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Artikelaktionen

Sektion 4 Medien und Geschichte

Sek4

Sprecherin: Prof. Katharina Stornig in Vetretung für Prof. Dr. Ulrike Weckel (WS 17/18 und SoSe18)

 

Die Sektion bündelt Forschungsprojekte zur Geschichte der Medien, zur Vermittlung und Inszenierung von Geschichte in den Massenmedien sowie zur Wirkung und Aneignung medialer Repräsentationen durch das Publikum. Im Sinne des ZMI liegt der Schwerpunkt auf der Interaktivität, d.h. wir betreiben Mediengeschichte als (politische) Kulturgeschichte und interessieren uns insbesondere für die Wechselbeziehungen zwischen den Medien und ihrer Wahrnehmung durch die historischen Akteure. Themen aktueller und geplanter Forschungsvorhaben sind u.a. der (Anti-)Kolonialismus im Film, medienwirksame Gewalt, Geschichte im Comic, die Rolle der Massenmedien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie Bilder vom "Orient" und Wahrnehmungen des Islam im Westen.

 

Aktivitäten

Archiv

Spring School: "Historische Momentaufnahmen / Frozen Moments in History"

Spring School: "Historische Momentaufnahmen / Frozen Moments in History"

Fotografien halten historische Momente fest. Sie zeigen Ausschnitte eines Geschehens, das FotografInnen beobachtet und zum Dokumentieren ausgewählt oder vor der Kamera arrangiert haben. Menschen fotografieren professionell und als Amateure, im Auftrag und häufig Konventionen folgend, leidenschaftlich oder beiläufig, reflektiert oder aus einer Eingebung heraus. Im Unterschied zur Malerei spielt in der Fotografie das Werkzeug, hier also die technische Apparatur, eine größere, gleichsam eigenständigere Rolle. Spring School "Historische Momentaufnahmen"Fotoapparate lassen sich auch ohne besondere Fertigkeit bedienen. Und sie können unter Umständen zusätzlich Informationen einfangen, deren sich die Fotografierenden nicht bewusst waren. Um diesen Eigenarten gerecht zu werden und die Potenziale der Quellengattung auszuschöpfen, benötigen HistorikerInnen angemessene Fragestellungen. Gleichzeitig müssen sie lernen, Fotos zu lesen, und ihre Recherchen ausdehnen auf deren Entstehung, Verbreitung und Rezeption.

In der Spring School "Historische Momentaufnahmen / Frozen Moments in History" (11. März bis 15. März 2019) führen ExpertInnen an verschiedene Arbeitsweisen mit ganz unterschiedlichen Fotos sowie Fotografierpraxen heran und laden zum Mitdenken ein. Der international bekannte, mehrfach ausgezeichnete Fotograf Dr. Paul Lowe (London) wird sowohl eigene Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten vorstellen als auch historische Aufnahmen vom Kriegsende 1945 kommen­tieren. Prof. Dr. Katharina Stornig und Florian Hannig (Gießen) analysieren Fotos, mit denen Hilfsorganisa­tionen im 19. und 20. Jahrhundert auf Not in Afrika aufmerksam machen wollten. Prof. Dr. Paul Betts (Oxford) diskutiert anhand von Fotos von Titos Paul Lowe FlyerStaatsbesuchen in Afrika, wie sozialistische Länder während des Kalten Krieges internationale Solidarität inszenierten. Ulrike Koppermann (Berlin) hinterfragt das visuelle Narrativ des von der SS angefertigten sogenannten Auschwitz-Albums. Dr. Sylvia Necker (Nottingham) zeigt, wie sie in ihrer Forschung mit Fotoalben jüdischer Familien aus der NS-Zeit umgeht. Eine eintägige Exkursion zum Bildarchiv Foto Marburg und zum Bildarchiv des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung gibt Gelegenheit, im Rahmen von eigens organi­sier­ten Führungen relevante Quellenbestände kennen­zu­lernen und forschungs­prak­tische Fragen zu erörtern.

TeilnehmerInnen sind eingeladen, eigene fotohistorische Projekte oder Ideen für eine fotohistorische Abschlussarbeit vorzustellen. Die Unterrichtssprache ist Deutsch und Englisch. Die Spring School wird vom Arbeitsbereich Fachjournalistik Geschichte in Kooperation mit der Sektion Medien und Geschichte des ZMI organisiert. Interessierte Studierende wenden sich bitte an . Bitte stellen Sie in einem kurzen Anschreiben dar, warum Sie sich für die Thematik interessieren, inwieweit Sie relevante Vorkenntnisse besitzen und ob Sie ein eigenes Projekt präsentieren wollen. Bewerbungsschluss war der 20. Februar 2019

 

 



(30.01.2019, Rahel Schmitz)

Vortrag: Tatjana Heid bei Stimmen aus der Praxis zum Digital-Journalismus und "Fake-News"

Vortrag: Tatjana Heid bei Stimmen aus der Praxis zum Digital-Journalismus und "Fake-News"

Stimmen aus der Praxis

Digital-Journalismus ist das Spannendste, was der Journalismus derzeit zu bieten hat, und gleichzeitig mit das Anstrengendste. Nachrichten machen nie Pause, die LeserInnen reagieren sofort und sogar namhafte PolitikerInnen zweifeln die Integrität der Medien an.

 

Wie gestaltet sich die Arbeit in einem modernen, auf Digital-Journalismus ausgerichteten Newsroom? Was heißt das eigentlich: multimedial arbeiten? Und was ist der Reiz von Politik-Journalismus, wo die Klickbringer oft eher Sport, Unterhaltung und Crime sind? Wie lässt sich mit dem Vertrauensverlust in die Medien umgehen?

 

Diese Fragen beantwortete Tatjana Heid, ehemalige Fachjournalistik-Studentin und heute Head of News & Politik bei t-online.de, im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis des Forschungsverbundes Medien und Geschichte. Außerdem berichtete die leidenschaftliche Politikjournalistin in ihrem Vortrag "Politischer Digital-Journalismus in Zeiten von 'Fake-News'" über ihren Weg vom Hörsaal in den Beruf. Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 4. Dezember 2018, um 18 Uhr, im Philosophikum I, Haus C, Raum 214, statt.

 

Der Pressebericht des Studienmagazins UNIversum kann hier gelesen werden.

 



(22.11.2018, Rahel Schmitz)

Stimmen aus der Praxis: Filmemacher Adrian Oeser zum Thema "Wer die Geschichte verändert, verändert den Film. Filme mit und ohne Sprechtexte im Vergleich"

Stimmen aus der Praxis: Filmemacher Adrian Oeser zum Thema "Wer die Geschichte verändert, verändert den Film. Filme mit und ohne Sprechtexte im Vergleich"


Zwei Filme, unterschiedliche Themen, aber noch wichtiger: grundverschiedene Macharten. Der Filmemacher Adrian Oeser präsentierte am Dienstag, den 20. November, von 18-21 Uhr, im Philosophikum I, Haus C, Raum 214, im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis des Forschungsverbundes Medien und Geschichte zwei Arbeiten aus seinem Filmstudium, die in ihrem Aufbau verschiedenen Erzählweisen entsprechen.

 

Die Dokumentation Bag Mohajer – Tasche des Flüchtlings porträtiert drei Geflüchtete, die aus den Resten der Schlauchboote und Schwimmwesten, die auf den griechischen Inseln stranden, Taschen nähen. Für sie ein Akt der Selbstermächtigung und ein Weg, ihre Geschichte an Orte zu tragen, an die sie selbst nicht reisen können.

 

Der journalistisch gehaltene Film Von Neonazis und Superhelden – Die Kleinstadt Themar und der Rechtsrock porträtiert die Kleinstadt Themar in Thüringen. Hier finden seit dem vergangenen Jahr regelmäßig große Rechtsrockkonzerte statt, auf denen sich die militante europäische Neonazi-Szene vernetzt. Doch in dem kleinen Ort regt sich auch Widerstand gegen die rechten Umtriebe. Der Film lässt die verschiedenen Seiten zu Wort kommen und geht der Frage nach, wie die Neonazi-Aktivitäten den kleinen Ort verändert haben.

 

Nach den Screenings diskutierten wir, wie die Wahl der Form die filmische Erzählweise beeinflusst.

 



(20.11.2018, Rahel Schmitz)

Neuerscheinungen

Archiv der Sektionsveranstaltungen 2009 - 2013


Neuerscheinungen

 

  • van Laak, Jeannette / Mück, Florentin (Hg.) (2016): Sehnsuchtsort Gießen? Erinnerungen an die DDR-Ausreise und den Neubeginn in Hessen. Hrsg. im Auftrag des Magistrats der Universitätsstadt Gießen: Stadt Gießen.
  • Feuchert, Sascha / Thill, Hans / Venske, Regula (2016): Hinauf in das winzige Zelt von Blau – Writers in Prison/Writers at risk. In: Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik "die horen". Göttingen: Wallstein Verlag.
  • Feuchert, Sascha / Roth, Markus / Tromsdorf, Kristine (2016): Mendel Szajnfeld: Erzähl, was mit uns geschehen ist! Erinnerungen an den Holocaust. In: Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur. Berlin: Metropol Verlag.