Institut für Kunstgeschichte
- Herzlich Willkommen
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Willkommen am Institut für Kunstgeschichte
Wir freuen uns, dass Sie sich für das Studium der Kunstgeschichte an der JLU interessieren und heißen Sie als Institutsteam herzlich willkommen auf unserer Webseite – alle wichtigen Informationen, Links und Dokumente rund um das Studium finden Sie hier.
- Bildnachweise
- Termine im Überblick
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Semesterbeginn / -ende
01.04.2026 – 30.09.2026 Vorlesungsbeginn / -ende 13.04.2026 – 17.07.2026
Science Under Pressure –
Eine Veranstaltung zur Wissenschaftsfreiheit16. Juni 2026, 18.00 Uhr
Netanya-Saal im Alten Schloss, Brandplatz 2, 35390 GießenSummer School – Ungewöhnliche Bildmedien:
Künstlerische Gestaltung zwischen
Adaption & Innovation14. – 18. September 2026
- Aktuelles
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Zum Aufsatz "Klingende Münze, tönendes Siegel"
In:Bosselmann-Ruickbie, Antje, Späth, Markus und Schulz, Matthias (Hrsg.): Silke Tammen (1964-2018) zum Gedenken, Bd. 2: Nachdenken über Sinne, Bildwahrnehmung und Materialität: Silke Tammens Forschungen auf der Spur, Heidelberg: arthistoricum.net, 2025
I swear, there were flowers here
Eröffnung 17.06.2026, 19 Uhr
»Institut für Geisterforschung« aka Blumen Corso,
Johannesstraße 22, 35390 Gießen
Ausstellungslaufzeit: 17.06. – 16.08. 2026
Eine sehr kleine Wahrheit und eine Reihe unzuverlässiger Hinweise. In einem ehemaligen Blumenladen angesiedelt, beginnt »I swear, there were flowers here« mit einer einfachen Behauptung: Hier waren Blumen. Von dort aus driftet die Geschichte. Die Ausstellung entfaltet sich irgendwo zwischen Beweis und Gerücht — als Spekulation, Fragment von Evidenz und gescheiterter Erklärungsversuch. Lena Skrabs und Paloma Sanchez arbeiten seit 2016 als Künstlerinnenduo »great artists doing okay (g.a.d.o.)« zusammen. Ihre Arbeit verbindet Storytelling, Design, Installationen, Feierlichkeiten und oft auch eine gewisse Form von Enttäuschung. Dabei entstehen eher Erfahrungen als Objekte. Sie untersuchen das feierliche Potenzial des Alltäglichen sowie das Spannungsfeld zwischen Arbeit, Spiel und Erholung.
Seit dreieinhalb Jahren sind sie Teil des Residenzprogramms »Das fliegende Künstler*innenzimmer« im ländlichen Hessen, wo sie auf einem Schulhof wohnen und mit Lehrenden und Schüler*innen zusammenarbeiten.Science Under Pressure – Eine Veranstaltung zur
Wissenschaftsfreiheit
16. Juni 2026 um 18.00 Uhr im Netanya-Saal,
Im Alten Schloss, Brandplatz 2, 35390 GießenDie politischen und strukturellen Angriffe gegen Wissenschaftler*innen und einzelne Forschungsdisziplinen nehmen zu. Sie bedrohen die im Grundgesetz, Art. 5, garantierte Freiheit von „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre“. In Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern werden im September dieses Jahres neue Landtage gewählt. Laut den aktuellen Umfragen zeichnet sich in beiden Bundesländern ein Wahlsieg der Alternative für Deutschland ab. Diese Partei stellt in ihren „Regierungsprogrammen“ radikale wissenschaftspolitische Forderungen auf und plant demnach massive Eingriffe insbesondere in die Wissenschaftsfreiheit. Der Verein „Wissenschaft für uns in Sachsen-Anhalt e.V.“ setzt sich dafür ein, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu verbessern, die Freiheit der wissenschaftlichen Arbeit und der Hochschullehre zu verteidigen und den eigentlich selbstverständlichen weltoffenen Austausch von Wissen und Wissenschaftler*innen zu erhalten.
In der Podiumsdiskussion „Science Under Pressure“ begegnen sich Prof. Dr. Rainhold Sackmann vom Verein „Wissenschaft für uns in Sachsen-Anhalt e.V.“, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, die ehemalige Präsidentin der Universität Paderborn, Tobias Cepok, Referent für Hochschulen und Forschung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, und Prof. Dr. Bettina Brockmeyer, Historikerin an der Justus-Liebig-Universität. Im Gespräch werden die Hintergründe dieser Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit und deren potenzielle Gefahr nicht nur für den Wissenschaftsstandort Deutschland, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes erörtert. Ein Ziel besteht darin, aus den unterschiedlichen Erfahrungs- und Kenntnisständen heraus und unter Einbezug des anwesenden Publikums strategische Ideen für die gemeinsame Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit zu entwickeln.Die Debatte moderiert Prof. Dr. Sigrid Ruby, Justus-Liebig-Universität.



MUTTER LAND – Malerei von Ulrike Kuborn
Zur Eröffnung der Ausstellung in der ehem. Friedhofskapelle im
Franzosenwäldchen 10, 36043 Fulda
am Freitag, 29. Mai 2026, um 19:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.Begrüßung: Dr. Frank Verse, Museumsleiter
Einführung. Ulrike Kuborn und Julia Latzel
Begleitprogramm offen für alle Menschen:
- Schreibwerkstatt: Thema Mutter – 11. Juni und 18. Juni, 17:30 - 19:00 Uhr
- Workshop: Malerei in Bewegung – 20. Juni, 11:00 - 17:00 Uhr
- Performance der Gruppe Comact – 28. Juni, 11:00 Uhr
Info und Anmeldung: 0177 7335037
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Donnerstag - Sonntag, 14:00 bis 19:00 Uhr, und nach Vereinbarung.(Post-)Ost-Biennalen im Spannungsfeld von Politik und Kunst
Mi, 15. Juli 2026 | Museum unter Tage/Situation Kunst (für Max Imdahl) | 18 Uhr
Podiumsdiskussion mit Matteo Bertelé und Annabel Ruckdeschel,
Moderation: Alexia Pooth
Die erste Teilnahme Russlands an der Venedig-Biennale seit der Vollinvasion der Ukraine ist im Rahmen der diesjährigen 61. Ausgabe umstritten; zugleich wird der deutsche Pavillon erstmals postsowjetisch statt westlich gelesen. Die aktuellen Kontroversen um künstlerische Produktion und nationale Repräsentation, Fragen nach Transformations- und Erinnerungsgeschichten sowie die weiterhin virulente Debatte um Ost und West betreffen – wenn auch auf unterschiedliche Weise – beide Ausstellungsräume. Die Podiumsdiskussion ordnet diese Entwicklungen historisch ein. Welche Rolle spielte der russische Pavillon im Kalten Krieg? Welchen Stellenwert hatten Biennalen und Triennalen im Ostblock und in der DDR? Lassen sich in der aktuellen Debatte Spuren dieser Geschichte erkennen? Und welche Bedeutung haben die langen Ausstellungstraditionen und Diskurse des Ostblocks heute noch für kuratorische Praktiken in Venedig und darüber hinaus?
Summer School – Ungewöhnliche Bildmedien: Künstlerische Gestaltung zwischen Adaption und Innovation
14. - 18. September 2026Jenseits der ‚klassischen‘ zweidimensionalen Bildträger (Holz, Leinwand, Papier etc.) existiert in der Kunstgeschichte eine große Vielfalt von Bildmedien, die bislang viel zu wenig Beachtung fanden. Hierzu zählen u.a ursprünglich für den Gebrauch entworfene Gegenstände, die durch eine dezidiert künstlerische Bearbeitung eine neue Prägung erhalten. In der Folge verändert sich ihre Wahrnehmung und changiert nun zwischen Gebrauch und Kunstbetrachtung. Die Gießener Summer School stellt Artefakte in den Fokus, die sich durch eine derart hybride Erfahrungsweise auszeichnen, und hinterfragt zugleich die Anlässe, Beweggründe und Prozessverläufe von künstlerischen Gestaltungen solch ungewöhnlicher Bildmedien.
Anmeldung bis zum 18.05.2026 unter Tristan.Schaub
Bei Teilnahme kann ein Schein ausgestellt werden: Anerkennungsmöglichkeit von 3 CP, wie z.B. bei AfK
Lehrveranstaltungen im SoSe 2026 als Plakat

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