Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Erinnerungskultur 2.0

Kurzinfo

Erinnerungskultur 2.0

Interaktiva-Band 6:

Meyer, Erik (Hg.)

Erinnerungskultur 2.0

 

Erscheinungstermin: 11. Mai 2009
ISBN 978-3-5933-8917-2
239 Seiten, 27,90€

 

 

 

 

inhalt

Unter dem Titel "Erinnerungskultur 2.0. Kommemorative Kommunikation in digitalen Medien" ist der sechste Band der Publikationsreihe "Interaktiva" erschienen. Der Band versammelt Autoren aus Architektur, Geschichts-, Kommunikations-, Literatur- und Politikwissenschaft, um die aktuellen Veränderungen zu reflektieren, die sich durch neue, digitale Medien für Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung ergeben. Die Beiträge arbeiten aktuelle Entwicklungen in der digitalen Welt auf: von Computerspielen und E-Learning über die digitale Rekonstruktion zerstörter Synagogen und andere Formen virtuellen Gedenkens bis hin zur Online-Enzyklopädie Wikipedia. Diese Entwicklungen im Zusammenhang mit den "Neuen Medien" werden aus gedächtnistheoretischer und medienwissenschaftlicher Perspektive analysiert.

Herausgeber Dr. Erik Meyer, Politikwissenschaftler der Universität Gießen, verdeutlicht, wie digitale Medien nicht nur die Gegenwart gesellschaftlicher Kommunikation prägen, sondern zunehmend auch das Verständnis der Vergangenheit bestimmen und neue Formen von Geschichtsvermittlung und Opfergedenken begründen. Der Band ist aus der ZMI-Tagung "Virtual Memory, Virtual History" hervorgegangen. Im Mittelpunkt stand dabei die Charakterisierung von Anwendungen und Akteuren: Welche Formen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ermöglichen Computerspiele, CD-ROMs, Online-Datenbanken und Plattformen zur Publikation nutzergenerierter Inhalte und Portale? Welche Auswirkungen haben die medialen Formate auf die Darstellung historischer Ereignisse und die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Terror? Wie unterscheiden sich in dieser Hinsicht digitale, interaktive Medien von Orten wie Archiv, Denkmal und Gedenkstätte sowie historischen Darstellungen in Fernsehen, Film und Literatur? Weiter wirft der Band die Frage auf, wie sich bereits etablierte Anbieter und Initiativen interessierter Laien angesichts der unüberschaubaren Anzahl von Angeboten positionieren und welche Anwendungen und Akteure die durch kommunikationstechnologische Innovationen entstehende "Erinnerungskultur 2.0" prägen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Campus Verlags.

Pressestimmen:

"Mit dem Tagungsband kann man einen guten Überblick über verschiedene Forschungen und Studien rund um das Thema Erinnerungskultur im Internet erhalten. Die Artikel eignen sich für eine grundsätzliche Auseinandersetzung rund um das Thema." ( Birgit Marzinka, Lernen aus der Geschichte, 1/2012)

„Überzeugend werden vielfältige Fragestellungen skizziert, die für eine adäquate Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erinnerungsprozessen der gegenwärtigen (und das heißt eben auch: zunehmend digitalen) Medienkultur relevant sind.“ (Martin Zierold, Medien & Zeit, 4/2009)

Erinnerungskultur 2.0 bietet „einen Ansatz, die gängigen Darstellungen von Geschichte, und auch das eigene, digital geprägte Bild der Vergangenheit in einem neuen Licht zu sehen und wirft interessante Fragen und Diskussionsansätze auf“. (Medien und Erziehung, 4/2009)