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Inklusionssport

Wir bringen Menschen zusammen


Im Sport begegnen sich ganz unterschiedliche Menschen und begeistern sich für ein gemeinsames Ziel. Der ahs bietet Studierenden und Mitarbeitenden der Justus-Liebig-Universität ein umfangreiches Sportangebot in einer Vielzahl von Sportarten.

Wir laden alle Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zum Mitmachen ein. Inklusion bedeutet für uns, dass jeder Mensch nach seinen Voraussetzungen ein Bewegungs-, Spiel- und Sportangebot wählen und an diesem selbstbestimmt und gleichberechtigt teilnehmen kann.

Die neue Initiative „start 2 train“ des ahs soll den Einstieg in das ahs-Sportprogramm für Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung vereinfachen. Wer Unterstützung vor, während oder nach dem Sportkurs benötigt, dem möchten einen Guide finden zur Verfügung stellen, die oder der bei der Teilnahme entsprechend unterstützt und das Sporterlebnis teilt.

Dafür steht vertrauensvoll das ahs-Team () zur Verfügung. Gerne kann auch ein persönlicher Termin vereinbart werden.

 

Vielfalt beim ahs - Interview mit Felix Steindorff


Ich habe Felix, Teilnehmer im Schwimmkurs Level 2, nach dem Schwimmkurs getroffen und interviewt. Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches. Auf den Zweiten schon, denn Felix ist blind.

Felix studiert BWL an der THM und hat beim ahs sowohl zwei Schwimmkurse als auch einen Tanzkurs belegt.

 

Wie bist du auf das Schwimmangebot aufmerksam geworden?

Ich schwimme hobbymäßig sehr gerne für mich und habe dann gezielt im Sportangebot des ahs nach Schwimmen gesucht. Ich habe das sportliche Schwimmen gesehen und entschieden, dass ich dies gerne mal auszuprobieren würde, um professioneller zu werden. Inzwischen habe ich zusätzlich noch den Freitagskurs bei Hannah (Hannah Ney, Übungsleiterin Schwimmen) belegt, da dort noch Plätze frei waren.

 

Was gefällt dir am besten?

Dass das Training sehr abwechslungsreich ist. Hannah ist eine sehr gute Übungsleiterin und die Leute im Kurs sind sehr nett.

 

Wie orientierst du dich beim Schwimmen?

Zu Beginn bin ich nur an der Beckenrandseite zur Treppe geschwommen, was aber auf Dauer schwierig war. Ich habe mir des Öfteren die Hände angehauen. Inzwischen schwimme ich auf der anderen Seite. Dort habe ich die Wand und die Leine als Orientierung. Beim Tauchen tauche ich an der Wand lang.

 

Fühlst du dich trotz deiner Behinderung in deinem Kurs gut aufgehoben?

Auf jeden Fall! Hannah macht das sehr gut. Sie erklärt mir neue Übungen und Bewegungen der Arme und Beine nochmals. Sie verbalisiert die Übungen oder zeigt sie mir direkt am Beckenrand. Das klappt sehr gut.

 

Vielen Dank für deine Zeit.