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Artikelaktionen

Kolloquium

Kolloquium

 

kolloquium


Veranstaltungsort: Justus-Liebig-Universität Gießen,    

Historisches Institut - Didaktik der Geschichte,

Otto-Behaghel-Straße 10 C, 35394 Gießen

  

 




Lehrkräfte erhalten auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung von Seiten der Professur.


Wintersemester 2019/20

 

Mittwoch, der 23. Oktober 2019 um 18.00 Uhr c.t. (Raum G 25)

Verena Laubinger (Göttingen)

Selbstzeugnisse im Geschichtsunterricht am Beispiel von Lodz/ Łódź 1939-1945


Die polnische Großstadt Lodz war in der Zwischenkriegszeit eine multikulturelle und mehrsprachige Stadt. Der Einmarsch der Deutschen im September 1939 markiert einen fundamentalen Bruch, dem fünf Jahre Besatzungsherrschaft folgten.

Es mag ungewöhnlich erscheinen, das allzu bekannte Thema der NS-Zeit am Beispiel einer polnischen Großstadt zu unterrichten. Der Vortrag wird zeigen, dass mit der Begrenzung auf einen überschaubaren städtischen Raum dem stereotypen Alltagswissen der Schüler/innen über die NS-Zeit und den Fehldidaktisierungen in aktuellen Schulbüchern wirksam begegnet werden kann.

Im Zentrum meiner Ausführungen wird die Quellengattung der Selbstzeugnisse stehen. Wie haben einzelne Menschen gedacht und gehandelt? Welche Informationen brauchen die Schüler/innen über die Lebenswelten der Verfasser/innen, um die Selbstzeugnisse zu verstehen?

Ausgehend von der fachwissenschaftlichen Forschung zu Besatzungsgesellschaften wird die Konzeption einer Unterrichtsreihe vorgestellt, die die Erfahrungen der Menschen in einer Stadt wie Lodz rekonstruierbar macht. Abschließend werden Interpretationen der Schüler/innen, die in der Unterrichtsreihe entstanden sind, auf den zentralen Begriff des Fremdverstehens hin eingeschätzt.

 

 


Dienstag, der 14. Januar 2020 um 18.00 Uhr c.t. (Raum G 25)


Margit Sachse (Fachsprecherin Geschichte, Lichtenbergschule Darmstadt, Gymnasium Europaschule)

Niklas Huthmann (15jähriger iOS-App-Entwickler, Jg. 10), Hasset Gessesse, Ella Herron, Aditi Kolturu (Jg. 10), Annika Mühlhäuser (Jg. 12), Fàtima Haji (Jura-Studentin, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Gründungsmitglied der Initiative), Ikira Schielke (Informatik Bachelor-Absolventin der TU Darmstadt, Kopf der Android-Entwicklung)

 

SCHÜLER GEGEN VERGESSEN FÜR DEMOKRATIE (SGVFD): „Jewish Footprints: Auf den Spuren jüdischen Lebens in Darmstadt und an anderen Orten ...". Aktives Erinnern 4.0

 

Vorgestellt wird eine seit einigen Jahren bestehende Projektinitiative der Lichtenbergschule Darmstadt, welche zusammen mit Informatik-Studierenden der TU Darmstadt seit dem WS 2018/19 zwei Apps (Android und IOS) entwickelt, um Ergebnisse der Spurensuche und Stadtrundgänge zur Erinnerung an das Jüdische Leben / Kulturerbe in Darmstadt nachhaltig sichtbar zu machen.

Das Projekt wird exemplarisch veranschaulicht an den Biographien von Lise Juda (ein Darmstädter Mädchen) und Johanna Mayer, geb. Simon (Roßdorf), sowie anhand der Überlebensgeschichten der jüdischen Darmstädter Robert Jablon(ski), Hanna Skop und Dr. Bernhard Posner. Thematisiert werden die Geschichten von gelungenen Fluchten nach Paris (F), New York (USA), Dänemark, Schweden und Lusaka (Sambia). Reflektiert wird, inwiefern der Aufbau eines zweiten Lebens der Geflüchteten gelang und was das für jüdisches Leben und Kulturerbe in Deutschland und Europa heute bedeutet. 

 

Dienstag, der 11. Februar 2020 um 18.00 Uhr c.t. (Raum G 25)


Patrick Kunze (Bildungsreferent für den Bund deutscher Jugendlichen in der Diözese Berlin, Vorpommern / ehem. Mitarbeiter des Schulmuseums Leipzig 2015-2019)

'DDR Schulstunde 360°' Sollte Geschichtsvermittlung nicht doch überwältigen? Ein kritischer Blick auf den Einsatz von Virtual Reality im Geschichtsunterricht

 

Im Frühjahr 2019 wurde das Projekt „DAS 360-GRAD-VIDEO: EINE SCHULSTUNDE IN DER DDR in multimediales Unterrichts- und Medienprojekt“ vorgestellt. Es wurde in einer sechsmonatigen Projektphase von der Bundesstiftung Aufarbeitung finanziert und macht den Fokus deutlich, auf den sich die Landschaft der Methodik weiterentwickeln wird. In Kooperation zwischen dem ZEITBILD Verlag Berlin Gmbh, dem Schulmuseum Leipzig und dem DDR Museum Berlin ist ein erstmalig fundiertes Werk entstanden. Durch das Mitwirken von Leipziger SchülerInnen wurden lebensnahe Texte entwickelt, welche in mehreren typischen Sequenzen so dicht wie möglich an schulalltäglichen Situationen dargestellt wurden (z.B. Rekrutierung von Soldaten in der Schule). Mit Hilfe der virtuellen Welt können heutige SchülerInnen auch ihre eigene Realität in der Schule hinterfragen und den gegenwärtigen Blick wagen, wie Schule eigentlich immer noch funktioniert. Der Geschichtsunterricht wird immer digitaler und Geschichte scheint greifbarer zu werden. Mit dem Projekt kommt die Geschichtsdidaktik dem Ruf nach lebensweltlich nahen Unterricht nach. Allerdings besteht die Gefahr, dass Geschichte durch den Einsatz digitaler Medien nicht nur gegen das Überwältigungsverbot verstößt, sondern auch den Lehrer überflüssig macht. Mit Hilfe des vorgestellten Projektes soll in Form eines Kolloqiums den Fragen der digitalen Bildung nachgegangen werden und welche Chance sowie Risiken sich hier verbergen. Patrick Kunze, M.A., als maßgeblich Beteiligter des Projekts, wird Rede und Antwort stehen.

 

 

Sommersemester 2019

 

Dienstag, der 30. April 2019 um 18.00 Uhr c.t. (Raum C 27)

Dr. Andreas Willershausen (Universität Gießen)

„Ad fontes digitales? Das mBook Geschichte und das Mittelalter“

Wie der Titel schon verdeutlicht, geht es um das erste rein digitale Geschichtsschulbuch ‚mBook Geschichte‘ des Cornelsen Verlags. Einzelne Didaktiker haben diesem neuen Geschichtswerk bereits ein hohes Maß an Kompetenz- und Benutzerorientierung bescheinigt, welches ein Eintauchen „in den reflektierten Umgang mit Geschichte“ ermögliche (Karl Heinrich Pohl). Das Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung verlieh dem mBook sogar den Preis für das beste Schulbuch des Jahres 2018 in der Kategorie ‚Gesellschaft‘.

 

Grund genug, um im Rahmen unseres Kolloquiums die Zielsetzungen sowie die technische und methodische Umsetzung des ‚mBook‘s näher zu untersuchen. Dies wird am Beispiel des Einsatzes von Textquellen in den Kapiteln zur Mittelalterlichen Geschichte geschehen.

 

Das Kolloquium findet in Zusammenarbeit mit dem Oberseminar ‚Werkstattgespräche aus laufenden Forschungsarbeiten in der Mediävistik‘ statt. 

 



Dienstag, der 18. Juni 2019, 18.00 Uhr c.t. (Biologischer Hörsaal, Uni-Hauptgebäude (2. Stock) Ludwigstr. 23)

Helmut Kellershohn - Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung

 

"Was Geschichtslehrerinnen und -lehrer über den Umgang der Neuen Rechten mit Geschichte wissen sollten."


Die „Vogelschiss“-Rede Alexander Gaulands oder Björn Höckes Forderung nach einer erinnerungspolitischen Wende („um 180 Grad“) haben gezeigt, dass die AfD ihren programmatischen Anspruch, die vermeintliche „Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus“ revidieren und das Geschichtsbild dem Kriterium der nationalen Identitätsstiftung unterwerfen zu wollen, ernst nimmt. Der Vortrag fragt nach dem Zusammenhang zwischen dem neurechten Geschichtsrevisionismus und der Idee einer „nationalen Wiedergeburt“ und begibt sich zu diesem Zweck auf die Suche nach dem Stellenwert, den „Geschichte“ in der völkischen Ideologie einnimmt.

 

Helmut Kellershohn, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung sowie Oberstudienrat an einem Gymnasium mit den Fächern Geschichte und Religion. Zahlreiche Publikationen zu den Themen Rechtsextremismus und völkischer Nationalismus.


Hinweis: Dieser Vortrag findet in Zusammenarbeit mit dem Oberseminar Neuere und Neueste Geschichte statt.


Wintersemester 2018/2019

 

Dienstag, der 27. 11.2018 um 18.00 Uhr c.t. (Raum C 27)

Prof. Dr. Hans-Jürgen Pandel  (Universität Halle)

„Theorie ist etwas, was man nicht sieht" - und die Aufgabe des Unterrichts ist es, sie sichtbar zu machen

 

Obwohl moderne Geschichtsschreibung theorieorientiert ist, Geschichtsschreibung sich von Theorien leiten lässt und unsere Alltagssprache theoriebeladen ist, finden Theorien im Geschichtsunterricht keine Berücksichtigung. „Zu schwer" sagen die Praktiker. Wirklich?



Dienstag, der 11.12.2018 um 18.00 Uhr c.t. (Raum C 27)

Dr. Jörg Christöphler, Tourismusdirektor in Rothenburg o.d. Tauber

„Rothenburg ob der Tauber – vom Geschichtsbild zur Marke? Über die touristische Inwertsetzung ikonischer Qualitäten der Stadt des deutschen Mittelalters“

Im Vortrag wird herausgearbeitet, welchen Anteil eine breite und mit der Postkarte industriell distribuierte Bilderproduktion vor dem 1. Weltkrieg auf die Prägung des Rothenburg-Images als "der" mittelalterlichen deutschen Stadt hatte. An diese Imageproduktion wir in Abwandlungen bis heute angeknüpft. Ikonische Motive des Stadtbilds werden prominent in der Werbung (inkl. Social Media) eingesetzt. Mit den Mitteln des Storytelling werden gleichermaßen synchrone wie diachrone "Schnitte" der Stadtgeschichte aufbereitet. Der Rothenburger Turmweg illustriert dabei den diachronen Ansatz, die Themenjahre "Renaissance und Reformation" (2016-2018) sowie "Pittoresk – Rothenburg als Landschaftsgarten" stehen für synchrone Zugänge.


Dienstag, der 22.1.2019, 18.00 Uhr c.t. (Raum C 27)

Prof. Dr. Sebastian Barsch (Universität Kiel)

 

'Inklusion und Historisches Lernen'


Das narrative Paradigma historischen Lernens ist bislang nur skizzenhaft für den Unterricht in heterogenen Lerngruppen aufbereitet worden. Der Vortrag befasst sich vor diesem Hintergrund mit dem Verhältnis von Sprache, Narrativität und historischem Denken in inklusiven Klassen. Dazu werden zunächst empirische Studien im Kontext von Inklusion und Geschichtsunterricht skizziert und hinsichtlich ihrer Erkenntnisse bezüglich des Verhältnisses von Sprache und Geschichtsbewusstsein analysiert. Anschließend wird ein sich in der Erprobung befindliches Modell zum quellenorientierten  Geschichtsunterricht vorgestellt, welches heterogene Gruppen darin unterstützt, sprachlich in einen Prozess der Ko-Konstruktion von Geschichte zu treten, um subjektive historische Sinnbildungsprozesse zu ermöglichen.



Dienstag, der 29.1.2019, 18.00 Uhr c.t. (Raum C 27)

Prof. Dr. Christian Kuchler (Universität Aachen)

'"Wirksamer Geschichtsunterricht" - Erfahrungen und Ergebnisse einer Expertenbefragung'

 

Das Projekt "Wirksamer Geschichtsunterricht" versucht die Professionserfahrungen von unterschiedlichen Experten des historischen Lernens zu erheben. Ziel ist es, neben der akademischen Geschichtsdidaktik auch Fachleiter/Seminarlehrer sowie "normale" Geschichtslehrer in die Erhebung einzubeziehen. Sie alle antworten auf zehn vorgegebene Frage, die die grundsätzliche Ausrichtung des Geschichtsunterrichts erheben wollen. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich in den Antworten ausmachen lassen, wird Gegenstand des Vortrags sein.



Sommersemester 2018

 

Dienstag, der 22. Mai 2018 (18 Uhr c. t., Raum C 027)

Tatjana Moor-Freber

(Lehrerin an der Kurt Schumacher-Schule in Karben)

Interkultureller Geschichtsunterricht am Beispiel der Epoche des Hellenismus

Die Epoche des Hellenismus ist ein vernachlässigtes Kapitel im Geschichtsunterricht. Doch eignet sich genau diese Epoche in hervorragender Weise dazu, die interkulturelle Kompetenz der Schüler/innen zu fördern. Wir sehen uns einem Gebiet von Griechenland bis Pakistan gegenüber, in dem – ausgelöst durch den Alexanderzug – über Jahrhunderte viele Völker mehr oder weniger friedlich miteinander lebten. Wie funktionierte dieses Miteinander im Alltag? Oder war es eher ein Nebeneinander? In einer sechsstündigen Unterrichtsreihe sollen die Schüler/innen die transkulturellen Prozesse, die damals stattfanden, erkennen, analysieren und sie ggf. auf ihre eigene Lebenswelt übertragen. Denn diese Lebenswelt ist mittlerweile vergleichbar bunt und vielschichtig wie die der hellenistischen Welt.

Dienstag, der 5. Juni 2018 (18 Uhr c.t., Raum C 027)

Johannes Dauzenroth

(Studienseminar für Gymnasien in Gießen und Ausbilder für das Fach Geschichte)

Austausch über das Referendariat in Hessen

Für Studierende stellt sich oftmals die Frage, was zukünftig in der zweiten Phase der Ausbildung von ihnen erwartet wird. Wie gestaltet sich der Alltag im Referendariat zwischen Schulpraxis, Seminarausbildung mit seinen vielfältigen Anforderungen? An diesem Kolloquiumstermin können sich interessierte Lehramststudenten zwanglos über das bevorstehende Referendariat informieren, um sich ein Bild der Anforderungen in der zweiten Phase ihrer Ausbildung zu machen. Der Abend wird von Johannes Dauzenroth (Studienseminar für Gymnasien in Gießen und Ausbilder für das Fach Geschichte) und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst gestaltet .  Dies ermöglicht anschauliche wie realistische Einblicke  in das  Referendariat und vermittelt wichtige Erfahrungen.

Mittwoch (!), den 20. Juni (18 Uhr c.t., Raum C 027)

Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Professur für Osteuropäische Geschichte), Verena Laubinger, Wolfgang Fritzsche (Lehrkräfte)


„Polnische Geschichte unterrichten und das deutsch-polnische Geschichtsschulbuch "Europa - unsere Geschichte". Chancen und Probleme eines Einsatzes im Geschichtsunterricht“

Auf Wunsch vieler TeilnehmerInnen unserer Kolloquia werden an diesem Termine die aktuellen Chancen und Herausforderungen deutsch-polnischen Schulbuchprojektes ‚Europa - unsere Geschichte‘ des Eduversum-Verlages vorgestellt.

Von dem gemeinsamen curricularen deutsch-polnischen Schulbuch „Europa. Unsere Geschichte“ liegen inzwischen den Bände 1 und 2 vor, Bd. 3 (19. Jahrhundert) erscheint im nächsten Jahr. Zeit erste Erfahrungen von Lehrern und unterrichtspraktische Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren. Im Mai 2018 fand in Zamosc (Südostpolen) eine Konferenz und ein Lehrerworkshop statt, in dem der Zweite Weltkrieg in der deutsch-polnischen Geschichte und die Konzeption des Schulbuchs im Zentrum standen. Probleme eines europäischen Schulbuchs in der Darstellung des Zweiten Weltkriegs, darüber wird Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen) berichten. Verena Laubinger war an dem Lehrerworkshop ebenfalls beteiligt und hat – auch angesichts der Themenstellungen des niedersächsischen Zentralabiturs der letzten Jahren – wiederholt Unterrichtseinheiten zur deutsch-polnischen Geschichte konzipiert und durchgeführt, die sie vorstellen wird. Wolfgang Fritzsche hat viele Jahre an einer integrierten Gesamtschule Geschichte  und Geographie unterrichtet, ebenfalls an dem Workshop in Zamosc teilgenommen und wird über die Karten in den bisher vorliegenden Bänden des Schulbuchs sprechen – welche Einsatzmöglichkeiten gibt es, wo liegen Neuansätze?

In der Diskussion können die Chancen und Grenzen des neuen deutsch-polnischen und eines in mehreren Staaten zugelassenen curricularen Schulbuchs grundsätzlich diskutiert werden. Was bedeutet das für die Schulbuchkultur, wo liegen Konfliktstoffe?

 

 

 

Wintersemester 2017/2018

 

Dienstag, der 5. Dezember 2017 (18 Uhr c. t., Raum C 027)

Mathis Prange

(Stellvertrende Geschäftsführung des Zfl Gießen, Koordinatur für Medienkompetenz im Lehramtsstudium und promovierter Mittelalterhistoriker)

„‘[R]ealistischer, härter und lebendiger als es jedes Geschichtsbuch je sein könnte‘ - Geschichtsdarstellung [im Videospiel] Assassin's Creed 3 - Ein Spannungsfeld?“

Mittwoch, der 13. Dezember 2017 (ab 16 Uhr, Start in Raum C 214)

Spieleabend der Professur Didaktik der Geschichte

Es werden zunächst kommerzielle sowie eigens in Projektseminaren von unseren Studierenden erfundene Brettspiele vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit die Spiele in mehreren Räumen testzuspielen und über diese Medien historischen Lernens und der Geschichtskultur zwanglos ins Gespräch zu kommen.


Mittwoch, der 31. Januar 2018 (18 Uhr c. t., Raum C 27) Prof. Dr. Atsuko Kawakita (Universität Tokyo)

Titel: Die Nachkriegsbeziehungen zwischen Deutschland und Osteuropa aus japanischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung der Vertreibung der Deutschen als Problem des Geschichtsbewusstseins

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die durch Krieg, Völkermord und Vertreibungen belasteten deutsch-osteuropäischen Versuche, die eigenen Beziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen, gerade auch in Ostasien intensiv beobachtet, denn die japanisch-chinesischen und die japanisch-koreanischen Beziehungen standen vor ähnlichen Problemen und waren auch durch die Blockkonfrontation belastet. Bemühungen, durch wechselseitige Aussöhnung, durch Anerkennung einer deutschen Schuld, durch eine Schulbuchrevision und gemeinsame Unterrichtswerke auch die jeweiligen Geschichtsbilder miteinander kompatibel zu machen, stießen dabei auf besonderes Interesse. Die Referentin wird auf die japanische Wahrnehmung deutscher und europäischer Diskurse über Flucht und Vertreibung und die deutsch-polnischen Schulbuchgespräche sowie die Revision deutscher Geschichtslehrwerke eingehen.

 Prof. Dr. Atsuko Kawakita hat sich in japanisch-, deutsch- und englischsprachigen Publikationen intensiv mit der Erinnerungskultur in Japan im internationalen Vergleich und deutsch-japanischen Stereotypien beschäftigt. Sie ist seit 2015 Professorin an der Chūō Universität, Faculty of Letters in Tokyo. Zuvor war sie an der Osaka University, Graduate School of Language and Culture als Associate Professor tätig.

Aktueller Hinweis: Folgende Veranstaltung wird in das Sommersemester 2018 verschoben. Bitte beachten Sie auf aktuelle Bekanntmachungen auf dieser Homepage.


Medien als bildungsgeschichtliche Quelle

Aus dem Fundus des Archivs der Professur sowie aus Privatbesitz stellen die Mitglieder der Professur  ausgewählte Unterrichtsmedien vergangener Unterrichtsepochen vor – von alten Wandkarten und ausfaltbaren Merkhilfen über Dias bis hin zum 16mm Unterrichtsfilm. Neben den methodischen Einsatzmöglichkeiten und Gattungslogiken älterer Unterrichtsmedien steht dabei gerade auch der Quellenwert im Vordergrund, den diese Medien inzwischen besitzen und wiederum für Unterrichtszwecke nutzbar gemacht wird.

 

Sommersemester 2017

Sommersemester 2017:

"Was wisst ihr von den alten Rittern?": Neue audiovisuelle Geschichtsdarstellungen des Mittelalters zwischen Clipkultur, Sketch und Dokutainment

Termin: 23. Mai 2017

Ort: Raum B 009

Zeit: 18.15 Uhr

Referent: Dr. Andreas Willershausen

 

Ausufernde Spielszenen in Dokumentarfilmen, Karl der Große als Hip-Hop-Sänger, Luther als Playmobilheld oder Kinder-Sketche zum Thema Leibeigenschaft: Die aktuelle audiovisuelle Geschichtskultur scheint immer farbenfrohere Blüten zu treiben. Zugleich ist sie immer schwerer zu dekonstruieren. Populärkulturelle Anspielungen koexistieren scheinbar gleichrangig neben gesicherten Wissensständen und offensichtlichen Werturteilen. Klassische Scheidungen etwa zwischen Spiel- und Dokumentarfilmen bieten seit langem keine Sicherheiten mehr. Der Vortrag weist auf aktuelle Tendenzen der Fiktionalisierung hin und zeigt zeitgemäße Formen der Medieninterpretation an einem Beispiel auf. Für den Vortrag wurden im Wesentlichen Beispiele von Darstellungen der Mittelalterlichen Geschichte ausgewählt, also einer Epoche, die aufgrund der relativen Knappheit visueller Quellen von Medienmachern bevorzugt mit Hilfe filmischer Rekonstruktionen und Fiktionalisierungen vermittelt wird. 

 

Hinweis: Der Termin findet in Kooperation mit dem Oberseminar „Werkstattberichte aus laufenden Forschungsarbeiten in der Mediävistik“ statt.


Zur Systematisierung geschichtsdidaktischen Wissens und Könnens - Theoretische Überlegungen und empirische Modellierung

Termin: 30. Mai 2017

Ort: C 214

Zeit: 18.15 Uhr

Referenten: Dr. Christian Heuer und Mario Resch

 

Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Frage nach dem Zusammenhang von Wissen und Können in Bezug auf professionell-kompetentes Handeln der Lehrpersonen im Geschichtsunterricht. Oder einfacher und konkreter geht es um eine der derzeitigen fundamentalen Fragen (nicht nur) der Geschichtsdidaktik: Was muss man als Lehrer eigentlich wissen, damit man als Lehrer etwas kann? In geschichtsdidaktischer Perspektive, die als „Wissenschaft vom historischen Lernen“ (Rüsen 2013) eben dieses Wissen generiert, das man benötigt, um etwas zu können, nämlich Geschichte zu unterrichten, also die Frage danach, was man wissen muss, damit man „Geschichte“ qualitätsvoll, also effektiv in Bezug auf Schülerleistungen und gut im normativen Sinne unterrichten kann und wie dieses Wissen und Können vermittelt werden kann?

 

Um diese Fragen zu diskutieren, wird das Heidelberger Geschichtslehrerkompetenzmodell (Hei GeKo) theoretisch entfaltet und es werden Versuche aufgezeigt, dieses Modell empirisch zu erfassen, sowie erste Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung bei Lehramtsanwärter_innen präsentiert.


"Comics erforschen: Einblicke in Begriffe, Gattungen und Ansätze der deutsch- und französischsprachigen Geschichtswissenschaft"

Termin: 13. Juni 2017

Ort: C 214

Zeit: 18.15 Uhr

Referent: Dr. Bettina Severin-Barboutie

 

Seit den 1970er Jahren beschäftigten sich die deutsch- und die französischsprachige Forschung mit Erzählungen in Comicform, die sich historischen Stoffen widmen. Dabei arbeiten sie bislang eher neben- statt miteinander und haben auch eigene Begriffe, Kategorien und Themenschwerpunkte herausgebildet. In dem Vortrag geht es darum, diese unterschiedlichen Forschungstraditionen und -terminologien vorzustellen und bei dieser Gelegenheit zugleich über Spezifika historischer Erzählungen in Comicform und die Möglichkeiten ihrer Erforschung zu diskutieren.


„Der Erste Weltkrieg in der Erinnerungskultur am Beispiel von Schulbüchern und weiteren Manifestationen der Geschichtskultur“

Termin: 4. Juli 2017

Ort: G 025

Zeit: 16.15 Uhr

Referent: StR. Dr. Fabian Münch

 

Der Erste Weltkrieg in der internationalen Geschichtskultur stellt ein noch junges Forschungsfeld der Geschichtsdidaktik dar. In seinem Vortrag erläutert Dr. Fabian Münch den Wandel geschichtskultureller Objektivationen (z.B. Gedenktage, Denkmale oder Schulgeschichtsbücher), die während und in Folge des Ersten Weltkrieges in Australien entstanden sind. Zu diesem Zweck werden die schon während des Krieges entstandene dominante Meistererzählung, der Anzac (Australian and New Zealand Army Corps)-Mythos, und dessen konjunkturelle Entwicklungen in den Blick genommen. In einem zweiten Schritt werden methodische Vergleiche zur europäischen bzw. deutschen Geschichtskultur gezogen, was am Beispiel von Analysen gängiger Gymnasialschulbücher geschehen wird. Die Grundlage des Vortrages stellen eine abgeschlossene und veröffentlichte Dissertation an der Uni Vechta und neuere Untersuchungsergebnisse des Referenten dar.

Wintersemester 2016/2017

Wintersemester 2016/2017

 

9. November 2016 (18. Uhr c.t. - Raum C 27)

Lena Frewer, Markus Jakob, Roman Tischer

"Realität durch Bilder - Bilder im Kopf. Geschichtsrezeption durch Historienmalerei. Neuere Ansätze der Interpretation von Bildquellen an Universität und Schule"

Vorstellung von Ergebnissen einer Tagung des „STudentische ARbeitsKReis (STARK) für Studierende und Alumni des Fachbereichs 04 ‚Geschichts- und Kulturwissenschaften‘" 


13. Dezember (18. Uhr c.t. - Raum C 27)

Vorstellung studentischer Examensarbeiten


Maëlle Christ

"Förderung von narrativer Kompetenz  als Herausforderung und Ziel eines bilingualen Geschichtsunterrichts".

 

Julia Weber

"Die Geschichtskulturelle Bedeutung und die geschichtsdidaktischen Implikationen des Besuchs von Mittelaltermärkten am Beispiel des Mittelaltermarktes auf dem Schiffenberg"

 

Sonja Schoel

History meets Television. Die historische Fernsehserie zwischen Faktizitität und Fiktionalität am Beispiel „Rom" und „die Tudors"


7. Februar 2016 (18. Uhr c.t. - Raum C 27)

 

Prof. Dr. Anette Baumann

 "Lebensräume konkret - Augenscheinkarten als unterschätzte Quellengattung für Universität und Schule"

Sommersemester 2016

 Im Sommersemester fanden keine Termine statt.

Wintersemester 2015/2016

 

10. November 2015 (18 Uhr c. t., Raum A 5)

Prof. Dr. Sven Kommer

(Geschäftsführung des Instituts für Erziehungswissenschaften der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen)

„Populäre Mittelalter-Konstruktionen in der deutschen 'Mittelalterszene‘“

02. Februar 2016 (18 Uhr c. t., Raum C 214)

Christian Tischner

„'Es gilt das gesprochene Wort' - Historische Reden im Geschichtsunterricht"

 

 

Sommersemester 2015

 

05. Mai 2015

Angela Krüger

(Studienseminar für Gymnasien in Gießen)

"Christentum und Islam - zwei feindliche Kulturen? Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtseinheit zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in einer E-Phase"

Kristin Bode

(Studienseminar für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen Friedberg)

"Denkmäler im Geschichtsunterricht am Beispiel des Kriegerehrenmals in Bad Nauheim"

2. Juni 2015

Dr. Annette C. Cremer

(JLU, Historisches Institut - Frühe Neuzeit)

"Objekte als Quellen der Geschichtswissenschaft und im historischen Lernen"

30. Juni 2015

Dr. Ulrich Mählert

(Bundesstiftung Aufarbeitung, Leiter des Arbeitsbereichs Wissenschaft und Internationale Zusammenarbeit)

"Die Ausstellung „Der Weg zur deutschen Einheit“ und das Verbreitungskonzept als ein Beispiel für „Public History“"

Stichpunkte zum Vortrag finden Sie hier.

Wintersemester 2014/15

 

25.11.2014

Dr. Elke Gryglewski

(Bildungsabteilung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Berlin)

„Anerkennung als Voraussetzung für Erinnerung in der heterogenen Gesellschaft -

empirische Ergebnisse und neue Konzepte im historischen Lernen mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus der Gedenkstättenpraxis“

02.12.2014

Mathis Prange

„Let's play Henry V - Die Modellierung von Geschichte in Computerspielen am Beispiel Medieval II - Total War“

27.01.2015

Lesung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Herder Institut (Marburg)

„Sie schritten durch die Pforte und wußten: Nie zurück! Lesung aus frühen Texten der Holcaust- und Lagerliteratur“ von Studierenden der JLU Gießen

 

Informationen zu dieser Veranstaltung hier

03.02.2015

Vorstellung ausgewählter abgeschlossener Examensarbeiten an der Professur Didaktik der Geschichte

Tobias Haas

„Fiktionen und Stereotype in ausgewählten Geschichtscomics - Ein geschichtskulturelles Medium im historischen Lernen“

Carola Jahn

„Der NS-Propagandafilm ʻJud Süßʻ als Gegenstand historischen Lernens? – Mediale Analyse, empirische Erhebung, didaktische Konsequenzen“

Sommersemester 2014

14. Mai 2014

Ulrich Bongertmann
(Bundesvorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands)

"Didaktische und methodische Überlegungen zur Nutzung der Ausstellung 'DDR: Mythos und Wirklichkeit' im Schulunterricht"

Dr. Jens Hüttmann
(Leiter Schulische Bildungsarbeit - Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

"Kompetenzorientiertes Lernen zur Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland nach 1945"

 

Informationen zur Ausstellungseröffnung hier
27. Mai 2014

Gottfried Kößler
(stellv. Direktor des Fritz Bauer Instituts, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt)

"Jüdische Geschichte und Antisemitismus als Themen historischen Lernens in der postkolonialen Gesellschaft"
3. Juni 2014

Prof. Dr. Carlos Kölbl
(Lehrstuhl für Psychologie, Bayreuth)

"Terkessidis, erzähl uns etwas über die griechische Antike!
Zu einer Form interkulturellen Lernens (auch) im Geschichtsunterricht"

Prof. Dr. Carlos Kölbl

Wintersemester 2013/14

 

04.12.2013
Prof. Dr. Helmuth Feilke und Prof. Dr. Katrin Lehnen

„Lesen und Schreiben im Kontroversenlabor - Chancen für das fächerübergreifende Lernen?“

Die interaktive Lernplattform Skola (Schreibkontroversenlabor), die im Rahmen des Forschungsverbunds LOEWE „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ entwickelt wurde, soll Schülern und Studierenden helfen, kontroverse Formen wissenschaftlicher Erkenntnisbildung zu schulen. Die Aufgabenszenarien sind so angelegt, dass verschiedene Texte zu einer Kontroverse gelesen, bearbeitet und ein Text hierzu verfasst wird. Welche Chancen bietet nun dieser Ansatz für das fächerübergreifende Lernen? Dies sollte gerade im Fach Geschichte gegeben sein, das ja in besonderem Maße durch Kontroversität gekennzeichnet ist.

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Screenshot der Lernplattform SKOLA

22.01.2014

Prof. Dr. Gerhard Henke-Bockschatz

„Historisches Lernen mit aufgezeichneten Zeitzeugeninterviews?“

05.02.2014

Prof. Dr. Wolfgang Sander

„Die Kompetenzdebatte in der Politikdidaktik: Entwicklung - Positionen - Kontroversen“

12.02.2014

Verena Fries

„Begriffsbildung - Unterstützung fachlich-sprachlicher Lernprozesse. Eine empirische Studie aus dem bilingualen Geschichtsunterricht“

Sommersemester 2013

 

15.05.2013:

Prof. Dr. Hans-Jürgen Pandel

„Methodik des Geschichtsunterrichts - Methoden ohne historische Erkenntnis? Zur Kritik gegenwärtiger Unterrichtspraxis“

05.06.2013:

Prof. Dr. Michele Barricelli

„Vielfalt, Identität, Erzählung. Forschungszugänge zum interkulturellen Lernen im Geschichtsunterricht“

Die Tagung "Vielfalt, Identität, Erzählung" am 17./18. Oktober 2013 in Hannover bildet den Abschluss des Forschungsprojektes "Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht an niedersächsischen Schulen", in das Herr Professor Barricelli im Kolloquium Einblick gewährte. Weitere Informationen hier

26.06.2013:

Examensarbeiten im Kontext von Forschungsprojekten:

Rebekka Conrad

„Die Geschichtskarte als Medium historischen Lernens - eine qualitative Untersuchung zu Kompetenzen im Umgang mit Karten in der Jahrgangsstufe 7 der Hauptschule“

Judith Almudena Hülshorst

"Laboratorium einer Erinnerung der Zukunft? Empirische Erkundungen in einem transnationalen und transgenerationalen Projekt zur medialen Vermittlung der Erinnerung an Auschwitz "

Wintersemester 2012/13

 

12.12.2012

Tobias Kuster: Legenden zum Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht - Theoretische Klärungen, didaktische Überlegungen und empirische Studien zum kompetenzorientierten Umgang mit Fakten und Fiktionen der NS-Geschichte an ausgewählten Beispielen (Dissertationsprojekt)

23.01.2013

Monika Rox-Helmer: Fiktionalisierungsstrategien von Geschichte in historischen Jugendromanen? Überlegungen zur Förderung von geschichtskultureller Kompetenz (Dissertationsprojekt)

06.02.2013

Prof. Dr. Vadim Oswalt und Lars Friedrich: Der Einsatz des Whiteboards im historischen Lernen