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Erfolgreicher Projektabschluss von Gießener Jugendliche forschen 2025

Das elfte Wissenschaftsfestival von Gießener Jugendliche forschen

Am 16.01.2026 fand das elfte Wissenschaftsfestival von Gießener Jugendliche forschen in den Räumen des Instituts für Biologiedidaktik statt. Seit den Osterferien arbeiteten und forschten die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen an Themen, die sie besonders interessierten und als spannend empfanden. Die Ergebnisse von mehreren Monaten eigenständiger Forschung stellten sie im Rahmen von Posterpräsentationen den Science Coaches sowie der Öffentlichkeit vor. Insgesamt nahmen zum zehnjährigen Jubiläum 16 Forschungsgruppen, bestehend aus 30 Schülerinnen und Schülern, teil. Diese wurden von 15 Mentorinnen und Mentoren unterstützt.

Gießener Jugendliche forschen (kurz: GiJufo) ist ein Projekt der Hermann-Hofmann-Akademie (HHA) und des Instituts für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Gießen. Das Projekt wurde 2015 von Prof. Ziemek und Dr. Roth-Brennecke gegründet und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13. Ihnen wird die Möglichkeit geboten, eigene Forschungsideen, -themen und -projekte aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Technik selbstständig zu entwickeln und zu erforschen. Betreut und angeleitet werden sie dabei von studentischen Mentorinnen und Mentoren, die am Institut für Biologiedidaktik speziell dafür ausgebildet werden. Für die Lehramtsstudierenden der Biologie bietet das Projekt zugleich die Gelegenheit, praxisnah im Rahmen des forschenden Lernens mit Schülerinnen und Schülern zusammenzuarbeiten.

Der Projektdurchlauf beginnt jährlich nach den Osterferien und endet kurz vor den Weihnachtsferien. In diesem Zeitraum entwickeln die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Studierenden aus ihren Ideen konkrete Forschungsfragen und -projekte, an denen sie über mehrere Monate hinweg arbeiten. Den Abschluss bildet ein Wissenschaftsfestival, das Anfang Dezember in den Räumen der Hermann-Hofmann-Akademie stattfindet. Dort präsentieren alle Forschungsgruppen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Die Präsentationen werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der JLU Gießen, den sogenannten Science Coaches, begutachtet und kommentiert. Im Gegensatz zu klassischen Wettbewerben werden keine Platzierungen vergeben. Vielmehr steht der Austausch im Vordergrund: Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Forschung einem breiten Publikum vorstellen und durch das Feedback der Science Coaches neue Impulse erhalten.

Der letzte Projektdurchlauf von Gießener Jugendliche forschen wird im Jahr 2027 stattfinden. Damit endet das Projekt nach zwölf erfolgreichen Jahren, in denen zahlreiche Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliches Forschen begeistert und nachhaltig gefördert wurden.