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Forschungsförderung

Reisekostenförderung

Das GGN vergibt Reisekostenzuschüsse für den Besuch wissenschaftlicher Veranstaltungen.

Das GGN vergibt Reisekostenzuschüsse für den Besuch wissenschaftlicher Veranstaltungen.

Quelle: colourbox.de

Sie möchten Ihre Forschungsarbeit auf einer Tagung oder einer Konferenz präsentieren und (internationale) Forschungserfahrung sammeln? Sie möchten sich durch den Besuch eines Workshops oder einer Sommerschule in Ihrem Forschungsgebiet weiterbilden und neue Methoden erlernen? Sie möchten während eines Forschungaufenthalts über den eigenen Tellerrrand schauen und Ihr Promotionsprojekt voranbringen? Sie möchten von führenden Experten lernen und Ihr persönliches Netzwerk stärken?

Manchmal ist die Finanzierung eines solchen Vorhabens durch Drittmittel nicht möglich. In solchen Fällen kann das GGN seine Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mittels eines Reisekostenzuschusses von bis zu 500 EUR unterstützen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Promovierende und PostDocs der JLU, die Mitglieder des GGN sind.

Was wird gefördert?

Bezuschusst werden Reisen zu Konferenzen, Tagungen, Kongressen oder Symposien (mit eigenem Beitrag), Teilnahmen an Sommerschulen oder Workshops und Forschungsaufenthalte von mindestens einer Woche Dauer. Das GGN übernimmt einen Anteil von maximal 500 EUR der Gesamtkosten der Reise. Die Professur oder die zentrale Einrichtung, der die antragstellende Person angehört, oder die antragstellende Person selbst müssen die darüber hinaus anfallenden Kosten tragen.

Was muss eingereicht werden?

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  • Thema, Beschreibung und Zielsetzung des geplanten Vorhabens
  • Tabellarischer Lebenslauf der antragstellenden Person
  • Titel und Abstract des eigenen Beitrags
  • Aufstellung eines Kostenplans
  • Erklärung der Professur oder der zentralen Einrichtung, der die antragstellende Person zugeordnet ist, dass eine auskömmliche Finanzierung der geplanten Reise aus Drittmitteln nicht möglich ist.

Wann müssen die Unterlagen eingereicht werden?

Die Förderanträge sind rechtzeitig (so, dass eine Entscheidung möglich ist, bevor kostenverursachende Verpflichtungen eingegangen werden) bei der Geschäftsstelle des GGN (Leihgesterner Weg 52, 35392 Gießen, mail@ggn.uni-giessen.de ) einzureichen, spätestens jedoch 4 Wochen vor Reisebeginn.

Wer entscheidet über die Bewerbungen?

Die Entscheidung über eine Förderung des Vorhabens trifft die Geschäftsführung des GGN.

Hinweise

  • Als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter der JLU müssen Sie eine Reiseanzeige stellen. Nach erfolgreicher Bewerbung erhalten Sie von uns ein Bewilligungsschreiben zur Übernahme des Zuschusses. Bitte richten Sie nach der Reise den Antrag auf Erstattung der Reisekosten inklusive aller Originalbelege, der genehmigten Reiseanzeige, des Bewilligungsschreibens und der Teilnahmebestätigung direkt an das Dezernat D.
  • Die Förderung ist auf zwei Reisen pro Person und Kalenderjahr begrenzt. Die maximale Gesamtfördersumme pro Person beträgt 1.500 EUR.

Kontakt
Dr. Katharina Wendlandt
GGN Geschäftsstelle
Tel.: 0641 99 18300

GGN Early Career Award

Das Gießener Graduiertenzentrum Naturwissenschaften und Psychologie (GGN) vergibt drei Preise zur Förderung der Forschenden auf frühen Karrierestufen in den Naturwissenschaften. Die Preise sind mit je 1.000 € dotiert. Sie dienen der Würdigung von Forschenden am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn, die sich durch hervorragende Leistungen in ihrem und besonderes Engagement für ihren Wissenschaftsbereich auszeichnen.

Welche Vergabekriterien gibt es?

Die Prämierung erfolgt nach den folgenden Kriterien:

  1. Einwerbung eines eigenen Drittmittelprojektes bei den einschlägigen Fördergebern und erste Publikationen (peer-reviewed) zu dieser Thematik.
  2. Ein besonderes Engagement und hohe Qualität in der Hochschullehre. Dies kann sich beispielsweise äußern durch einen lernförderlichen Einsatz digitaler Technologien, eine gelungene Verbindung von Forschung und Lehre oder durch die Umsetzung innovativer Konzepte, mit denen auf besondere Herausforderungen in der Lehre konstruktiv reagiert wurde.
  3. Ein über die eigene Qualifikationsarbeit hinausgehendes beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für oder mit der Gesellschaft für die Wissenschaft und die Sichtbarkeit des Fachs, beispielsweise im Bereich Wissenschaftskommunikation, (wechselseitiger) Transfer oder Citizen Science.
  4. Ein herausragendes (laufendes oder abgeschlossenes) Promotionsprojekt, das einen bedeutsamen Beitrag zum jeweiligen Wissenschaftsbereich erhoffen lässt oder bereits erbracht hat. Dies kann beispielsweise eine weit beachtete Publikation sein, die Entwicklung eines neuen Verfahrens oder einer neuen Methode, etc.

Das Projekt muss dabei nicht alle Bewertungskriterien erfüllen. In der ausführlichen Beschreibung des Projektes sollte auf alle Bewertungskriterien eingegangen werden, die das Projekt in besonderem Maße erfüllt.

Wer kann sich bewerben?

Auf Punkte 1 bis 3 können sich alle GGN-Mitglieder in einem frühen Karrierestadium bewerben. Auf Punkt 4 können sich nur Promovierende der JLU bewerben, die Mitglied des GGN sind und eine Promotion zum Dr. rer. nat. anstreben oder diesen Titel von der JLU Gießen in 2023 oder 2024 verliehen bekommen haben.

Welche Unterlagen sind einzureichen?

  • Kurzes Anschreiben (ein bis maximal zwei Seiten)
  • Kurzlebenslauf
  • Zwei Empfehlungsschreiben (ca. eine Seite), mindestens eines davon von einer Person mit wissenschaftlicher Fachexpertise
  • Ausführliche Beschreibung der zu prämierenden Leistung oder des zu prämierenden Engagements (maximal drei Seiten)
  • Nachweise, falls zutreffend/möglich (Publikation, Presseartikel usw.)
  • Nachweis über den Status als Promovierende/r oder über den Abschluss der Promotion

Wer entscheidet über die Bewerbungen?

Die Bewerbungen werden von der Geschäftsstelle des GGN verarbeitet. Die Entscheidung über die Prämierung wird von einer Kommission getroffen. Die Kommission repräsentiert das naturwissenschaftliche Fächerspektrum an der JLU und setzt sich aus vier Erstbetreuenden von Promovierenden (mit Stellvertretungen) zusammen sowie aus zwei Postdocs.

Bewerbungsfrist und Einreichung

Unterlagen, die bis zum 07.06.2024 unter mail eingegangen sind, werden berücksichtigt. Sämtliche Unterlagen sind in einem einzelnen PDF-Dokument einzureichen.

Bewerbungen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Kontakt
Dr. Katharina Wendlandt
Dr. Janina Hüer
GGN Geschäftsstelle
Tel.: 0641 99 18300

Dr.-Herbert-Stolzenberg-Award

Auf Initiative der Dr.-Herbert-Stolzenberg-Stiftung und des Präsidiums der Justus-Liebig-Universität kann das GGN Preise zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Naturwissenschaften vergeben.

Auf Initiative der Dr.-Herbert-Stolzenberg-Stiftung und des Präsidiums der Justus-Liebig-Universität konnte das GGN drei Preise zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Naturwissenschaften vergeben. Die Preise waren mit je 1.000€ dotiert. Sie dienen der Würdigung von herausragenden Nachwuchsforschenden am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn, dich sich durch hervorragende Leistungen in ihrem und besonderes Engagement für ihren Wissenschaftsbereich auszeichnen.

Die Preisträger des Dr.-Herbert-Stolzenberg-Awards für herausragende Leistungen in den Naturwissenschaften:

Preisträger

Marcel Linka

Janis Kevin Eckhardt

Dr. Anton Windfelder

Institut

Allgemeine Psychologie (FB06)

Institut für Theoretische Physik (FB07)

Labor für Experimentelle Radiologie,

Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME

Betreuer/Betreuerin

Prof. Ben de Haas, Ph.D.

Prof. Dr. Jutta Billino (apl.)

Prof. Dr. Christian Heiliger Prof. Dr. Tina Trenczek
Thema In Anerkennung seines herausragenden Engagements in der Verbindung von Grundlagenforschung und Wissenschaftskommunikation, insbesondere seines Citizen Science Projekts " Millionen Augenblicke ".

In Anerkennung seiner ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten über zukünftige Batterieelektroden und die Entwicklung eines Netzwerkmodells zur Untersuchung von Impedanzspektren von Batteriematerialien.

In Anerkennung der Entwicklung eines alternativen Hochdurchsatz-Screening-Systems zur zielgenauen Charakterisierung und nicht-invasiven Diagnostizierung entzündlicher Veränderungen im Darm von Larven des Tabakschwärmers und seines beispiellosen Engagements seine Forschungsergebnisse öffentlich wirksam aufzubereiten und zugänglich zu machen.

Die Preisverleihung fand am 3. Juli 2023 im Rahmen der feierlichen Eröffnung des GGN statt.

Die drei Preisträger mit der Geschäftsführung des GGN und einem Kuratoriumsmitglied der Dr.-Herbert-Stolzenberg-Stiftung. Von links nach rechts: Prof. Dr. Katja Fiehler, Prof. Dr. Peter Klar, Dr. Stefanie Müller, Marcel Linka, Janis Kevin Eckhardt, Dr. Anton Windfelder, Prof. Dr. Hermann Wegner, Dr. Katharina Wendlandt Foto: Rolf K. Wegst

Die Ausschreibung des Preises, der in 2023 verliehen wurde, finden Sie hier .

Die Bewerbungsfrist für den Preis endete am 14.04.2023. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre hervorragenden Einreichungen.