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Professur für Empirische Bildungsforschung

Betrachtet man die Entwicklung der Bildungslandschaft in den letzten Jahren, so stellt man fest, dass Kinder und Jugendliche zunehmend auch außerhalb der Schule bzw. des Unterrichts lernen. Dieser Bildungsbereich, den wir international mit dem Begriff Extended Education zusammenfassen, steht im Zentrum der Forschungsbemühungen an der Professur für Empirische Bildungsforschung. Wir beschäftigen uns hier speziell mit den Fragen der pädagogischen Qualität dieser Angebote, was die Kinder und Jugendlichen tatsächlich in ihnen lernen und welche Heranwachsenden welche Programme und Aktivitäten im Bereich der Extended Education besuchen. Wir tun das unter anderem im Rahmen der hessischen Ganztagsschulstudie, dem nationalen Konsortium zur Entwicklung von Ganztagsschulen, dem nationalen Bildungspanel oder dem Internationalen Network on Extracurricular & Out-Of-School Time Educational Research. Im November 2013 haben wir hierzu ein internationales Journal mitgegründet (International Journal for Research and Extended Education).

 

Die Professur für empirische Bildungsforschung unterstützt das vom Tutorienprogramm Tut! ins Leben gerufene Peer-Mentoring im Studiengang "Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt "Außerschulische Bildung", das seit dem Wintersemester 2024/25 angeboten wird. In diesem bieten Studierende aus höheren Semestern den Kommilitoninnen und Kommilitonen in der Studieneingangsphase Beratung, Begleitung und Unterstützung.