik von Entzündungen und Tumoren des Gesäuges entwickelt, die international Masstäbe gesetzt haben.
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Die Pferdeabteilung der Klinik beschäftigt sich mit allen Aspekten der Fortpflanzung und der Fohlenerkrankungen. Neben einem großzügigen Untersuchungs- und Boxenbereich ist der Klinik eine Besamungsstation mit EU-Anerkennung angeschlossen. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Hessischen Landgestüt Dillenburg und dem Direktorium für Vollblutzucht und Rennen. So werden Vollblutgestüte zuchthygienisch in den Bundesländern Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg betreut.
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In der Nutztierabteilung der Klinik liegt der Schwerpunkt der klinischen Arbeit bei den Tierarten Rind, Schaf, Ziege und Schwein. Neben „reinen“ Nutztieren werden verstärkt diese Tierarten als „Hobbytiere“ vorgestellt. Der Nutztierbereich stellt die traditionsreichste und größte Abteilung unserer Klinik dar. Die Aufgaben liegen in der Diagnostik, Therapie und Prävention von Fruchtbarkeitsstörungen, Eutererkrankungen, Schwergeburten und Neugeborenenerkrankungen. Hervorzuheben ist, dass in der Klinik ein neues endoskopisches Operationsverfahren zur Behebung von Milchabflussstörungen entwickelt wurde, die Theloresektoskopie.
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Klinisches Labor
Die Klinik verfügt sowohl über ein klinisches als auch über ein endokrinologisches Labor:
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Die Tierärztliche Ambulanz ist eine Abteilung der Klinik, in der Studenten der Veterinärmedizin durch erfahrene Tierärzte mit der Arbeitsweise des Tierarztes unter Praxisbedingungen (Fahrpraxis) vertraut gemacht werden. Hierzu betreut die Ambulanz als „Hoftierarzt“ diverse landwirtschaftliche Tierhaltungen unterschiedlichster Ausrichtung und Betriebsgröße in der näheren Umgebung. Neben der kurativen Tätigkeit im Sinne der Behandlung erkrankter Einzeltiere und der instrumentellen Samenübertragung liegt ein weiterer Schwerpunkt in der tierärztlichen Bestandsbetreuung, in der die Ambulanz als tierärztlicher Partner dem Landwirt kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen in der Optimierung des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses zur Seite steht.
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Der ZKD – als Tiergesundheitsdienst Fruchtbarkeit Rind - bietet eine qualifizierte tierärztliche Untersuchung und Beratung bei Fruchtbarkeitsstörungen aller Art (Verkalbungen/ Geburt lebensschwacher Kälber/ Umrindern/ verlängerte Brunst/ Stillbrünstigkeit/ Zwischenkalbezeit zu lang/ Ausfluss nach Geburt oder Besamung).
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16.03.2009 15:55
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