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Eristische Literalität

Erwerb und Ausbau wissenschaftlicher Textkompetenz im Deutschen

Adjungiertes Projekt des Instituts für Germanistik (Prof. Helmuth Feilke, Prof. Katrin Lehnen)

Das Projekt untersucht den Erwerb und die Möglichkeiten zur Förderung von Textkompetenzen in der Wissenschaftssprache Deutsch bei Studierenden unterschiedlicher sprachlicher und wissenschaftskultureller Herkunft. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht der Erwerb kontroversenorientierter Formen der Textproduktion, die für das Studium in der deutschen Universitätstradition eine zentrale Rolle spielen. Hierfür haben sich historisch Schreib- und Textroutinen etwa im Bereich des Referierens und Diskutierens von Forschungspositionen herausgebildet, deren Beherrschung grundlegend für eine erfolgreiche Wissenschaftskommunikation ist. Der Aufbau einer solchen, auf den wissenschaftlichen Diskurs bezogenen, eristischen Literalität ist eine entscheidende Schlüsselkompetenz für den Erfolg von Studierenden - auch unterschiedlicher Länder - an der Universität. Untersucht wird die Textproduktion Studierender aus germanistischen Studiengängen mit Deutsch als Erst- und Zweit- bzw. Drittsprache sowie unterschiedlichen akademischen Vorerfahrungen. Als innovatives Forschungsinstrument dient das Schreibkontroversenlabor SKOLA – eine webbasierte Lernumgebung, die vom Projektteam in Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" entwickelt wurde. Ziel des Projektes ist es, auf dieser Basis Lehrkonzepte für den Bereich Deutsch als Wissenschaftssprache weiter zu entwickeln.

 

 

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