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Artikelaktionen

Gießener FACE-Experiment

Luftbild-1GIFACE-Ansicht-1Zur Abschätzung der langfristigen Auswirkungen des sich ändernden chemischen und physikalischen Klimas auf Flora, Fauna und Boden eines extensiv genutzten Grünlandökosystems wurde 1993/94 die gemeinsam vom Institut für Pflanzenökologie und vom Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie betriebene Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden eingerichtet (50°32'N, 8°41,3'E; 172 m üNN).

Neben einer Quantifizierung des Senken- und Quellenpotentials des Ökosystems insb. für CO2 mit Hilfe mikrometeorologischer Methoden steht die Abschätzung der Auswirkungen steigender CO2-Konzentrationen in der Umgebungsluft im Vordergrund der Untersuchungen. Hierzu wurde ein neuartiges Freiland-CO2-Anreicherungssystem entwickelt. Drei Ringe zur CO2-Anreicherung und drei Kontrollringe wurden im Sommer/Herbst 1997 auf langjährig voruntersuchten Teilflächen des Grünlandes aufgebaut und gingen nach Testläufen Anfang Mai 1998 in Betrieb. Die CO2-Anreicherung erfolgt an 365 Tagen im Jahr während der Tageslichtstunden (2 Stunden nach astronomischen Sonnenaufgang bis 2 Stunden vor astronomischen Sonnenuntergang). Der Anreicherungsfaktor zur aktuellen CO2-Konzentration beträgt 1,2 (siehe Datei CO2regimes.pdf). Das Projekt hat eine geplante Laufzeit von 15-20 Jahren.