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Schmieder, Claudia, Dr.

Claudia.Schmieder@archaeologie.uni-giessen.de | Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Claudia Schmieder

 
Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus D Raum 14        
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Tel: 0049-641-99-28056
 

 

 Curriculum Vitae

 Publikationen

 

 

Forschungsschwerpunkte

  • Digitale Archäologie; insbesondere VR und AR
  • (Inter-)Medialität und Materialität im Kontext bildwissenschaftlicher Fragestellungen
  • Transmediale Phänomene und Darstellungsstrategien
  • Wahrnehmungs- und Interaktionsräume visueller Medien
  • Kaiserzeitliche Musivik
  • Spätklassische und Frühhellenistische Plastik

 

Projekte

  • Wahrnehmungsdispositive am Übergang von Spätklassik zu Frühhellenismus

Das Projekt hat zum Ziel, die sukzessiven Veränderungen von der spätklassischen zur frühhellenistischen Epoche, die aus kunsthistorischer Perspektive keinesfalls wie aus historischer Warte mit dem Tod Alexanders des Großen im Jahr 323 v. Chr. in einem kontrastreichen Bruch zu fassen sind, gattungsübergreifend aus einem kulturwissenschaftlichen Ansatz heraus und unter intensiver Hinzunahme textueller Quellen als perspektivische Vektoren hinsichtlich der ihnen zugrundeliegenden zeitgenössischen Wahrnehmungsdispositive zu untersuchen. Besonders stehen hierbei jene Phänomene im Zentrum der Untersuchung, welche sich als transmedial gültige Darstellungsstrategien bzw. Erwartungshorizonte nachweisen und so als Elemente spezifischer Dispositive fassen lassen, welche reziprok in Wirkung treten.

Digitale Technologien spielen eine zentrale Rolle in Forschung wie Wissensvermittlung. Sie werden nicht nur in der Entwicklung von Entdeckungs-, Symbolisierungs- und Kommunikationswerkzeugen eingesetzt, sondern auch für interaktives Feedback genutzt. Das Herzstück der Virtuellen Archäologie ist die 3D-Modellierung, die uns archäologische Objekte als kulturelle Schöpfungen in Raum, Zeit und ursprünglichem dreidimensionalen Nutzungskontext begreifen und erforschen lässt. 3D Visualisierungen von Objekten und Artefakten können daher auf vielfältige Weise in Lehrkontexten wie in musealen Erlebnisszenarien eingesetzt werden. Sie bieten insbesondere Studierenden die Möglichkeit, Objekte, die aus konservatorischen Gründen eine besondere Aufbewahrung und Handhabung erfordern, im digitalen Raum von allen Seiten zu betrachten und zu analysieren. Unvollständige oder nur fragmentarisch erhaltene Objekte können virtuell ergänzt und Artefakte in ihrem ursprünglichen Aufstellungskontext rekonstruiert werden. Zugleich bietet die virtuelle Aufbereitung von Artefakten die Möglichkeit, verschiedene Objektgattungen einander gegenüberzustellen und in einem direkten Vergleich zu untersuchen. Im Rahmen des Projektes wird ein virtueller Ausstellungsraum konzipiert, der als Experimental-Labor zur Schulung im Umgang mit Objekten, zu methodenorientierten und interdisziplinären Lehrformaten sowie für die Gestaltung von studentischen Sonderausstellungen genutzt werden kann. 

 

Lehrveranstaltungen

Aktuelle Lehrveranstaltungen