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Laufende Projekte

Hier finden Sie einen Überblick über alle laufenden Projekte an der Professur für Tierzüchtung.

Zirkulare Fütterungsstrategien in der ökologischen Hühnerhaltung - GreenChicken

Projektlaufzeit: 01.06.2023 bis 31.05.2027

Ziel des Projekts GreenChicken ist die Entwicklung von zukunftsfähigen Fütterungsstrategien in der ökologischen Hühnerhaltung mit den Wertschöpfungsketten Ei und Geflügelfleisch, bei gleichzeitiger Verbesserung der Umwelt- und Klimawirkungen.

Hierbei liegt der Forschungsschwerpunkt des Projektteilnehmers Institut für Tierzucht und Haustiergenetik, AG Tierzüchtung, auf den Effekten der Fütterung und der Hühnergenetik auf die Eiproduktion und die Junghahnmast. Hierzu wird ein Herkunftsvergleich hinsichtlich der erfassten Merkmale (Leistungsmerkmale, funktionale Merkmale, Parasitenresistenz, Umweltwirkungen) durchgeführt. Des Weiteren soll für den Einsatz der unterschiedlichen Proteinquellen Genotyp x Fütterungs-Interaktionen geschätzt werden. Weiterhin ist geplant einen Selektionsindex zu entwickeln, der die zuvor genannten erfassten Merkmale simultan unter Berücksichtigung merkmalspezifischer Grenznutzen beinhaltet. Ein weiteres Aufgabenfeld ist auf Grundlage einer durchgeführten Umfrage (Erzeugerbetriebe und jeweiliger Kundenkreis) die Zahlungsbereitschaft für einzelne Zuchtzielmerkmale zu ermitteln.

Das BMEL finanziert für vier Jahre das Forschungsprojekt „Zirkulare Fütterungsstrategien in der ökologischen Hühnerhaltung ( GreenChicken )“. In dem Projekt sind das Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Witzenhausen, die PROBENDA GmbH, Pfungstadt, und 5 Institute der Justus-Liebig-Universität sowie die Lehr- und Forschungseinrichtung Oberer Hardthof involviert. In der Projektlaufzeit werden drei Durchgänge vom Küken bis zur Legehennen- und Junghahnhaltung durchgeführt. Dies ist das Kernexperiment, auf dem alle weiteren Forschungsvorhaben aufbauen. Nach Beendigung der Hühnerhaltung werden die Auslaufflächen geerntet und es schließen sich bodenkundliche Untersuchungen an, um weitere Fragestellungen bezüglich Bodenfruchtbarkeit und Umwelteinflüsse bearbeiten zu können.

Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ( BLE )
im Rahmen des Bundeprogrammes Ökologischer Landbau ( BÖL ).