Gießener Fechtteam zeigt Einsatz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Heidelberg
Fechten auf Hochschulniveau: Team Gießen bei der DHM in Heidelberg
Herrendegen: Felix Gorath – 47. Platz
Eröffnet wurde das Turnier mit dem Einzelwettbewerb Herrendegen, in welchem die Gießener Hochschulen durch Felix Gorath (JLU) vertreten wurden. In seiner Vorrunde konnte er dabei 3 von 6 Gefechten für sich entscheiden. Auf Platz 45 für die K.O. Runden gesetzt, sicherte er sich damit ein Freilos für die erste K.O. Runde. Im 64er K.O. trat er dann gegen den auf Platz 20 gesetzten Pásztor (KIT) an und musste sich 8:15 geschlagen geben. Letztlich beendete Gorath das Turnier mit einem guten 47. Platz. Den Titel des Deutschen Hochschulmeisters konnte sich im Herrendegen Julius Ruppenthal (Uni Mannheim) sichern.
Damenflorett: Annika Zinn – 48. Platz
Der nächste Wettbewerb, welcher mit Gießener Beteiligung startete, war das Damenflorett. Für die Gießener Hochschulen ging Annika Zinn (JLU) an den Start. Nach der Vorrunde traf sie im anschließenden 64er-K.O. auf Katharina Waterloh (RWTH Aachen), die im weiteren Turnierverlauf eine der vorderen Platzierungen erreichte. Trotz eines engagierten Gefechts musste sich Zinn in dieser Runde geschlagen geben. Zinn beendete den Florett Wettbewerb auf Platz 48. In diesem Wettbewerb konnte sich die austragende Universität Heidelberg mit Celia Hohenadel (Uni Heidelberg) den Titel für sich selbst sichern.
Damendegen: Emily Haunhorst – 54. Platz, Karolina Gardas – 31. Platz, Tabea Teichmueller – 61. Platz, Annika Zinn – 46. Platz
Als nächstes folgte der Einzelwettbewerb im Damendegen. Hier wurden die Gießener Hochschulen vertreten durch Emily Haunhorst (THM), Karolina Gardas (JLU), Tabea Teichmueller (JLU) und Annika Zinn (JLU). Nach der Vorrunde starteten die Gießener Fechterinnen aus den Positionen 61, 54, 46 und 41 in das anschließende 64er-K.O.. Haunhorst, Teichmueller und Zinn trafen dort auf starke Gegnerinnen und konnten sich in ihren Gefechten leider nicht durchsetzen. Sie beendeten das Turnier entsprechend auf ihren jeweiligen Setzplätzen. Einzig Gardas konnte sich mit einem knappen aber verdienten 15:14 gegen Kujus (Uni Heidelberg) in die nächste Runde kämpfen. Das folgende Gefecht gegen Breitwieser (Uni Heidelberg) konnte Gardas mit einem ausgeglichenem 8:9 in die erste Pause bringen. Danach konnte Breitwieser jedoch das Gefecht mit 9:15 ganz klar für sich entscheiden. Gardas konnte mit dem Sieg in ihrem ersten K.O. einen sehr starken 31. Platz für sich beanspruchen. Den Turniersieg erzielte Marah Mende (HU Berlin).
Der letzte Wettbewerb am Samstag war der Herrensäbel, in dem jedoch keine Fechter für die Gießener Hochschulen an den Start gingen. Erwähnenswert ist dennoch der ehemalige Gießener Fechter Lian Saura, der früher für die Justus-Liebig-Universität Gießen startete und mittlerweile die Universität Augsburg vertritt. Er erreichte in diesem Wettbewerb einen starken 7. Platz. Den Titel des Deutschen Hochschulmeisters sicherte sich Simon Thomé (HS Heilbronn).
Der Sonntag begann mit dem Wettbewerb im Herrenflorett, ebenfalls ohne Gießener Beteiligung. Hier setzte sich Philipp Sembach (Uni Mannheim) durch und gewann den Titel.
Das abschließende Turnier der Meisterschaften bildete der Wettbewerb im Damensäbel. Auch in dieser Disziplin waren keine Fechterinnen aus Gießen vertreten. Den Titel sicherte sich Katharina Waterloh (RWTH Aachen).
Für die Meisten war es die erste Turniererfahrung und auch alle waren mit ihren Erfahrungen und Leistungen zufrieden. Insofern wird schon auf die kommenden Hochschulmeisterschaften im Mannschaftswettbewerb in Darmstadt hingefiebert.
(Bericht geschrieben von Tobias Durchholz)
Ein besonderer Dank gilt Tobias Durchholz, dem Trainer des Gießener Fechtteams. Während der Hochschulmeisterschaften unterstützte er die Veranstaltung als Obmann, organisierte die Anmeldung der Gießener Teilnehmenden und stellte die notwendige Ausrüstung bereit. Darüber hinaus engagiert er sich das ganze Jahr über mit großem Einsatz im Training, zeigt viel Geduld im Umgang mit den Sportlerinnen und Sportlern und kümmert sich regelmäßig um die Reparatur der Fechtausrüstung. (Annika Zinn)