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Überblick

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Ab WS 2022/23 werden im Masterstudiengang „Interdisziplinäre Studien zum östlichen Europa“ eine deutsch- und eine englischsprachige Studienoption angeboten. Der Fächerumfang der Optionen ist unterschiedlich, bitte schauen Sie sich das Schaubild unter „Studienaufbau“ zur Verdeutlichung an.


Der Masterstudiengang hat zum Ziel, interdisziplinäre osteuropabezogene Kulturkompetenz sowie umfassende Methodenkompetenzen in verschiedenen Wissenschaftsbereichen zu vermitteln. Es werden kulturelle, geschichtliche, rechtliche, politische und wirtschaftliche Prozesse im östlichen Europa analysiert, reflektiert und bewertet. Es soll die selbständige Aneignung, Umsetzung und kritische Bewertung von Modellen und Theorien erlernt sowie das wissenschaftliche Urteilsvermögen und das sprachliche Ausdrucks- und Kommunikationsvermögen geschult werden. Studierende sollen befähigt werden, eigenständige Analysen komplexer Sachverhalte durchzuführen sowie eigene Projekte zum östlichen Europa zu planen, durchzuführen und auszuwerten.

Die herausstechenden Merkmale des Masterstudiengangs sind:

  • frühe Heranführung an die interdisziplinäre Osteuropaforschung bereits mit Aufnahme des Studiums
  • berufsfeld- und praxisbezogene Ausbildung durch Projektarbeit und Praktika
  • eine alle Regionen des östlichen Europas abdeckende Forschung und Lehre
  • die Verbindung der osteuropabezogenen Disziplinen mit der Turkologie und die Diskussion der Frage nach der Zugehörigkeit dieser Region zu Europa (steht momentan in der deutschsprachigen Option zur Verfügung)
  • die zeitliche Breite in der Lehre zu Osteuropa vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
  • die enge Kooperation mit dem Herder-Institut Marburg und dem im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Graduate Centre for the Study of Culture, das herausragenden Absolventen des MA exzellente Weiterbildungsmöglichkeiten bietet.