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Artikelaktionen

Mitarbeiter/-innen

Hier finden Sie Informationen über die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Professur.

Dr. Ayşe-Martina Böhringer

 

Beruflicher Werdegang

Ayşe-Martina Böhringer studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2007 beendete sie ihr Studium mit dem ersten juristischen Staatsexamen.

Nach dem ersten juristischen Staatsexamen arbeitete sie von 2007 bis 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht (Prof. Dr. Thilo Marauhn). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehörten unter anderem das Umweltvölkerrecht, das Europäische Ressourcenrecht, das Verfassungsrecht sowie ausgewählte Bereiche des türkischen Rechts. Frau Böhringer unterrichtete unter anderem im Fach „Europäisches Ressourcenrecht“ und war an zahlreichen wissenschaftlichen Projekten im Umwelt- und Entwicklungsvölkerrecht beteiligt. 2008 nahm sie einen Dozentenlehrauftrag an der Dokuz-Eylül-Universität in İzmir (Türkei) wahr.

Das Rechtereferendariat verbrachte sie am Landgericht Gießen mit Stationen unter anderem beim Regierungspräsidium Gießen. Während des Referendariats arbeitete sie auch weiterhin als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Lehrstuhl. Im Dezember 2013 legte sie das zweite juristische Staatsexamen ab.

2013 wurde sie vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit den „Kooperationsvereinbarungen der Sekretariate multilateraler Umweltschutzübereinkommen“.

Nach dem Referendariat arbeitete sie unter anderem als angestellte Rechtsanwältin in der Kanzlei für Umwelt- und Planungsrecht in Frankfurt/Main, wo zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten mitunter das Gefahrstoff- und Produktrecht gehörten.

Im Sommer 2015 kehrte sie an den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht von Prof. Dr. Thilo Marauhn zurück.  

Veröffentlichungen

 

1) Die Bedeutung der Klimaschutzkonvention und des Kyoto-Protokolls für die Energiewirtschaft, in: N. Ruppel (Hrsg.), Europäisches und Internationales Energiewirtschaftsrecht: Tagungsband des 9. Graduiertentreffens im Internationalen Wirtschaftsrecht in Gießen 2008 (Stuttgart et al. 2009), S. 25-59.

2) Environmental Law – Europe, in: K. Bosselmann, D. Fogel und J. B. Ruhl (Hrsg.), Berkshire Encyclopedia of Sustainability Vol. 3: The Law and Politics of Sustainability (Great Barrington, MA 2011), S. 232-236 (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).

3) Klimaschutz nach Kopenhagen - Die Zukunft des Völkerrechtlichen Klimaschutzes, in: J. Gundel u. K. W. Lange (Hrsg.), Klimaschutz nach Kopenhagen – Internationale Instrumente und nationale Umsetzung Tagungsband der Ersten Bayreuther Energierechtstage 2010 (Tübingen 2011), S. 1-15 (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).

4) Clean Development Mechanism - Proposal for an Appeals Process, in: Environmental Policy and Law 41 (2011), S. 14-18 (zus. mit Prof. Dr. Michael Bothe, Prof. Dr. Thilo Marauhn, Prof. Dr. Eckard Rehbinder und Johan Horst).

5) An Ecosystem Approach to the Transboundary Protection of Biodiversity, in: L. Kotzé u. T. Marauhn (Hrsg.), Transboundary Governance of Biodiversity (Leiden 2014) (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).

6) Die Kooperationsvereinbarungen der Sekretariate multilateraler Umweltschutzübereinkommen (Tübingen 2014) (Dissertation).

7) Der Fall Assange – Eine Bühne für politisches Theater? Das Mandat der Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen des UN-Menschenrechtsrats, in: Vereinte Nationen 4/2016, S. 170-174.

8) Das neue Pariser Klimaübereinkommen – Eine Kompromisslösung mit Symbolkraft und Verhaltenssteuerungspotential, in: ZaöRV 76 (2016), S. 753-795.

9) Das Bonner Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten, in: Archiv des Völkerrechts 54 (2016), S. 493-504 (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).

10) Environmental Implications of Disarmament: The CWC Case, in: Carsten Stahn, Jens Iverson, and Jennifer S. Easterday (eds.), Environmental Protection and Transitions from Conflict to Peace: Clarifying Norms, Principles, and Practices (Oxford 2017) (zus. mit Prof. Dr. Marauhn).

11) § 23 Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens; § 24 Eheschließungs- und Familiengründungsrecht; § 26 Recht auf soziale Sicherheit und Unterstützung (jeweils zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn); § 44 Schutz der Familie; § 45 Schutz des Kindes und Jugendlicher; § 46 Rechte älterer und behinderter Menschen, in: S. Heselhaus/ C. Nowak (Hrsg.), Handbuch der Europäischen Grundrechte (2. Aufl., München 2020).

12) § 7 Unionstreue, in: R. Schulze/A. Janssen/S. Kadelbach (Hrgs.), Europarecht: Handbuch für die deutsche Rechtspraxis (4. Aufl., Baden-Baden 2020) (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).

13) Am Anfang steht die Freiheit - in Sicherheit (sic!) - Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, in: Pandemie im offenen Grundrechtsstaat, Franz von Liszt Institute Working Paper 2021/01, S. 8-17 (ISSN Print: 2363/4731)

14) Die allgemeine wirtschaftliche Vereinigungsfreiheit im Spannungsverhältnis zwischen Ausgestaltung und Eingriff, in: Michal Bilinski, Magdalena Jas-Nowopolska und Ewa Przeszlo (Hrsg.), Freiheit der Wirtschaftlichen Tätigkeiten in der Polnischen und Deutschen Rechtskultur - Eine Rechtsvergleichende Perspektive (Warschau 2021), S. 91-104.

15) Kapitel 16 Privat- und Familienleben, in: O. Dörr/R. Grote/T. Marauhn (Hrsg.), EMRK GG Konkordanzkommentar (3. Aufl., Tübingen 2022) (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).


16) Animals as Endangered Species, in: A. Peters/R. Kolb/J. de Hemptinne (Hrsg.), Animals in the International Law of Armed Conflict (Cambridge 2022, im Erscheinen) (zus. mit Prof. Dr. Thilo Marauhn).

Dr. Magdalena Jaś-Nowopolska

Beruflicher Werdegang

Magdalena Jaś-Nowopolska studierte an der Universität Danzig und an der Universität Köln. 2009 beendete sie ihr Studium der Rechtswissenschaften mit der Note sehr gut. Das Thema ihrer Arbeit lautete: „Einschränkungen der Wirtschaftsfreiheit in der Republik Polen und Bundesrepublik Deutschland“. Im Jahre 2010 beendete sie ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften mit dem Thema der Abschlussarbeit: „Ausgewählte Aspekte der Aufnahme und Ausübung des Gewerbes in der Republik Polen und Bundesrepublik Deutschland“.

Im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Köln absolvierte sie im August 2012 mit magna cum laude. Das Thema ihrer Masterarbeit war „Gastransport im deutschen und polnischen Recht-Charakter der Verträge, unter besonderer Berücksichtigung des Vetragtyps“.

Im März 2015 promovierte sie im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Danzig. Während der Promotionszeit an der Universität Danzig nahm Frau Jaś-Nowopolska an vielen Konferenzen und Seminaren in Polen und Deutschland teil. Ihre Doktorarbeit wurde im Rahmen des Projekts: „Wir bilden das Beste aus -  ein Programm für die Entwicklung von Doktorandinnen und Doktoranden von der Universität in Danzig“, genauer im Rahmen des Operationellen Programms Innovative Wirtschaft, geschrieben.

Seit Mai 2015 ist Dr. Jaś-Nowopolska Koordinatorin für Internationale Programme des Fachbereichs Rechtswissenschaften am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht von Prof. Dr. Thilo Marauhn beschäftigt.

Veröffentlichungen 

  1. Charakter prawny umowy kompleksowej w prawie energetycznym, Warschau  2016,  (Dissertation).
  2. (Polish) Energy Law, in: A. Dobaczewska (Hrsg.),  Public Economic Law, Gdańsk 2016.
  3. Energy Security and renewable energy sources in Poland, in: P. Mrkyvka, M. Vrabko, A.  Powałowski (Hrsg.), Selected issues of Public Economic Law in Theory, Judicature and Practice in Czech Republic, Poland and Slovakia, Warschau 2018.
  4. The influence of the Energy Charter Treaty on the European Energy Market, International Comparative Jurisprudence 2018 Volume 4 Issue 2.
  5. Women in legal services (as attorneys and legal advisors) in Poland and Germany, Franz von Liszt Institute Working Paper 2018/02, (zusammen mit H. Wolska).
  6. German Geological Institute – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Przegląd Geologiczny 2018, volume 66, issue 10, (zusammen mit H. Wolska).
  7. Die Aufgabe der Vergabekammern Deutschlands und der Vergleich zum polnischen System, Animus 2018, T. 2, (zusammen mit K. Grudic).
  8. Application of provisions of the Public Procurement Law in construction of a nuclear power plant, Animus 2018, T. 2.
  9. Ekoprawo w działalności gospodarczej, in: J. Ciechanowicz-McLean (Hrsg.), Ekoprawo. Prawo środowiskowe, Gdańsk 2019.
  10. Das Vergabeverfahren in Deutschland und Polen, Animus 2019, T. 3, (zusammen mit K. Grudic).
  11. Działalność gospodarcza a działalność instytutów badawczych na przykładzie Polskiego
    Instytutu Geologicznego, in:A. Powałowski and H.Wolska (Hrsg.), Przedsiębiorcy i ich
    działalność [Entrepreneurs and their activities], Warschau 2019.

  12. Międzynarodowy sąd arbitrażowy - CAS, in: M. Biliński, M. Jaś-Nowopolska, O. Zinkiewicz (Hrsg.), Arbitraż sportowy, Warschau 2019.

  13. The Federal Constitutional Court Decisions: „The Right to be Forgotten I” and „The Right to be Forgotten II” – The Expectation of Increased Cooperation with the Concurrent Need to Maintain Independence, SPP 2020, Nr. 2 (30), 69-88, (zusammen mit D. Mengeler).
  14. Auswirkung der letzten Gesetzesänderungen auf Energiepreise für Haushalte in Polen, 4/2020, Osteuropa-Recht.
  15. Ausgewählte Fragen zur Ausübung einer nicht zu erfassenden Tätigkeit in Polen, 4/2020, Deutsch-Polnische Juristen-Zeitschrift,  http://www.dpjz.de/dpjz-4-2020/
  16. A Maritime Court of Arbitration in Poland – Selected Issues and Problems, in: M. Mohebi, M. Asgharian (Hrsg.), Maritime Law Arbitration: Procedural and Substantive Issues, TDM 1 (2021), (zusammen mit Z. Jaś)
  17. Impact of the judgement of CJEU in case C‑285/18 on in‑house transactions in Poland, Przegląd Prawno-Ekonomiczny (Review of Law, Business &Economics), 2021, zusammen mit H. Wolska. https://czasopisma.kul.pl/ppe/article/view/10348
  18. Zulässigkeit und Beispiele von Grenzübertrittsbeschränkun- gen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie, in: Pandemie im offenen Grundrechtsstaat, Franz von Liszt Institute Working Paper 2021/01 (zusammen mit S. Gerner).
  19. Die Freiheit der wirtschaftlichen Tätigkeit in Deutschland während  der COVID-19-Pandemie  in: M. Bilinski, M. Jas-Nowopolska und E. Przeszlo (Hrsg.), Freiheit der Wirtschaftlichen Tätigkeiten in der Polnischen und Deutschen Rechtskultur - Eine Rechtsvergleichende Perspektive (Warschau 2021).
  20. Tasks and financing of the bar associations, in: Legal Professions in Comparative Perspective: Poland-Germany Part I, Franz von Liszt Institute Working Paper 2021/2 (zusammen mit A. Klüter

Dr. Nina Keller-Kemmerer

 

Beruflicher Werdegang

Nina Keller-Kemmerer studierte Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Nach ihrem Studium, das sie mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete, begann sie mit ihrer Promotion und arbeitete von 2010 bis 2014 als Doktorandin und Stipendiatin der „International Max-Planck-Research-Group for Comparative Legal History” am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (heute: MPI für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie). Dabei war sie zunächst eingebunden in das Forschungsprojekt „Das Völkerrecht und seine Wissenschaft, 1789-1914“, das vom Exzellenzcluster „Formation of Normative Orders“ gefördert und von Univ.-Prof. Dr. Miloš Vec geleitet wurde. Sodann befasste sie sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsschwerpunkts „Translation“, geleitet von Univ.-Prof. Dr. Lena Foljanty, mit Fragen der kulturellen Übersetzung, Übersetzbarkeit und Übertragung von Recht.

 

Im Juli 2017 wurde sie vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt promoviert. In ihrer Dissertation „Die Mimikry des Völkerrechts. Andrés Bellos ‚Principios de Derecho Internacional‘“, die mit dem Walter Kolb-Gedächtnispreis der Stadt Frankfurt 2017 ausgezeichnet wurde, hinterfragte sie, aufbauend auf einer postkolonialen Perspektive, die eurozentrische Historiographie des Völkerrechts.

 

Das Rechtereferendariat verbrachte sie am Landgericht Frankfurt wobei sie ihre Wahlstation bei der Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen in Wiesbaden absolvierte. Im Mai 2020 legte sie ihr zweites juristisches Staatsexamen ab und war im Anschluss daran als Referentin für Landtagsangelegenheiten und Kabinett im Ministerbüro des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration tätig.

 

Seit Oktober 2021 ist sie Verbundkoordinatorin des vom BMBF geförderten Verbundprojekts „Struggling for Justice – Antisemitismus als justizielle Herausforderung“ an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht von Prof. Dr. Thilo Marauhn.

Veröffentlichungen

 2020  

„Der Geist von Bandung“ [Rezension von Luis Eslava, Michael Fakhri und Vasuki Nesiah (Hrsg.), Bandung, Global History, and International Law. Critical Pasts and Pending Futures. Cambridge University Press: Cambridge 2017], in: Rechtsgeschichte – Legal History (RG) 28 (2020), S. 369-371.

 2018

„Die Mimikry des Völkerrechts. Andrés Bellos ‚Principios de Derecho

Internacional“, Baden-Baden 2018.

 2016 „Hybrides Völkerrecht: eine Diskursgeschichte aus der Perspektive der Peripherie“ [Rezension von: Arnulf Becker Lorca, Mestizo International Law. A Global Intellectual History 1842–1933, Cambridge 2015], in: Rechtsgeschichte – Legal History (RG) 24 (2016), 502-505.
 2014

„International Law and Translation in the 19th century”, in: Rechtsgeschichte

– Legal History (RG) 22 (2014), 1-13 (gemeinsam mit Elisabetta Fiocchi Malaspina).

 2014 „Auf dem Weg zur American Rule? – Die Verfassungswidrigkeit der neuen Rechtsprechung des BGH zur begrenzten Erstattungsfähigkeit der Kosten ausländischer Verkehrsanwälte“, in: Praxis des Internationalen Privat- und Verfahrensrecht (IPRAX) 3/2014 (Mai 2014), 233-239 (gemeinsam mit Alfred Escher).
 2014  „European Normativity – Global Historical Perspectives. Colloquium on the Occasion of the Inauguration of the New Building of the Max-Planck-Institute for European Legal History, Frankfurt am Main, September 2-4, 2013”, in: H- Soz-u-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften 2014. Nr. 5202 (2014), 25.01.2014 (gemeinsam mit Otto Danwerth, Zülâl Muslu).
 2012 „Reformdebatten in der Dauerschleife? – Juristenausbildung als Denkort kritischer Reflexion“, in: Kritische Vierteljahresschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft (KritV) 95 (2012), 230 - 246 (gemeinsam mit Christin Veltjens-Rösch et al.).

 

Dr. Reut Yael Paz

 

Appointments

2000 – 2001

Researcher, FinnEkvit Association: Civic Association for Communicational and Cultural studies across Europe, Helsinki, Finland

2002 – 2004

Social Sciences Research Methods Lectureship, Faculty of Political Science, University of Bar Ilan, Israel

2003 – 2004

Doctoral Researcher, Radzyner School of Law, Interdisciplinary Center (IDC) Herzelia, Israel

2008 – 2009

Public International Law Lectureship, the Haim Striks Law School at the College of Management School of Law, Rishon-Le’Zion, Israel

2008 – 2010

Researcher at the Concord – Amicus Curiae Clinic Research Centre for Integration of International Law in Israel

2010 – 2012

Post-Doctoral Fellow of the Alexander von Humboldt Foundation at the Faculty of Law, the Humboldt University Berlin, Germany

Since 2009

Affiliated Research Fellow at the Erik Castrén Institute of International Law and Human Rights, (University of Helsinki, Finland)

2013 – 2014

Senior Research Fellow of the Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Berlin, Germany

Since 2014

Postdoc in SFB/TRR 138 Dynamics of Securitization for the project Collective Securitization (with Prof. Dr. Thilo Marauhn)

Education

PhD

Bar-Ilan University (Israel in co-operation with the Faculty of Law, Humboldt University Berlin, Germany and the Faculty of Law, University of Helsinki, Finland)

LL.M

Law Faculty: University of Helsinki, Finland

MA

Political Science Faculty: University of Helsinki, Finland

BA

Law and Political Science Faculties: University of Helsinki, Finland

Academic Honours and Grants

1998 –2001                

Study Scholarship awarded by Finnish Government (CIMO)

2004  – 2005

Study Scholarship awarded by the German Academic Exchange Service (DAAD) The Simon Dubnow Institute for Jewish History and Culture at the University of Leipzig (PhD)

2005 – 2006

Study Scholarship awarded by the German Academic Exchange Service (DAAD) The Humboldt University Berlin: Law Faculty (PhD)

2002 – 2008

PhD Presidential Excellency Scholarship awarded by the Bar-Ilan University, Israel

Monographs and Articles

  • A Gateway Between a Distant God & a Cruel World: The Contribution of Jewish German Scholars to International Law. Brill: Martinus Nijhoff Publishers (2012). www.brill.nl/gateway-between-distant-god-and-cruel-world
  • Religion, Secularism and International Law in Oxford Handbook of International Legal Theory, Eds. Anne Orford and Florian Hofmann, forthcoming.
  • Kelsen’s Pure Theory of Law as “a Hole in Time”/ La Théorie pure du droit de Hans Kelsen comme « un trou dans le temps » in Monde(s) n°7 Juristes, forthcoming.
  • A Forgotten Kelsenian? The Story of Helen Silving-Ryu (1906-1993) European Journal of International Law 2014 25 (4): 1123-1146, available at: ejil.oxfordjournals.org/content/25/4/1123.full
  • The Cologne Circumcision Judgment: A Blow Against Liberal Legal Pluralism? In: Verfassungsblog, on Matters Constitutional, Recht/Kontext, Wissensschaftskolleg zu Berlin, available at: verfassungsblog.de/cologne-circumcision-judgment-blow-liberal-legal-pluralism/ See also an interview in Haaretz: www.haaretz.co.il/magazine/1.1817639
  • Making it Whole: Hersch Lauterpacht and the Rabbinical Approach to International Law, in: Goettingen Journal of International Law 4 (2012) 2, 417-445: www.gojil.eu/issues/42/42_article_paz.pdf and in Alexandra Kemmerer (ed.), Transmigrations. Jewish International Lawyers between Law and Politics, (Oxford and Portland: Hart, 2011), Forthcoming.
  • Between the ‘Public’ and the ‘Private’: A Review Essay on Elihu Lauterpacht. The Life of Sir Hersch Lauterpacht, Cambridge: Cambridge University Press, 2010. The European Journal of International Law, Issue Vol. 22 (2011) No. 3. Available at ejil.oxfordjournals.org/content/22/3/863.abstract
  • Review Essay–Erich K. Before the Law: Reflections on Degenhardt’s Study of Erich Kaufmann, 11 German Law Journal, 439-456 (2010). Available at www.germanlawjournal.com/index.php)
  • German Jewish women, International Law & Global Consciousness, in: Karin Gottschalk (ed.), Gender Difference in European Legal Culture: Historical Perspectives, (Germany: Kart, 2010)

Academic Research Interests

The history of international law/relations; European legal history; international environmental law; feminism and international law/relations; the intersection between international politics and international law; the epistemology of IR theories, international legal theory; third world approaches to international law (TWAIL); the sociology of international law and the religious images of international law/relations.

Kristoffer Burck

 

Beruflicher Werdegang

Kristoffer Burck studierte Internationale Beziehungen und Öffentliches Recht an der Universität Erfurt und der Kyung Hee University in Korea (Bachelor of Arts) sowie den interdisziplinären Studiengang Law and Politics of International Security an der Vrije Universiteit Amsterdam (LLM). Neben seinem Studium war Kristoffer als Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europäische Integration an der Universität Erfurt und als Research Associate im Bereich Internationales und Transnationales Strafrecht bei der Public International Law and Policy Group tätig. Er absolvierte verschiedene Praktika, unter anderem im Auswärtigen Amt, am T.M.C Asser Instituut und bei PAX for Peace. 

Seit Mai 2022 ist Kristoffer als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verbundsprojekt CBWNet beschäftigt und untersucht unter Leitung von Professor Dr. Thilo Marauhn die nationalen, regionalen und internationalen Normenregime zur Verhinderung chemischer und biologischer Waffen. 

Dr. Raphaël Cahen

 

Beruflicher Werdegang

Employment in History of Law and Political Philosophy:

Since 2022 : Postdoctoral Researcher (Project TraCe), JLU Gießen, Germany.

2020-2022: Postdoctoral Researcher and visiting Professor, VUB, Brussels, Belgium.

2020-2021: Researcher in Residence at Le Studium, Orléans, France.

2017-2019: Postdoctoral Researcher and visiting Professor, FWO/VUB, Brussels, Belgium.

2014-2016: Research and Teaching Assistant, POLEN/CEPOC, Université d’Orléans, France.

2013-2014: Research and Teaching Assistant, CERHIIP, AIX-Marseille Université, France.

2010-2013: Researcher, Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte, Francfort-am-Main,

                   Germany.

2008-2010: Research and Teaching Assistant (ATER), CEIR, Université de la Rochelle,

                    France. 

2007-2008: Researcher and Teaching Assistant (Lehrbeauftrager), Lehrstuhl für Politische 

                    Theorie und Philosophie, GSI, LMU München, Germany.

2006-2007: Research and Teaching Assistant, CERHIIP, AIX-Marseille Université, France.

 

Major Grants:

2020            Le Studium Fellowship (Orleans)

2020            Canon Foundation Research Fellowship for Japan

2017-2019   FWO [PEGASUS]² Marie Skłodowska-Curie Fellowship

2016             Research Grant Weimar Klassik Stiftung

2013             Research GrantFondation Napoléon.   

2009             Short time Scholarship from the Centre-Marc Bloch, Berlin.

2007-2008    Long Term DAAD Scholarship, Geschwister Scholl Institut, LMU.

2007-2011    Mobility Grant “cotutelle de these”, Université Franco-Allemande,

                      in Saarbrüken, Germany. 

 

Academic awards:

2020 Prize Tilsit Fondation Institut de France

2017 Prize Montesquieu Association française des historiens des idées politiques

2015 2th Best Phd Prize of  the Association des Historiens des Facultés de Droit 

2015 Prize Peiresc for the best international PHD, Faculté de droit et de sciences  

         politiques, Aix-en-Provence

2005 Eramus Prize for the best Erasmus Student, Faculté de droit et de sciences politiques,  

         Aix-en-Provence

 

Fields of research and current projects:

History of Political Ideas

History of International Relations

History of International Law

History of public Law and public institutions

History of the circulation of juridical and political Knowledges

 

Major Publications:
-R. Cahen, « Laboulaye (1811-1883) et Kachenovsky (1827-1872) et la fabrique du droit international : Voyages, réseaux, circulations des savoirs juridiques », Clio@themis, vol. 22 [Les juristes en voyageurs], 2022. 

-Les Professeurs allemands en Belgique. Circulation des savoirs juridiques et enseignement du droit (1817-1914), ed. Raphaël Cahen, Jérôme de Brouwer, Frederik Dhondt, Maxime Jottrand, Brussel, ASP, 2022.
 
-Joseph-Marie Portalis : diplomate, magistrat et législateur, ed. Raphaël Cahen, Nicolas Laurent-Bonne, Aix-en-Provence, Presses Universitaires d’Aix-Marseille (PUAM), 2020. https://presses-universitaires.univ-amu.fr/joseph-marie-portalis
 
-Journal of the History of International Law/Revue d’histoire du droit internationalvol. 22/1 [Training, Ideas and Practices. The Law of Nations in the Long Eighteenth Century]ed. Raphaël Cahen, Frederik Dhondt et Elisabetta Fiocchi Malaspina, 2020, [Online: https://brill.com/view/journals/jhil/22/1/jhil.22.issue-1.xml]
 
-Clio@Themis. Revue électronique d’histoire du droitt. 18 [Dossier : Histoire du droit international], ed. Raphaël Cahen, Frederik Dhondt et Elisabetta Fiocchi Malaspina. 2020, [Online : https://journals.openedition.org/cliothemis/76]
 
-R. Cahen, Friedrich Gentz (1764-1832) : Penseur post-Lumières et acteur du nouvel ordre européen, Berlin, Boston, De Gruyter Oldenbourg, 2017 (Pariser Historische Studien 108), 524. 
 
-R. Cahen, “The Mahmoud ben Ayad case and the transformation of International Law around 1856”, in Inge Van Hulle, Randall Lesaffer (eds.), International Law in the Long Nineteenth Century (1776-1914). From the Public Law of Europe to Global International Law ?, Boston, Leiden, Brill, 2019, p. 126-139.

Farnaz Dezfouli Asl

 

 

Beruflicher Werdegang

Farnaz Dezfouli Asl is an LL.M graduate from the Geneva Academy of International Humanitarian Law and Human Rights (2019). She holds a Master’s degree in Public International Law from Tarbiat Modares University in Tehran (2018) and a Bachelor’s degree in Law from Guilan University in Rasht (2013). She has several years of experience working for the United Nations, NGOs and the private sector on topics such as private security, business and human rights, the protection of refugees and labour rights in Iran and Geneva. Prior to herwork with the chair, she worked as a Human Rights Associate with the Office of the High Commissioner of Human Rights (OHCHR) in Nouakchott, Mauritania. She conducted training and capacity building activities for the security forces including the military, gendarmerie, police and peacekeeping missions on IHL, IHRL, gender and immigration issues. 

 

At the moment, she works as a research associate on the "Dynamics of Security Project" and is a PhD candidate in PublicInternational Law under the supervision of Dr Professor Marauhn.

 

Her academic interests include the interplay between IHRL and IHL, the use of force in counter-terrorism operations, and the Implementation of IHL through human rights mechanisms and history and sources of IHL. 

Nike Löbrich

 

Beruflicher Werdegang

Nike Löbrich studierte Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Nach dem ersten Staatsexamen nahm sie im September 2021 ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertem Projekt "Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus" (Leitung: Herr Prof. Dr. Thilo Marauhn) auf. Sie beschäftigt sich im Rahmen dessen insbesondere mit Antisemitismus im Spannungsfeld menschen- und grundrechtlicher Mulitpolarität und wird unter der Betreuung von Prof. Dr. Thilo Marauhn zu diesem Thema promovieren.

Daniel Mengeler

 

Lebenslauf

2009-2015

Jurastudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen mit Abschluss der Ersten Juristischen Prüfung

2011-2012

Auslandsjahr an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) (gefördert durch ein DAAD-Stipendium), Porto Alegre, Brasilien

Seit 2015

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht (Prof. Dr. Thilo Marauhn) an der JLU

2015-2017

Lehrtätigkeit im Rahmen des UniReps der JLU (Zivilrecht)

Seit 2017

Lehrtätigkeit im Rahmen des UniReps der JLU (Öffentliches Recht)

Veröffentlichungen

1.

Anfängerklausur – Öffentliches Recht – Sicherheit im Beichtstuhl, JuS 2016, 997

2.

Die Notwendigkeit eines praktikablen Asylrechts – Anmerkung zu den Rechtssachen C-490/16 u. C-646/16, JuWissBlog, 2017

3. 

Der Schutz der Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen durch die Koalitionsfreiheit aus Art. 9 Abs. 3 GG – Anmerkung zu BVerfG, Beschl. v. 10.01.2020 – 1 BvR 4/17, FA 2020, 101-103

4. 

The Federal Constitutional Court Decisions: „The Right to be Forgotten I” and „The Right to be Forgotten II” – The Expectation of Increased Cooperation with the Concurrent Need to Maintain Independence, SPP 2020, Nr. 2 (30), 69-88 (zusammen mit Magdalena Jás-Nowopolska)

5.

Kapitel 7 Grundrechtseingriff und -schranken, in: O. Dörr/R. Grote/T. Marauhn (Hrsg.), EMRK GG Konkordanzkommentar (3. Aufl., im Erscheinen) (zusammen mit Prof. Dr. Thilo Marauhn)

6.

Chapter 4 The Subsidiarity Principle at the Interface of Law and Politics, in: G. Walzenbach/ R. Alleweldt (Hrsg.), Varieties of European Subsidiarity (im Erscheinen) (zusammen mit Prof. Dr. Thilo Marauhn)

Anna Pingen

 

Beruflicher Werdegang

Anna Pingen stu­dier­te Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­sité Tou­lou­se 1 Ca­pi­to­le (UT1) in Frank­reich und an der Al­bert-Lud­wigs-Uni­ver­si­tät Frei­burg. Stu­dien­be­glei­tend war An­na Pin­gen von Fe­bru­ar 2015 bis Sep­tem­ber des­sel­ben Jah­res als stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­te­rin bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ul­rich Sie­ber am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht (ehem. Max-Planck-In­sti­tut für aus­län­di­sches und in­ter­na­tio­na­les Straf­recht) in Freiburg tä­tig. 2015 schloss An­na Pin­gen ih­re „Li­cence en droit“ mit ei­ner pri­vat­recht­li­chen Spe­zia­li­sie­rung ab. Im Ju­li 2016 er­warb sie in Tou­lou­se nach Ab­schluss des „Mas­ter 1 Sciences cri­mi­nel­les et car­rières ju­di­ciai­res“ die „Maîtri­se en droit“.

2021 wurde sie vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg promoviert. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit den „Motivationsdelikten – ein deutsch-französischer Strafrechtsvergleich“.

Im Juni 2021 nahm Anna Pingen ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertem Projekt "Seeing Antisemitism Through Law: High Promises or Indeterminacies?" (Leitung: Prof. Dr. Thilo Marauhn und Dr. Reut Yael Paz) auf.

Ann-Kathrin Steger

 

Beruflicher Werdegang

Ann-Kathrin Steger studierte Politikwissenschaften (Bachelor of Arts) sowie Friedens- und Konfliktforschung (Master of Arts) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Goethe-Universität Frankfurt. An der University of Edinburgh erwarb sie außerdem einen Master of Laws im Fach Völkerrecht. Während ihres Studiums war sie unter anderem an der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung tätig. Als studentische Mitarbeiterin unterstützte sie das Projekt „Internationale Normen im Streit: Kontestation und Normrobustheit“ unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann. Seit Juni 2021 ist Ann-Kathrin Steger als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Seeing Antisemitism Through Law: High Promises or Indeterminacies?" tätig (Leitung: Prof. Dr. Thilo Marauhn, Dr. Reut Yael Paz).

 

Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten gehören Internationale Beziehungen, Menschenrechte, kritische Theorien der Rechts- und Gesellschaftswissenschaften sowie qualitative Methoden.

Vera Strobel

 

Forschungsvorhaben

    • Dissertationsvorhaben im Bereich der Strategischen Prozessführung im (humanitären) Völkerrecht mit dem Thema "Transnational Litigation by Strategic Litigation Networks of Civil Society in Germany regarding Fundamental Rights vis-à-vis German Defense and Foreign Policy"
    • Weitere Forschungsschwerpunkte: Humanitäres und Allgemeines Völkerrecht, Deutsches Verfassungsrecht, Internationaler und Europäischer Menschenrechtsschutz, Gender und Recht, Flüchtlingsrecht

 

Lebenslauf

Seit 09/2021

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht (Prof. Dr. Thilo Marauhn) an der Universität Gießen

Seit 08/2020

 

Mitwirkung an der Pro-Bono-Rechtsberatung des ECCHR u.a. in einem transnationalen strategischen Grundrechtefall vor BVerwG und BVerfG

2020 – 2021

Wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht (Prof. Dr. Thilo Marauhn) an der Universität Gießen

07/2021          

Teilnahme am Summer Course on Human Rights Law, Academy of European Law Summer School des European University Institute, Florenz

01/2021          

Teilnahme an den Winter Courses in Public and Private International Law an der The Hague Academy of International Law

01/ – 03/2020

Praktikum im Team Internationales Recht und Internationale Politische Beziehungen im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin

07/ – 09/2016 

Praktikum beim Auswärtigen Amt, in der Rechts- und Konsularabteilung der Deutschen Botschaft in Pretoria, Südafrika

2015/16

Auslandsjahr an der Université de Montpellier in Frankreich

2014 – 2020

Studentische Hilfskraft an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht (Prof. Dr. Thilo Marauhn) an der Universität Gießen

2013 – 2020

Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Gießen mit Abschluss des Ersten Juristischen Staatsexamens, Schwerpunkt im Völker- und Europarecht

2013

Abitur am Gymnasium Roth

 

Preise und Stipendien

    • Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
    • Exposé-Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
    • Bestenehrung durch das Hessische Justizministerium als eine der besten Absolventinnen, 1. Juristisches Staatsexamen 2020
    • Auszeichnung als beste Absolventin des Fachbereiches, 1. Juristisches Staatsexamen 2020
    • Studienstipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Heinrich-Böll-Stiftung
    • Studienpreis der Juristischen Studienstiftung Gießen e.V.

 

Lehrerfahrung

    • Kolloquium Model United Nations (englischsprachig); WiSe 2022/23; WiSe 2021/22
    • Comparative Constitutional Law: Constitutional Courts and Individual Rights in Germany (International Summer Law School, University Gießen); SoSe 2022
    • Strategic Litigation in Human Rights Law and Humanitarian Law (International Winter University Gießen); WiSe 2021/22
    • Arbeitsgemeinschaften: Grundrechte WiSe 2014/15, Staatsorganisationsrecht SoSe 2015, Besonderes Verwaltungsrecht SoSe 2017

 

Publikationen

      • Limitations and Restrictions of Rights, in Binder, Christina/Nowak, Manfred/Hofbauer, Jane A./Janig, Philipp (Hrsg.): Elgar Encyclopedia of Human Rights, 2022 (mit Prof. Dr. Thilo Marauhn) [im Erscheinen]
      • Strategic Litigation and International Internet Law, in: von Bogdandy, Armin/Peters, Anne (Hrsg.): Digital Transformations in Public International Law, Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht, 2022, S. 259-282 [im Erscheinen].
      • Wem gehört die Krim? Völkerrechtliche und historische Annäherungen, Fragen und Antworten zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine, Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Mai 2022 (mit Arkadiusz Blaszczyk), hier abrufbar.
      • Strategischer Zugang zum Recht – Herausforderungen und Potentiale transnationaler strategischer Prozessführung, DÖV 23 (2021), S. 1067-1074
      • Deutsche Außen- und Verteidigungspolitik vor dem BVerwG: Extraterritoriale grundrechtliche Schutzpflichten bei US-amerikanischen Drohneneinsätzen. Zugleich Besprechung von BVerwG, Urteil vom 25. November 2020 – 6 C 7.19, Archiv des Völkerrechts 60 (2021), S. 328-351 (mit Prof. Dr. Thilo Marauhn und Daniel Mengeler), hier abrufbar
      • Verletzung von Schutzpflichten in Afghanistan? Verfassungsrechtliche und völkerrechtliche Implikationen im Fall der Beendigung einer militärischen Intervention, Verfassungsblog (mit Prof. Dr. Thilo Marauhn und Daniel Mengeler), hier abrufbar, hier auf Englisch
      • Strategische Prozessführung – Potentiale und Risiken transnationaler zivilgesellschaftlicher Zuflucht zum Recht, in: Zugang zu Recht, 61. Junge Tagung Öffentliches Recht, Nomos 2021, S. 157-174; hier abrufbar
      • SARS-CoV-2 und Internationales Recht, in: Pandemie im offenen Grundrechtsstaat, Franz von Liszt Institute Working Paper 2021/01; hier abrufbar
      • Kein Schutzanspruch gegen Drohnenangriffe? Das Urteil des BVerwG zu US-Drohneneinsätzen im Jemen mittels Ramstein, PRIF Blog des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), 11.12.2020; hier abrufbar
      • Kein extraterritorialer Schutzanspruch – Das BVerwG zu US-Drohneneinsätzen über Ramstein, JuWiss Blog des Junge Wissenschaft im Öffentlichen Recht e.V., 09.12.2020; hier abrufbar

     

    Vorträge

      • 15.09.2022: Außenpolitische Spielräume in grundrechtlich determinierten Sachverhalten, Konferenz zu Spielräume des Rechts – Margins of Law, ICON-S Deutschland, Gießen
      • 29.04.2022: Das Würde-Argument in der Debatte um LAWS: Menschenrechtliche und humanitär-völkerrechtliche Perspektiven, Workshop des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt
      • 07.07.2021: Strategic Litigation – Research and Practice, Summer Course on Human Rights Law der Academy of European Law Summer School des European University Institute, Florenz
      • 25.02.2021: Strategische Prozessführung – Potentiale und Risiken zivilgesellschaftlicher Zuflucht zum Recht, Junge Tagung Öffentliches Recht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

     

    Mitgliedschaften

      • International Society of Public Law (ICON-S)

      • Deutsche Vereinigung für Internationales Recht (DVIR)
      • Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)
      • Deutscher Juristinnenbund (djb)

    Sannimari Veini

     

    Beruflicher Werdegang

    Sannimari Veini studied law at the University of Turku, Finland, and graduated with an LL.M. degree in 2021. During her studies, Sannimari specialized in public international law and wrote her Master’s thesis with the title “Redrawing the Red Line: Researching Possibilities of International Law to Secure Accountability for the Use of Chemical Weapons in Syria Through Individual Criminal Responsibility”. From May 2022 onwards Sannimari has been working as a research assistant at the Chair of Public Law and International Law and is doing her doctorate under the supervision of Prof. Dr. Thilo Marauhn.

     

    Sannimari’s main research interests include issues of arms control and disarmament, and the interaction of these fields with other fields of international law, and politics. Especially she is focused on chemical weapons and questions surrounding different avenues of accountability for their use.

    Barry de Vries

    Ehemalige Mitarbeiter/-innen

    Prof. Dr. Sven Simon

    Dr. Ignaz Stegmiller

    Rafael Lima Asche

    Alexander Koll

    Marie-Christin Stenzel

    Judith Thorn

    Lebenslauf

    2005-2011 Studium der Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen
    2008-2009 Studienaufenthalt an der University of Nottingham (Großbritannien)
    2011 Erste juristische Staatsprüfung
    Seit 2011 Studium des Magister/Magistra Juris Internationalis an der Justus-Liebig-Universität Gießen
    Seit 2011 Mitglied des Vorstandes des Vereins Giessen Model United Nations e.V.
    Seit 2012  wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht von Prof. Dr. Thilo Marauhn
    Seit Februar 2016  Mitglied der Forschungsgruppe „Polizeimissionen der Vereinten Nationen – Völkerrechtliche Grundlagen, Status und Einsatzregeln“, gefördert durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF), durchgeführt an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

    Veröffentlichungen, etc.

    1. Der Konflikt in Syrien. Eine völkerrechtliche Betrachtung, in: Vereinte Nationen 60 (2012) 6, S. 243-250 (mit Sven Simon)
    2. Gesamtredaktion (gemeinsam mit Stephanie Rupprecht), EMRK/GG. Konkordanzkommentar zum europäischen und deutschen Grundrechtsschutz, Oliver Dörr, Rainer Grote u. Thilo Marauhn (Hrsg.), 2. Aufl. 2013
    3. Kapitel 16: Privat- und Familienleben, in: EMRK/GG. Konkordanzkommentar zum europäischen und deutschen Grundrechtsschutz, Oliver Dörr, Rainer Grote u. Thilo Marauhn (Hrsg.), 2. Aufl. 2013 (mit Thilo Marauhn)
    4. Politik und Sicherheit, Sicherheitsrat: Tätigkeit 2013, in: Vereinte Nationen 62 (2014) 3, S. 128-130.
    5. Politik und Sicherheit, Sicherheitsrat: Tätigkeit 2014, in: Vereinte Nationen 63 (2015) 3, S. 129-131.
    6.  Politik und Sicherheit, Sicherheitsrat: Tätigkeit 2015, in: Vereinte Nationen 64 (2016) 4, S. 175-178.
    7. Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht unter Druck, in: Bruno Schoch u.a. (Hrsg.), Friedensgutachten 2017, Berlin 2017, S. 56-68 (mit Thilo Marauhn).
    8.  Politik und Sicherheit, Sicherheitsrat: Tätigkeit 2016, in: Vereinte Nationen 65 (2017) 3, S. 129-131.

    Vorträge

    1. United Nations Police Missions and Human Rights, Vortrag im Rahmen der Tagung "The Police 
and International Human Rights Law - International Conference, 28 to 30 April 2016" an der Fachhochschule Polizei Brandenburg, Oranienburg/Berlin, April 2016

    Anne Winter