Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Klinik

Die Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andologie der Groß- und Kleintiere mit tierärztlicher Ambulanz unterteilt sich in die Professuren für klinische und molekulare Reproduktionsmedizin.
Beschreibung

 

Die Ursprünge der Klinik reichen bis in das Jahr 1868 zurück. Damals wurde ein eigener Lehrstuhl für Tiergeburtshilfe und Poliklinik gegründet. Eine ordentliche Professur für Geburtshilfe, Gynäkologie und Ambulanz wurde allerdings erst 1929 geschaffen. Die Klinik wurde nach völliger Zerstörung im letzten Weltkrieg 1954 neu geplant und 1957 vollendet. Zum Wiederaufbau standen Marshall-Plan-Gelder zur Verfügung. Saniert und erweitert wurde sie in den Jahren 1994-1996, wobei nicht nur die Bedingungen der Krankenhaushygiene, sondern auch die der modernen Lehrbelange voll berücksichtigt wurden. Die abschließenden Sanierungsarbeiten fanden in den Jahren 1999 bis 2003 statt.


Bereits im Jahr 1984 wurden an der Klinik zwei unabhängige, eigenständige Lehrstühle etabliert, die Professuren für Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung I und II. 2012 erfolgte dann im Zuge der Neubesetzung einer Professur eine Umstrukturierung und damit verbunden die Umbennennung in "Klinische Reproduktionsmedizin" und "Molekulare Reproduktionsmedizin".


Die Klinik verfügt derzeit über einen Hörsaal, einen umfangreichen Labortrakt, zwei multifunktionale Demonstrationsräume, einen modernen Untersuchungs- und Operationstrakt, sowie Stallungen für Groß- und Kleintiere und einer Intensiveinheit für Neonaten der verschiedenen Tierarten.

Kleintierabteilung
Die Kleintierabteilung der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit tierärztlicher Ambulanz ist eine hochmodern ausgestattete Spezialabteilung, die sich mit der Fortpflanzung und ihren Störungen, züchterischen Aspekten, den Neugeborenenerkrankungen, der Biotechnologie und Samengewinnung, der instrumentellen Besamung sowie mit den Erkrankungen des Gesäuges bei Hunden, Katzen und Heimtieren beschäftigt. Die Bündelung dieser Gebiete in einer Klinik gewährleistet eine umfassende Sichtweise auf den Bereich der Kleintiergynäkologie, -andrologie, -geburtshilfe und –neonatologie. Aus dieser Kombination wurden in den letzten Jahren neue Konzepte in der medikamentellen Behandlung von Uteruserkrankungen, chirurgischen Behandlung von Erkrankungen der Eierstöcke und in der Diagnostik von Entzündungen und Tumoren des Gesäuges entwickelt, die international Maßstäbe gesetzt haben.
Mehr ...
Pferdeabteilung
Die Pferdeabteilung der Klinik beschäftigt sich mit allen Aspekten der Fortpflanzung und der Fohlenerkrankungen. Neben einem großzügigen Untersuchungs- und Boxenbereich ist der Klinik eine Besamungsstation mit EU-Anerkennung angeschlossen. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Hessischen Landgestüt Dillenburg und dem Direktorium für Vollblutzucht und Rennen. So werden Vollblutgestüte zuchthygienisch in den Bundesländern Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg betreut.
Mehr ...
Nutztierabteilung
In der Nutztierabteilung der Klinik liegt der Schwerpunkt der klinischen Arbeit bei den Tierarten Rind, Schaf, Ziege, Neuweltkameliden und Schwein. Neben „reinen“ Nutztieren werden diese Tierarten verstärkt als „Hobbytiere“ vorgestellt. Die Aufgaben liegen in der Diagnostik, Therapie und Prävention von Fruchtbarkeitsstörungen, Eutererkrankungen, Schwergeburten und Neugeborenenerkrankungen. Hervorzuheben ist, dass in der Klinik ein endoskopisches Operationsverfahren zur Behebung von Milchabflussstörungen entwickelt wurde, die Theloresektoskopie.
Mehr ...
Labordiagnostik
Die Klinik verfügt sowohl über ein klinisches (Professur für klinische Reproduktionsmedizin) als auch über ein endokrinologisches Labor (Professur für molekulare Reproduktionsmedizin):
Mehr ...
Ambulanz
Die Tierärztliche Ambulanz ist eine Abteilung der Klinik, in der Studenten der Veterinärmedizin durch erfahrene Tierärzte mit der Arbeitsweise des Tierarztes unter Praxisbedingungen (Fahrpraxis) vertraut gemacht werden. Hierzu betreut die Ambulanz als „Hoftierarzt“ diverse landwirtschaftliche Tierhaltungen unterschiedlichster Ausrichtung und Betriebsgröße in der näheren Umgebung. Neben der kurativen Tätigkeit im Sinne der Behandlung erkrankter Einzeltiere und der instrumentellen Samenübertragung liegt ein weiterer Schwerpunkt in der tierärztlichen Bestandsbetreuung, in der die Ambulanz als tierärztlicher Partner dem Landwirt kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen in der Optimierung des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses und des Tierwohls zur Seite steht.
Mehr ...
IVP-Labor
Im IVP-Labor der Professur für molekulare Reproduktionsmedizin werden ausgewählte Techniken der Reproduktionsmedizin als Dienstleistungen angeboten.
Mehr ...
Tiergesundheitsdienst (ZKD)
Der ZKD – als Tiergesundheitsdienst Fruchtbarkeit Rind - bietet eine qualifizierte tierärztliche Untersuchung und Beratung bei Fruchtbarkeitsstörungen aller Art (Verkalbungen/ Geburt lebensschwacher Kälber/ Umrindern/ verlängerte Brunst/ Stillbrünstigkeit/ Zwischenkalbezeit zu lang/ Ausfluss nach Geburt oder Besamung).
Mehr ...