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Artikelaktionen

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Black Lives Matter…. Was lernen wir aus den Protesten?

Black Lives Matter…. Was lernen wir aus den Protesten?

 

Am 25. Mai dieses Jahrs starb der US-Amerikaner George Floyd in Folge von exzessiver Polizeigewalt. Das Video der folgenschweren Verhaftung, verbreitete sich rasant. Innerhalb kürzester Zeit entwickelten sich, trotz der Pandemiesituation, Proteste, durch die auf strukturellen und institutionellen Rassismus aufmerksam gemacht werden soll. Die Proteste begannen in mehreren Städten in den USA und wurden schnell weltweit aufgegriffen.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Kontroversen“ des Instituts für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) werden Fragen von strukturellem und institutionellem Rassismus in Deutschland und im Speziellen in Gießen diskutiert. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) findet die Veranstaltung, unter dem Thema „BLACK LIVES MATTER… was lernen wir aus den Protesten?“, am 14.07.2020 in Form eines Livestreams statt. Auch dieses Mal können Publikumsfragen über Twitter unter #BLMKontroverseJLU oder über die Story der @fachschaftGW gestellt werden.

 

Es diskutieren:

Prof. Dr. Rirhandu Mageza-Barthel (Vertretungsprofessorin für Gender Studies, JLU),

Christoph Panzer M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Didaktik der Sozialwissenschaften, JLU),

Nadine Black (Dozentin und Tagespflegerin).

Moderiert wird diese Veranstaltung durch Sheila Ragunathan M.A. und Liza Beci.

 

Kontakt: Prof. Dr. Dorothée de Nève

Dorothee.de-neve@sowi.uni-giessen.de

0175 427 1967

 

(09.07.2020, Komla Digoh)

Livestream "Online-Lehre - Debatte über die Erfahrungen in Zeiten von Corona"

Livestream "Online-Lehre - Debatte über die Erfahrungen in Zeiten von Corona" 

Virtuelle Debatte zu den Erfahrungen mit einem maximal digitalen Sommersemester an der JLU – Livestream der Diskussionsreihe „Kontroversen“ am 7. Juli 2020.



 Livestream Onlinelehre

 

Pandemiebedingt ist die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) im April in ein Online-Semester gestartet – ein unfreiwilliger Wechsel, der Studierende und Lehrende vor neue Herausforderungen gestellt hat. In einer weiteren virtuellen Veranstaltung aus der Reihe „Kontroversen“ am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) soll am 7. Juli 2020 ab 18 Uhr eine erste Bilanz zu den Erfahrungen mit der Online-Lehre in diesem Sommersemester gezogen werden. 

 

Wie erleben die Studierenden die Online-Lehre in der Praxis? Welche Chancen und Probleme ergeben sich in der Umstellung von Präsenzlehre auf Online-Lehre? Wie gehen Studierende mit der Herausforderung um, in den unsicheren Zeiten der Pandemie ihr Studium weiter zu verfolgen? Diese und andere Fragen diskutieren Mayra Heinz, Lehramtsstudentin (Biologie/Politik und Wirtschaft), Melanie Wulf, Bachelorstudentin (Chemie) sowie Michel Zörb, Bachelorstudent (Social Sciences) mit der JLU-Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Dr. Verena Dolle.

 

Im Livestream kann die Debatte bequem von zu Hause aus verfolgt werden. Dabei sind die Zuschauerinnen und Zuschauer auch zur aktiven Diskussion eingeladen: Publikumsfragen können über Twitter unter dem Hashtag #CoronaKontroverseJLU sowie Instagram @fachschaftgw geteilt und ans Podium zurückgespielt werden.

 

Termin und Link zum Livestream

Dienstag, 7. Juli 2020, 18 Uhr

https://bit.ly/2LYQbRf

 

Kontakt

Prof. Dr. Dorothée de Nève

Institut für Politikwissenschaft

E-Mail: dorothee.de-neve@sowi.uni-giessen.de

 

(30.06.2020, Anette Feller)

Online-Podiumsdiskussion „Die EU zwischen Corona und Kohäsion. Auswirkungen der Pandemie auf eine ungleiche Union“

Online-Podiumsdiskussion „Die EU zwischen Corona und Kohäsion. Auswirkungen der Pandemie auf eine ungleiche Union“


Erneut organisieren das Institut für Politikwissenschaft (IfP) und das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kontroversen“ eine Onlinediskussion, die sich mit den politischen Dimensionen der Covid-19-Pandemie auseinandersetzt. Im Zentrum der Debatte stehen diesmal unter dem Titel „Die EU zwischen Corona und Kohäsion. Auswirkungen der Pandemie auf eine ungleiche Union“ strukturelle Ungleichheiten innerhalb der EU – und wie Corona auf diese wirkt. Sie erstrecken sich von ökonomischen, soziopolitischen und strukturellen Disparitäten bis hin zu unterschiedlichen Demokratie- und Verfassungstraditionen. Auf dieser Grundlage werden gegenwärtig diverse Maßnahmen diskutiert, wie insbesondere der Wirtschaftskrise entgegnet werden kann. Welche Lehren wurden aus den multiplen Krisen seit 2008 gezogen? Werden europäische Lösungen gefunden oder richtet sich der Blick eher auf die nationalstaatliche Ebene? Bereitet die gegenwärtige Krise eine Chance, um vorherig bestehende Probleme und Ungleichheiten in der EU zu überwinden?

Es diskutieren der Europaabgeordnete und ehemalige S&D-Fraktionsvorsitzende Dr. Udo Bullmann (SPD), die Politikwissenschaftlerin, Publizistin und Gründerin des European Democracy Lab, Prof. Dr. Ulrike Guérot (Donau-Universität Krems), und die Studentin der European Studies, Louisa A. Süß (Universität Leipzig). Die Moderation übernehmen Dr. Johannes Diesing und Emely Green.

Im Livestream mit Gebärdensprache kann die Debatte bequem von zu Hause aus verfolgt werden. Dabei sind die Zuschauerinnen und Zuschauer auch zur aktiven Diskussion eingeladen: Publikumsfragen können über Twitter (unter dem Hashtag #CoronaKontroverseJLU) und Instagram (über die Seite @fachschaftgw) ans Podium gerichtet werden. Die Moderation der Publikumsfragen wird unterstützt durch die Fachschaft Gesellschaftswissenschaften der JLU.

 

Die virtuelle Debatte findet am Mittwoch 24. Juni 2020 von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr in Live-Stream mit Gebärdensprache unter https://tinyurl.com/CoronaKontroverse


Ansprechpartnerin
Louisa A. Süß, B.A.
Institut für Politikwissenschaft
Justus-Liebig-Universität Gießen
Karl-Glöckner-Straße 21E
35394 Gießen
Louisa.A.Suess@sowi.uni-giessen.de

 

(22.06.2020, Komla Digoh)

Livestream: "Grenzen in Zeiten der Pandemie"

Kontroversen: "Grenzen in Zeiten der Pandemie"

Virtuelle Debatte zu den gesellschaftspolitischen Konsequenzen der Corona-Krise in der Diskussionsreihe „Kontroversen“ in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität – Livestream am 9. Juni 2020.

 

Grenzen in Zeiten der PandemieAuch geschlossene Grenzen schützen nicht vor einer Pandemie. Viren kennen keine nationalstaatlichen Grenzen. Und auch andere Grenzen können durch das Virus übersprungen werden. Gleich welcher sozialer, ethnischer, religiöser Status oder welches Geschlecht: die Krankheit kann jeden und jede einholen. Dennoch sind wir nicht etwa, wie häufig gesagt in diesen Tagen, alle vor dem Virus gleich. In den USA sind etwa Afroamerikaner*innen überdurchschnittlich von einer Ansteckung sowie einem schweren Krankheitsverlauf betroffen. Manche Menschen mit Behinderung, mit starkem Übergewicht, ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Geflüchtete – um nur einige Gruppen zu nennen – sind verletzlicher und daher besonders gefährdet. Für Frauen bedeutet der Shutdown in allen Ländern eine überdurchschnittliche Arbeitsbelastung bei gleichzeitigem Rückfall in überholte Rollenmuster. Und global gesehen zeigt eine grenzüberschreitende mediale Darstellung, wie der schon häufig totgesagte Nationalstaat „durchgreift“ und sehr unterschiedliche Umgangsweisen mit der Pandemie entwickelt hat. Grenzen treten mehr in Erscheinung und das bei einer grenzenlosen Ausbreitung der Pandemie. Die Diskussion möchte den Fragen nachgehen, was diese Entwicklungen für unsere Vorstellung von Gesundheit, was für ein gutes Gesundheitssystem bedeuten? Was für Demokratie? Und bedarf es mehr Nationalstaat oder mehr transnationale Solidarität? 

Es diskutieren Michael Knipper (Medizingeschichte, JLU), Erik Marquardt (MdEP der Grünen Fraktion), Greta Olson (Amerikanistik, JLU) sowie Thomas Seibert (Medico International). Die Moderation übernehmen Regina Kreide (Politikwissenschaft, JLU) und Liza Beci (JLU).

 

 

 

Im Livestream kann die Debatte bequem von zu Hause aus verfolgt werden. Dabei sind die Zuschauerinnen und Zuschauer auch zur aktiven Diskussion eingeladen: Publikumsfragen können über Instagram und Twitter unter dem Hashtag #CoronaKontroverseJLU geteilt und ans Podium zurückgespielt werden.

 

Termin und Link zum Livestream: https://bit.ly/2LYQbRf

Dienstag, 9. Juni 2020, 18 Uhr

 

Kontakt

Prof. Dr. Dorothée de Nève

Institut für Politikwissenschaft

Telefon: 0175 427 1967

E-Mail: dorothee.de-neve@sowi.uni-giessen.de

                                                                                                                                                                                                                                                 (05.06.2020, Anette Feller)

Workshop: Allied Attemps to Cover Nazi Crimes on Film

Workshop: Allied Attemps to Cover Nazi Crimes on Film

 

Am 15. Dezember 2019 veranstalteten die Sektion Medien und Geschichte des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) und die Fachjournalistik Geschichte in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur und Visual History of the Holocaust im Rahmen des internationalen Workshops „Allied Attemps to Cover Nazi Crimes on Film“ eine Filmvorführung mit dem Titel: „German Concentration Camps Factual Survey.“ Es handelte sich bei der Vorführung um eine seit 2014 neu rekonstruierte und vollständige Filmversion von Aufnahmen von Alliierten-Truppen aus befreiten Konzentrationslagern, die erstmal auf Englisch mit deutschen Untertiteln in Gießen gezeigt wurde. Die Filmvorführung fand im Kinocenter Gießen statt. Im Anschluss gab es eine Diskussionsrunde mit Fragen und Austausch von Eindrücken.

 


(14.05.2020, Komla Digoh)

 

Digitaler Vortrag „'Intelligentsia 2.0': (re)constructing and (re)producing 'intellectuality' in Russian digital media“ und Diskussion mit Ksenia Eltsova am 13. Mai 2020

Digitaler Vortrag „'Intelligentsia 2.0': (re)constructing and (re)producing 'intellectuality' in Russian digital media“ und Diskussion mit Ksenia Eltsova am 13. Mai 2020 

 

Ksenia Eltsova
Dr. Ksenia Eltsova. Foto: Sergei Titov
Da ihr englischsprachiger Vortrag „'Intelligentsia 2.0': (re)constructing and (re)producing 'intellectuality' in Russian digital media“ nicht, wie geplant, an der JLU stattfinden kann, wird Dr. Ksenia Eltsova vom Internationalen Zentrum für das Studium der europäischen Kulturen (VŠEK) an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) in Moskau einen digitalen Vortrag halten und ihn aufzeichnen. Dieser wird für die Diskussionsteilnehmer*innen vorab auf dem ZMI YouTube-Kanal zu sehen sein. Die Zugangsdaten zu diesem Video werden den angemeldeten Teilnehmer*innen am 6. Mai 2020 zugesendet. 

 

Darauf folgt am 13. Mai 2020 um 16 Uhr s.t. eine von der AG „Digitaler Habitus“ organisierte Diskussion mit der zugeschalteten Ksenia Eltsova. Sie findet im virtuellen Konferenzraum des ZMI statt.

 

 

Interessierte sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich an: .

 




(24.04.2020, Anette Feller)

Live-Stream: "Hat die Demokratie die Seuche?"

Hat die Demokratie die Seuche?

Kontroversen: "Hat die Demokratie die Seuche?"

 

Corona stellt die ganze Welt vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Welche Auswirkungen die globale Covid-19 Pandemie auf die Demokratie hat, wird unter dem Titel „Hat die Demokratie die Seuche? Debatte über gesellschaftspolitische Konsequenzen der Corona-Krise“ im Livestream am 28. April 2020 um 18 Uhr diskutiert werden. Dieses neue Format findet in der etablierten Reihe Kontroversen des Instituts für Politikwissenschaft der JLU Gießen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) statt. Auf dem Panel diskutieren Prof. Dr. Helmut Breitmeier (Internationale Beziehungen), Prof. Dr. Regina Kreide (Politische Theorie und Ideengeschichte) und Prof. Dr. Dorothée de Nève (Politisches System der BRD/ Vergleich politischer Systeme), die verschiedene Ebenen der Krise beleuchten. Die Moderation übernehmen Louisa A. Süß und Niklas Ferch. Im Livestream kann die Debatte bequem von zu Hause aus verfolgt werden. Jede*r ist zur aktiven Diskussion eingeladen. Publikumsfragen können über Twitter unter dem Hashtag #CoronaKontroverseJLU geteilt und ans Podium zurückgespielt werden. 

Link zum Live-Stream: https://bit.ly/2VClvex

 

 

Kontakt:

Prof. Dr. Dorothée de Néve

Institut für Politikwissenschaft

dorothee.de-neve@sowi.uni-giessen.de

Tel. 0175 427 1967 

(23.04.2020, Anette Feller)

ABGESAGT: Projekt "Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen"

ABGESAGT: Projekt "Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen"

digLL Flyer 1

 

 

Leider muss die Veranstaltung vorbeugend aufgrund des Coronavirus abgesagt werden.

 

DigLL ("Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen") ist ein HMWK-gefördertes Projekt, an dem elf hessische Hochschulen beteiligt sind. Das Projekt hat zum Ziel, gemeinsam innovative Konzepte zur digital gestützten Lehre zu erarbeiten. Neben der Unterstützung für die Lehrenden sollen Studierende einen Zugang zu barrierefreien und qualitätsgesicherten digitalen Lehr- & Lerninhalten erhalten.

Das digLL-Teilprojekt an der JLU hat seinen Schwerpunkt in der Erstellung von qualitativ hochwertigem Content in den Fachbereichen und der Erprobung digital gestützter innovativer Lehr- und Lernformen in der Lehrerbildung (u.a. Serious Games). Vor Ort bündeln wir bestehende Aktivitäten und Strukturen rund um das Thema E-Learning und erarbeiten mit Ihnen innovative, fachübergreifend nutzbare didaktische Konzepte für Ihre Lehre.

Am 12. März 2020 von 12:00 bis 16:00 Uhr stellt sich in der Aula des Hauptgebäudes das digLL-Teilprojekt an der JLU Gießen vor.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.uni-giessen.de/digLL und im beigefügten Programmflyer. Wenden Sie sich bei Fragen gerne an Konstanze Wegmann, konstanze.wegmann(at)zfbk.uni-giessen.de

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

digLL Flyer 2(03.03.2019, Jonas Feike)

ABGESAGT: Lesung mit Marlene Streeruwitz: Flammenwand

ABGESAGT: Lesung mit Marlene Streeruwitz: Flammenwand

plakat_flammenwand

Leider muss die Veranstaltung vorbeugend aufgrund des Coronavirus abgesagt werden. Wir bemühen uns jedoch um einen Ersatztermin mit der Autorin.

2019 stand Flammenwand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis; Spiegel bezeichnete den Roman gar als ein "feministisches Zurechtschütteln". Nun liest Marlene Streeruwitz anlässich des Internationalen Frauentags aus ihrem Buch.

Streeruwitz' Gegenwartsroman spielt in Stockholm im März: Nach einem schweren Winter hat es immer noch minus 15 Grad, und das Eis knirscht unter Adeles Schritten. Als sie von Einkäufen zurückkehrt, sieht sie ihren Geliebten das Haus verlassen und folgt ihm. Je näher sie ihm kommt, desto unsichtbarer wird er. Warum laufen wir immer den gleichen Bildern hinterher? Worauf ist eigentlich Verlass? Und warum muss die Liebe zur Hölle werden? In Flammenwand entfaltet sich die Krise der Gegenwart, in der die Protagonistin Adele sich auf dem schmalen Grat zwischen Befreiung und Selbstverlust bewegt.

Die Veranstaltung wird vom Literarischen Zentrum Gießen in Kooperation mit dem ZMI, dem Büro der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der JLU, dem Akademischen Auslandsamt und dem Kulturamt der Stadt Gießen ausgerichtet. Die Moderation übernimmt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der JLU, Dr. Nadyne Stritzke. Julia Volz, die Leiterin des Akademischen Auslandsamts, wird ein Grußwort sprechen. Im Anschluss an die Lesung folgt ein Ausklang mit Imbiss und Wein.

Die Lesung findet am Donnerstag, den 05. März, im Herman-Levi-Saal im Gießener Rathaus (Berliner Platz 1, 35390) statt und beginnt um 19:00 Uhr (s.t.). Alle Interessierte sind willkommen, der Eintritt ist frei.

 

(26.02.2019, Rahel Schmitz)

#JLUoffline Debatte

#JLUoffline - Eine interne Debatte am ZMI zu unseren Wahrnehmungen, Beobachtungen, Gedanken und Schlussfolgerungen im Kontext der Cyber-Attacke


 JLU_Offline_Debatte 
Das Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen lädt zu einer internen Debatte im Kontext der Cyber-Attacke ein. Angehörige des ZMI aus allen Sektionen können diese Gelegenheit nutzen, um über ihre Erfahrungen zu sprechen und ihre Gedanken dazu zu äußern.

Die Veranstaltung findet am 18. Februar um 18 Uhr im Gustav-Krüger-Saal in der Ludwigstraße 23 statt.


(13.02.2020, Anette Feller)

 

 





Tagung: Schreiben, Text und Autorschaft. Zur Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen

Tagung: Schreiben, Text und Autorschaft. Zur Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen

Die kognitive, historische und gesellschaftliche Bedeutung des Schreibens und die ihm eigenen Prozesse und sozialen Bindungen sind Gegenstand unterschiedlicher Forschungsdisziplinen wie der Literatur-, Kultur-, Sprach- und Geschichtswissenschaften wie auch Psychologie und Theologie. Eher selten wird jedoch gefragt, wie diese Rolle in unterschiedlichen kulturellen Kontexten thematisiert, reflektiert und inszeniert wird. Mit der Tagung wird der Versuch unternommen, in interdisziplinärer Perspektive den besonderen Arrangements und Inszenierungen von Schreiben, Text/Werk und Autorschaft nachzugehen. Dabei spielen klassische Reflexions- und Inszenierungsformate in Form von Selbstzeugnissen (Tagebücher etc.) ebenso eine Rolle wie Romane, Serien oder Filme.

Mit gut 30 Beiträgen zu autoren-, gattungs- und medienspezifischen Aspekten eröffnet die von der ZMI-Sektion „Medien und Didaktik“ ausgetragene Tagung ein breites Panorama der Schreibthematisierung, -reflexion und -inszenierung.

Die Webseite der Tagung finden Sie hier.

 

 

(13.02.2020, Katrin Lehnen, Komla Digoh)

Workshop: "Voting Over Contested Issues - Voting as Contested Issue"

Workshop: "Voting Over Contested Issues - Voting as Contested Issue"

Am 20./21. Februar findet der englischsprachige Workshop "Voting Over Contested Issues - Voting as Contested Issue: Histroical and Contemporary Perspectives on Referenda and Elections" statt. Die internationale Veranstaltung widmet sich der aktuellen Krise der repräsentativen Demokratie. Dabei werden unter anderem die Referenden der vergangenen Jahre in Großbritannien, Katalonien und in der Türkei diskutiert. Im Rahmen von vier Sessions tragen WissenschaftlerInnen aus der ganzen Welt vor.

Der Workshop wird vom International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) gemeinsam mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) ausgerichtet und findet in den Räumen des GCSC, Ludwigsplatz 13, 35390 Gießen, statt. Das Programm sowie eine detaillierte Veranstaltungsbeschreibung findet sich hier.

 

(05.02.2020, Rahel Schmitz)

Stimmen aus der Praxis: Emily Ulbricht über ihre Podcast-Episode "F*** your feelings"

Stimmen aus der Praxis: Emily Ulbricht über ihre Podcast-Episode "F*** your feelings"

 

Am Dienstag den 28.01. findet die dritte Runde des Formats "Stimmen aus der Praxis" der Fachjournalistik Geschichte in Kooperation mit der Sektion Medien und Geschichte des ZMI statt.

 Plakat: F*** your Feelings

Am Beispiel ihrer Episode Fuck Your Feelings aus der populären US-PodcastReihe Love + Radio erläutert die Journalistin Emily Ulbricht, wie sich interessante Protagonisten finden lassen und wie deren Geschichte spannend erzählt werden kann. Die Episode porträtiert einen ungewöhnlichen TrumpUnterstützer. Evan ist Künstler in New York und dennoch glühender Anhänger des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Doch das war nicht immer so. In dem kunstvoll arrangierten Beitrag erzählt er in eigenen Worten seine Transformation vom Linksliberalen zum Erzkonservativen. Obwohl die Biografie speziell ist, liefert die Sendung eine psychologische Erklärung für Trumps Attraktivität, die weit über den Einzelfall hinausgeht. Die Sendung ist hier zu finden: http://loveandradio.org/2018/08/fuck-your-feelings/

EMILY ULBRICHT (RADIO UND PODCAST)

EINE RADIODOKU ÜBER EINE INTELLEKTUELLE TRANSFORMATION

Emily Ulbricht hat an der Columbia Journalism School in New York studiert und 2017-2018 bei Gimlet Media als Redakteurin für die Podcast-Serie "We Came To Win" gearbeitet. Heute lebt sie als freie Journalist für Radio/Podcast in Berlin, wo sie u.a. als Redakteurin die Storytelling-Podcasts Therapieland und Plus Eins (Deutschlandfunk Kultur) entwickelt und betreut.

 

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, den 28.02.2020 um 18 Uhr in Raum C214 am Philosophikum 1. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

(27.01.2020, Jonas Feike)

Jahrestagung der DGPuK: "Emotionalisierung in den Medien"

Jahrestagung der DGPuK: "Emotionalisierung in den Medien"

Vom 13.-15. Februar findet am ZMI die Jahrestagung "Emotionalisierung in den Medien" der Fachgruppe "Mediensprache - Mediendiskurse" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) statt.

DGPuK

Unter dem Thema Emotionalisierung in den Medien fragt die diesjährige Fachgruppentagung "Mediensprache - Mediendiskurse" nach Ursachen, Entstehungskontexten und Verlaufmustern von emotionalen Debatten in unterschiedlichen medialen Domänen. Insbesondere in politischen Diskursen resultiert eine zunehmend emotionialisierte Kommentar- und Bewertungspraxis in teilweise extremen Ausbrüchen und Entgleisungen wie auch in verbalen (Gewalt-)Exzessen. Shitstorm, Hatespeech, Sprachverrohung etc. sind dabei die Stichworte, unter denen in jüngster Zeit an verschiedenen Stellen diskutiert wird, was die sprachlich-kommunikative Emotionalisierung in den Medien, v.a. im Netz, bewirkt und wie sie auf Haltungen, Meinungen und Handlungen in der Gesellschaft zurückschlägt.

Auf der interdisziplinären Tagung werden utnerschiedliche mediale Emotionskulturen untersucht und unter theoretisch-methodologischen und empirischen Gesichtspunkten näher aufgeschlossen.

Die Fachgruppentagung wird in diesem Jahr vom ZMI in Kooperation mit der Fachgruppe ausgerichtet. Nähere Informationen finden sich hier.

 

(16.01.2019, Katrin Lehnen/Rahel Schmitz)

Workshop: Tentacular Desire. Von handelnden Objekten und verhandelten Körperbildern im Kontext queerer Pornografie und feministisches Porno-Screening: FLUIDØ

Tentacular Desire

Workshop: Tentacular Desire. Von handelnden Objekten und verhandelten Körperbildern im Kontext queerer Pornografie und feministisches Porno-Screening: FLUIDØ

Die ZMI-Sektion Medien und Gender organisiert am Mittwoch, den 18. Dezember 2019 von 15:00 bis 17:00 Uhr einen Workshop zu queerer Pornografie. Der Workshop mit Friederike Nastold findet im Ludwigplatz 13, Raum 707 statt. Die Veranstaltung ist auf 15 Teilnehmende begrenzt, ihm schließt sich ein öffentliches Film-Screening an.

Wer, wie, was handelt und wird verhandelt? Orgiastische Körper im Blick: Im Rahmen eines zweistündigen Workshops wollen wir uns verschiedenen queerfeministischen Filmprojekten aus dem künstlerischen und aktivistischen Kontext widmen. Was ist queere Pornografie und wie zeigt sich ihr kritisches Potential? Über einen historischen Abriss sollen die feministischen sex wars der 1970er Jahre aufgegriffen und mit den heutigen Diskussionen in Bezug gesetzt werden.

Kein Vorwissen erforderlich. Max. 15 Personen. Anmeldungen bitte an .

 

Feministisches Porno-Screening: FLUIDØ

Poster_Fluido_2_300.jpgDeutschland, 2017, 80 Minuten, Regie: Shu Lea Cheang, Hauptdarsteller*innen: Candy Flip, Bishop Black, Kristina Marlen

„Im Jahr 2060 ist die Welt von Aids befreit. Allerdings sind bei einigen Menschen die HI-Viren zu einem Gen mutiert, aus dem sich eine Droge gewinnen lässt, die zum Rauschmittel des 21. Jahrhunderts geworden ist. Eine Geheimpolizei versucht mithilfe virtuell unterstützter Direktkontrollen zu ermitteln, wer Träger*in dieses Gens ist. Währenddessen müssen anderenorts junge Männer an ein Kabelsystem gefesselt Sperma für die Gewinnung marktbeherrschender Pharmazeutika produzieren.

Die in Taiwan geborene Multimediakünstlerin und Filmemacherin Shu Lea Cheang hat in Berlin einen dystopischen Science-Fiction gedreht, bei dem es um die Macht von Körperflüssigkeiten und um deren Gewinnung geht. In Form einer orgiastischen Oper inszeniert sie einen atemlosen Reigen aus Körpern, Sekreten, Performances und sexuellen Akten, die oft im Dienste einer übergeordneten Ökonomie stehen. Ein über weite Strecken experimentelles und ungewöhnliches, auf konsequente Art parapornografisches Drama, in dem die Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen.“

Mit einer Einführung in den Kontext queerer, feministischer Pornografie mit anschließender Diskussion mit Friederike Nastold, Kunsthochschule Mainz. Sie promoviert zu queerer Pornografie, organisiert Vulva-Workshops und ist in feministischen Kollektiven (ToytoytoyOrga Orga) aktiv.

Wann: am Mittwoch, den 18. Dezember 2019, ab 18 Uhr im Kinocenter Gießen.

Hier finden Sie einen Trailer zum Film.

 

 

 

(24.10.2019, Berit Beckers)

"Stimmen aus der Praxis" mit Regina Schilling

"Stimmen aus der Praxis" mit Regina Schilling

Stimmen aus der Praxis - Regina SchillingBei der Veranstaltungsreihe "Stimmen aus der Praxis", die dieses Semester erneut stattfindet, war Regina Schilling beim ersten Termin zu  Gast. Regina Schilling ist Dokumentarfilmerin und Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, bekannt insbesondere durch ihren preisgekrönten Film Kulenkampffs Schuhe (2018). Darin spürt sie ihrem verstorbenen Vater anhand der Unterhaltungsshows nach, die ihn und nahezu die gesamte Bundesrepublik von den 1950er bis in die 1970er Jahre samstagabends vor dem Fernseher gefesselt haben.

Der Dokumentarfilm erzählt nicht nur eine persönliche Geschichte, sondern auch die des deutschen Fernsehens in der Zeit des "Wirtschaftswunders", in der der Krieg immer wieder überraschend nachhallte. Regina Schilling macht damit die Schwere sichtbar, die das Bedürfnis nach der Leichtigkeit der Samstagabendshows schuf.

Die Diskussion mit Regina Schilling fand am Dienstag, den 05.11.2019 um 13 Uhr in Raum C29 statt.

Die Reihe "Stimmen aus der Praxis" wird von der Fachjournalistk Geschichte der JLU in Kooperation mit der Sektion Medien und Geschichte des ZMI veranstaltet.

 

(05.11.2019, Jonas Feike)

Digitaler Habitus: Tagung zu Bourdieus Habitusbegriffs in Zeiten der Digitalisierung

digitaler_habitusDigitaler Habitus: Tagung zu Bourdieus Habitusbegriff in Zeiten der Digitalisierung

In Anlehnung an den Ansatz von Bourdieu liefert das Konzept eines digitalen Habitus ein erweitertes Verständnis des grundlegenden Wandels literaler Praktiken und Bildungsprozesse, wie er mit der umfassenden und fortscheitenden Digitalisierung nahezu aller Lebensbereiche zu beobachten ist. Ein solches Konzept des Digitalen Habitus birgt das Potential, digitalisierungsbedingte Transformationen des Habitus im Sinne durch die Sozialisation erworbener Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Handlungsschemata heuristisch fassen zu können.

Am 14./15. November 2019 veranstaltete der Forschungsschwerpunkt Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft eine von der Thyssen Stiftung geförderten Tagung zu dem Thema. Es wurde mit der Frage auseinandergesetzt, inwiefern das Konzept des Digitalen Habitus als explanatorische Kategorie für die Theoriebildung wie auch empirische Ansätze fruchtbar gemacht werden kann und interdisziplinär anschlussfähig ist. Dazu zählen beispielsweise Formen und Fähigkeiten der Selbstpräsentation in digitalen Medien oder Wechselwirkungen verschiedener Konfigurationen des Digitalen Habitus mit bestimmten literalen Praktiken im Zuge von Digitalisierungsschüben.

 

(31.10.2019, Rahel Schmitz)

Podiumsdiskussion und Vortrag zu 30 Jahre Mauerfall

Podiumsdiskussion und Vortrag zu 30 Jahre Mauerfall

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Dr. Verena Schäfer-Nerlich

Zu 30 Jahre Mauerfall lud die Justus-Liebig-Universität Gießen zu einer Podiumsdiskussion mit Annekatrin Hendel (Regisseurin und Produzentin) und Roland Jahn (Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Sicherheitsdienstes der ehemaligen DDR) ein. Die Veranstaltung wurde von Dr. Verena Schäfer-Nerlich (Projektkoordinatorin des Forschungsverbundes „Antidemokratische Haltungen“, JLU Gießen) moderiert. Die Podiumsdiskussion fand am Freitag, 25. Oktober im Zeughaus (Großer Hörsaal; Zugang via Landgraf-Philipp-Platz) statt.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion hielt Prof. Martin Sabrow (Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam) am Mittwoch, 30. Oktober einen Vortrag von mit dem Titel „Die ungewisse Republik. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer“ im Margarete-Bieber-Saal in der Ludwigstraße 34.

Die Veranstaltungsankündigung im Gießener Anzeiger kann hier gelesen werden.

 

 

(24.10.2019, Komla Digoh)

Podiumsdiskussion „ ,Einseitig, teuer, überflüssig…‘ Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik“

 Podiumsdiskussion „ ,Einseitig, teuer, überflüssig…‘ Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik“

Podiumsdiskussion RundfunkMit der Podiumsdiskussion „ ,Einseitig, teuer, überflüssig…‘ Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik“ ist insbesondere auf die unabhängige Berichterstattung sowie auf das Modell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen eingegangen worden. Dabei wurden häufig geäußerte Kritikpunkte aus Medienhistorischer und Mediensoziologischer Sicht beleuchtet, auch wurde auf das Medienvertrauen vonseiten der Bürgerinnen und Bürger eingegangen.

 

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Sektion „Macht – Medium – Gesellschaft“ des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) in Kooperation mit dem Forschungsverbund „antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation“ des Fachbereichs 03 (https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/forschung/antidemokratische-haltungen).

 

Als ReferentInnen nahmen an dieser Veranstaltung Frau Prof. Ulrike Weckel (JLU), Frau Prof. Nicole Zillien (JLU) und Herr Prof. Tanjev Schultz (Universität Mainz) teil. Letzterer begleitete auch die „Langzeitstudie Medienvertrauen“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Verena Schäfer-Nerlich (JLU/ZMI).

 

Die Podiumsdiskussion fand am 29.10.2019 um 18 Uhr in der Aula statt. Sie ist hier im Veranstaltungskalender der JLU eingetragen

 



(08.10.2019, Jonas Feike)

"Patriots for Peace?" und aktuelle "Hessenzeit" feiern Premiere im Kinocenter

"Patriots for Peace?" und aktuelle "Hessenzeit" feiern Premiere im Kinocenter

Filmpremiere FaJo

Am 17.10. wird das Kinocenter Gießen erneut Filme von Studierenden der Fachjournalistik aufführen. Neben dem Masterprojekt "Patriots for Peace?" wird auch die aktuelle Ausgabe des studentischen Nachrichtenmagazins "Hessenzeit" zu sehen sein. Im Rahmen des Master-Praxismoduls und der „Fernsehwerkstatt“ produzieren Studierende der Fachjournalistik Geschichte regelmäßig eigene Filme und Fernsehbeiträge. Unterstützt werden die Projekte von Filmschaffenden, dem Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Gießen und der Medienanstalt Hessen (LPR). Wie schon in früheren Jahren feiern wir die nächste Premiere wieder im Kinocenter Gießen.

Alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, für Getränke und Snacks ist gesorgt.

 

Patriots For Peace?

 

Die meisten Gießener*innen kennen das ehemalige US-Depot. Als es noch in Betrieb war, wusste aber kaum jemand, was hinter den Mauern vor sich ging. Durch Gießen verlief jahrzehntelang eine kilometerlange Front des Kalten Krieges, die nur wenige Deutsche überquerten. Vor den Mauern formierte sich in den 1980er Jahren der Widerstand der Friedensbewegung und der damals frisch gegründeten Grünen: gegen die US-Army, gegen die NATO, gegen die nukleare Aufrüstung. Nach Ende des Kalten Krieges verließen die Amerikaner nach und nach Gießen. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls, dem Anfang vom Ende des Kalten Krieges, haben fünf Masterstudierende der Fachjournalistik Geschichte Zeitzeugen begleitet und einen Film über diesen blinden Fleck in der Stadt gedreht. 

                                              

und im Vorprogramm:

HessenZeit

 

In der neuesten Folge dieses bereits wohlbekannten Formats, das unsere Lehrbeauftragte und Alumna Jana Kremin seit vielen Jahren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fernsehwerkstatt produziert, werden dieses Mal zu sehen sein: ein plastikfreier Unverpacktladen, eine bunte Fußballmannschaft, in der Männer und Frauen gemeinsam kicken, ein Stadtradelstar mit GoPro auf dem Helm und die Galerie 23 von Menschen mit Behinderung.

 

Die Premiere wird von der Sektion Medien und Geschichte des ZMI unterstützt.

Filmabend der Fachjournalistik Geschichte

17.10. um 19:30 Uhr

Kinocenter Gießen, Bahnhofstraße 34

Der Eintritt ist frei.

(08.10.2019, Jonas Feike)