Workshop „AI in Materials Science: From Data to Discovery“
Am 10. und 11. November 2025 veranstaltete die Justus-Liebig-Universität Gießen den Workshop „AI in Materials Science: From Data to Discovery“, der von Dr. Janis K. Eckhardt mit Unterstützung des Gießener Graduiertenzentrums für Naturwissenschaften und Psychologie (GGN), des Zentrums für Materialforschung (ZfM) und dem Zentrum für Angewandte Informatik und Data Science (ZAD) organisiert wurde.
Der zweitägige Workshop brachte Vertreter aus Industrie (BASF und Fraunhofer ISE) und Hochschulen (Marburg, Jena, KIT und Aalto) zusammen. Die Veranstaltung sollte Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen Karrierephase die Möglichkeit bieten, direkt von Fachleuten zu lernen, Fragen zu stellen und Einblicke in aktuelle Trends an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Materialwissenschaften zu gewinnen.
Das Workshop-Programm umfasste eine Reihe von Fachvorträgen zu Themen wie:
- Dateninfrastruktur und FAIR-Prinzipien
- KI-gesteuerte Arbeitsabläufe zur Materialentdeckung
- Erklärbarkeit und Vertrauen in Modelle des maschinellen Lernens
Diese Beiträge vermittelten den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen in diesem Bereich.
Ein wichtiger Bestandteil des Workshops war die Postersession, bei der die Teilnehmer ihre an der JLU durchgeführten Forschungsarbeiten vorstellten. Dieses Format bot eine hervorragende Gelegenheit zum direkten Austausch mit den eingeladenen Expertinnen und Experten. Viele Teilnehmer berichteten, dass die Diskussionen neue Ideen und mögliche Wege für eine Zusammenarbeit angeregt hätten, was den Wert interaktiver Formate für die wissenschaftliche Vernetzung unterstreicht.
Ein weiterer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion, die einen offenen Dialog zwischen den Podiumsteilnehmern und dem Publikum förderte. Die Teilnehmer brachten sich aktiv mit Fragen und Perspektiven ein, was zu einer lebhaften und intensiven Diskussion über die Zukunft der KI-gestützten Forschung und die Rolle der interdisziplinären Zusammenarbeit führte.
Der Workshop erhielt sowohl von den Vortragenden als auch von den übrigen Teilnehmenden sehr positives Feedback. Die Kombination aus Experteneinblicken, studentischem Engagement und offenem wissenschaftlichem Austausch schuf eine inspirierende Atmosphäre, die die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der modernen Materialforschung hervorhob. Angesichts des Erfolgs dieser ersten Ausgabe gibt es bereits Pläne, die Workshop-Reihe in den kommenden Jahren fortzusetzen.
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