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Klassische Philologie

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Die Klassische Philologie in Gießen widmet sich der antiken Literatur in all ihren Epochen und Gattungen, wobei griechische und lateinische Texte der Kaiserzeit besonders im Fokus unserer Forschungen stehen. Deren methodischer Schwerpunkt liegt in kultur- und literaturwissenschaftlichen Fragestellungen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klassischen Philologie für eine kontinuierliche Vernetzung von Forschung und Lehre fruchtbar machen. Wir entwickeln und pflegen ein eigenständiges E-Learning-Angebot, vermitteln an Universität und Schulen die historisierende Aussprache der alten Sprachen und bringen unser Fach durch Ausstellungen, Lesungen und weitere Aktivitäten der interessierten Öffentlichkeit näher. Unsere Studentinnen und Studenten profitieren von Modulen, in denen alle Inhalte und Veranstaltungen sorgfältig aufeinander abgestimmt sind, von kleinen Lerngruppen, die zur Auseinandersetzung mit der antiken Literatur motivieren, sowie von einer intensiven Betreuung durch die Lehrenden.

Kontakt Klassische Philologie

Klassische Philologie
Otto-Behaghel-Straße 10 G
35394 Gießen

Tel:  0049-641-99-28051

Fax: 0049-641-99-28059

Leitung Latinistik
Prof. Dr. Helmut Krasser

Leitung Gräzistik
Prof. Dr. Peter v. Möllendorff

Sekretariat
Bettina Kozy

Aktuelles

Aktuelles

Aktuelle Mitteilungen

 

 

Die Justus-Liebig-Universität verleiht Dr. des. Saskia Schomber für ihre Dissertation

Formen narrativer Ästhetik in spätgriechischer Troja-Epik

den Preis für die beste Dissertation des akademischen Jahres 2024/25 innerhalb der Sektion Sprach-, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften sowie Philosophie

Neuerscheinung:

Dionysios von Halikarnass
Über die Wortfügung
Peter von Möllendorff, Saskia Schomber (Hrsg.)

Herausgegeben, übersetzt und erläutert von Peter v. Möllendorff und Saskia Schomber, unter Mitarbeit von Elisabeth Horz und Lisa-Marei Stalp sowie Katrin Dolle und Maximilian Höhl 

Im augusteischen Rom entstand ein einzigartiges Zeugnis antiker Stilreflexion: „Über die Wortfügung“ (Περὶ συνθέσεως ὀνομάτων) ist die ausführlichste und detaillierteste Schrift über Stilbildung, die aus der Antike erhalten ist. Der Grammatiker und Rhetoriker Dionysios aus Halikarnassos entfaltet darin in didaktischen Schritten den Weg zur vollendeten Sprachbeherrschung – von der korrekten Aussprache einzelner Laute über die Bildung von Silben, Wörtern und Wortgruppen bis hin zur Gestaltung von Satz und Periode.

Die zweisprachige Ausgabe bietet neben dem griechischen Text erstmals eine vollständige Übersetzung ins Deutsche. Eine fundierte Einleitung, ausführliche Anmerkungen sowie mehrere Appendices erschließen das Werk in seiner historischen und systematischen Bedeutung und runden die Ausgabe ab.

https://www.hiersemann.de/Ueber-die-Wortfuegung-9783777225197

Neuerscheinung:

Bilder der Bildung
Griechisch - deutsch
Herausgegeben von: Peter von Möllendorff in Zusammenarbeit mit Jens Gerlach

Band V befasst sich mit dem kaiserzeitlichen Ideal der ‘Paideia’, beginnend mit einer Liste berühmter langlebiger Menschen. In weiteren Texten verschiebt Lukian Disziplinen wie Astrologie, Pantomimentanz und Gymnastik ins Bildungszentrum, während er zentrale Diskurse wie die Geschichtsschreibung hinterfragt. Schließlich lässt er Vertreter der Bildung über bildende Kunst und Rhetorik diskutieren und entführt uns an den Rand der gebildeten Ökumene. 

Fünfter Band der neuen Lukian-Gesamtausgabe

https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110704259/html

Neuerscheinung:

Brief und Macht
Pseudonyme Briefsammlungen der Antike
Herausgegeben von: Émeline Marquis und Peter von Möllendorff, Satz: Katrin Dolle

Der vorliegende Band ist den pseudonymen Briefsammlungen gewidmet, also fiktiven Briefen; er bewegt sich also auf der Schnittstelle zwischen Studien zum antiken Brief einerseits, zur antiken Fiktion andererseits. Diese in erster Linie in der griechischen Kaiserzeit blühende Gattung enthält Briefe, die unter dem Namen berühmter historischer und legendärer Persönlichkeiten (Kaiser, Politiker, Philosophen, Weise, Intellektuelle) verfasst werden und sich mit deren Verhältnis zur Macht beschäftigen. Das Thema der Macht und ihres Gegenstückes, der Ohnmacht, ist in diesen Sammlungen omnipräsent und bildet ihren essentiellen Gegenstand, ja ihren eigentlichen Daseinszweck. Die zehn Beiträge des Bandes zeigen an ausgewählten Beispielen, in welchen diskursiven Feldern und auf welche Art und Weise mit Hilfe von und in Briefen Macht nicht nur reflektiert, sondern gerade eben auch ausgehandelt und nicht zuletzt ausgeübt wird. Dies betrifft zunächst und besonders eindringlich Fragen der politischen Macht, ebenso aber auch Fragen der Machtausübung in zwischenmenschlichen Verhältnissen und in der intellektuellen Auseinandersetzung. Mit der Erforschung des fruchtbaren Themas der Macht trägt der Band dazu bei, die Besonderheiten fiktionaler Briefe eingehender ins Licht zu rücken. 
Band 109 der Reihe Millennium-Studien / Millennium Studies

https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111612249/html

 

Euripides
Elektra
Herausgegeben von: Bernd Seidensticker in Zusammenarbeit mit Peter von Möllendorff, Satz: Katrin Dolle

Die euripideische Elektra behandelt wie die gleichnamige Tragödie des Sophokles das letzte Kapitel der unheilvollen Geschichte der Atriden, und wie dieser hat auch Euripides die Tochter Agamemnons in den Mittelpunkt seiner Stücks gestellt. Seine Gestaltung des Stoffs ist weit weniger bekannt als das Stück seines Zeitgenossen und Konkurrenten, die realistische Entheroisierung von Personen, Situation und Atmosphäre und die Schaffung eines ganz neuen untragischen Tons sind aber nicht weniger interessant.
Der hier vorgelegte Band ist der erste deutsche Kommentar zu dem Stück seit Weckleins schmalem Kommentar aus dem Jahre 1906. Er wendet sich nicht nur an Studierende und Forschende der Klassischen Philologie, sondern, wie alle Bände der Reihe, nicht zuletzt auch an einen größeren Kreis von Interessenten aus benachbarten Literaturwissenschaften und vom Theater.

https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110796537/html

 

 

Aristophanes
Wolken
Herausgegeben von: Gerrit Kloss in Zusammenarbeit mit Peter von Möllendorff, Satz: Katrin Dolle

In den Wolken lässt Aristophanes zwei Welten mit komischer Wucht aufeinanderprallen: die des ungebildeten Bauern Strepsiades und die des stadtbekannten Intellektuellen Sokrates, der in höheren Sphären schwebt und abstruse 'Forschungen' betreibt. Um Schulden, die sein Sohn gemacht hat, nicht zurückzahlen zu müssen, will Strepsiades von Sokrates das 'ungerechte Argument' lernen. Der moralisch zweifelhafte Plan geht erst auf, als der Sohn anstelle des Vaters bei Sokrates in die Lehre geht, aber anders, als alle Beteiligten sich vorstellen …
Die Uraufführung 423 v. Chr. war kein Erfolg, aber Aristophanes war von dem Stück weiterhin überzeugt und überarbeitete es. Es sind diese 'zweiten' Wolken, die wir haben. Die Sokrates-Figur machte sie zu einer der meistdiskutierten Komödien, aber es steckt viel mehr darin. Das Stück spielt Gegensätze und Konflikte aus, die im Athen jener Jahre erlebt und debattiert wurden: Stadt und Land, Alte und Junge, überkommene und moderne Erziehung, Alltagsverstand und wissenschaftliche Spekulation, traditioneller Götterglaube und sophistischer Relativismus, nicht zuletzt Gefahren durch und für Sprache. Dies alles erschließt die Ausgabe mit Einführung, griechischem Text, Prosaübersetzung und Kommentar.

https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110344639/html

 

Die Toten / Die Lahmen / Die Narren
Griechisch - deutsch
Herausgegeben von: Peter von Möllendorff in Zusammenarbeit mit Jens Gerlach

Das ‚lange 19. Jahrhundert‘ sah drei Gesamtübersetzungen der Schriften des Lukian aus Samosata: Wieland (1788/89), Pauly (1827–1832) und Fischer (1886/87). Die Neuübersetzung, nach Werkgruppen gegliedert, bezieht ihre Berechtigung aus Wielands Feststellung, große Texte müssten alle 30 bis 40 Jahre neu übersetzt werden, um den Veränderungen der Sprache Rechnung zu tragen. Der vierte Band enthält Lukians Schriften über die Toten.

Vierter Band der neuen Lukian-Gesamtausgabe
Lukian gilt als einer der vielfältigsten und am stärksten rezipierten Autoren der griechischen Antike
Neue deutsche Übersetzung von Peter von Möllendorff 

 

Personen

Personen


Prof. Dr. Helmut Krasser [mehr...]

- Leitung Latinistik -

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 143

Ab 1.4.2026 im Ruhestand


Tel: 0049-641-99-31020

Helmut.Krasser@klassphil.uni-giessen.de


 


Prof. Dr. Peter von Möllendorff [mehr...]

- Leitung Gräzistik -

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 130


Sprechzeiten: Mi 12–13 Uhr (und nach Vereinbarung)


Tel: 0049-641-99-31030

Peter.v.Moellendorff@klassphil.uni-giessen.de


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Privatdozenten


PD Dr. Ursula Bittrich [mehr...]

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G

 

Ursula.Bittrich@klassphil.uni-giessen.de

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Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Lisa-Marei Stalp

- Latinistik -

 

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 145

Tel: 0049-641-99-31034

Sprechzeiten: Di., 10–12 und nach Vereinbarung 


 

Dr. Vera Binder [mehr...]

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 141


Tel: 0049-641-99-31032

Vera.Binder@klassphil.uni-giessen.de

Katrin Dolle M.A. [mehr...]

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 140


Tel: 0049-641-99-31033

Katrin.Dolle@klassphil.uni-giessen.de


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Sekretariat


Bettina Kozy [mehr...]

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus D Raum 9

Sprechzeiten: Di und Do 9–12 Uhr

Tel: 0049-641-99-28051

Bettina.Kozy@archaeologie.uni-giessen.de

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DoktorandInnen und Stipendiaten


Christine Netzler

- Doktorandin -

c.netzler@gmx.net


Dr. Leon Schmieder

Stipendiat der Neukirch-Stiftung

schmiedd@staff.uni-marburg.de

Prozessualität und Diskursivität repräsentierter Kriegshandlungen in der römischen Literatur

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, mit den diskursiven Strategien der Legitimation von Krieg und Gewalt in literarischen Texten der römischen Kaiserzeit und Spätantike (1.–6. Jh.) ein Themenfeld zu untersuchen, das nicht nur einen fachwissenschaftlichen Beitrag leistet, sondern auch Impulse für ein vertieftes Verständnis gegenwärtiger Debatten über die Deutung, Rechtfertigung und Darstellung von Gewaltkonflikten geben kann.



Dr. Lorenzo Vespoli

Stipendiat der Neukirch-Stiftung

lorenzo.vespoli96@gmail.com

 


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Hilfskräfte


 

Lorena Thiel

Tel. 49 (0) 641 - 99 31023

 


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Ehemalige Professurinhaber und Mitarbeiter/innen

Dr. des. Saskia Schomber [mehr...]

Dr. Helge Baumann [mehr...]

Jun.-Prof. Dr. Mario Baumann [mehr...]

Prof. Dr. Manfred Landfester † [mehr...]

Prof. Dr. Dennis Pausch [mehr...]

Prof. Dr. Ulrike Egelhaaf-Gaiser [mehr...]

Dr. Ivana Petrovic [mehr...]


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Latinum | Graecum

Latinum & Graecum / Kompetenzzentrum Antike

 

Latinum

   

Graecum

 

   

Lisa-Marei Stalp

lisa-marei.stalp@klassphil.uni-giessen.de

Tel. 49 (0) 641 - 99 31034

Raum G 145

 

Sprechstunde: Nach Vereinbarung per Mail

   

Katrin Dolle

E-Mail

Tel. 49 (0) 641 - 99 31033

Raum G 140

 

Sprechstunde: Nach Vereinbarung per Mail

Klausurtermine: 23.3.2026, 10-12 Uhr


Wiederholungstermin: 10.4.2026, 10-12 Uhr 


   

Klausurtermine:


Wiederholungstermin:


Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu:

   

 

 

 

Bibliothek

Bibliothek

 

Um Zutritt zu der Bibliothek der Klassischen Philologie zu erhalten, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Lisa-Marei Stalp (lisa-marei.stalp@klassphil.uni-giessen.de). 

 

 

   
   
   
   

 

 

-> Bibliotheksordnung

 

Archiv

Archiv

 

 

 

 

VIRTUAL PROLEPSES:
R
EADERLY UNCERTAINTY AND OTHER NARRATIVE EFFECTS IN GREEK LITERATURE

 

Internationale Tagung vomm 8. -  11. Juni 2022 auf Schloss Rauischholzhausen

Organisatoren: Peter von Möllendorff, Saskia Schomber, Aldo Tagliabue

 

The Senses on Edge. Overstrained and Fading Senses in Ancient Literature

 

Internationale Tagung am 1. und 2. Juli 2022 auf Schloss Rauischholzhausen

Organisatoren: Helge Baumann & Leon Schmieder

 

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Neuerscheinung:
Katrin Dolle und
Semjon Aron Dreiling (Hrsg.)

Space Oddities

Die homerische Irrfahrt in Bildkünsten und Populärkultur 1800–2021 (Europa – USA – Südamerika)

 

In der von Mobilität und Migrationsbewegungen geprägten globalisierten heutigen Welt, der Suche nach dem stets Neuen, aber auch nach Spiritualität und Heimat, erfährt die unbestimmte Fahrt des in der homerischen Odyssee zunächst namenlos bleibenden ἀνήρ (Mensch), der als Οὔτις (Niemand) scheitert und reüssiert, als ein zeitloses, für unterschiedliche Bereiche adaptierbares Konstrukt eine neue Hochkonjunktur.

Der vorliegende Band liefert einen weitreichenden Überblick über die Rezeption des Sujets in den Bildenden Künsten und der Populärkultur aus verschiedenen kulturellen Kontexten von Europa bis Nord- und Südamerika und möchte zu weiterer interdisziplinärer und transmedialer Forschung anregen.

 

 

Neuerscheinung:
Hrsg. Peter von Möllendorff und
Gernot Michael Müller

Gespräch und Erzählung

Strategien und Funktionen des Narrativen im antiken Dialog

 

Trotz seiner beachtlichen Konjunktur von der Antike bis zur Moderne hat die literaturwissenschaftliche Forschung die gattungstypologischen Spezifika des Dialogs erst in jüngerer Zeit wahrgenommen. Ausgangspunkt war die Einsicht, dass die für ihn charakteristische Wechselrede zwischen zwei oder mehreren Sprecherinstanzen kein nur gefälliges Gestaltungselement darstellt, sondern den Schlüssel für seine Interpretation. Daneben wurde der Dialog von affinen Textsorten abgegrenzt, etwa vom Traktat oder vom Drama. Wenig diskutiert wurde allerdings bislang, ob und inwieweit der formale Spielraum des Dialogs auch narrative Elemente umfasst und welche eigenen, von genuin narrativen Gattungen zu unterscheidende Lösungen er bei deren Adaptation generiert.

 

 

Ab sofort erhältlich: QVIZ ILLE? Das Quiztett zur Römischen Literaturgeschichte

Studierende der Klassischen Philologie haben im Sommersemester 2021 unter dem Titel QVIZ ILLE? (Wer ist das?) ein Lernspiel zur Römischen Literaturgeschichte entwickelt. Die gelungene Kombination aus Quartett, Quiz und Domino präsentiert Daten und Fakten zu 40 berühmten Schriftstellern der römischen Antike. Die Vorderseite jeder Karte zeigt die Spielinformationen für verschiedene Spielarten des Quartetts. Für die verschiedenen Quiz-Varianten befinden sich auf der Rückseite zehn knackige und skurrile Fakten, die vom Alltagsleben des jeweiligen Autors über witzige Anekdoten bis hin zu Zitaten reichen.

Das Spiel ist ab sofort im Uni-Shop der JLU erhältlich: https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/uni-shop/buecher/quiz-ille

Weiterführende Infos zum Projekt finden Sie hier:
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb04/institute/altertum/philologie/projekte-forschung/quiztett

 

Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis:

Im Rahmen des Akademischen Festaktes der Justus-Liebig-Universität Gießen am 26. November 2022 wurde eine am Institut für Altertumswissenschaften entstandene Dissertationen mit dem Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis prämiert. Dr. des. Leon Schmieder wurde für seine herausragende Dissertation „Deskription als narrativer Modus in der spätantiken lateinischen Dichtung" mit dem mit 4.000 Euro dotierten Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis in der Sektion Klassische Sprachen ausgezeichnet.

 

Wolfgang-Mittermaier-Preis:

 
Im Rahmen des Akademischen Festaktes der Justus-Liebig-Universität Gießen am 26. November 2022 wurden Prof. Dr. Helmut Krasser und Dr. Helge Baumann  in Anerkennung ihrer herausragenden Lehrveranstaltung (Übungen 1+2) "Hätten Sie's gewusst? Literaturgeschichte im Spiel“ mit dem mit 1.000 Euro dotierten Wolfgang-Mittermaier-Preis für hervorragende Leistungen in der akademischen Lehre ausgezeichnet. Das Vorschlagsrecht für diesen Preis liegt bei den Studierenden. Aus den beiden ausgezeichneten Lehrveranstaltungen ist das Quiztett „QVIZ ILLE?“ hervorgegangen.

 

 

Neuerscheinung:
Hrsg. Peter von Möllendorff

Lukian Rhetorische Schriften Griechisch - deutsch

Teil des mehrbändigen Werks Sämtliche Werke
In der Reihe Sammlung Tusculum

 

 

Das ‘lange 19. Jahrhundert’ sah drei Gesamtübersetzungen der Schriften des Lukian aus Samosata: Wieland (1788/89), Pauly (1827–1832) und Fischer (1886/87). Die Neuübersetzung, nach Werkgruppen gegliedert, bezieht ihre Berechtigung aus Wielands Feststellung, große Texte müssten alle 30 bis 40 Jahre neu übersetzt werden, um den Veränderungen der Sprache Rechnung zu tragen. Der erste Band enthält die im engeren Sinne rhetorischen Schriften Lukians.

-Erster Band der neuen Lukian-Gesamtausgabe
-Lukian gilt als einer der vielfältigsten und am stärksten rezipierten Autoren der griechischen Antike
-Neue deutsche Übersetzung von Peter von Möllendorff

 

 

27.11.2020

Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis:

Im Rahmen des Akademischen Festaktes der Justus-Liebig-Universität Gießen am 27. November 2020 wurde eine am Institut für Altertumswissenschaften entstandene Dissertationen mit dem Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis prämiert. Dr. des. Wiebke Nierste wurde für ihre herausragende Dissertation "Ekphrastische Dichtungen in der lateinischen Literatur der Spätantike" mit dem mit 4.000 Euro dotierten Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis in der Sektion Klassische Sprachen ausgezeichnet.

 

30.11.2018

Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis:

Im Rahmen des Akademischen Festaktes der Justus-Liebig-Universität Gießen am 30. November 2018 wurden zwei am Institut für Altertumswissenschaften entstandene Dissertationen mit dem Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis prämiert. Dr. Maria Backhaus wurde für ihre herausragende Dissertation "caedis imago – Mord(s)bilder. Anschauliche Aufzählungen tödlicher Gewalt bei Seneca und Lucan" mit dem mit 4.000 Euro dotierten Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis in der Sektion Klassische Sprachen ausgezeichnet. Ebenfalls in der Sektion Klassische Sprachen erhielt Dr. Helge Baumann den mit 2.000 Euro dotierten Dr. Dieter und Sigrun Neukirch-Preis für seine herausragende Dissertation "Das Epos im Blick. Literarische Rollenkonstruktionen in Martials Epigrammen und Statius’ Silvae“.

 

November 2018

Förderpreis des Philologischen Seminars Tübingen

Saskia Schomber hat für ihre Masterarbeit mit dem Thema „Schönheit und Schrecken. Zur Ästhetik und Poetik von Triphiodors /Einnahme Ilions/“ im November 2018 den Preis für Abschlussarbeiten des /Fördervereins des Philologischen Seminars Tübingen e.V./ verliehen bekommen.

 

Oktober 2018

Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis

Für ihre Dissertation "Der Kaiser als Leser. Panegyrik, performance und Poetologie in den carmina Optatians" erhielt Dr. Anna-Lena Körfer im Oktober 2018 den Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis für hervorragende kulturwissenschaftliche Dissertationen des International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC) an der Justus-Liebig-Universität. Der Preis ist mit 2.000€ dotiert. Die Arbeit ist bei DeGruyter in der Reihe Millennium-Studien (Band 77) erschienen (DOI: https://doi.org/10.1515/9783110657029).

 

Neuerscheinung von  Dr. Mario Baumann:

Welt erzählen. Narration und das Vergnügen des Lesers in der ersten Pentade von Diodors "Bibliotheke"

Hypomnemata 209, 2020

 

Diodor stellt in seinem Werk »Bibliotheke« die gesamte Geschichte vom Beginn der Menschheit bis in seine eigene Zeit dar und nimmt dabei die ganze bekannte Welt in den Blick. An diesen Anspruch eines »Erzählens von Welt« knüpft Mario Baumanns Untersuchung in doppelter Weise an: Zum einen greift er aus den erhaltenen Teilen der »Bibliotheke« die Bücher 1–5 als Thema heraus, die wie in einer großen Exposition die Welt als Raum der Geschichte vorstellen. Zum anderen rückt er die Erzählweise des Werks in den Mittelpunkt seiner Analyse und zeigt auf, wie die Lektüre des Textes bis heute Genuss bereitet.

 

Neuerscheinung von Annette Weissenrieder, Katrin Dolle (Hrsg.):

Körper und Verkörperung

Biblische Anthropologie im Kontext antiker Medizin und Philosophie

Ein Quellenbuch für die Septuaginta und das Neue Testament

In der Reihe: Fontes et Subsidia ad Bibliam Pertinentes, de Gruyter 2019

 

Inwiefern bilden medizinische und philosophische Erkenntnisse der Antike eine Grundlage zum Verständnis einer biblischen Anthropologie, wie sie uns in der Septuaginta und dem Neuen Testament begegnet? Annette Weissenrieder und Katrin Dolle eröffnen mit ihrem Quellenbuch neue Zugänge zur biblischen Anthropologie, indem sie die maßgeblichen anthropologischen Termini anhand medizinisch-philosophischer Quellentexte beleuchten. Den hier neu übersetzten Texten werden grundlegende Bemerkungen zu medizinisch-philosophischen Themen vorangestellt, weiterführende Forschungsanregungen zum Neuen Testament und zu medizinischen und naturphilosophischen Fragen komplementieren jedes Kapitel.