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Veranstaltungen

Veranstaltungen

Learning activism?! - Knowledge production, education and action in social movement contexts

Learning activism?!  - Knowledge production, education and action in social movement contexts

Am 17. Dezember 2018 setzt Aziz Choudry, Ph.D. (Associated Professor and Research Chair in Social Movement Learning and Knowledge Production, Faculty of Education, McGill University Montreal, Canada) die Vortragsreihe des interdisziplinären Forschungsverbundes "antidemokratische Haltungen - Herausforderungen in Bildung und Sozialisation" des Fachbereichs 03 im WS 2018/19 fort.

Herr Choudry spricht zum Thema "Learning activism?! - Knowledge production, education and action in social movement contexts" und stellt dabei eine Verbindung zwischen Bildung und sozialen Bewegungen her. Er argumentiert, dass das im Kontext von Aktivismus und sozialen Bewegungen gewonnene Wissen die Grundlage für die Einordnung aktueller Entwicklungen in der Migrationspolitik ist.

Der Gastvortrag mit anschließender Diskussion findet um 18.00 Uhr im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34) statt.

 

 

 

(12.12.2018, Sophia Trogemann)


Podiumsdiskussion zum Ergebnis der Midterm Elections: "Abstimmung über Trump. Was bedeuten die US-Zwischenwahlen für Trump und für uns?"

Podiumsdiskussion zum Ergebnis der Midterm Elections in den USA: "Abstimmung über Trump. Was bedeuten die US-Zwischenwahlen für Trump und für uns?" 

In den USA wurden am 6. November 2018 die Zwischenwahlen abgehalten. Während die Republikaner im Senat einen Sieg davontrugen, mussten sie im Repräsentantenhaus die Kontrolle an die Demokraten abgeben. In diesem Jahr waren die Wahlen von besonderem gesellschaftlichem und politischem Gewicht: Die Midterms und ihre Ergebnisse können als eine Abstimmung über Trump und seine Präsidentschaft gelesen werden, denn die Zusammensetzung des Kongresses beeinflusst maßgeblich die Handlungsfreiheit des Präsidenten. Könnte eine Erschwerung der Durchsetzung von Trumps innenpolitischen Zielen durch einen geteilten Kongress dazu führen, dass er sich verstärkt der Außenpolitik zuwendet? Macht der Verlust einer Mehrheit im Repräsentantenhaus ein Amtsenthebungsverfahren möglich? 

 

Gleichzeitig spiegelt sich im Ablauf der Wahlen auch die aufgeladene genderpolitische Situation in den Vereinigten Staaten: Von Trumps zahlreichen frauenfeindlichen Äußerungen auf Twitter oder in Pressekonferenzen, über die umstrittenen Kavanaugh-Ford-Anhörungen, bis hin zu Unsicherheiten in Bezug auf reproduktive Rechte und die gleichgeschlechtliche Ehe in Anbetracht des nun konservativ besetzten Obersten Gerichtshofes bestehen hier starke Kontroversen. In diesem Kontext sticht besonders heraus, dass 2018 mehr Frauen für den Senat, das Repräsentantenhaus und für Gouverneursämter kandidierten als je zuvor. Nach der Wahl ziehen nun über 100 dieser Frauen in den Kongress ein und tragen damit zu einer größeren Vielfalt bei: Vertreten sind Veteraninnen, queere Frauen, muslimische Frauen, latein- und afroamerikanische sowie indigene Frauen, und auch Frauen der jüngeren Generation.

 

Über die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen, ihre Bedeutung in Bezug auf Trump und ihren Einfluss auf Gesellschaft und Politik in Europa diskutierten am 11. Dezember 2018 Prof. Helmut Breitmeier (Politikwissenschaft JLU), Ralph C. Freund (Republicans Overseas Germany), Prof. Greta Olson (Amerikanistik JLU), und Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau). Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dorothée de Nève (Politikwissenschaft JLU). Die Veranstaltung fand im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34) statt. Sie war öffentlich und der Eintritt war frei.

 

 

 

(26.11.2018, Berit Beckers)


Vortrag: Tatjana Heid bei Stimmen aus der Praxis zum Digital-Journalismus und "Fake-News"

Vortrag: Tatjana Heid bei Stimmen aus der Praxis zum Digital-Journalismus und "Fake-News"

Stimmen aus der PraxisDigital-Journalismus ist das Spannendste, was der Journalismus derzeit zu bieten hat, und gleichzeitig mit das Anstrengendste. Nachrichten machen nie Pause, die LeserInnen reagieren sofort und sogar namhafte PolitikerInnen zweifeln die Integrität der Medien an.

 

Wie gestaltet sich die Arbeit in einem modernen, auf Digital-Journalismus ausgerichteten Newsroom? Was heißt das eigentlich: multimedial arbeiten? Und was ist der Reiz von Politik-Journalismus, wo die Klickbringer oft eher Sport, Unterhaltung und Crime sind? Wie lässt sich mit dem Vertrauensverlust in die Medien umgehen?

 

Diese Fragen beantwortete Tatjana Heid, ehemalige Fachjournalistik-Studentin und heute Head of News & Politik bei t-online.de, im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis des Forschungsverbundes Medien und Geschichte. Außerdem berichtete die leidenschaftliche Politikjournalistin in ihrem Vortrag "Politischer Digital-Journalismus in Zeiten von 'Fake-News'" über ihren Weg vom Hörsaal in den Beruf. Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 4. Dezember 2018, um 18 Uhr, im Philosophikum I, Haus C, Raum 214, statt.

 

 

 

 

(22.11.2018, Rahel Schmitz)

Vortrag: Jutta Hergenhan zum Thema "Gendern in Frankreich"

Programm Educational Linguistics 2018/19
Programm Educational Linguistics 2018/19

Vortrag: Jutta Hergenhan zum Thema "Gendern in Frankreich"

Im Rahmen des Forschungsverbundes Educational Linguistics hielt Dr. Jutta Hergenhan (JLU Gießen, Zentrum für Medien und Interaktivität) einen Vortrag zum Thema „Gendern in Frankreich: von der Feminisierung der Berufsbezeichnungen zum inklusiven Schreiben.“

Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 4. Dezember 2018, um 18:15 Uhr im Seminargebäude Philosophikum I, Raum 202 (Alter Steinbacher Weg 44) statt.

Mehr Informationen über den Forschungsverbund finden sich unter diesem Link.




(21.11.2018, Rahel Schmitz)

Stimmen aus der Praxis: Filmemacher Adrian Oeser zum Thema "Wer die Geschichte verändert, verändert den Film. Filme mit und ohne Sprechtexte im Vergleich"

Stimmen aus der Praxis:  Filmemacher Adrian Oeser zum Thema "Wer die Geschichte verändert, verändert den Film. Filme mit und ohne Sprechtexte im Vergleich"

Stimmen aus der Praxis

Zwei Filme, unterschiedliche Themen, aber noch wichtiger: grundverschiedene Macharten. Der Filmemacher Adrian Oeser präsentierte am Dienstag, den 20. November 2018, von 18-21 Uhr, im Philosophikum I, Haus C, Raum 214, im Rahmen der Reihe Stimmen aus der Praxis des Forschungsverbundes Medien und Geschichte zwei Arbeiten aus seinem Filmstudium, die in ihrem Aufbau verschiedenen Erzählweisen entsprechen.

 

Die Dokumentation Bag Mohajer – Tasche des Flüchtlings porträtiert drei Geflüchtete, die aus den Resten der Schlauchboote und Schwimmwesten, die auf den griechischen Inseln stranden, Taschen nähen. Für sie ein Akt der Selbstermächtigung und ein Weg, ihre Geschichte an Orte zu tragen, an die sie selbst nicht reisen können.

 

Der journalistisch gehaltene Film Von Neonazis und Superhelden – Die Kleinstadt Themar und der Rechtsrock porträtiert die Kleinstadt Themar in Thüringen. Hier finden seit dem vergangenen Jahr regelmäßig große Rechtsrockkonzerte statt, auf denen sich die militante europäische Neonazi-Szene vernetzt. Doch in dem kleinen Ort regt sich auch Widerstand gegen die rechten Umtriebe. Der Film lässt die verschiedenen Seiten zu Wort kommen und geht der Frage nach, wie die Neonazi-Aktivitäten den kleinen Ort verändert haben.

 

Nach den Screenings diskutierten wir, wie die Wahl der Form die filmische Erzählweise beeinflusst.

 

Mehr Informationen über den Forschungsverbund finden sich unter diesem Link.

 



(20.11.2018, Rahel Schmitz)

Vortrag: Dinah Leschzyk zum Thema "Brasilien: Zwischen 'Gender-Revolution' und 'Staatsstreich'"

Programm Educational Linguistics 2018/19Vortragsreihe des Forschungsverbundes Educational Linguistics im Wintersemester 2018/19

Im Rahmen des Forschungsverbundes Educational Linguistics hielt am Dienstag, den 20. November 2018, Dr. Dinah Leschzyk (JLU Gießen, Institut für Romanistik) einen Vortrag zum Thema „Brasilien: Zwischen 'Gender-Revolution' und 'Staatsstreich'. Gendersensibler Sprachgebrauch in der Krise.“ Die Veranstaltung fand um 18:15 im Seminargebäude Philosophikum, Raum 202 (Alter Steinbacher Weg 44) statt.


Alle Interessierten waren herzlich willkommen. Mehr Informationen über den Forschungsverbund finden sich unter diesem Link.

 

(20.11.2018, Rahel Schmitz)

Jubiläumsveranstaltung mit Podiumsdiskussion: "100 Jahre FrauenWahlRecht: Bewegte Zeiten seit 1918" am 12. November 2018

Jubiläumsveranstaltung mit Podiumsdiskussion: "100 Jahre FrauenWahlRecht: Bewegte Zeiten seit 1918"

Flyer 100 Jahre Frauenwahlrecht
Plakat 100 Jahre Frauenwahlrecht
Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht verkündet und damit eine wichtige Grundlage für die politische Gleichberechtigung von Frauen und Männern geschaffen. 100 Jahre später sind Frauen weder im Bundestag noch in den Länder- und Kommunalparlamenten gleichberechtigt vertreten. Demokratische Grundwerte werden wieder in Frage gestellt. Die Dynamik von Fort- und Rückschritten im Kampf um politisch-gesellschaftliche Partizipation stand im Zentrum unserer Podiumsdiskussion zur Feier des historischen Jubiläums.

Neben inhaltlichen Debatten würdigten wir den demokratischen Meilenstein FrauenWahlRecht gemeinsam feierlich und diskutierten über die gesellschaftspolitischen Entwicklungen in diesem Kontext lebendig, kritisch und kontrovers. Kreativ wurden wir dabei von zwei Improvisationstheaterkünstlerinnen aus Berlin begleitet.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der JLU organisiert.

Es diskutierten: Rebecca Beerheide vom Deutschen Journalistinnenbund aus Berlin, Dr. Jana Günther,  Soziologin von der Technischen Universität Dresden, Christel Riemann-Hanewinckel, Parlamentarische Staatssekretärin a.D., und Franziska Schutzbach, Medienwissenschaftlerin und Geschlechterforscherin an der Universität Basel. Die Moderation übernahm Louisa A. Süß. Die Veranstaltung fand am Montag, den 12. November 2018 ab 17:30 Uhr in der Aula des Hauptgebäudes der Justus-Liebig-Universität in der Ludwigstraße 23 statt. Die Veranstaltung war öffentlich, der Eintritt frei.

 

Nachbesprechungen der Veranstaltung finden sich im Gießener Anzeiger und in der Gießener Allgemeinen.

 

(23.10.2018, Berit Beckers)

 

Lehrbücher als Wissens- und Bildungsmedien: Zweiter Workshop der LBM-Workshopreihe am 9. November 2018

Lehrbücher als Wissens- und Bildungsmedien: Zweiter Workshop der LBM-Workshopreihe am 9. November 2018

Veranstaltungsplakat Lehrbücher als Wissens- und Bildungsmedien
Veranstaltungsplakat Lehrbücher als Wissens- und Bildungsmedien

Unter der Federführung von Prof. Thomas Gloning und Melanie Grumt Suárez fand am 9. November 2018 im MFR des GCSC von 11 bis 17 Uhr der zweite Workshop der LBM-Workshopreihe Wissens- und Bildungsmedien statt.


Der Workshop wurde von Thomas Gloning (JLU/ZMI) mit einem Panorama über Lehrbücher als Medien der Wissensorganisation eröffnet. Im Anschluss referierte Vadim Oswald (ebenfalls JLU/ZMI) unter dem Titel Nicht nur ein Mittel der Lokalisation! über Geschichtskarten im Kompaktmedium Schulbuch; Maret Nieländer und Sedef Karakan (Braunschweig) sprachen zu Digitalen Infrastrukturen für die Bildungsmedienforschung.

Die zweite Session des Workshops wurde durch Melanie Grumt Suárez (auch JLU/ZMI) ebenfalls mit einem Panorama eingeleitet; thematisch ging es dabei um Digitale Begleitangebote zu Lehrbüchern. Mit Mittelständischen europäischen Bildungsmedien-Verlagen im Wandel setzten sich Christoph Bläsi (Mainz) und Steffen Sammler (Braunschweig) auseinander. Pavla Schäfer (Greifswald) erweiterte die Perspektive um Lehrbücher der Schulmedizin und Homöopathie und deren Funktion zur Hineinführung in Denkstile.

Thematisch schloss der Workshop mit zwei Videokonferenzen: Per Skype referierte zum einen Mariana Hebborn (Seoul) über Textgliederungsstrukturen in wissenschaftlichen Einführungsbüchern als Quellen semantischer Netze bzw. Ontologien und zum anderen Jana Kiesendahl (Greifswald) über Das Deutschschulbuch im Fokus linguistischer Analysen.

Das vollständige Programm des Workshops finden Sie hier; das Booklet of Abstracts zu den genannten Vorträgen steht hier zum Download bereit.

(31.10.2018, Niklas Ferch)

„Lohnt es sich? Und was passiert, wenn ich meine Entscheidung Anderen überlasse?“

„Lohnt es sich? Und was passiert, wenn ich meine Entscheidung Anderen überlasse?“

Das ZMI lud anlässlich der Landtagswahl in Hessen gemeinsam mit der Reihe „Kontroversen“ zur Diskussion in die Aula des Hauptgebäudes der JLU ein. 

In Hessen ist noch alles möglich und politische Partizipation von großem Wert. Darum auch die einleitenden Worte: „Diskutieren Sie weiter!“ des Präsidenten der JLU Joybrato Mukherjee am vergangenen Dienstag. Das ZMI organisierte gemeinsam mit der Reihe Kontroversen des Instituts für Politikwissenschaft eine offene Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wirf Deine Stimme in die Waagschale! Zur Bedeutung der hessischen Landtagswahl“. Die Veranstaltung wurde von rund 250 Personen besucht. Das Publikum war eingeladen, Fragen, Zweifel und Ideen zu artikulieren und gemeinsam mit den Gästen auf der Bühne zu diskutieren.

Vier Expertinnen und Experten der Universitäten Jena, Kassel und Gießen gaben jeweils ein kurzes kontroverses Statement von fünf Minuten zur Bedeutung der Wahlen am kommenden Sonntag ab. Kontrovers bedeutet in dieser Reihe auch, dass nichts abgesprochen wird. Die Podiumsgäste geben ihren Input spontan.  Den Rest der Zeit wird mit dem Publikum diskutiert, hinterfragt, kritisiert und auch gepöbelt. 

Hessen erscheine von außerhalb relativ stabil, so Dr. Ossip Fürnberg aus Jena. Prof. Dorothée de Nève aus Gießen sagte, es sei an der Zeit, die hohe Unentschlossenheit (von 44%) vieler Wählerinnen und Wähler ernst zu nehmen und zu verstehen. Darauf folgte eine passende Ergänzung von Dr. Verena Schäfer-Nerlich, auch aus Gießen. Wer in Betracht ziehe, nicht zu wählen oder befürchte, bezüglich der eigenen Interessen falsch zu wählen, fände Hilfe beim ersten hessischen Wahl-O-Mat, der emotional diskutierte Themen wieder versachliche und damit eine wichtige Informationsfunktion erfülle. Schließlich läge, so Prof. Wolfgang Schroeder aus Kassel, die größte Gefahr in der Polarisierung und Fragmentierung der Parteien, die mögliche Koalitionsbildungen erschweren. Hessen sei, so betrachtet, nicht sehr stabil. Moderiert wurde der Abend von Frau Prof. Julia Schwanholz aus Kassel.

Diese Statements provozierten an diesem Abend eine lebhafte Diskussion mit substanziellen Inputs aus dem Publikum, die Sie hier verfolgen können. Neue Fragen entstehen, an mancher Stelle werden Antworten entdeckt: Emotionale Entscheidungen lägen vielen Menschen nahe. Die Wahl in Hessen sei auch eine Abrechnungen mit der Bundesregierung, was freilich mit Landespolitik wenig zu tun hat. Wahlkämpfe werden mit Schwerpunkten geführt, für die dasselbe gilt. Wer strategisch wählen will, wird enttäuscht, hat aber die Möglichkeit zu erfahren, warum mangelndes Vertrauen in die Politik keine Überraschung sein muss. 

Gut informiert lässt es sich leichter und bewusster wählen. Das ist der Tenor. Sehen Sie selbst:

 

Podiumsdiskussion und offene Debatte: "Wirf Deine Stimme in die Waagschale! Zur Bedeutung der hessischen Landtagswahl 2018"

Podiumsdiskussion und offene Debatte: "Wirf Deine Stimme in die Waagschale! Zur Bedeutung der hessischen Landtagswahl 2018" am 22. Oktober 2018

Hessenwahl
Plakat Podiumsdisskusion und öffentliche Debatte

Vor den anstehenden Landtagswahlen hegen viele Bürgerinnen und Bürger Zweifel, ob sich der Weg zur Wahlurne überhaupt lohnt. Es scheint fraglich, ob es zwischen den konkurrierenden Parteien noch Unterschiede gibt, ob es auf eine einzelne Stimme mehr oder weniger ankommt und ob der Landtag überhaupt politische Gestaltungsspielräume hat. Gleichzeitig finden diese Landtagswahlen in einem aufheizten politischen Klima statt, das von eskalierenden Protesten in den Straßen und Regierungskrisen in Berlin geprägt ist.

Das Zentrum für Medien und Interaktivität organisierte zu diesem Anlass gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Wirf Deine Stimme in die Waagschale!“ um die politische Ausgangslage kurz vor der Wahl kontrovers zu diskutieren.

Zu Gast waren Dr. Ossip Fürnberg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Prof. Dr. Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel. Außerdem diskutierten auf dem Podium Dr. Verena Schäfer-Nerlich und Prof. Dr. Dorothée de Nève von der Justus-Liebig-Universität. Moderiert wurde der Abend von Prof. Dr. Julia Schwanholz, ebenfalls von der Universität Kassel. Der Präsident der Justus-Liebig-Universität Prof. Dr. Joybrato Mukherjee hielt zu Beginn sein Grußwort. Die Veranstaltung begann pünktlich um 19:00 Uhr in der Aula des Hauptgebäudes der Justus-Liebig-Universität in der Ludwigstraße 23. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

 

 

Kontakt:

Prof. Dr. Dorothée de Nève

Dorothee.de-neve@sowi.uni-giessen.de

0641 99 23132

 

(09.10.2018, Marie Niederste Muthmann)

 

"Europa. Eine Welt von gestern?" Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität in Kooperation mit Prof. Dr. Claus Leggewie

"Europa. Eine Welt von gestern?" Ringvorlesung des Präsidenten der JLU in Kooperation mit Prof. Dr. Claus Leggewie


Europa.Eine Welt von gestern?
Plakat der Ringvorlesung
Am 26. Mai 2019 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Die Relevanz des Europaparlaments und das Interesse der EuropäerInnen zu den Europawahlen stehen zueinander in einem krassen Missverhältnis. Während das Europaparlament mit mehr Befugnis ausgestattet wird, sinkt die Wahlbeteiligung der EuropäerInnen seit der ersten Direktwahl des Europaparlaments, 1979, stetig, und 77% der Deutschen zeigen sich, nach Umfragen des ZDF-Politbarometers 2014, wenig oder gar nicht interessiert an den Wahlen. Es stellt sich die Frage, scheitert die EU und ist Europa – in den Worten Stefan Zweigs – eine Welt von gestern? Die Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebigs-Universität, mit dem Titel: "Europa. Eine Welt von gestern?", bietet in verschieden Formaten, einen umfassenden Blick auf Chancen und Krisen Europas. Mit Vorträgen zahlreicher renommierter WissenschaftlerInnen, u.a. der Professorin Dr. Angelika Nußberg, mit dem Thema "Gemeinsame europäische Werte – Fiktion oder Wirklichkeit?", Dr. Emmanuel Alloa mit einer Kritik zur digitalen Öffentlichkeit und Alternativen, bietet die Ringvorlesung zum Abschluss eine Lesung des berühmten Schriftstellers Narvid Kermani.
Claus Leggewie begleitet die Ringvorlesung mit seinem gleichnamigen Seminar (Anmeldung über Stud.Ip). Weitere Informationen und das ausführliche Programm hierWir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen der Ringvorlesung und des Seminars.

 

Presse
Gießener Allgemeine: "Europa. Eine Welt von gestern?"

 

Ab 22.Oktober 2018 bis 7. Februar 2019

Jeweils um 19.15 Uhr
 

Aula im Universitätshauptgebäude

Ludwigstraße 23

35390 Gießen

(27.09.2018, Abdullah Erdogan)