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Eristische Literalität

Erwerb und Ausbau wissenschaftlicher Textkompetenz im Deutschen

Adjungiertes Projekt des Instituts für Germanistik (Prof. Helmuth Feilke, Prof. Katrin Lehnen)

Das Projekt untersuchte den Erwerb und die Möglichkeiten zur Förderung von Textkompetenzen in der Wissenschaftssprache Deutsch bei Studierenden unterschiedlicher sprachlicher und wissenschaftskultureller Herkunft. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stand der Erwerb kontroversenorientierter Formen der Textproduktion, die für das Studium in der deutschen Universitätstradition eine zentrale Rolle spielen. Hierfür haben sich historisch Schreib- und Textroutinen etwa im Bereich des Referierens und Diskutierens von Forschungspositionen herausgebildet, deren Beherrschung grundlegend für eine erfolgreiche Wissenschaftskommunikation ist. Der Aufbau einer solchen, auf den wissenschaftlichen Diskurs bezogenen, eristischen Literalität ist eine entscheidende Schlüsselkompetenz für den Erfolg von Studierenden - auch unterschiedlicher Länder - an der Universität. Untersucht wurde die Textproduktion Studierender aus germanistischen Studiengängen mit Deutsch als Erst- und Zweit- bzw. Drittsprache sowie unterschiedlichen akademischen Vorerfahrungen. Als innovatives Forschungsinstrument dient das Schreibkontroversenlabor SKOLA – eine webbasierte Lernumgebung, die vom Projektteam in Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts Kulturtechniken und ihre Medialisierung entwickelt wurde. Ziel des Projektes war es, auf dieser Basis Lehrkonzepte für den Bereich Deutsch als Wissenschaftssprache weiter zu entwickeln.

 

Das Projekt Eristische Literalität lief im September 2016 aus. Beim großen Abschlussworkshop in Rauischholzhausen im September 2015 wurden die Ergebnisse präsentiert. Die abschließende Publikation ist zurzeit in Arbeit.

Von den Leitern und Mitarbeitern des Projektes ist Prof. Dr. Kathrin Lehnen mittlerweile Geschäftsführende Direktorin des ZMI. Dr. Martin Steinseifer ist mittlerweile Akademischer Rat auf Zeit an der Uni Köln. Lisa Schüler ist heute promoviert und seit Mai 2016 Lektorin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen.

 

 

 Eristische Literalität