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Vortrag von Sophie Engelen zum Thema „Lese-Rechtschreibschwierigkeiten als Heterogenitätsdimension des Französischunterrichts“

Die aktuelle Debatte um einen adäquaten Umgang mit verschiedenen Lernausgangslagen von Schüler*innen im Fremdsprachenunterricht rückt auch die Frage in den Fokus, wie mit Schwächen im Bereich basaler schriftsprachlicher Kompetenzen umgegangen werden kann – meist gefasst unter dem Begriff der „Lese-Rechtschreibschwierigkeiten“ (LRS) (z.B. Burwitz-Melzer et al. 2017). Während für das Englische als Fremdsprache erste Studien vorliegen, die z.B. Interventionsprogramme zur Förderung der Lese- oder Rechtschreibleistungen (vgl. Gerlach 2013, Gerlach & Lüke 2020) entwickeln und evaluieren, orientieren sich der Französisch- und Spanischunterricht vorrangig an erfahrungsbasierten Empfehlungen zur Unterrichtsgestaltung (z.B. Plötner 2017). Dabei mangelt es – nicht nur für die romanischen Sprachen – an schulbezogener, empirischer Forschung, die an den stattfindenden Fremdsprachenunterricht anknüpft und die Perspektive betroffener Schüler*innen berücksichtigt.

 

In dem Vortrag soll dieses Desiderat aufgegriffen und der Frage nachgegangen werden, wie Schüler*innen mit LRS das Französische als zweite Fremdsprache erlernen. Dabei wird auf Datensätze einer qualitativen Studie zurückgegriffen, die auf Unterrichtsbeobachtungen, der Erfassung von Schreibprodukten und Interviews mit betroffenen Schüler*innen basiert. Anhand ausgewählter Datenauszüge wird diskutiert, wie Lernende mit ihren LRS beim Französischlernen umgehen, welche Schwierigkeiten insbesondere im Bereich des Schreibens bestehen und wie eingesetzte Fördermaßnahmen wirken.