Workshop 3: VON DER FREMD- ZUR SELBSTDARSTELLUNG – FRÜHE SELBSTREPRÄSENTATIONEN VON SINTI*ZZE UND ROM*NJA (1850- 1950)
Der dritte Workshop beschäftigt sich mit frühen Selbstdarstellungen von Sinti*zze und Rom*nja in ihrem Verhältnis zu den Fremdreprä- sentationen in populären Wissensmedien. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Sinti*zze und Rom*nja in das über sie zirkulierende Wissen und in spektakuläre Repräsentationsmodi einschreiben und diese einem Rewriting oder einer Reappropriation unterziehen. Un- tersucht werden sowohl schriftliche Zeugnisse als auch performative Darbietungen.
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/romanistik/aktuelles/cal/ws3
- Workshop 3: VON DER FREMD- ZUR SELBSTDARSTELLUNG – FRÜHE SELBSTREPRÄSENTATIONEN VON SINTI*ZZE UND ROM*NJA (1850- 1950)
- 2026-11-23T00:00:00+01:00
- 2026-11-24T23:59:59+01:00
- Der dritte Workshop beschäftigt sich mit frühen Selbstdarstellungen von Sinti*zze und Rom*nja in ihrem Verhältnis zu den Fremdreprä- sentationen in populären Wissensmedien. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Sinti*zze und Rom*nja in das über sie zirkulierende Wissen und in spektakuläre Repräsentationsmodi einschreiben und diese einem Rewriting oder einer Reappropriation unterziehen. Un- tersucht werden sowohl schriftliche Zeugnisse als auch performative Darbietungen.
23.11.2026 bis 24.11.2026 (Europe/Berlin / UTC100)
Online. Link auf Nachfrage bei Prof. Dr. Kirsten von Hagen
Mögliche Akzentuierungen und Themenfelder:
- frühe performative Selbstpräsentationen (Schauspiel, Musik, Tanz, Zirkus)
- frühe literarische Selbstrepräsentationen
- Formen des Rewritings von Heterostereotypen
- Zusammenspiel von Selbstdarstellungen und Fremdrepräsentationen in ethnographischen Studien (Études Tsiganes )
Der Workshop versammelt interdisziplinäre wissenschaftliche Perspektiven auf Selbstpräsentationen von Sinti*zze und Rom*nja. Nach-
gegangen wird der Frage, wie diese sich, um von der ,Mehrheitsgesellschaft‘ wahrgenommen zu werden, in gängige Wissensformen und
spektakuläre Ästhetiken einschreiben und Formen des Rewritings und der Dekonstruktion von Mythen und Stereotypen aufweisen.