Archiv
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Lehrveranstaltungen im WiSe 2025/26 als Plakat |
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ÖKOLOGIE DER GEISTERTina Kohlmann: Mystic Muscles Ausstellungseröffnung am Freitag, 13.02.2026, 19 Uhr Laufzeit: 14.02. – 31.05.2026 In ihrem Œuvre beschäftigt sich die Künstlerin mit Grenzwissenschaften, Mythologie, Anthropologie und Ritualästhetik. Für den ehemaligen Blumen Corso, der zugleich als Festivalzentrum des Projekts fungiert, entwickelt sie eine ortsspezifische Installation aus Masken, Figuren und Artefakten, die auf die Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudes Bezug nimmt. Mystic Muscles versteht sich als Allegorie jener unsichtbaren Kräfte, die künstlerische Ideen in sinnlich erfahrbare Formen überführen, und verweist zugleich auf die von Kohlmann geschaffenen mythologisch anmutenden Wesen – sogenannte Non-Humans. |
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Gelehrten-Gedenken in der Universitätsstadt Gießen. Medien, Orte und Probleme der ErinnerungVortrag von Prof. Dr. Sigrid Ruby Mittwoch, 4. März 2026, 19 Uhr Im Vortrag wird die Bandbreite der Gelehrten-Memoria in der Universitätsstadt Gießen an ausgewählten Beispielen vor Augen geführt und im Kontext historischer Traditionen diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt zum einen auf den gewählten Medien und auf der Ortsbezogenheit der einzelnen Monumente. Inwiefern leisten sie eine erkennbare Verbindung von städtischer und universitärer Topografie, wo und warum erschließen sie sich nicht oder nur bedingt als Sinnbilder von Gelehrsamkeit? Schließlich gilt es zu fragen, ob oder inwiefern die Tradition des Gelehrten-Gedenkens in die Zukunft fortgeschrieben werden kann oder soll. Welches Image hat die heutige Wissenschaft, welches will sie sich geben? Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig |
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Neue Bewerbungsrunde für ein Auslandsstudium über Erasmus+
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Gastvortrag: Kleinwuchs – Zur Kunstgeschichte eines besonderen Körperphänomens
von Dr. Verena Suchy Kleinwüchsige Menschen waren von den Fürstenhöfen der Frühen Neuzeit nicht wegzudenken. Als sogenannte Hofzwerg*innen nahmen sie bedeutende, zum Teil privilegierte, aber gleichzeitig extrem exponierte Positionen ein. Die Historikerin Eva Seemann bezeichnet sie treffend als „Institutionalisierte Außenseiter“. Immer wieder wurden sie von den bedeutendsten Künstler*innen ihrer Zeit portraitiert, stellten ihre besonders kleinen, zeitgenössische Proportionslehren in Frage stellenden Körper doch eine besondere künstlerische Herausforderung dar. Solche bildlichen Darstellungen bedienten die Schaulust frühneuzeitlicher Betrachter*innen und konsolidierten und (re-)produzierten zeitgenössische Körperideale. Doch wohnt Darstellungen devianter Körperlichkeit immer auch ein subversives, bestehende Normen untergrabendes Moment inne. Der Vortrag widmet sich bildlichen Darstellungen von Kleinwuchs und bettet sie in ihre Kunst- und Körpergeschichtlichen zusammenhänge ein. Zudem gibt er erste Einblicke in die Konzeption der Sonderausstellung „Auf Augenhöhe. Kleinwuchs in Kunst- und Kulturgeschichte“, die Hessen Kassel Heritage 2027 zeigen wird. |
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Registrierungsaktion an der JLU Gießen
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"Tiere in der Kunst: Von Vögeln und Menschen"
Eine interdisziplinäre Seminarsitzung im Rahmen
des Seminars "Tiere in den Medien" am Klinikum Veterinärmedizin.
Leitung: Dr. Sebastian Borkhardt
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Mach mit und zeig Haltung!
Gießen ist eine weltoffene, solidarische und vielfältige Stadt. Dafür stehen wir gemeinsam und sichtbar! Ob als Organisation, Verein, Partei, Unternehmen oder Einzelperson: Wir lassen nicht zu, dass Hass, Rassismus und rechte Hetze unseren Alltag vergiften. Mehr Infos unter VIELFALT-VERBINDET-GIESSEN.DE |
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Lebensstation, Schauplatz, Sehnsuchtschiffre.
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Ein Schild gegen Diskriminierung, für Respekt und eine offene Universität
Die Institute für Evangelische Theologie, Katholische Theologie und Kunstpädagogik haben sich entschieden, ein markantes Schild im Foyer des gemeinsam genutzten Hauses H im Philosophikum II zu platzieren, das ein gemeinsames Selbstverständnis in Lehre und Forschung formuliert. Sie sprechen sich darin für Vielstimmigkeit und Toleranz in Lehre und Forschung aus und machen deutlich, dass sie sich für ein respektvolles und demokratisches Miteinander einsetzen.
Das Schild wird feierlich enthüllt
am Mittwoch, den 12.11.2025, 18 Uhr, im Foyer von Haus H, Philosophikum II.
„Akademischer Rechtsextremismus“Damit das Schild einen Dialog eröffnet, wird Dr. Alexandra Kurth, Politikwissenschaftlerin und ausgewiesene Extremismusforscherin am Institut für Politikwissenschaft, einen Vortrag halten:
am Donnerstag, den 13.11.2025, 17 Uhr, im Haus H, Philosophikum II, Raum 118
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De-/Re-/Kontaminierungen im Kunstfeld nach 1945
Prof. Dr. Sigrid Ruby (JLU Gießen) und Dr. Annabel Ruckdeschel (Universität Zürich) sind mit dem gemeinsamen Beitrag "Unauffällig erfolgreich. Überlegungen zum künstlerischen Mittelfeld in Nationalsozialismus und Nachkriegszeit" auf der Tagung vertreten und werden in diesem Zusammenhang auch noch einmal das Lehrprojekt zum Künstler Walter Kröll (SoSe 2022) thematisieren. Unter dem Titel „De-/Re-/Kontaminierungen im Kunstfeld nach 1945“ laden das documenta Institut Kassel und das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Georg Kolbe Museum Berlin und dem Kunstpalast Düsseldorf am 3. November 2025 in den Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin ein. Die Tagung stellt die Zeitgeschichte des Kunstbetriebs aus interdisziplinärer Sicht in den Mittelpunkt und untersucht Umgangsformen mit Belastung und Kontaminierung im Kunstfeld nach 1945. |
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Geschichten und Geschichte – Peter Kurzecks Spiel mit Ort und Zeit
Mittwoch 22. Okt. 2025, 19 Uhr |
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Sommerfest und Book Launch
Bericht GAZ vom 23. Juli 2025 (Dagmer Klein) |
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Sommerfest und Book Launch der Kunstgeschichte, 18. Juli 2025
Herzliche Einladung zu Book Launch und Sommerfest. Die Autorinnen und Autoren beginnen um 16:00 Uhr mit der Vorstellung ihrer Neuerscheinungen. Im Anschluss daran (ca. 17.00 Uhr) freuen wir uns auf ein zwangloses Miteinander bei Essen, Trinken, Sommer und guter Laune. Ein Caterer wird für einen erschwinglichen Betrag Essen und Trinken ausgeben. Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich über den QR-Code oder https://forms.gle/4odbWLTF4QYQGnax5 anzumelden. Vielen Dank! |
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Abschlusstagung des SFB 138 "Dynamiken der Sicherheit"
Zum Programm |
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Lehrplanplakat SoSe 2025 |
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Neuerscheinung im April 2025: "Hein Heckroth – Bühnenbildner, Filmdesigner, Maler", hrsg. v. Marcus Kiefer u. Sigrid Ruby
Hein Heckroth (1901–1970) war als Bühnenbildner, Kostümentwerfer, Produktionsdesigner, Maler und Zeichner ein bedeutender Akteur im Kunstleben seiner Zeit. Er schuf die Ausstattung für Theaterproduktionen ersten Ranges, zum Beispiel für das von Kurt Jooss choreografierte Tanzdrama Der grüne Tisch (1932). Der legendäre Ballettfilm The Red Shoes (1948) erhielt durch Heckroths Entwürfe sein Gepräge und brachte ihm den Oscar in der Kategorie „Best Art Direction (Color)“ ein. Doch obwohl Heckroth als Szenograf über Jahrzehnte mit vielen Theater- und Filmgrößen aufs Engste zusammenarbeitete und als Maler wiederholt – auch posthum – durch Ausstellungen gewürdigt wurde, ist die Landkarte seiner ruhelosen und wechselvollen Karriere noch voller weißer Flecken. Das Buch trägt dazu bei, Heckroths Werkbiografie weiter und tieferdringend zu erkunden und ihn als einen exemplarischen Akteur der Moderne greifbar zu machen. In den einzelnen Beiträgen geht es deshalb sowohl um die Rekonstruktion biografischer Stationen Heckroths als auch um eine differenzierte Einordnung des Künstlers und seines vielgestaltigen Schaffens in die historischen Kontexte. Mit Beiträgen von Marcus Kiefer, Sigrid Ruby, Daniel Cremer, Ian Christie, Susanne Marschall, Guido Altendorf, Henning Engelke und Katharina Weick-Joch. Jonas-Verlag, ISBN:978-3-89445-610-8 Rezension von Dagmar Klein (Gießener Allgemeine, 15.4.2025) Rezension von Björn Gauges (Gießener Anzeiger, 16.4.2025) Programm zur Verleihung des Hein-Heckroth-Bühnenbildpreises 2025 an Vegard Vinge und Ida Müller, Stadttheater Gießen, 27. April 2025 (Bericht der Gießener Allgemeinen, 28.4.2025) |
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Auszeichnung von Prof. Dr. Sigrid Ruby für ihre Arbeit zur InstitutsgeschichteWir gratulieren Prof. Dr. Sigrid Ruby zur Auszeichnung des von ihr herausgegebenen Sammelbands „150 Jahre Kunstgeschichte an der Universität Gießen“. Die Justus-Liebig-Universität hat ihr hierfür den Preis für die beste Arbeit zur Geschichte der JLU verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Akademischen Festakts am 28. November 2024 statt. Die Gießener Allgemeine hat hierüber berichtet. |
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Exklusive Jubiläums-Graphikedition zum Bestellen!
Anlässlich des Jubiläums hat die Künstlerin Sabine Funke die Graphikserie "orbit" entworfen, die über die Galerie am Dom in Wetzlar erhältlich ist. Dabei handelt es sich um eine kunsthistorische Besonderheit, um die das Organisationsteam des Festaktes gebeten hatte, zumal die Malerin dem Institut und der Stadt Gießen seit vielen Jahren verbunden ist. So stellte die Künstlerin bereits 1984 im Rahmen der vom damaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Bernd Growe initiierten und betreuten Reihe „Atelier im Seminar“ in den Räumen des Instituts für K unstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen aus. Von Studierenden konzipiert, ermöglichte diese Ausstellungsreihe es ihnen, erste Erfahrungen im Kontakt mit Künstler*innen und der Präsentation von Objekten zu sammeln. Ein Jahr später steuerte Sabine Funke dem Gießener Kunstweg das Werk „Winkel 85“ bei, das als Leihgabe zwei Jahre vor Ort blieb. 1996 wurden ihre Bilder im Alten Schloss gezeigt, eines davon ging in den Bestand des Oberhessischen Museums über. Es folgten Ausstellungen im Uniklinikum Gießen, genauer im Kapellengang und im großen Eingangsfoyer. |
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Ausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) an der Professur für Neuere und Neueste KunstgeschichteWissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) Die Stelle ist an der Professur für Neuere und Neueste Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-H. Zur ausführlichen Ausschreibung Bewerbungen sind bis zum 30. Mai 2025 über unser Onlineformular unter Angabe der Referenznummer 295/04 möglich. |
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Ausstellung des wiederentdeckten Kollosalbildes von Hein Heckroth bei der "Nacht der Museen", Frankfurt am Main, 10. Mai 2025 |
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Gastvortrag von Romana Sammern am 08. Mai 2025
Der Vortrag diskutiert die Verflechtungen zwischen Kunst, Naturgeschichte und Kosmetik am Hof von Erzherzog Ferdinand II. von Tirol und Philippine Welser. Die überlieferten Rezeptbücher, Badeeinrichtungen und die Sammlungsobjekte aus Schloss Ambras zeugen von einer umfassenden Kultur des Körpers, in der Kunst, Medizin und höfische Repräsentation untrennbar verbunden waren. Kosmetik diente dabei nicht nur der Verschönerung und Gesundheitspflege, sondern fungierte als Medium der Wissensproduktion und dynastischen Selbstinszenierung. Die Analyse zeigt, dass sich diese Praktiken an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunsttheorie und politischer Symbolik bewegten und Teil der Ordnung von Körper und Wissen in der Frühen Neuzeit waren. CV: Die Kunsthistorikerin Romana Sammern forscht und lehrt zur Schnittstelle von Körper, Bild und Medizin in der Frühen Neuzeit an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst (Universität Salzburg/Universität Mozarteum Salzburg). 2011 promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin (Hurenbilder, Böhlau 2014). 2024 habilitierte sie sich an der Universität Passau in Kunstgeschichte und Bildwissenschaft. ACHTUNG: Der Gastvortrag findet im Raum AStW 44, 101 statt |
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Exkursion für BA-Studierende Kunst in den Alpen. Innsbruck und Tirol (28.09.-5.10.2025)
Ziel der Exkursion (28.09.-5.10.) ist die historische Region Tirol als zentrale europäische Transferlandschaft der bildenden und bauenden Künste. Zunächst werden wir die Region südlich des Brennerpasses um Brixen (heute Italien) kennenlernen, dann die nördlich davon rund um Innsbruck (heute Österreich), wo wir auch unser Partnerinstitut besuchen werden. |
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Herzlich willkommen im Sommersemester 2025Liebe Studierende, |
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Gastvortrag am 06. Februar 2025 Dr. Jana Graul (Termin vom 30.01.2025 entfällt)
Abstract Im 15. Jahrhundert rückte in Italien ein mysteriöses Künstlervolk in den Fokus der Aufmerksamkeit: die Telchinen. Diese Künstler der Urzeit waren der griechischen Mythologie zufolge Meereswesen, die in den Sümpfen vor Rhodos hausten. Der antiken Geschichtsschreibung galten sie als Dämonen und Magier, aber eben auch als exzellente Bildhauer. Sie hatten den Ruf, regelrechte Koryphäen auf dem Gebiet der Metallbearbeitung gewesen zu sein, weshalb man bedeutende Erfindungen von Götterstandbildern in Bronze und selbst von Neptuns Dreizack auf sie zurückführte. Aber die kreativen Telchinen begleitet ein Laster: je nach Tradierung heißt es entweder, sie seien dem Neid verfallen oder aber wegen der hohen Qualität ihrer Kunst ausgesetzt gewesen. Der Vortrag beleuchtet wie einfallsreich sich Künstler der Frühen Neuzeit der mythologischen Figuren bedienten, um sich in Verbindung mit dem Neid als Ausnahmetalente zu inszenieren. Kurzbio: Dr. Jana Graul ist Kunsthistorikerin; ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kunst und Kunsttheorie der Frühen Neuzeit, mit Schwerpunkt Italien und Europa. Sie promovierte 2020 an der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Arbeit zu Invidia als Künstlerlaster. Neid in Kunst und Kunstliteratur der Frühen Neuzeit, die mit dem Publikationspreis der Bibliotheca Hertziana/ Max-Planck-Institut, dem Promotionspreis der Benvenuto Cellini-Gesellschaft (Frankfurt am Main) sowie dem Hans-Janssen-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ausgezeichnet wurde. Sie erhielt Stipendien und Fellowships u.a. von DAAD, Kunsthistorisches Institut in Florenz-Max-Planck-Institut, Gerda Henkel-Stiftung, Istituto Nazionale di Studi sul Rinascimento (Florenz), Deutsches Studienzentrum in Venedig und der Kolleg-Forschungsgruppe Imaginarien der Kraft an der Universität Hamburg. Sie war als Wissenschaftliche Assistentin am Kunsthistorischen Institut in Florenz/ Max-Planck-Institut und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kolleg-Forschungsgruppe BildEvidenz an der Freien Universität Berlin und an der Bibliotheca Hertziana/ Max-Planck-Institut in Rom tätig. Sie lehrte an der Universität Freiburg und vertritt seit Oktober 2023 die Professur von Prof. Dr. Frank Fehrenbach (50%) am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. |
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13. bis 31. Januar 2025: Posterausstellung Frauen in der frühchristlichen, byzantinischen und frühislamischen KunstJustus Liebig Universität Gießen, Foyer des Hörsaalgebäudes (Haus A), Philosophikum I, Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen Studierende aus der Türkei und Deutschland beschäftigten sich 2024 im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Auslandsamt (DAAD) geförderten Projekts Aesthetic Approaches between the Early Christian, Byzantine and Early Islamic World mit Darstellungen von Frauen in der frühchristlichen, byzantinischen und frühislamischen Kunst. Das Kooperationsprojekt der Istanbul Technical University, der Middle Eastern Technical University Ankara und dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt ist im DAAD-Programm „Higher Education Dialogue with the Muslim World“ angesiedelt und wurde von 2023 bis Ende 2024 gefördert. Das Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen ist mit Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie und Aylin Yeni an dem Projekt beteiligt. Im Mittelpunkt des Programms stehen die Beziehungen zwischen Orient und Okzident und dem facettenreichen Austausch auf vielen Ebenen. Die Studierenden nahmen für die Posterausstellung in einem interkulturellen Vergleich Darstellungen und Biographien von Frauen im Mittelalter in den Fokus. Die ausgewählten Künstlerinnen, Mäzeninnen und Gelehrte verbinden die am Projekt beteiligten Disziplinen Kunstgeschichte, Byzantinistik, Byzantinische und Islamische Archäologie und Kunstgeschichte sowie Architekturgeschichte, um jenseits von Staatsgrenzen in den wissenschaftlichen Dialog zu treten. |
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Fachprogramm der Kunstgeschichte bei den Hochschulinformationstagen (HIT) 2025
Das Institut für Kunstgeschichte informiert online und in Präsenz über das Studium des Fachs Kunstgeschichte an der JLU: Di., 28. Januar 2025, 15.30 Uhr (via Zoom): Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Aufbau, Inhalte, Perspektiven (zur Online-Veranstaltung) Dr. Matthias Schulz Mi., 29. Januar 2025, 11.00-12.30 Uhr (Hörsaal A3, Philosophikum 1): Einführung in Aufbau und Inhalte des Studiums der Kunstgeschichte an der JLU Dr. Annabel Ruckdeschel Fragerunde Schnuppervorlesung "Marketing mit Alten Meistern? Wie Werbung Kunst (aus-)nutzt" Prof. Markus Späth Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Programm und zur Anmeldung für die Hochschulinformationstage an der JLU |
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Di, 21.1.: Gastvortrag von Dr. Ioanna Christoforaki: "Hospitaller Rhodes: The Land of the Knights at the Age of the Crusades"Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Seminars von Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie, "Crusader Art: Romanesque and Gothic Art and Architecture in the Crusader Kingdoms of the Eastern Mediterranean", ohne Anmeldung. |
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ISSS 24, 28.-30. Oktober 2024, ParisDas Institut für Kunstgeschichte ist bei der Tagung der International Society for the Study of Surrealism an der American University of Paris vertreten. Prof. Dr. Sigrid Ruby organisiert das Panel "L'Allemagne et le surréalisme", 28. Oktober, 9.30-11 Uhr Zudem finden Vorträge unserer Institutsmitglieder statt: Prof. Dr. Sigrid Ruby: Surrealism and/in Exile. German Émigré Artists in the UK, 28. Oktober, 9.30 Uhr Dr. Annabel Ruckdeschel: "Useful arguments against an inhuman reality?". On the reception of Surrealism in the GDR by the journal Bildende Kunst, 28. Oktober, 10 Uhr Jennifer Jäger, M.A.: Kay Sage's "Plan to assist French Artists", 29. Oktober, 10.30 Uhr |
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Finissage der Sonderausstellung "Moderne + Mittelalter. Die Baukunst des Hugo von Ritgen"Am 10. Oktober 2024 haben wir im Oberhessischen Museum Gießen das Ende der erfolgreichen Ausstellung "Moderne + Mittelalter. Die Baukunst des Hugo von Ritgen" gefeiert. Sinnbildlich für die geglückte Kooperation – sowohl historisch wie auch bzgl. der Ausstellung – zwischen Justus-Liebig-Universität Gießen und der Technischen Hochschule Mittelhessen erfolgte im Ausstellungsraum die feierliche Übergabe einer Replik des bronzenen Relief-Porträts von Hugo von Ritgen durch die THM an Frau Prof. Dr. Sigrid Ruby vom Institut für Kunstgeschichte der JLU. Anschließend führte die Kuratorin Yvonne Rickert ein letztes Mal durch die Ausstellung. Gießener Allgemeine Zeitung, 15. Oktober, Artikel von Dagmar Klein: "Ritgen in Bronze für die Universität" |
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Ausstellung im Oberhessischen Museum, 11. April bis 20. Oktober 2024Am 10. April wurde im Oberhessischen Museum die Ausstellung Presse: Gießener Allgemeine Zeitung, 8.4.2024, Artikel von Karola Schepp: "Gießens Genialer Baumeister" Der von Sigrid Ruby und Yvonne Rickert herausgegebene Ausstellungskatalog kann über das |
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Begrüßung der Erstsemester WiSe 24/25Liebe Studienanfängerinnen und Studienanfänger,
Für die Studierenden im 1. Hauptfach bieten wir zur ersten Orientierung eine Einführungswoche im Rahmen des Mentoringprogramms der JLU an (7.–11.10.). Zusätzlich bieten wir Veranstaltungen an, die über den Studienverlauf informieren: B.A. Hauptfach: Di. 8.10, 14.00–15.15 Uhr, Phil I, Haus G, Raum G 333 Allen B.A.-Erstsemesterstudierenden des Fachs Kunstgeschichte bieten wir das Modul „Einführung in das Studium der Kunstgeschichte“ an, das mehrere Lehrveranstaltungen in diesem Wintersemester und auch im kommenden Sommersemester 2025 umfasst und Ihnen als Fundament für das Studium der Kunstgeschichte dienen wird. Im jetzt beginnenden Semester gehören dazu das Seminar „Einführung in das Studium der Kunstgeschichte I“ von Dr. Annabel Ruckdeschel (Di. 14–16 Uhr) sowie ein begleitendes Tutorium von Jana Marie Hammer (Mo. 14–16 Uhr). Bitte beachten Sie, dass der Besuch der Veranstaltungen im Einführungsmodul verpflichtend ist, um ab dem 3. Semester aufbauende Veranstaltungen besuchen zu können. Im Namen des gesamten Institutskollegiums wünsche ich Ihnen ein spannendes und ertragreiches erstes Semester! Prof. Dr. Markus Späth |
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"Kantorowicz Reconsidered" - Interdisciplinary Workshop in Wolfenbüttel, 25.-27. September 2024
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Festakt 150 Jahre Kunstgeschichte an der Universität Gießen |
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Gastvortrag zur Ausstellung im Oberhessischen Museum, 12. Juni 2024Gastvortrag im Oberhessischen Museum Gießen am Mittwoch, 12. Juni 2024, 18 Uhr:
Christine Tauber, Ludwig-Maximilians-Universität München:
"Im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen". Historismus und rückwärtsgewandte Utopie auf Schloss Neuschwanstein
Ort: Altes Schloss, Brandplatz 2, Netanya-Saal
Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Moderne + Mittelalter. Die Baukunst des Hugo von Ritgen"
Ludwig II. von Bayern war kein Märchenkönig. Er gehörte der Riege der glücklosen Herrscher des 19. Jahrhunderts an, die an der Aufgabe scheiterten, in Zeiten fortschreitender politischer Modernisierung weiterhin Monarchen sein zu müssen. Der bayerische König reagierte auf diese Anforderungen mit Regression in unzeitgemäße Reiche der Kunst. Er errichtete sich utopische Fluchtburgen, in denen er sich ganz in seine Innenwelt zurückzog. Ludwig II. war mit aller Macht bemüht, sein maßloses Majestätsbewusstsein in seinen Bauprojekten ins Leben zu zwingen. In Schloss Neuschwanstein schuf er sich vor allem im Thronsaal und im Sängersaal, der denjenigen der Wartburg reproduzierte, eine der Wirklichkeit enthobene und der Zeit entrückte Gegenwelt zur bedrängenden politischen Realität. Nur in dieser selbstgeschaffenen rückwärtsgewandten Utopie konnte er noch als legitimer Alleinherrscher regieren.
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Wandrelief von Walter Kröll an neuem Ort präsentiert - Prof. Dr. Sigrid Ruby bei der feierlichen EröffnungWenn Grundschüler nach den Osterferien in den Neubau der Limesschule in Pohlheim ziehen, werden sie dort in der Schulmensa auf das viel diskutierte Wandrelief Walter Krölls treffen, das umgezogen und nun erstmals der Öffentlichkeit vor gestellt worden ist. Sigrid Ruby hatte mit Annabel Ruckdeschel und Studierenden der Kunstgeschichte über den umstrittenen Künstler Walter Kröll geforscht und sprach anlässlich der Neuaufhängung des Metallreliefs in der Schulmensa. Zum Artikel im Gießener Anzeiger vom 14.03.2024 |
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Vortrag von Prof. Dr. Tina Hartmann: "Androzentrische Amazonen" am Freitag, 12. April 2024 |
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Aktuelle Ausschreibung für geförderte Auslandsaufenthalte mit Erasmus+
Studierende der Kunstgeschichte (ab 3. Fachsemester) können sich noch bis 19.01.2023 für einen Auslandsaufenthalt (1 oder 2 Semester) an unseren Partnerinstituten in Gent, Innsbruck und Łódź im Studienjahr 2024/25 bewerben. Weitere Informationen und Bewerbung an Prof. Dr. Markus Späth (Erasmusbeauftragter Kunstgeschichte) |
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Netzwerkworkshop "Neues Denken und neue Technologie? Interdisziplinäre Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformation"
Liebe Mitglieder und Angehörige des Fachbereichs 04, Interessierte Studierende erhalten nach erfolgreicher Anmeldung ab Januar die Möglichkeit, sich auf den Webseiten des Netzwerkworkshops über einzelne Themen weiterführend zu informieren. Wir freuen uns sehr über Ihr hoffentlich reges Interesse, bitten Sie diese Einladung möglichst unter Professor:innen, Mitarbeitenden und Studierenden bekannt zu machen, und grüßen herzlich Netzwerkworkshop "Neues Denken oder Neue Technologie?" |
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Die Kunstgeschichte stellt sich vor - Hochschulinformationstage 2024 (HIT)
Studieninteressierte haben Ende Januar die Möglichkeit, das Studienangebot von THM und JLU in Gießen, Friedberg und Wetzlar zu erkunden und erste Hochschulatmosphäre zu erleben. Im Rahmen der Fachprogramme stellt sich die Kunstgeschichte vor: 23. Januar 2024, 13 Uhr, Onlineprogramm 24. Januar 2024, 11-12.30 Uhr, in Präsenz im Philosophikum I Anmeldungen sind bis zum 17. Januar 2024 möglich. Ausführliche Informationen zur Anmeldung un zum Programm finden Sie hier. |
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Eröffnungen der Ausstellung "Die Landschaft Ubbelohdes - hier und jetzt", 19. und 22. Oktober 2023In diesem Wintersemester bietet Dr. Susanne Ließegang in der Übung Kuratieren – Hier und Jetzt – Die Landschaften des Malers, Graphikers und Illustrators Otto Ubbelohde (1867–1922) unseren Studierenden Einblicke in ihre kuratorische Arbeit an einer Ausstellung, zu deren beiden Eröffnungen all Interessierten herzlich eingeladen sind: DIE LANDSCHAFT UBBELOHDES — HIER UND JETZT DIE LANDSCHAFT UBBELOHDES — HIER UND JETZT VOR GOSSFELDEN Der Landschaftsmaler und Graphiker Otto Ubbelohde (1867–1922) ist mit seiner Illustrationsgraphik, vor allem seinen Grimm'schen Märchenzeichnungen, und seinen Landschaftsgemälden bekannt geworden. Um freie Kunst zu schaffen, hat er sich zusammen mit seiner Frau Hanna im Jahr 1900 in der offenen Flussaue der Lahn nahe seiner Geburtsstadt Marburg in einem eigens entworfenen Künstlerhaus niedergelassen. Mit seiner Malerei hat er dort die direkte Begegnung mit der Natur gesucht. Die Ausstellungen rücken diese Naturnähe in unterschielichen Aspekten in den Fokus und befragen sie "hier und jetzt" neu. Die reichen Bestände der Otto Ubbelohde-Stiftung und des Kunstmuseums Marburg, ergänzt um Arbeiten aus öffentlichen und privaten Sammlungen, ermöglichen einen weitgefächerten Blick auf sein Werk. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. |
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Book Launch: Sigrid Ruby & Inken Schmidt-Voges (Hrsg.), Haus - Geschlecht - Sicherheit. Diskursive Formierungen in der Frühen Neuzeit
Der SFB Dynamiken der Sicherheit lädt ein zum Book Launch von Sigrid Ruby & Inken Schmidt-Voges (Hrsg.), Haus - Geschlecht - Sicherheit. Diskursive Formierungen in der Frühen Nuezeit (= Politiken der Sicherheit/ Politics of Security, Bd. 12), Baden-Baden: Nomos 2023. Ort/Zeit: 31. Oktober 2023, 18.00-19.00 Uhr, online Anmeldung: sfb138-books Moderation: Kesenia Stanicka-Brzesicka (Herder Institut Marburg) Kommentare: Michaela Hohkamp (Universität Hannover) und Katharina Krause (Philipps-Universität Marburg) Sicherheit wurde in der Frühen Neuzeit viel umfassender verstanden als heute und war eng mit gesellschaftlicher Ordnung und Stabilität verknüpft. Eine zentrale Rolle spielte dabei die heteronormative Geschlechterordnung, zu deren Legitimierung die Hierarchie und Arbeitsteilung im Haus wesentlich beitrugen. 13 Beiträge aus Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Philosophie und Theologie untersuchen die Entstehung und Ausformung dieser Zusammenhänge. Ihr übergeordnetes Interesse gilt Texten, Bildern und Praktiken, die in der Renaissance eine Wissensordnung und visuelle Kultur von Sicherheit ausprägten, die noch heute im gender security gap greifbar wird. |
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Begrüßung der ErstsemesterLiebe Studienanfängerinnen und Studienanfänger, im Namen des Instituts für Kunstgeschichte heiße ich Sie herzlich in unserem Fach willkommen! Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für ein Studium der Kunstgeschichte entweder als Haupt- oder Nebenfach entschieden haben. Wir bieten Ihnen für das Studium der Kunstgeschichte als einer historischen Geisteswissenschaft ein thematisch und epochal breites und vielfältiges Lehrangebot. Für die Studierenden im 1. Hauptfach bieten wir zur ersten Orientierung eine Einführungswoche im Rahmen des Mentoringprogramms der JLU an (9.–13.10.), die von Henry Hellemann geleitet wird. Zusätzlich bieten wir Veranstaltungen an, die über den Studienverlauf informieren: B.A. Hauptfach: Di. 10.10, 14.00–15.15 Uhr, Phil I, Haus G, Raum G 333 B.A. Nebenfach: Di. 10.10., 15.45–17.00 Uhr, Phil I, Haus G, Raum G 333 M.A. Haupt- und Nebenfach: Do. 12.10., 15.00 Uhr, Phil I, Haus G, Raum G 338 Allen Erstsemesterstudierenden des Fachs Kunstgeschichte bieten wir das Modul "Einführung in das Studium der Kunstgeschichte" an, das mehrere Lehrveranstaltungen in diesem Wintersemester und auch im kommenden Sommersemester 2024 umfasst und Ihnen als Fundament für das Studium der Kunstgeschichte dienen wird. Im jetzt beginnenden Semester gehören dazu das Seminar "Einführung in das Studium der Kunstgeschichte I" von Prof. Dr. Markus Späth (Do. 14–16 Uhr oder Do. 16–18 Uhr) sowie ein begleitendes Tutorium von Jana Marie Hammer (Mo. 14–16 Uhr oder Di. 16–18 Uhr). Bitte beachten Sie, dass der Besuch der Veranstaltungen im Einführungsmodul verpflichtend ist, um ab dem 3. Semester aufbauende Veranstaltungen besuchen zu können. Im Namen des gesamten Institutskollegiums wünsche ich Ihnen ein spannendes und ertragreiches erstes Semester! Prof. Dr. Sigrid Ruby |
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Interner Workshop "Forschungsfeld Surrealismus im deutschsprachigen Raum", Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris, 28.-29. September 2023
Die Teilnehmenden präsentieren ihre Projekte in drei Sektionen: 1. Surrealismus und Deutschland, 2. Forschungsprojekte zum Surrealismus, 3. Berichte aus der kuratorischen Praxis und den Archiven. Das vorrangige Ziel des Workshops besteht darin, die deutschsprachige Forschung aus dem musealen und universitären Raum zum Surrealismus erstmals zusammenzuführen, persönliche Begegnungen vor Ort zu ermöglichen und so Impulse für ein wissenschaftliches Netzwerk zu geben, das in der mittleren Zukunft vielfältige Aktivitäten entwickeln kann. Konzept und Organisation: Weitere Informationen finden Sie im Programm sowie unter ArtHist.net. |
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Neu: Erasmus-Aufenthalte in GentAb dem Wintersemester 2023/24 sind wechselseitige Erasmus-Aufenthalte an unserem Institut und dem Vakgroep Kunst-, Muziek-, en Theaterwetenschappen der Universiteit Gent möglich. Wir freuen uns auf einen intensiven gegenseitigen Austausch! Für weitere Informationen schauen Sie bitte unter Internationales/ Erasmus. |
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Jetzt als studentische Hilfskraft bewerben!Das Institut für Kunstgeschichte sucht zum 01. November 2023 eine Studentische Hilfskraft (m/w/d) im Umfang von 20 Stunden im Monat für zunächst ein Jahr. Eine Vertragsverlängerung (auf max. 36 Monate) ist möglich und wird angestrebt.
Voraussetzungen:
Wir bieten Ihnen:
Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf) richten Sie bitte bis zum 25. August 2023 per Mail an Barbara.Stommel@kunstgeschichte.uni-giessen.de. Bei Fragen stehen wir Ihnen unter dieser Mailadresse oder auch gerne telefonisch unter 0641-99 28281 zur Verfügung (B. Stommel). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! |
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Call for Papers "Zukunftsträume"Internationale Abschlusstagung des DFG-Graduiertenkollegs "Europäische Traumkulturen" (GRK 2021), Universität des Saarlandes, 8.-10. Februar 2024 Deadline: 30. Juni 2023 Das Graduiertenkolleg "Europäische Traumkulturen" an der Universität des Saarlandes geht in sein neuntes und letztes Jahr und möchte auf seiner Abschlusstagung nicht nur zurück, sondern insbesondere nach vorne schauen und sich dem Zukunftsgehalt des Zum Call for Papers |
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Jetzt für einen Erasmus-Aufenthalt bewerben! |
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Exkursion nach Wien im Sommersemester 23PD. Dr. Ulrike Ilg bietet im kommenden Sommersemester eine Exkursion zum Thema "Wien – Vom Historismus bis zum Jugendstil" an. Elisabetta Cau, M.A. wird das gleichnamige Vorbereitungsseminar veranstalten. Studierende haben die Gelegenheit, Originale in Wien kennenzulernen. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt wie üblich unter Flexnow. Datum der Exkursion nach Wien: 7. bis 16. August 2023 |
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Workshop "Infrastructures of Publishing & Critiquing", 3.‒5. April 2023, Museum of Contemporary Art, Zagreb
International workshop within the framework of the research group "(Un)Mapping Infrastructures: Transnational Perspectives on Modern Art, 1900-1970" in cooperation with the Museum of Contemporary Art and the Academy of Fine Arts, University of Zagreb Organizers: Leonida Kovač (Zagreb), Christa-Maria Lerm Hayes (Amsterdam), Annabel Ruckdeschel (Giessen) Workshop location: Museum of Contemporary Art, Av. Dubrovnik 17, 10010 Zagreb, ŠKOLICA (ground floor) Program The workshop enquires into infrastructures of publishing and critiquing in (and of) modern art with a special focus on the Eastern and South-Eastern Europe and its broader transnational relations. It will examine transregional networks, material conditions, institutions, and relationships that shaped and enabled forms of publication and criticism in the field of art. Infrastructures of publishing and critiquing provide material, social, media and communicative as well as institutional resources. All of these infrastructural dimensions must be available for publishing and critiquing: Without material infrastructures (paper, printing possibilities), social relations (favorable position in networks), media and communicative conditions (postal system, radio, newspapers), and sponsoring institutions (both public and unofficial museums, archives, publishers, groupings), publishing and critiquing would be impossible. Conversely, the concrete shape of specific infrastructures of publishing and critiquing can only be described if these aspects are investigated. A perspective on infrastructures of publishing and critiquing illuminates blind spots and thus far neglected aspects pertaining to art and its interactions with societal processes. Infrastructures established in the past provide instances for re-use, emulation, contestation, experiment and appropriation. They also constitute openings for (us as) art world actors to guide future potentialities. |
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Café Magnétique: Import/Export, Jüdisches Museum Berlin
Vortrag von Annabel Ruckdeschel (JLU) im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung Paris Magnétique. 1905–1940 Ort/Zeit: Jüdisches Museum Berlin, Altbau 2. OG, Großer Saal Die Stadt Paris übt zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Sog auf die Künstler*innen Europas aus. Viele von ihnen, insbesondere jüdische Künstler*innen aus Osteuropa, fliehen vor Verfolgung und Armut oder emigrieren mit dem Wunsch nach einem künstlerischen Neubeginn. So entsteht in Paris eine lebendige Kunstszene, die nicht nur vom künstlerischen Import der Neuankommenden lebt, sondern ihre Ideen von Kunst und intellektuellem Austausch bald in die ganze Welt exportiert. Die Kunst der École de Paris wird zum Inbegriff der europäischen Moderne. Im ersten Teil der Veranstaltungsreihe Café Magnétique diskutiert Sophie Krebs, Chefkuratorin des Museums für Moderne Kunst der Stadt Paris, diese Sogwirkung der Stadt Paris auf europäische Künstler*innen. Die Kunsthistorikerin Annabel Ruckdeschel betrachtet anschließend die École de Paris aus umgekehrter Perspektive: Wie tragen die Künstler*innen diese Kunstideale aus Paris nach Italien, in die USA und nach Brasilien, und etablieren damit das Bild der Modernen Kunst schlechthin? Café Magnétique: Die Caféhäuser von Paris fungierten als täglicher Begegnungsort und Treffpunkt, oft auch als erster Anlaufpunkt für Neuankommende. Sie waren Wohn- und Arbeitszimmer vieler Künstler*innen, und wesentlich für die Selbstorganisation der Migrant*innen in einer neuen, fremden Umgebung: Über die Cafés wurden Kontakte geknüpft, Zimmer vermittelt, Atelierplätze gefunden, Ausstellungen vorbereitet. Berühmte Pariser Cafés wie das Café de Dôme in Montparnasse waren Dreh- und Angelpunkt der migrantisch und nicht zuletzt jüdisch geprägten Kunstszene, die bald unter dem Namen École de Paris bekannt wurde. Die Reihe Café Magnétique lässt die Pariser Cafés im Glashof des Jüdischen Museums Berlin wiederaufleben und lädt bei Essen und Getränken zum Ideenaustausch über die École de Paris ein. Zum weiteren Programm |
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Kabinettausstellung im Oberhessischen Museum „Kunst im und nach dem NS: Zum Umgang mit Arbeiten von Walter Kröll (1911‒1976)“
Laufzeit: 7. September 2022 bis 29. Januar 2023 Ausstellungseröffnung: 12. Oktober 2022, 18:30 Uhr, Netanya-Saal, Oberhessisches Museum, Altes Schloss, Brandplatz 2 Öffnungszeiten: Di-So, 10-16 Uhr Eintritt frei Am Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen wird 46 Jahre nach dem Tod von Walter Kröll (1911‒1976) sein Leben und Werk im Rahmen einer Lehrveranstaltung neu aufgearbeitet. Anstoß für das Seminar war die öffentliche Diskussion um Krölls Metallrelief (1965) an der Limesschule in Watzenborn-Steinberg, die exemplarisch für die Auseinandersetzung mit „Kunst am Bau“ und die häufig problematische Vergangenheit ihrer Künstler*innen steht. In enger Zusammenarbeit mit dem Oberhessischen Museum, das den Nachlass von Walter Kröll hält, ist nun eine Ausstellung zum Thema entstanden, die auch diese kritischen Fragen adressiert. Kröll war in der Hitlerjugend aktiv, im Jahr 1943 Gründungsmitglied des Oberhessischen Künstlerbunds (OKB), präsentierte seine Werke auf der Gauausstellung in Frankfurt am Main und schuf ein „Führer-Bildnis“ für die Neue Aula der Ludwigs-Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterrichtete er Malen und Zeichnen an der Justus-Liebig-Hochschule und schuf zahlreiche Werke der Kunst am Bau in Gießen und im Umkreis. Kröll ist damit kein Einzelfall, sondern typisch für eine Vielzahl von Künstler*innen, die im Nationalsozialismus künstlerisch erfolgreich waren und nach 1945 ihre Karrieren fortsetzten. Kunst am Bau bot ihnen häufig ein Auftragsfeld. Wie sich im Zuge der Recherchen gezeigt hat, sind Arbeiten von Walter Kröll im Gießener Raum vielerorts zu finden – vor allem an und in Schulen, Kindergärten, Krankhäusern und anderen öffentlichen, zum Teil auch privaten Bauten. Bemerkenswert sind nicht nur die technische und stilistische Bandbreite seines künstlerischen Werks, sondern auch seine berufliche Laufbahn, die diversen Tätigkeiten, die Kröll ausübte, seine relative Wandlungsfähigkeit und auch seine persönlichen Netzwerke, insbesondere in der Region. Die Kabinettausstellung leistet einen Beitrag zur Diskussion, wie mit den Werken Krölls im öffentlichen Raum heute umgegangen werden kann, indem sie einen Überblick über die Biografie und das Werk des Künstlers bietet. Sie beleuchtet sowohl Brüche als auch Kontinuitäten zwischen dem NS und der Nachkriegszeit anhand von Gemälden, Entwurfsskizzen, Graphiken und ausgewählten schriftlichen Archivalien. Die Ausstellung präsentiert Ergebnisse aus der Arbeit mit Archivmaterial und dem Künstlernachlass. In einzelnen Feldforschungen haben die Studierenden noch erhaltene Werke der Kunst am Bau von Walter Kröll im Gießener Raum und darüber hinaus wieder ausfindig gemacht und dokumentiert. (Broschüre) Ab dem 7. September 2022 können Interessierte einen ersten Einblick in die noch wachsende Ausstellung erhalten. Die Gießener Allgemeine Zeitung hat hierüber am 10. Sept. berichtet. Kuration: Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der JLU, Leitung: Prof. Dr. Sigrid Ruby, Annabel Ruckdeschel, M.A. |
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Fachprogramm der Kunstgeschichte bei den Hochschulinformationstagen
Die Kunstgeschichte stellt sich bei den Hochschulinformationstagen (HIT) vor und gibt einen Überblick über das B.A.-Studium. Programm, 25. Januar 2023, 11.00-12.30 UhrOrt: Hörsaal 5, Haus A, Philosophikum I, Otto-Behaghel-Str. 10, 35394 Gießen 11:00 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Annabel Ruckdeschel M.A. 11:40 Uhr: Gespräch mit Studierenden + Fragerunde 12:15 Uhr: Kurzvorlesung "Ist das Kunst?", Prof. Dr. Sigrid Ruby Zusätzliches digitales Angebot am 27. Januar 2023, 14.00-15.00 UhrOffene Sprechstunde (digital) Zur Veranstaltung in BigBlueButton |
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![2024-09_Kantorowicz revisisted (Poster)[3151911].jpg](https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb04/institute/kunstgeschichte/kunstgeschichte/karteikartenseiten/2024-09_kantorowicz-revisisted-poster-3151911.jpg/@@images/image-600-3942ecd0f064356ae48bac27b1e645b8.jpeg)











