Aktuelles
- SCIENCE UNDER PRESSURE - Eine Veranstaltung zur Wissenschaftsfreiheit
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16. Juni 2026 um 18.00 Uhr im Netanya-Saal,
Im Alten Schloss, Brandplatz 2, 35390 GießenDie politischen und strukturellen Angriffe gegen Wissenschaftler*innen und einzelne Forschungsdisziplinen nehmen zu. Sie bedrohen die im Grundgesetz, Art. 5, garantierte Freiheit von „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre“. In Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern werden im September dieses Jahres neue Landtage gewählt. Laut den aktuellen Umfragen zeichnet sich in beiden Bundesländern ein Wahlsieg der Alternative für Deutschland ab. Diese Partei stellt in ihren „Regierungsprogrammen“ radikale wissenschaftspolitische Forderungen auf und plant demnach massive Eingriffe insbesondere in die Wissenschaftsfreiheit. Der Verein „Wissenschaft für uns in Sachsen-Anhalt e.V.“ setzt sich dafür ein, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu verbessern, die Freiheit der wissenschaftlichen Arbeit und der Hochschullehre zu verteidigen und den eigentlich selbstverständlichen weltoffenen Austausch von Wissen und Wissenschaftler*innen zu erhalten.
In der Podiumsdiskussion „Science Under Pressure“ begegnen sich Prof. Dr. Rainhold Sackmann vom Verein „Wissenschaft für uns in Sachsen-Anhalt e.V.“, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, die ehemalige Präsidentin der Universität Paderborn, Tobias Cepok, Referent für Hochschulen und Forschung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, und Prof. Dr. Bettina Brockmeyer, Historikerin an der Justus-Liebig-Universität. Im Gespräch werden die Hintergründe dieser Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit und deren potenzielle Gefahr nicht nur für den Wissenschaftsstandort Deutschland, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes erörtert. Ein Ziel besteht darin, aus den unterschiedlichen Erfahrungs- und Kenntnisständen heraus und unter Einbezug des anwesenden Publikums strategische Ideen für die gemeinsame Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit zu entwickeln.Die Debatte moderiert Prof. Dr. Sigrid Ruby, Justus-Liebig-Universität.
- Was macht die Kunst?
- Studierende des Instituts für Kunstpädagogik der JLU zeigen vom 27. Mai bis 28. Juni 2026 ihre Abschlussarbeiten im KiZ – darunter Installation, Malerei, Film und künstlerischer Forschung Eröffnung: Mittwoch, 27.5., 18 Uhr
- Ökologie der Geister
- Das Verständnis eines Ortes bedeutet das Verständnis unserer Geschichte Zeitraum des künstlerischen Projektes: 2026 bis 2027
- Neuerscheinung - Jana Tiborra : Produktives Zweifeln. Theoriebildungen zu Erfahrungs- und Bildungsprozessen, ausgehend von fotografischen Bildern im Kontext postkolonialer Ambivalenzen und Hybridität.
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Vier künstlerische Positionen bilden den Ausgangspunkt dieser theoriebildenden Arbeit: Pieter Hugo (The Hyena and Other Men I & II, 2005, 2007), Nomusa Makhubu (Self-Portrait Project, 2007–2013), Guy Tillim (Jo’burg, 2004) und Santu Mofokeng (Train Churches, 1986). So unterschiedlich ihre fotografischen Ansätze und Positionierungen auch sind, verbindet die Künstler:innen ein sensibler und kritischer Blick für die Problemstellungen und Herausforderungen postkolonialer Gesellschaften. Sie setzen sich kritisch mit ihren eigenen Verstrickungen in koloniale Blickstrukturen auseinander. Die Rezeption dieser fotografischen Serien erzeugt Irritationen, wirft Fragen auf und eröffnet Räume der Uneindeutigkeit. Sie ermöglicht die Erfahrung von Ambivalenz – einem zentralen Charakteristikum postkolonialer Bildwelten. Die Fotografien erscheinen dadurch zugleich faszinierend und unbequem. Aus kunstpädagogischer und bildungstheoretischer Perspektive besitzen sie das Potenzial, Erfahrungs- und Bildungsprozesse anzustoßen, sofern die Ambivalenz produktiv gewendet werden kann.
Die theoriebildenden Überlegungen dieser Arbeit setzen sich zum Ziel, diese Erfahrungs- und Bildungsprozesse genauer zu konzipieren und damit zentrale Aspekte einer postkolonial orientierten Kunstpädagogik herauszuarbeiten. Konzepte aus postkolonialen Theorien, wie die Hybridisierung, sowie kunstpädagogische Ansätze des Zeigens und Sehens dienen dabei als analytisches Instrumentarium, um Bedingungen und Möglichkeiten eines postkolonialen Anderssehens zu ergründen.
Hier finden Sie einen Link zur Publikation.
- ART_ED. Perspektiven aktueller Kunstpädagogik
- Gern möchten wir auf das neue Lehrformat ART_ED. Perspektiven aktueller Kunstpädagogik aufmerksam machen und die in diesem Zusammenhang stattfindenden Vorträge am IfK. Die Vorträge sind gerahmt durch zwei begleitende kunstpädagogische Seminare (Prof. Dr. Johns/ Prof. Dr. Schnurr). Abseits der Seminare sind die Vorträge für alle interessierten Studierenden und Kolleg*innen geöffnet.
- Da kann man nicht meckern
- Da kann man nicht meckern Ina Weises Arbeiten widmen sich dem vermeintlich Alltäglichen – einer beiläufigen Redewendung, einer architektonischen Form oder einer kleinen Geste –, in denen sich Geschichte sedimentiert hat. Ausgehend von vertrauten Materialien und Situationen legt sie zwischen Dresden und Gießen, Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart, die Schichten persönlicher Erfahrungen sowie kollektiver Prägungen frei. In Installationen, Stickereien, Fotografien und Malereien wird so das Beiläufige zum Bedeutungsträger einer Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Gegenwart und der Frage, wie tief die Vergangenheit bis heute in uns fortwirkt. 16. April – 16. Mai 2026 Eröffnung 16. April, 18:00 Uhr KiZ / Kongresshalle Gießen Südanlage 3a, Gießen Begrüßung und einführende Worte von Prof. Martin Schepers und Dr. Alma-Elisa Kittner, Institut für Kunstpädagogik Artist Talk mit Dr. Kerstin Flasche am 16. Mai, 16:00 Uhr (Gießener Kulturnacht)
- CFP »Zukünfte_bilden«
- Am 24.-25. September 2026 findet am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen die Jahrestagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung unter dem Titel » Zukünfte_bilden« statt. Hier geht's zum CFP.
- Prüfungsverwaltungssystem FlexNow
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Ab 02.12.2024 werden die Leistungen am IfK über FlexNow verwaltet. Informationen dazu finden Sie hier.
- Sprechzeiten des Sekretariats
- Das Sekretariat am IfK bietet wöchentliche Sprechzeiten an. Wichtige Informationen und Hinweise zur Bearbeitung Ihrer Anliegen finden Sie