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Artikelaktionen

Sektion 5 Kunst und Medien

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Sprecher: Prof. Heiner Goebbels, Prof. Dr. Uwe Wirth


Die Sektion "Kunst und Medien" führt Fachrichtungen zusammen, die an der Schnittstelle von Medientheorie, Medienkritik, kultureller Medienkompetenz und künstlerischer Praxis mit Medien tätig sind. Hierzu zählt die historische und systematische Aufarbeitung von theatralen, literarischen und filmischen Inszenierungsformen von Medialität unter ästhetischen, poetologischen und performativen Gesichtspunkten. Das besondere Augenmerk gilt Inszenierungen in Neuen Medien, die man als Ausprägung einer sich ständig aktualisierenden Theatralisierung der Gesellschaft verstehen kann, die nun über eine "digitale Bühne" verfügt. Ziel der Sektion ist es, eine Interaktion zwischen künstlerischen Aktivitäten (etwa des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft) und medien-oder kulturtheoretischen Reflexionsformen zu initiieren.

 

Aktivitäten

Archiv

Nach der Transkription: Das Analoge im Digitalen, das Digitale im Analogen

Nach der Transkription: Das Analoge im Digitalen, das Digitale im Analogen

Die zweite Tagung der Reihe Zukünfte der Philologie im Medienumbruch widmete sich sowohl den Transkriptionen als auch den Interaktionen zwischen analogen und digitalen Objekten. Das 'Digitalisieren' als Dreh- und Angelpunkt der Digital Humanities meint dabei gleichermaßen die Umwandlung eines analogen Zeichen-Ensembles in ein digitales Bildobjekt, ebenso aber auch die Umwandlung von digitalen Bildobjekten in Text-Dateien. Bei dieser Umwandlung findet nicht nur eine digitale Transkription statt, sondern in editionsphilologischen Projekten (etwa der von Anne Bohnenkamp besorgten digitalen Faust-Edition) werden zudem bestimmte Eigenschaften des analogen Ausgangsmaterials durch verschiedene Formen der digitalen diplomatischen Transkription 'sichtbar' gemacht. 

Neben den philologischen Aufgaben einer digitalen Transkription, gibt es auch eine performative Dimension der Digitalisierung: Hier geht es nicht nur um die 'views', mit denen digitale Zeichen-Ensembles in Szene gesetzt werden, sondern auch um jene Objektaspekte, die sich nicht vollständig digitalisieren lassen. Hierzu zählen Faksimiles, die als digitalisierte analoge Objekte angesehen werden müssen. 

Bei der Tagung ging es um die Frage, wie sich in philologischen, archivalischen, kuratorischen und performativen Kontexten die Interaktion zwischen Analogem und Digitalem nach der (digitalen) Transkription beschreiben lässt.  Diese Tagung wurde von Prof. Uwe Wirth (ZMI-Sektion Kunst und Medien / Institut für Germanistik/JLU) und Irmgard Wirtz (Schweizerisches Literaturarchiv, Bern) organisiert. Sie fand am 6. und 7. Februar 2020 im Sitzungsraum des ZMI statt und setzte sich mit den verschiedenen Modi der Interaktion zwischen Digitalisaten und analogen Objekten auseinander.

 

(24.04.2020, Komla Digoh)

Workshop zum Thema "Der Comic als Form"

 

Workshop zum Thema "Der Comic als Form"

Comic_Form

Aus der Popkultur sind Comics längst nicht mehr wegzudenken. Auch die akademische Wissenschaft hat den Comic inzwischen als Forschungsobjekt für sich entdeckt. In diesem Sinne widmet sich der Workshop "Der Comic als Form - Bildsprache, Ästhetik, Narration" am 27. Juni 2019 dem visuellen Medium. Die interdisziplinären Vorträge untersuchen die verschiedensten Aspekte des Comics: von Transmedialität über Ikonographie bis hin zu theologischen Thematiken, um nur einige Beispiele zu nennen.

Der Workshop wird von Prof. Jörn Ahrens (JLU Gießen) organisiert und findet im Margarete-Bieber-Saal statt. Das Tagungsprogramm sowie weitere Informationen über die Teilnehmer finden sich hier.

 

 

 

 

(20.02.2019, Rahel Schmitz)

Hungry Eyes Festival 2017: ein Festival zwischen Film, Performance und Kunst

Hungry Eyes Festival 2017: ein Festival zwischen Film, Performance und Kunst 

Kurzfilme, Fotoausstellungen, Installationen und Diskussionsveranstaltungen rund um das Medium Film standen im Zentrum des erstmals stattfindenden Hungry Eyes Festival. Vom 28. bis 30. Juli 2017 veranstalteten Studierende der Angewandten Theaterwissenschaften der JLU Gießen und Absolventen der Filmhochschule Mainz die internationale und intermediale Veranstaltung zum Thema Film und Bildmedien in den Räumen der Alten Universitätsbibliothek und des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften.

Das Hungry Eyes Festival bot einen intermedialen und interaktiven Blick auf das Thema Film. So wurden neben den zahlreichen Kurzfilmen auch Installationen und Fotoausstellungen präsentiert. Am 30. Juli 2017 fand eine Podiumsdiskussion zum Thema Beamen auf Bühnen statt, bei der die ZuschauerInnen dazu eingeladen waren mitzudiskutieren. Schon am 28. Juli 2017 konnten sich die BesucherInnen des Festivals aktiv beteiligen, von 15 bis 18:30 Uhr wurde ein 35-mm-Film-Material-Workshop mit Filmkünstler Jos Diegel angeboten.

Hungry Eyes
BesucherInnen des Hungry Eyes Festival beim Filmworkshop. Foto: Hungry Eyes Festival 2017

Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach arrangierten die virtuelle 360º-Fotoausstellung Sentiment Solutions. In der Virtual Reality (VR)-Installation I See Colors von Moritz Lapke konnten BesucherInnen mit einer VR-Brille individuell einen abstrakten virtuellen Raum erkunden. Die Installation Europa Mon Amourorientierte sich an der Videospiel-Ästhetik und animierte die BesucherInnen zu einem interaktiven Umgang mit dem Medium Film. Der große Erfolg des Festivals ließ sich nicht zuletzt an den Publikumszahlen messen: An jedem der drei Abende verzeichnete das Festival ca. 100 interessierte BesucherInnen.

Das Interesse an dem Gießener Filmfestival war nicht nur bei den Teilnehmenden festzustellen. Mit einer finanziellen Förderung unterstützten neben dem ZMI unter anderem die Hessische Theaterakademie und die Hessiche Film- und Medienakademie das Team des Hungry Eyes in ihrem spannenden Anliegen, das Medium Film von allen Seiten zu beleuchten.

 (22.12.2017, Max Stümpel)

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen

 

    • Cao, Kefei/ Heymann, Sabine/ Lepschy, Christoph (2017): Zeitgenössisches Theater in China. Berlin: Alexander Verlag.
    • Aggermann, Lorenz/ Döcker, Georg/ Siegmund, Gerald (2017): Theater als Dispositiv. Dysfunktion, Fiktion und Wissen in der Ordnung der Aufführung, Frankfurt am M.: Peter Lang.

    • Siegmund, Gerald/ Bel, Jérôme (2017): Dance, Theatre, and the Subject. Houndsmill: Palgrave Macmillan.
    • Wirth, Uwe (2017): Komik. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Metzler.
    • Goebbels, Heiner (2015): Auf dem Weg zu einem Drama der Wahrnehmung. Zur Übersetzung nichtdramatischer Literatur in die Elemente der Bühne. In: Pia Janko/ Teresa Kovacs (Hg.): "Postdramatik". Reflexion und Revision. Wien: Praesens Verlag, S.331-341.
    • Schulte, Philipp/ Ahrens, Jörn/ Cuntz, Michael/ Koch Lars/ Krause, Marcus (2014): The Wire - Analysen zur Kulturdiagnostik populärer Medien. Wiesbaden: Springer VS.
    • Bremer, Kai (2014): Medialität der Interlinearität. Überlegungen zu Heiner Müllers Übertragung von Aischylos' Die Perser. In: Lukas, Wolfgang/ Nutt-Kofoth, Rüdiger/ Podewski, Madleen (Hg.): Text - Material - Medium. Zur Relevanz editorischer Dokumentation für die literaturwissesnchaftliche Interpretation. Berlin/ Boston: De Gruyter. S. 135-145.
    • Wirth, Uwe/ Ottmar Ette (2014): Nach der Hybridität. Zukünfte der Kulturtheorie. Berlin: Verlag Walter Frey.
    • Wirth, Uwe (2013): Rahmenbrüche, Rahmenwechsel. Berlin: Kadmos.
    • Goebbels, Heiner (2012): Ästhetik der Abwesenheit - Texte zum Theater (Recherchen). Berlin: Theater der Zeit. (2015 übersetzt ins Englische (Aesthetics of Absence - Texts on Theatre. Routledge) und Russische (Эстетика отсутствия - ТЕКСТЫ О МУЗЫКЕ И ТЕАТРЕ. Moscow))